FC Augsburg / Jentzsch: wir blicken nach vorne und wollen gegen Hertha gewinnen

Augsburg Für den FC Augsburg gilt die Saison 2011/12 als Zeit der Eingewöhnung in die 1. Bundesliga. Die Fuggerstädter haben sich dabei über einen Zeitraum von 22. Spieltagen eher im Tabellenkeller gehalten. Zum Ende des 22. Spieltages liegen sie punktgleich zum rettenden Relegationsplatz auf einem Abstiegsplatz. Aussichtslos ist noch nichts für die Schwaben, auch wenn die Luft nach der Niederlage gegen die Werkself aus Leverkusen immer dünner wird. Denn bis zum Saisonende verbleiben nur mehr 12 Spiele. D.h. der FCA um Trainer Jos Luhukay muss langsam in die Gänge kommen, um nicht zu stark in den Abstiegsstrudel zu geraten und die Nerven zu stark zu strapazieren – die eigenen und die der Fans.

Wie auch gegen Bayern 04 Leverkusen gelang es den Augsburgern schon häufig in dieser Saison, gegen die etablierten Bundesliga-Gegner zu überzeugen. Was fehlte war der gelungene Abschluss und damit die Zähler, die man auf der Habenseite hätte. Sollte es den Augsburgern gelingen, in der Bundesliga zu verbleiben, kann man auf eine sich entwickelnde Mannschaft freuen. Offenbar sieht auch Jos Luhukay nicht alles nur schlecht im Team: „Wir haben in den ersten 30 Minuten und in den ersten 15 Minuten nach der Pause gut gespielt, sind nach einem Rückstand zurückgekommen. Doch dann fehlte uns leider die Stabilität und individuelle Fehler ermöglichen Bayer Torchancen, die die Bayer-Offensive natürlich zu nutzen weiß. Wir müssen uns jetzt schnell von diesem Spiel erholen und es im Heimspiel gegen Hertha besser machen.“ Der erfahrene Torwart Simon Jentzsch bringt es auf den Punkt:  „Wir haben in den entscheidenden Momenten immer den Kürzeren gezogen. Das war entscheidend und da müssen wir selbstkritisch mit umgehen. Doch wir blicken nach vorne und wollen gegen Hertha endlich den Dreier einfahren.“