Das Leiden Jesu verfolgen in Bildern und Stationen

Kreuzweg in Berchtesgaden (Foto: Schittenhelm)
Kreuzweg in Berchtesgaden (Foto: Schittenhelm)

Der Karfreitag gilt für die Christen als Höhepunkt der Fastenzeit. Die Karwoche wird eingeläutet mit dem Palmsonntag. Das ist der Tag, an dem Jesus mit dem Esel nach Jerusalem geritten kam. In den 40 Tagen vor der sog. Karwoche findet die Fastenzeit statt. In der sollen sich Christen auf Ostern vorbereiten. Während dieser Zeit sollen wir uns in Verzicht üben, sollen auf Dinge verzichten, die uns lieb geworden sind, erklärt Pfarrer Harald Schuwerack aus Unternherrn im Rahmen einer Fastenpredigt. Das müsse nicht unbedingt Fleisch sein, wie man das häufig hört. Viel wichtiger sei, dass es etwas ist, was uns etwas bedeute. Nur so und über ein Gebet könnten wir den Weg zu Gott finden. In der Karwoche selbst sind die christlichen Haupttage der Gründonnerstag mit dem letzten Abendmahl und der Karfreitag. Das ist der Tag, an dem wir an jesu sterben erinnern. Daher finden während der Fastenzeit in vielen Pfarrgemeinden regelmäßig sog. Kreuzwegandachten statt. Hier erinnert man in etwa einer halben Stunde an die Geschichte, die zur Kreuzigung Jesu führte. In manchen Pfarreien – beispielsweise auf dem Kalvarienberg in Pobenhausen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) oder in Berchtesgaden (Landkreis Berchtesgadener Land) findet man in der Natur Kreuzwege mit verschiedenen Stationen und Täfelungen, die uns bildhaft zeigen, wie der Weg Jesu ausgesehen haben muss.

treffpunkt-regional.com als neutrale Plattform

Bei www.treffpunkt-regional.com geht es nicht darum, sich selbst darzustellen. Vielmehr geht es um unabhaengige und neutrale Information im Web. Die Leser, die sich dem Portal anschliessen, sind auf diesem Wege mit Neuigkeiten informiert. In verschiedenen Ressorts also Bereichen kann man sich bzgl. Wirtschaft, Politik oder Sport informieren, eben genau das, was den jeweiligen Leser auch wirklich interessiert. Die Nachricht steht dabei zwar im Vordergrund, interessante oder spezifische Themen werden aber auch einmal tiefer beleuchtet in Form eines Kommentars, einer Reportage bzw. eines tiefer gehenden Interviews. Die Entscheidung, in welcher Form berichtet wird, obliegt dabei einzig den Redakteuren, die aber allesamt ausgebildet sind und dadurch ihr Handwerkszeug auch von der Pike auf gelernt haben. Interessante Themen aus Deutschland … speziell den einzelnen Regionen, werden gerne von uns aufgegriffen und aufgenommen, aufbereitet in journalistischer Form. Gerne kontaktieren Sie uns dazu im jeweiligen regionalen Bereich, damit sich unsere jeweiligen Ansprechpartner und Kollegen darum annehmen. Regionale Themen und ihre Vielfalt sind es, die als Leser interessieren.

 

Ein Fest mit vielen Facetten: Die Feuerwehr Königssee am Wochenende mit Dreifach-Jubiläum

86 Personen waren am Zeltaufbau beteiligt. Foto: FF Königssee

Schönau am KönigsseeDie Freiwillige Feuerwehr Königssee feiert: vom 5. August bis zum 8. August wird auf dem „Grafenfeld“ ein Feuerwehr- und Musikfest stattfinden. D.h. es präsentieren sich sowohl die aktiven Feuerwehrkräfte, als auch der Feuerwehr-Musikverein.  Gerhard Polt wird eines der Highlights der Veranstaltung sein. Wir haben im Vorfeld bei der Feuerwehr nachgefragt.

Gerhard Polt, historische Feuerwehrfahrzeuge sowie Oldtimer. Denken Sie, dass das eine optimale Mischung für Ihr Jubiläumsfest ist?
Feuerwehr Königssee: Ja, auf jeden Fall. Unser Ziel ist es, ein Fest für alle unsere Gemeindebürger und Gäste, egal welcher Generation sie angehören, zu veranstalten.
Die anspruchsvolle Politsatire aufgeführt mit bayerischer Folklore und in bayerischen Dialekt von Gerhard Polt und der Biermösl Blosn ist ein besonderes Schmankerl. Hier waren wir bereits wenige Wochen nach Beginn des Kartenvorverkaufs ausverkauft. Darauf folgt die CCR Tribute-Band, um den Festauftakt stimmungsvoll ausklingen zu lassen.

Am Samstag sind alle herzlich eingeladen mit ihren historischen Traktoren, Unimogs und Feuerwehrfahrzeugen zum Grafenfeld nach Königssee zu kommen. Eine solche Fahrzeugschau ist etwas für jung und alt und vielleicht wartet noch eine besondere Überraschung auf unsere Besucher. Auf jeden Fall können sie sich vom original Oxn
Aug´n Trio unterhalten lassen. Nach dem Heldengedenken am Kriegerdenkmal Königssee kommt der Höhepunkt des Tages: der Festabend mit der Musikkapelle der Feuerwehr Königssee. Am Vormittag Feuerwehrfahrzeuge, am Abend die Musikkapelle – auch hier runden wir den Tag ab. Der Sonntag ist dann der eigentliche Festtag. Es haben sich 51
Vereine aus Bayern und Österreich, davon 14 Musikkapellen angemeldet. Wir hoffen auf schönes Wetter, damit Fest-und Kirchenzug ein Augen- und Ohrenschmaus für unsere Festbesucher werden. Bei der Feldmesse wird dann unser neues Staffellöschfahrzeug geweiht, mit dem wir dann zukünftig zu unseren Einsätzen fahren können. Ab Mittag gibt es dann Blasmusik im Festzelt. Mit einem Oberkrainerabend lassen wir am Montag dann das hoffentlich gelungene Fest gemütlich ausklingen.

Was hat Sie dazu bewogen, das Programm in dieser Form aufzuziehen?
Feuerwehr Königssee: Es ist das Dreifachjubiläum, das das Jubiläumsjahr 2011 so besonders macht. 110 Jahre Freiwillige Feuerwehr zeugen von Beständigkeit. 25 Jahre Musik in der Feuerwehr Königssee zeugen von Fleiß und 10 Jahre Förderverein zeugen von außerordentlichem Engagement. Dies war es uns wert, die Mühen und die viele Arbeit auf uns zu nehmen, um dieses Fest über 2 1/2 Jahre hinweg vorzubereiten. Wir wollten keine Wiederholung unsers äußerst erfolgreichen 100-jährigen Festes vor 10 Jahren veranstalten. Deshalb haben wir uns ganz bewußt für ein etwas anderes Festprogramm entschieden. Es geht uns dabei nicht darum, nur ein Fest zu veranstalten. Die Freude über dieses Dreifachjubiläum kommt aus unserem innersten Herzen.

Gibt es Besonderheiten, die die Besucher erwarten können – Was können Sie denn ‚empfehlen‘?
Feuerwehr Königssee: Dieses Fest bietet aus unserer Sicht viele besondere Augenblicke, die wir versucht haben, so gut wie möglich zu planen. Ein besonderer Moment wird sicherlich der Festumzug am Sonntag werden, bei dem alle Vereine in ihren Uniformen und Trachten teilnehmen. Zu empfehlen ist auch das Gemeinschaftsspiel der Musikkapellen nach der Feldmesse. Wer so etwas noch nie erlebt hat, sollte sich dies nicht entgehen lassen. Für Familien und alle Freunde von historischer Technik ist das
Unimog, Traktoren und Feuerwehroldtimertreffen am Samstag das Größte. Für den Festabend am Samstag hat die Musikkapelle der Feuerwehr Königssee ein eigenes Programm einstudiert.  Gerne würden wir auch den Freitag empfehlen, nur sind wir hier leider bereits ausverkauft. ;-)Und das Quintett Juchee am Montag ist eine spitzen Gruppe, die jedem Oberkrainerfreund ein Begriff ist.

Bekommt man den außer Musik und Party auch etwas mit, was die eigentlichen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr sind?
Feuerwehr Königssee: Ich würde hier Musik mit Party nicht gleichsetzen. Die teilnehmenden Musikkapellen und die Musikkapelle der Feuerwehr Königssee haben ein sehr anspruchsvolles Programm, das sich eher mit Genuß assoziieren läßt als mit Party – wenngleich wir natürlich zweifelsohne auch den Anlaß feiern wollen. Die
Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Königssee, der Musikkapelle und des Fördervereins sind detailliert in der Festschrift dargestellt, die gerne beim Fest erworben werden kann. Selbstverständlich sind darin auch die Aufgaben der Feuerwehr dargelegt, um auf Ihre Frage zurückzukommen.

Wann und wo wird dass denn sein? – und wo findet übrigens die gesamte Veranstaltung genau statt. Sind dort ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden. Oder wie sollte ich am Besten – wenn ich nicht direkt aus dem südlichen Landkreis komme – anreisen?
Feuerwehr Königssee: Das Festzelt steht am Grafenfeld in Königssee. Hierbei ein besonderer Dank an den Grafenbauer, der uns den Platz unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat. Der Fest- und Kirchenzug geht dann vom Festzelt über den Siegelweg zum Stangerfeld. Dort sind Feldmesse, Fahrzeugweihe und das Gemeinschaftsspiel der Musikkapellen. Weiter geht es dann über die Seelände und die Seestraße auf die für den Umzug gesperrte B 20. Nach einem Gegenzug geht es dann wieder zurück zum Festzelt. Am Parkplatz Königssee sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden, das Festzelt ist unmittelbar am Parkplatz. Unsere Festbesucher von außerhalb fahren über die Alpenstraße, den Paß Hallthurm oder über Marktschellenberg nach Berchtesgaden und biegen beim Kreisverkehr am Hauptbahnhof dann Richtung Königssee ab und folgen dem Verlauf der B 20 bis zum Parkplatz. Für alle, die die mit öffentlichen Verkehrmitteln kommen wollen, bieten sich die Busse von DB BAHN Oberbayernbus an. Die Haltestelle „Parkplatz Königssee“ befindet sich unmittelbar am Festzelt und wird von mehreren Linien angefahren. Unsere Urlaubsgäste können die Busse mit ihrer Kurkarte kostenlos benutzen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Zweierbob – auch bei den Herren gab es am Königssee die ersten Medaillien für den Deutschen Bobverband

Vier Läufe müssen bei Weltmeisterschaften mit dem Bob bewältigt werden. Die Athleten bestreiten zwei Läufe pro Tag. Beim vierten Lauf geht es entsprechend der bisherigen Leistungen. Zuerst der Zehnte, dann der Erste. Spitzengeschwindigkeiten von um die 115 km/h sind die Bobs mit den schmalen Kufen auf der Kunsteisbahn unterwegs.

Vor einer Traumkulisse waren die Athleten wie Simone Bertazzo (Italien), Lyndon Rush (Kanada), Alexander Subkow (Russland) sowie die deutschen Bobs um Karl Angerer, Francesco Friedrich, Manuel Machata und Thomas Florschütz unterwegs. Einige von ihren waren dabei vor heimischem Publikum unterwegs, da sie aus dem Berchtesgadener Land (Ramsau, Markt Schellenberg oder Berchtesgaden) stammen.

Bundestrainer Christoph Langen zeigt sich begeistert ob der Leistungen der teils noch jungen Athleten, die während der Saison schon für Aufregung sorgten (Machata wurde Weltcup-Sieger in seiner ersten ernsthaften Saison).

Die beiden Bobs um Thomas Florschütz und Manuel Machata waren nach vier Läufen zeitgleich und gewannen damit beide die Silber-Medaillie.

Francesco Friedrich gegen Karl Angerer: Bob-Herren machen Weltmeisterschaft unter sich aus

Mit 6 Hundertstelsekunden Abstand hatten die Skeleton-Damen die Bob-Herren auf die Reise geschickt. Deutschland I mit Anja Huber lag vor dem letzten Lauf knapp vor Deutschland II, wo Marion Thees an Francesco Friedrich ‚übergeben‘ hatte. Das Team aus Kanada (Platz 3) konnten die DSV-Athleten dabei klar in Schach halten. Der Lokalmathador Karl Angerer schaffte es am Ende nicht, dass Deutschland I sich vor Deutschland II platzierte.

Damit siegten Sandra Kiriasis, Francesco Friedrich (Bob), Marion Thees und Michael Halilovic (Skeleton) vor ihren deutschen Mannschaftskollegen Cathleen Martini, Karl Angerer (Bob), Anja Huber und …. (Skeleton). Am Ende war der Vorsprung 6 Hundertstel Sekunden – allerdings anders herum, als vor dem Herren-Zweiter-Bob.

Kunsteisbahn am Königssee ist umgebaut worden

Die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Schönau am Königssee hat begonnen. Das Berchtesgadener Land ist Austragungsort dieser Weltmeisterschaft. Die Eröffnungsfeier fand am Weihnachtsschützenplatz in Berchtesgaden statt. Anja Huber, Skeleton-Weltmeisterin, war die Fahnenträgerin des Deutschen Teams. Neben den Favoriten-Nationen waren auch untypische Wintersport-Nationen wie Südafrika mit am Start, die sicherlich während der Wettkämpfe nicht zu den Top-Favoriten gehören. Nach dem Einmarsch der Aktiven wurde auf dem Weihnachtsschützenplatz direkt im Ortszentrum von Berchtesgaden noch ein kleines Showprogramm gezeigt, um Fans und Sportler auf die Weltmeisterschaften einzustimmen und für Feierlaune zu sorgen.

Deutschland gehört sowohl bei den Frauen als auch bei den Herren im Bobsport mit zu den Favoriten. Zu nennen sind hier Atlethen wie Sandra Kiriasis, Cathlen Martini oder die Skeletonfahrerinnen um Anja Huber.

Unternehmen

Theorie und Praxis müssen zusammen passen. Theoretische Kenntnisse alleine helfen im Kommunikationsfeld ebenso wenig, wie Praxiswissen ohne die notwendigen Hintergründe. Bei Kreative Worte erhalten Sie beides. Denn das Unternehmen basiert auf ein entsprechendes Wissen. Die inhabergeführte Agentur setzt dabei auf klassische Maßnahmen und online-basiertes, so dass der entsprechende Marketing- bzw. Kommunikationsmix entsteht und der Kunde einen möglichst großen Bereich seiner gewünschten Zielgruppe erreichen kann. Gegründet wurde die Kommunikationsagentur Kreative Worte 2006 durch Ramona Schittenhelm.

Dritter Platz für Michael Schwaiger war bestes Ergebnis für den SKB

Berchtesgaden: Bei für die Zuschauer äußerst angenehmen, sonnigen Bedingungen um die 20 Grad und ein wenig Thermik für die Springer fand am Samstagnachmittag der Auftakt der Mini-Vierschanzentournee auf der Kälbersteinschanze statt. Es handelt sich hierbei um die dritte Auflage der Internationalen Vier-Mattenschanze für Kinder. Insgesamt nahmen auf der Schanze mit dem K-Punkt 27 70 Athleten teil, darunter waren auch 16 junge Springer des SK Berchtesgaden. Der erfolgreichste von ihnen war Michael Schwaiger in der Kategorie der Elfjährigen. Er belegte Rang drei und schaffte damit eine gute Ausgangsposition für die folgenden Wettbewerbe.

Mit konstanten Sprüngen reichte es für Joesf Prex in seiner Wertungsklasse für den vierten Platz. Die Punktabstände zu den vor ihm liegenden Athleten sind aber relativ gering.

Ähnlich der Vier-Schanzen-Tournee der „Großen“, die zum Jahreswechsel in Deutschland und Österreich stattfindet, ist auch die Mini-Vierschanzentournee strukturiert. An vier verschiedenen Wettkampfstätten – die erste war Berchtesgaden – versuchen die Kinder, nach Weiten und Punkten zu jagen.Ein Meter entspricht dabei 4,4 Weitenpunkten. Dazu kommen die einzelnen Wertungen der fünf Sprungrichter Peter Putz (Österreich), Maja und Eugen Fritz (SKB) sowie Konrad Seehuber und Hans Geisreiter (Deutschland). Anders als bei den großen Springern sind die jungen Springer bei ihrem Wettbewerb nach dem Alter unterteilt in entsprechende Kategorien.

Bei den Kindern 8 war Josef Prex vom SK Berchtesgaden mit 115 Punkten auf Rang vier (16 Meter/17/17) knapp der erfolgreichste Berchtesgadener. Hinter ihm auf Platz fünf folgte Philipp Schmitt mit 110,3 Punkten (14/16/17,5) und Sebastian Werner auf Rang 8 mit 88,2 Punkten (14/15/14,5). Sieger der Klasse war Klemens Aigner (SV Natters) aus Österreich, der die Wertungsklasse dominierte. Mit Sprüngen von 22 Metern, 23 Metern und 12,5 Metern setzte er sich mit 47 Punkten von der Konkurrenz ab.

Knapper ging es da schon bei den ein Jahr älteren zu: Knapp siegte Luka Leban (Slowenien/ 205,7) vor dem Österreicher Christian Reiter (204,1). Bester deutscher Springer, zugleich vom SK Berchtesgaden kommend, war Stefan Graßl mit Sprüngen von 18 Metern, 17 Metern und 16 Metern und einer Gesamtpunktzahl von 118,9. Hinter ihm folgte sein Teamkollege Patrik Huber mit insgesamt 91,9 Punkten (13,5/15/15).

Bei den Zehnjährigen dominierte ebenfalls Slowenien und vor allem Österreich: Matej Drinovec siegte vor drei Rot-Weiß-Roten. Daniel Wenig vom SK Berchtesgaden kam auf Weiten von 24,5, 23 und 22 Metern (184,4) und lag mit pro Sprung etwa zwei Meter kürzeren Sprüngen als der Sieger am Ende auf Rang sechs. Auf Platz acht folgte Julian Fritz mit drei konstanten Sprüngen von 22, 20 und 21 Metern und 166,1 Punkten. Die Ränge 13, 14 und 21 wurden ebenfalls von einheimischen Aktiven erreicht: Johannes Zehentner (22/18,5/19), Marian Walch-Plenk (19,5/19/18,5) und Nikolaus Guschl (14/15/14,5).

Bei den ältesten Kindern sprang letztlich die beste Platzierung für den SKB heraus: Michael Schwaiger ersprang 24,5 und 25 Meter und landete damit mit 206,7 Punkten auf Rang drei. Vor ihm landete der Österreicher Alexander Lichtenegger (Bad Goisern) und der Slowene Matic Godejsa, die zwischen sich und Schwaiger jedoch bereits ein Punktepolster von 12,3 beziehungsweise 16,6 Punkten legen konnte. Auf den Rängen 12, 13 und 14 landeten die Teamkameraden Schwaigers Markus Knopf (25/20), Johannes Huber (22,5/22,5) und Chris-tian Fendt (21,5/22).

In den noch ausstehenden drei Springen können sich die jungen Springer aber alle in der Gesamtwertung noch verbessern.

*Anzeige*

Pferdeannhänger

Hinter die Kulissen des neuen Hauses und der Feuerwehrarbeit blicken

Berchtesgaden: Die Feuerwehr Berchtesgaden hatte geladen. Und eine ganze Reihe von Interessierten kam, um sich die neuen Räume ihrer Wehr anzuschauen. Die Feuerwehrleute hatten für die Bevölkerung eine Menge an Programmpunkten zusammengestellt: Vorf
ührung eines Löscheinsatzes, Bergung einer Person mittels einer Drehleiter, die Demonstration der Arbeit, wenn die Helfer bei einem Verkehrsunfall eine eingeklemmte Person befreien müssen, ein Brandeinsatz, ein Chemieeinsatz sowie die Vorführung einer Fettexplosion. Auch konnten sich die Anwesenden einweisen lassen, wie man mit einem Feuerlöscher richtig umzugehen hat. Denn: zu nahe an die Brandstelle zu gehen, heißt nicht unbedingt, den Brandherd am schnellstmöglichen unter Kontrolle zu bringen.

Tja, so geht es einer Hausfrau, wenn brennendes Öl mit Wasser löschen will. Nur hat die wahrscheinlich nicht gerade einen passenden Feueranzug parat. (Foto: Schittenhelm)

Ganz billig war es nicht, das neue Feuerwehrhaus. Auch einmal ein Grund, bei den Besuchern nachzufragen, was sie von dem neuen Feuerwehrhaus in der Bergwerkstraße halten. „Ich finde es sehr gut“, meint Ursula Peters aus Berchtesgaden, der die beengten Verhältnisse im Rathaus bekannt sind. „Ich denke auch, dass dieses neue größere Gebäude für die Feuerwehrleute wieder mehr Motivation ist. Und die ist gerade bei einer solchen ehrenamtlichen Aufgabe wichtig.“ Mit dem finanziellen Aufwand für das Haus kann sie gut leben. Florian Beierl aus Berchtesgaden ist mit dem finanziellen Aufwand für das Haus auch einverstanden. Das Gebäude findet er ziemlich gut ausgestattet. Vor allem die Küche, wie er mit einem Schmunzeln verrät. Aber auch sonst ist er durchaus zufrieden mit dem Bau.

Zu Besuch in Berchtesgaden war dagegen Cornelia Klösel mit ihrer Familie. Die Bambergerin fand den Tag an sich ganz interessant: „Sonst informiert man sich gar nicht so, was die Feuerwehr macht.“ Sie fand insbesondere die Vorführungen interessant. Und die Ausrüstung, die eine solche Wehr hat. „Die Helfer“, so die Bambergerin, „haben da ja dann doch einiges drauf, wenn man die unterschiedlichen Einsätze betrachtet. Die Ausbildung muss wohl ziemlich vielseitig sein.“Ganz angetan, wie viel Platz und welche Ausstattung vorhanden ist, war Hannelore Budzisch aus Erfurt. Die Besucherin war auch begeistert von der Volksverbundenheit zur Wehr und dem Einsatz von so vielen auch jungen Leuten im Verein.

Und die zeigten durchaus Einsatz an diesem Tag: Führungen und Erläuterungen beim Gang durch das neue Haus, Vorführung der unterschiedlichen Aufgaben und Fahrten mit den Feuerwehrautos – gerade für die Kleinen. Und die Erwachsenen versuchten sich am Löschen eines Feuers – mit dem Feuerlöscher. Anfangs klappte es nur bedingt. Nach einiger Zeit hatten die „Löschkräfte“ – nach Einweisung durch die Feuerwehrleute – den Dreh aber heraus. Ein paar Meter weiter weg von der Brandstelle und gezielt spritzen und der Brandherd war gelöscht. Ein bisschen umweltfreundlicher geht es mit Kohlendioxid, präzise und schnell mit Schaum.

Dokumentationszentrum erntet großes Lob

Berchtesgaden: An Pfingsten beginnt im Landkreis Berchtesgadener Land die touris-tische Sommersaison. Wenn das Wetter mitspielt, kann man da schon einen ersten Besucheransturm verzeichnen. Aber nicht bei allen Einrichtungen verlief dieses – wettermäßig eher durchwachsene – Wochenende gleich Erfolg versprechend. Bei der Kurdirektion des Berchtesgadener Landes hatte man am Freitag und Samstag starke Anfragen, was die Übernachtungszahlen betrifft. Anfragen kamen dabei hauptsächlich aus Amerika und Japan. Am Sonntag war die Nachfrage hauptsächlich was Informationen für Ausflugsziele betrifft, vorhanden.

In der Ramsau wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Kurverwaltungsleiter Fritz Rasp sieht den Grund für die deutlich schlechteren Zahlen in der ungünstigen, schlechten Witterung an Pfingsten. Der große Kurz-Ausflugsverkehr blieb aus. Anhand der Zahlen der Wimbachklamm wird die Situation deutlich. Kamen im Vorjahr insgesamt noch über 1300 Besucher, waren es in diesem Jahr noch 600.

Sehr zufrieden zeigte sich dagegen Dokumentationsstellenleiterin Linda Pfnür. An dem Wochenende kamen über 1450 Gäste in die Doku-Stelle. Das ist, im Vergleich zum Vorjahr, eine Steigerung um über 50 Prozent.

Als „bombastisch“ bezeichnet Michael Grießer die Besucherzahlen in der Watzmann-Therme. Da habe natürlich das Wetter schon beträchtlich mitgespielt. Insgesamt kamen rund 5000 Besucher, um rund 2500 Personen mehr als im Vorjahr.

Trotz etwa zwanzig Zentimetern Neuschnee am Wochenende war auch auf dem Kehlstein einiges los. Am Samstag kamen 1751, am Sonntag 986 und am Montag 978 Besucher. Ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis, zieht man die Witterung zum Vergleich heran.

Am Königssee-Parkplatz ging es mit den Benutzerzahlen dagegen bergab. Hatte man im Vorjahr noch knapp 3000 Pkw-Parkplatz-Benutzer, waren es heuer an Pfingsten etwa 2100. Die Zahl der ankommenden Busse blieb mit 63 konstant, die Zahl der Motorradfahrer halbierte sich von 162 im Vorjahr auf 83 im Jahr 2001. Rückgänge gab es auch bei der Königssee-Schifffahrt: Die Zahlen reduzierten sich von knapp 10000 im Vorjahr auf 60000 in diesem Jahr.

In Marktschellenberg zieht man eher gemischte Bilanz: Trotz des Schneesturms wurde die Eishöhle an den Pfingsttagen besucht. Insgesamt kamen 29 Besucher. Da war man aber durchaus überrascht, das überhaupt jemand kam, heißt es von Gemeindeseite. In der Almbachklamm hat man dagegen geringere Besucherzahlen. Bei 750 in diesem Jahr bedeutet dies im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgänge um 800 Besucher.

Unter Tage zog es an diesem Pfingstwochenende etwa 5000 Besucher. Ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, heißt es im Salzbergwerk. Positiver war die Witterung dagegen für die Museen. Im Schlossmuseum hat man deutlich höhere Besucherzahlen als vergangenes Pfingsten. Geöffnet war am Sonntag und Montag. Und an diesen beiden Tagen kamen 600 Gäste. Durch das Regenwetter zogen auch das Heimatmuseum und das Nationalparkhaus (nur Samstag geöffnet) positive Bilanz.

Alles in Weiß getaucht war auf dem Jenner. Bis zur Mittelstation war alles zugeschneit. hnlich wie an Ostern sorgte der Schnee für mäßigen Betrieb. Zudem vermieste ein Sturm und mittelmäßige Witterung das Geschäft. Direktor Wolfgang Bosch von der Jenner- und Hochschwarzeckbahn zieht deshalb eher enttäuscht Bilanz. Von 1800 Nutzern sanken die Zahlen am Jenner auf 700, am Hochschwarzeck von 380 auf unter 200.

Ungeeignet war die Witterung für die Bäder im südlichen Landkreis. Das Schornbad war komplett geschlossen, das Aschauerweiherbad sowie das Schwimmbad in Marktschellenberg war nur von Dauerschwimmern frequentiert