Aufarbeitung der (deutschen) Geschichte

Die Schlacht um Stalingrad tobte vor ziemlich genau 70 Jahren. Gerade in der Zeit Januar und Februar 1943 mussten zahlreiche deutsche Soldaten im Kampf um die russische Stadt ihr Leben lassen. In vielen Familienrecherchen zeugt der Verweis „vermisst im zweiten Weltkrieg“ von dieser grausamen Zeit. Für die Angehörigen bedeutete dies, keine fundierten und genauen Informationen zu haben. Institutionen wie die Deutsche Dienststelle (WASt) in Berlin beispielsweise ermöglichen den unmittelbaren Angehörigen, einen Einblick in die militärischen Unterlagen. Genaue Daten zum letztlichen Verbleib sind jedoch nicht bei allen Personen umfassend möglich. So lässt sich sicherlich nicht in jedem Falle ein Abschluss einer familären Geschichte bzw. Tragödie erzielen.

Diejenigen die von den Schlachten zurück gekehrt sind sind häufig traumatisiert, viele wollen oder können nicht über die für sie schrecklichen Ereignisse sprechen. Familien wurden durch diese Entwicklungen der deutschen Diktatur Hitlers auseinander gerissen, Lieben zerstört, Hoffnungen auf ein gemeinsames Leben ausgelöscht. Was vielen zurückgebliebenen blieb, war die Erinnerung an die Zeit davor … die Zeit an ein unbeschwertes Miteinander, die Zeit an Vertrautheit und Vertrauen. – Ein Vetrauen, aus dem wir Mut schöpfen sollten. Mut dazu, uns als Volk und Gemeinschaft nie mehr unter solche diktatorische Gewalt begeben zu müssen.

Ramona Schittenhelm

Ausbildung als Journalistin im Berchtesgadener Land. Lokal- und Online-Journalismus sind meine Leidenschaft. Meine journalistischen Wurzeln liegen im Sport- und Technik-Journalismus.

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