Breitband als Zankapfel und erste Bewährungsprobe des Bürgermeisters x in Karlskron

Kommentar von Ramona Schittenhelm
Kommentar von Ramona Schittenhelm
Breitband und kein Ende in Sicht im Moment in Karlskron. Während man andernorts – auch in abgelegeneren Ortsteilen – bereits auf Glasfaser surft und telefoniert, wird in Karlskron immer noch diskutiert und geplant. Geht man von den ersten Planungen und Zeitsetzungen aus, hätte man in der Donaumoos-Gemeinde längst die schnelle Internetverbindung. Faktisch ist hier u.a. die Insolvenz der Fa. Sacoin dazwischen gekommen, die Planungen schwieriger machten. Und das obwohl der Bürger mit großem Engagement für die ‚Sache Breitband‘ Unterschriften gesammelt hat. Dieser Akt ist eventuell noch einmal notwendig, will man mit gemeindlicher Beteiligung das Breitband für den kompletten Ort mit allen Ortsteilen … Für den potentiellen neuen Bürgermeister bedeutet dies eigentlich schon jetzt im Wahlkampf, insbesondere dann aber nach der Wahl selbst als eine der ersten Amtshandlungen, die Wogen zu glätten in Karlskron, die Bürger zu motivieren, Vertrauen schaffen und vor allem die teilweise sich im Wahlkampf hochschaukelnden Gemüter mancher Gemeinderäte wieder in ruhigere Fahrwasser zu bringen, damit man das eigentliche Ziel aller – das schnelle Internet für Karlskron – nicht aus den Augen verliert, sondern in naher Zukunft auch tatsächlich umsetzt. Denn eines ist in Karlskron schon jetzt klar: fünf Wählergruppierungen treten an, um im Gemeinderat 2014-2020 von Karlskron zu sitzen, 16 Plätze sind zu vergeben, auf allen Listen sind aussichtsreiche Kandidaten. Ab Mai 2014 wird es sicherlich für keine der Fraktionen im Rathaus eine absolute Mehrheit und damit einen Alleingang geben – Umsicht und Menschlichkeit mit den Konkurrenten sollte daher eigentlich auch während des Wahlkampfes oberstes Gebot sein, damit nicht Geschirr zerschlagen wird, dass man dann im Frühsommer erst mühsam wieder kitten muss.