Hechtfischen mit totem Köderfisch

Hechte mit Köderfisch zu angeln ist für Profi wie Anfänger gleichermaßen eine sehr einfache und trotzdem erfolgreiche Methode um einen Hecht zu fangen. Hechte, die auf den angebotenen toten Flossenkameraden beißen haben selten ein Gewicht unter 5 Kilo. Die benötigten Montagen sind einfach aufgebaut und erleichtern den Einstieg in die Raubfischangelei.


Tackle und Montage zum Angeln auf Hecht

Zum Ansitzangeln auf Hecht
muss man keine spezielle Hechtrute für viel Geld erwerben. Auch ein günstigeres Modell oder eine gewöhnliche Allroundrute reichen völlig.
Achten sollte man auf Stabilität und eine Mindestlänge von 2-3 Meter.
Eine Stationärrolle mit einer Schnur von 25-30mm ist ausreichend um auch kapitale Hechte landen zu können.

Für den Hecht ist der Köderfisch besser zu lokalisieren wenn dieser auftreibend, also einige Zentimeter über dem Gewässergrund schwebend, angeboten wird. Jetzt kommt es darauf an, das Gewässer systematisch abzufischen. Hat nach einer halben Stunde immer noch kein Hecht angebissen, zieht man einfach an die nächste vielversprechende Stelle des Gewässers und versucht es hier.

Standorte des Hechtes finden

Grundsätzlich ist es möglich, Hechte in allen möglichen Süßwasserseen und Flüssen zu erbeuten in denen ein Hechtbestand vorhanden ist. Im Sommer hält man am besten nach Seerosenfeldern, umgestürzten Bäumen oder Krautbänken Ausschau. Alles was dem Hecht an Deckung zur Verfügung steht, wird er nutzen. Im Winter findet man den Hecht an Plätze, an denen auf natürlichem Wege immer wieder verendete Fische angespült werden. Das können Uferausbuchtungen oder Außenkurven von Flüssen sein.

Hechte fressen alles was in ihrem Gewässer heimisch ist, aber nehmen auch Nahrung zu sich, die ihnen völlig unbekannt ist. Dies sind vor allem Meeresfische wie Hering oder Makrelen. Durch ihren intensiven Eigengeruch sind sie ein guter Köder für Hecht oder auch Zander.
Salzwasserfische sind nicht an jedem Gewässer gleich einzusetzen. Hier lohnt es sich ein wenig zu experimentieren.

Nach dem Biss des Hecht

Beim Posenfischen ist es recht einfach, den Anhieb zum richtigen Zeitpunkt zu setzen. Wird die Pose mit einem stetigen Zug zur Seite oder nach unten gezogen, sollte man den Anschlag setzen. Der Hecht ist beim Drill nicht unbedingt ein ausdauernder Kämpfer. Meist kann man ihn nach einer kurzen Flucht problemlos herankurbeln. Scheinbar ermüdet und ausgedrillt am Ufer angelangt, unternimmt der Hecht meist noch einen Fluchtversuch. Oftmals kann man in Angelvideos oder im Fernsehen Angler sehen, die Hechte mit der Hand per Kiemen- oder Nackengriff aus dem Wasser heben. Das ist sicherlich ein probates Mittel, wenn man diese Technik gut beherrscht und gerade kein geeigneter Kescher zur Verfügung steht. Allerdings haben sich so schon viele Angler verletzt. Der Kescher sollte groß genug sein, um auch mal einen Fisch über Metermaß aufnehmen zu können.