Ein Ende in Sicht: Karlskron könnte zum Pilotprojekt der Deutschen Glasfaser beim Breitbandausbau in Deutschland werden

Karlskron Ist Karlskron Ende 2014 möglicherweise bereits vollständig ans Breitbandnetz angeschlossen? Die Gespräche mit der Nachfolge-Firma der Sacoin Süd GmbH, die die EU-Ausschreibung damals für sich entschieden hatte, jedenfalls sind mehr als positiv verlaufen, erklärte Bürgermeister Friedrich Kothmayr sowie die bei den damaligen Gesprächen beteiligten Gemeinderäten. Nun heiße es, die Rahmenbedingungen und Formalien zu prüfen und mögliche Fein-Justierungen auszuloten und zwischen den Vertragspartnern – der Gemeinde und dem Sacoin-Rechtsnachfolger Deutsche Glasfaser – abzustimmen. Demnach könnte es sein, dass das passive Netz als Kooperation zwischen Unternehmen und Gemeinde errichtet würde. Konkrete Zahlen, Anträge und Beschlüsse dazu soll es in der Gemeinderatssitzung am 25. März geben.
Windkraft ist vielfach im Kommen: lt. Windatlas ist Karlskron weitestgehend in den Flughafen-Einflugschneisen Manching und Neuburg-Zell gelegen. Um hier Planungssicherheit zu schaffen, wird sich der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Planungsbüro noch einmal konkret mit dem Thema beschäftigen und hier konkrete Vorgaben machen.
Karlskron hat sein grundsätzliches Go bezüglich der Beteiligung am Leader-Projekt des „Netzwerk Jugend“ erteilt. Da jedoch bislang weder feststeht, welche Landkreisgemeinden mitmachen und welche anteiligen Gemeinden – im konkreten Fall Karlskron – zukommen. Daher hat man die Zusage mit max. 2000 Euro für die Laufzeit von zwei Jahren gedeckelt. Insgesamt soll das Projekt, welches die kirchliche Arbeit, Vereinsarbeit und kommunale Tätigkeit mit bzw. für Jugendliche im Landkreis intensiv vernetzen soll, 270.000 Euro kosten. Diese werden von den katholischen und evangelischen Diözesen, EU-Mitteln sowie den Landkreisgemeinden (Gesamt-Kommunalanteil 50.000 Euro) getragen.
Der Seniorenbeauftrage Reinhold Rieger legte den Gemeinderäten seinen ersten Zwischenbericht vor. Zukünftig werden zu den Öffnungszeiten der Gemeinde das Senioren- sowie auch das Nachbarschaftshilfe-Team erreichbar sein. Die beiden Teams werden zukünftig auch intensiv zusammenarbeiten, um die gemeinsamen Synergien zu nutzen. Darüber hinaus sind persönliche Gesprächstermine im Rathaus möglich. Hierzu sind jedoch vorherige Terminvereinbarungen notwendig. Ziel der beiden Unterstützungsprojekte ist es, ein interessantes Programm für Senioren zu schaffen, hilfsbedürftigen Unterstützung zu geben und als Anlaufstelle zu fungieren, wenn es darum geht, ein optimales Miteinander in der Gemeinde zu fördern. Für die Nachbarschaftshilfe ist Hedwig Brüderle als Ansprechpartnerin über das Rathaus erreichbar.