Marketingpsychologie

Die Marktpsychologie setzt sich mit dem Erleben und dem Verhalten der verschiedenen Rollen auf dem Markt auseinander. Es geht also darum das menschliche Verhalten zu analysieren. Hierbei gibt es die Anbieter, die Nachfrager und die Funktionäre. Diese drei Teile bilden die Rahmenbedingungen, in welchen sich anschließend der Marktpreis etablieren kann. Die Marktpsychologie greift somit also hauptsächlich bei Märkten für Konsumgüter, Dienstleistungen und Investitionsgütern. Nicht aber bei Soziomärkten.

Die meiste Aufmerksamkeit wird in der Marktpsychologie dem Konsumentenverhalten gewidmet. Allem voran die Frage, wie dieses beeinflusst werden kann. Denn die Kaufentscheidung der Konsumenten ist abhängig von mehreren Faktoren wie beispielsweise:

  • Persönliche Faktoren
  • Psychologische Faktoren
  • Soziale Faktoren
  • Kulturelle Faktoren

Veränderbare Einflussfaktoren

Diese Faktoren können von Anbietern kaum beeinflusst werden. Jedoch können Unternehmen ihre Waren möglichst Attraktiv machen, um so den Anreiz zum Einkaufen zu erhöhen. Zu den Beeinflussbaren Einflussfaktoren gehören:

  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Ein reibungsloser Versand
  • Die Möglichkeit Bewertungen geben zu können
  • Einfach Retoure
  • Produktqualität

Weitere Einflussmöglichkeiten

In der Markpsychologie werden jedoch auch andere Bereiche näher beleuchtet. Mithilfe von zwei Perspektiven – der gesamtwirtschaftlichen und der einzelwirtschaftlichen – versucht man Strategien zu entwickeln.
Dabei geht die gesamtwirtschaftliche Perspektive vermehrt auf das Konsumklima und die Neigung der Konsumenten ein. Wie bereit sind die Leute zu konsumieren? Wie viel wird gespart?
Bei der einzelwirtschaftlichen Perspektive wird vor allem versucht eine Strategie zu entwerfen, welche dazu beiträgt das Konsumverhalten zu beeinflussen.

Über Michelle Zachert

Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement

Zeige alle Beiträge von Michelle Zachert →