Fankauf kann dem Unternehmens-Image schaden

Ist die Zahl der Fans und Follower wirklich aussagekräftig, wenn es darum geht, wie gut ein Medium tatsächlich ankommt. Für Unternehmensverantwortliche ist es zumindest ein wichtiges Messkriterium. Hat nämlich die Unternehmensseite lediglich 100 oder etwas mehr Fans, wird schnell Kritik laut. Daher sind viele Social-Media-Verantwortliche in den Unternehmen bestrebt, die Zahl der Follower künstlich nach oben zu hiefen, um den Erwartungen der firmeneigenen Marke auch im Social Web gerecht zu werden. Insbesondere, da man ja den Vergleich anderer weltweiter Marken hatt, die mitunter Fanzahlen im Millionenbereich haben. Fan-Kauf-Angebote sind daher für viele verlockend und wenn man dort schaut, stellt man sehr schnell fest, dass sich hier tatsächlich auch die Vertreter der großen Unternehmen tummeln.

Nutzer lassen sich häufig auch von diesen augenscheinlichen Zahlen blenden. Wenn schon 1.000 andere der Marke vertrauen, fällt es leichter, es auch zu tun. Erst nach dem Blick auf die Follower-Zahl erfolgt bei vielen erst der Blick auf Aufmachung und vor allem Inhalte. Dies gilt auch für die Rückmeldung der jeweiligen Fans … ist diese mäßig, weil es sich lediglich um gekaufte Fans handelt und die Inhalte dürftig sind, um diese zu locken, könnte dies negative Auswirkungen auf die online Reputation des Unternehmens im Social Web haben. Wichtiger ist es daher, auf tatsächliche Botschaften zu setzen, um neue Freunde und Begeisterte für sich und seine Marke zu finden.

Laufen, rennen, springen, schreien in der Biathlon-Familie in Ruhpolding für ‚Die Springer‘ ein Traum

Ruhpolding Stimmungsvolle Bilder aus der Chiemgauarena stehen uns ab dem 29. Februar bevor. Die Weltmeisterschaft der Biathleten beginnt. Und zum Auftakt und während der Wettkämpfe wird man einen Song immer wieder hören „Freunde für immer – we’re one Family“. Gesungen von den Springern. Wir haben bei Günter Wimmer von den Springern nachgefragt, wie es dazu gekommen ist?

Die Springer: Wir wurden vom OK angefragt ob wir uns da was einfallen lassen könnten. Dann war ich letztes Jahr  bei der Eröffnungsfeier und im Stadion um das Gefühl dafür zu  bekommen…raus kam: ´we are one Family´…so ist das auch!

Den Titelsong für eine WM einzuspielen – nochdazu, wenn es sich auch für Euch als Musiker um ein Heimspiel handelt. Wie habt ihr Euch darauf denn vorbereitet – habt ihr die Langlaufski angeschnallt und das Gewehr Huckepack genommen?

Die Springer: Nein, (lacht) – leider sind wir nach 50 Metern so außer Atem, dass wir das Gewehr nicht mal halten könnten… Biahtlon spielt in unserer Region eine große Rolle. Ruhpolding ist da schon ein Marke und wir sind stolz, dass bei uns ein Premiumevent möglich ist und umgesetzt  wird….

Hmmm, die Springer bringt man u.a. mit nem durchaus bekannten Fußball-WM-Song in Verbindung. Sind Sportveranstaltungen Eure Spezialität, wenn es darum geht, für Stimmung zu sorgen?

Die Springer: Wir haben öfters Hymnen geschrieben für diverse Events…das passt ganz gut!

Für Euch ein Heimspiel, für die Sportler eine Heim-WM. Für Andreas Birnbacher, der aus dem Landkreis Traunstein kommt quasi ein Familienfest. Dazu Magdalena Neuner, die in Ruhpolding ihren Karriere-Endspurt einläutet. Ist das auch für Euch als Musiker ein besonderes Flair?

Die Springer: Wir sind schon gespannt auf die Atmosphäre. Wenn man natürlich vor einigen tausend Menschen live spielen darf ist das für Musiker einfach super!

Einmal einen Blick über die WM hinaus: was darf man 2012 von den Springern noch so erwarten?

Die Springer: Wir haben grad unsere neue Single ´rennen – laufen – springen – schreien ´ aufgenommen…mal sehen wie der Song ankommt…..

Okay, wir freun uns drauf, wünschen eine super spannende WM für die Sportler, die Zuschauer und natürlich auch für Euch.