Kreisbauhof in Kelheim ist für den Winterdienst gewappnet

In Kelheim ist man für die Winterdienstarbeiten gut gerüstet. (Foto: Landratsamt)
In Kelheim ist man für die Winterdienstarbeiten gut gerüstet. (Foto: Landratsamt)

Kelheim Der Kreisbauhof in Kelheim ist für den Winterdienst gewappnet; die Vorberei¬tungen sind abgeschlossen. Während der Wintermonate betreuen 20 Straßenwärter die 298,9 km Kreisstraßen. Das Kreisstraßennetz ist dabei in 11 Streubezirke von 14 km bis 37 km Länge eingeteilt. Zur Bestreuung und Räumung der Kreisstraßen setzt der Landkreis drei Lkw’s und zwei Unimog’s ein. Aber auch Fremdfirmen hat der Landkreis für diese Aufgabe unter Vertrag, so Hans Rödl, Leiter des Kreisbauhofes. Der Winterdienst des Landkreises erfolgt, soweit die Wetterlage dies erfordert. Bei entsprechender Witterung wie z.B. bei Frost ist laut Hans Rödl dann allerdings für die Mitarbeiter des Kreisbauhofes frühes Aufstehen angesagt, denn der Kontrolldienst des Kreisbauhofes beginnt an Werktagen um 3 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bereits morgens um 3.30 Uhr. Der Kontrolldienst besteht aus insgesamt drei Meldern, aufgeteilt in die Bezirke Riedenburg, Mainburg und Kelheim, die den Straßenzustand hinsichtlich Luft-Temperatur, überfrierende Nässe, Glatteis, Schneefall etc. kontrollieren und bei entsprechend vorgenannten Witterungsbedingungen eigenständig über Handy, die jeweils für ihren Bezirk eingeteilten Fahrzeugführer zum Einsatz verständigen.

So wird z.B. ab 2 cm Schneehöhe geräumt und anschließend gestreut, um die Straßen frei und verkehrssicher zu halten. Das Salzlagerkontingent des Landkreises ist auf die Standorte Kelheim, Riedenburg und Mainburg sowie im Hafen Kelheim/Saal verteilt und beträgt insgesamt ca. 2.300 t. Es gilt nach wie vor der Streugrundsatz: „Soviel wie nötig, so wenig wie möglich“. Die grundsätzliche Streumenge wird von den Straßenverhältnissen und der Erfahrung des Straßenwärters bestimmt, beträgt jedoch höchstens 20 g/m 2 und wird nur in Ausnahmefällen und nach Anordnung des Straßenmeisters überschritten.

Seit 1998 übernimmt der Kreisbauhof für Landkreisgemeinden die Rufbereitschaft für Winterdiensteinsätze mit, soweit dies vereinbart wurde. Die Städte und Gemeinden Biburg, Hausen, Langquaid, Riedenburg, Saal/Donau und Volkenschwand, der Markt Rohr sowie der Hafen Kelheim nehmen diesen interkommunalen Service des Kreisbauhofes zwischenzeitlich in Anspruch.

Innerhalb der Meldezeiten ab 1. Dezember bis 15. März

– von Montag – mit Freitagmorgen von 3 Uhr bis 7 Uhr und
– am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 3.30 Uhr bis 7 Uhr benachrichtigt der Kreisbauhof, nach vorangegangener Straßenzustandskontrolle auf den Kreisstraßen, die von den Gemeinden benannten Mitarbeiter. Die Verkehrssicherungspflicht auf den gemeindlichen Straßen verbleibt bei der jeweiligen Gemeinde. Der Winterdienst außerhalb geschlossener Ortschaften ist eine freiwillige Leistung der jeweiligen Straßenbaulastträger. Nach dem letzten starken Winter und der damit einhergehenden Streusalzknappheit, wurde die Überlegung angestellt, zusätzliche Lagerkapazitäten zu schaffen. Diese Streusalzmengen werden im Hafen Kelheim bei dem Unternehmen TKB eingelagert.

Auch die Gemeinden des Landkreises waren mit in diese Überlegungen eingebunden. Eine Umfrage bei den Gemeinden durch den Kreisvorsitzenden des Bayer. Gemeindetages, Bürgermeister Karl Gorbunov, Rohr, unmittelbar nach dem Winter 2010/2011 hatte ein reges Interesse für ein zusätzliches Salzlager im Hafen Kelheim ergeben. Die Tiefbauverwaltung des Landkreises hat daraufhin die Konditionen für die Lagerung eingeholt und auch Angebote für die Salzlieferung beschafft. Diese Kostenansätze wurden zusammengestellt und den Gemeinden übermittelt, mit der Vorgabe, dass die Aufträge bis spätestens 30.06.2011 durch die jeweilige Gemeinde zu vergeben sind.

Die Nachfrage im Juli 2011 bei der TKB hat schließlich ergeben, dass sich kaum Gemeinden für ein zusätzliches Salzlager angemeldet haben. So wollen lediglich die Stadt Mainburg, der Markt Rohr, die Gemeinden Ihrlerstein, Attenhofen und Elsendorf zusätzlich Salz im Hafen Kelheim einlagern. Die Lagermenge für die fünf Gemeinden ist mit 275 Tonnen veranschlagt.

Der Landkreis Kelheim hat für den kommenden Winter bereits 1.500 t Salz in Kelheim, Riedenburg und Mainburg eingelagert. Derzeit werden im Hafen Kelheim noch 500 t eingelagert, Mitte Oktober werden im Bauhof Kelheim noch 300 t eingelagert. Insgesamt sind dann 2.300 t Streusalz vorrätig. Für den Winterdienst sind im Landkreishaushaushalt 250.000 Euro veranschlagt.

Vohburg: Kinder verletzt

Kind verletzt

Ein 9-jähr. Schüler aus Vohburg fuhr am 19.7. gg. 12.55 Uhr mit einem Tretroller die Antoniusgasse in Vohburg entlang. An der Einmündung zur vorfahrtsberechtigten Gumpbachstraße wollte er die Straße in gerader Richtung überqueren. Eine 37-jähr. Frau aus Dietfurt fuhr mit ihrem Pkw, Opel, von rechts kommend auf der Gumpbachstraße. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß, wobei der Schüler mit einer Kopfprellung in das Krankenhaus Kösching durch das BRK eingeliefert wurde. Am Opel entstand vorne links ein leichter Schaden in Höhe von ca. 500 €.

Verkehrsunfallflucht

Am 19.7. zwischen 08 und 09 Uhr wurde vermutlich durch einen rückwärts fahrenden Lkw eine Straßenlampe in der Gadener Straße in Geisenfeld-Zell angefahren. Diese wurde so umgedrückt, dass sie in die Fahrbahn ragte. An der Lampe konnte roter Lack gesichert werden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 500 €. Die Gefahr wurde vom Bauhof Geisenfeld umgehend beseitigt. Der Unfallverursacher gab sich nicht zu erkennen. Die PI Geisenfeld bittet um sachdienliche Hinweise.