Oberlauterbach und Pobenhausen zeigen Gemeinschafts- zu Zusammengehörigkeitsgefühl

Oberlauterbach / Pobenhausen Gemeinsame Projekte schweißen eine Dorfgemeinschaft zusammen. Gerade in zeiten immer knapper werdender Kassen bei Gemeinde und Kirche zeigt sich dies ganz deutlich. Die Sanierung und der Anbau an das alte Schulhaus in Pobenhausen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) zu einem „Haus der Begegnung“ sowie die Sanierung des Friedhofs von Oberlauterbach sind hierfür nur zwei Beispiele.

In Oberlauterbach ist man inzwischen quasi fertig mit der Sanierung des örtlichen Friedhofes, der gut begehbare Wege bekommen hat. Und es hat noch nicht einmal lange gedauert. Etwas mehr als drei Monate waren es – das ist nämlich die Zeit umgerechnet, die die 23 ehrenamtlichen Helfer erbracht haben. Ohne die wäre die Sanierung allerdings auch nicht möglich gewesen, erklärt der Kirchenpfleger von Oberlauterbach Hermann Windermayr.

Das Problem kennt man schon lange. Seit über zwei Jahren will man die Wege im Friedhof reparieren. Und heuer im Juli hätte man dann mit dem Eigen-Ehrenamtsprojekt gestartet. Trotzdem sind noch 70.000 Euro notwendig, die finanziert werden müssen. Die passiert über Zuschüsse der politischen Gemeinden in Höhe von insgesamt 33.500 Euro sowie einem Zuschuss der Bischöflichen Finanzkammer Augsburg. So sollen die von Wintermayr geschätzten 70.000 Euro an voraussichtlichen Gesamtkosten (die Diözese gehtö von etwas mehr als 100.000 Euro aus) refinanziert werden.

In Pobenhausen ist die Situation eine andere. Das alte Schulhaus hatte die Gemeinde zuletzt als eine Art „Haus der Vereine“ genutzt. Da der Kalvarienberg in der Donaumoosgemeinde jedoch auch kulturell und unter religiösen Gesichtspunkten Anziehungsmagnet für zahlreiche Pilgergruppierungen ist hat man hier mit der Kirchengemeinde gemeinsame Sache gemacht. Ein Haus der Begegnung soll es werden – einerseits den örtlichen Vereinen Unterschlupf gewähren, andererseits als Ort für kirchliche Events und Einker der Pilger dienen. Die Kosten für dieses Projekt liegen jedoch deutlich höher, heißt es doch, das alte Schulhaus von Grund auf zu sanieren und unter energetischen Gesichtspunkten zu modernisieren. Dazu der Anbau. Aber auch hier wurde versucht, mit Hilfe ehrenamtlicher Leistungen der Ortsbürger die Millionensumme für das gesamte Projekt etwas zu minimieren.

Ramona Schittenhelm

Ausbildung als Journalistin im Berchtesgadener Land. Lokal- und Online-Journalismus sind meine Leidenschaft. Meine journalistischen Wurzeln liegen im Sport- und Technik-Journalismus.

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