Magdalena Neuner gewinnt letztes Sprintrennen der Saison bzw. ihrer Biathlon-Karriere

Chanty Mansisk Arnd Pfeiffer wurde beim Sprint-Rennen im Rahmen des Weltcup-Finales Zweiter. Durch seinen 22 Platz konnte sich Andreas Birnbacher in der Gesamtwertung des Weltcups (Ziel am Ende ist Platz 3) nicht weiter von seinem Verfolger Simon Foucade absetzen.
Und bei den Damen waren ebenfalls eine Reihe von Athleten in Sibirien über die 7,5 Kilometer lange Strecke mit dabei. Neben der Favoritin um den Gesamtweltcup waren dies Maren Hammerschmidt, Juliane Döll, Miriam Gössner, Franziska Hildebrand, Tina Bachmann, Andrea Henkel. Den Sprint-Weltcup hatte Neuner bereits vor dem letzten Rennen in Sibirien für sich entschieden. Nun war es an der Wallgauerin, ihre führende Position im Gesamtweltcup gegen die Weißrussin Daria Dombratschewa zu verteidigen.
Begonnen hat Neuner mit einem Fehler im liegenden Schießen und lag damit hinter der fehlerfrei schießenden Weißrussin – allerdings nur um 10,8 Sekunden. Andrea Henkel blieb ebenfalls fehlerfrei und lag ebenfalls knapp hinter der Weißrussin. Beim stehenden Anschlag war Henkel schneller als die Weißrussin, die zudem einen Fehler schoss und nur noch ganz knapp vor der Thüringerin lag zu diesem Zeitpunkt des Rennens (3 Sekunden).
Am Ende gewann Magdalena Neuner das Weltcup-Rennen die das letzte Sprintrennen für sich entscheiden konnte. Dadurch konnte die Wallgauerin auch den Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen. Zweite des Rennens wurde Vita Semerenko (Ukraine) vor Darja Domratschewa (Weißrussland). Andrea Henkel wurde 6., Miriam Gössner 16., Tina Bachmann 21. und Franziska Hildebrand 24.

Goldmedaille vor Traumkulisse in Ruhpolding doch noch aus der Hand gegeben

Ruhpolding Es hätte alles so schön sein können beim Auftaktrennen der Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding. Der Himmel war wolkenlos blau, die Sonne schien und es herrschen frühlingshafte Temperaturen. Weiterlesen

Deutsche Rodel-Männer räumen auch bei der EM in Russland ab

Sigulda Die deutschen Rodel-Herren haben in dieser Saison alles abgeräumt, was es zu holen galt und damit eine ähnliche Dominanz an den Tag gelegt, wie man dies in den letzten Jahrzehnten vor allem von den Damen kannte. Denn: Kaum ein Podestplatz in den diesjährigen Weltcup-Rennen wurde nicht von einem DSV-Rodler belegt. Das Europameisterschaftsrennen gewann Andi Langenhan nach zwei geglückten Läufen und Bahnrekord am Ende vor Armin Zöggeler und seinem Team-Kollegen Felix Loch. Damit gehen Gold und Bronze nach Deutschland, während Altmeister Zöggeler aus Italien noch einmal mit Silber glänzen konnte. In der Gesamtwertung die totale deutsche Dominanz: Felix Loch holt den Gesamtweltcup, Langenhan und David Möller belegten die folgenden Plätze. Und auch die weiteren Teammitglieder Johannes Ludwig und Ralf Palik konnten in dieser Saison überzeugen und einige gute Plätze einfahren, was insbesondere auch Bundestreiner Norbert Loch unheimlich freute. Er und seine Rodler hoffen darauf, in der neuen Saison noch einmal an diese Leistungen anknüpfen zu können, schließlich hat Gesamtweltcup-Gewinner Felix Loch ja noch ein weiteres großes Ziel: denn neben Olympiagold und dem WM-Sieg fehlt dem Gesamtweltcup-Gewinner noch der Triumph bei einer Europameisterschaft. Sein Bronze war die erste Medaille des jungen Rodlers aus Berchtesgaden überhaupt bei einer EM.

Felix Loch hat den Gesamt-Weltcup im Rodeln gewonnen

Sigulda Als insgesamt vierter deutscher Rodler konnte Felix Loch den Gesamtweltcup gewinnen. Der 22 Jahre alte Rodler aus Berchtesgaden entschied den Weltcup bereits vor dem Saisonfinale für sich und liegt damit vor dem Weltcupfinale uneinholbar in Front. Neben Loch haben bisher u.a. Jens Müller und Georg Hackl die Saisonwertung der Rodler für sich entscheiden können. Allesamt haben sie auch olympisches Gold gewinnen können.

Happy birthday Magdalena Neuner

Wallgau Mit dem heutigen Tag ist Biathlon-Star Magdalena Neuner 25 Jahre alt. Die Oberbayerin hat noch etwas mehr als 30 Renntage vor sich, dann ist mit der Biathlon-Karriere als aktive Sportlerin Schluss. Eine erfolgreiche Karriere, auf die Neuner da zurück blicken kann. Zehn Weltmeistertitel – damit ist Magdalena Neuner alleine schon Rekord-Weltmeisterin – dazu kommen drei Vize-Weltmeisterschaftsmedaillen. Dazu kommen zwei Olympia-Titel sowie eine Silbermedaille. Bereits im Juniorinnen-Alter errang Neuner sieben WM-Titel.

Und kurz vor der WM im heimischen Ruhpolding feierte Magdalena Neuner im Sprint von Oslo ihren 30. Weltcup-Sieg. Damit hat die Wallgauerin, die sich nach Normalität im Alltag sehnt, bereits jetzt soviele Weltcup-Siege erreicht, wie die einstige Vorzeige-Biathletin Deutschlands Uschi Disl. Und bis zu Neuners Saison-Ausstand sind ja noch einige Weltcup-Rennen, so dass es durchaus möglich ist, dieses Ergebnis für die Statistiker noch zu toppen. Neben den Erfolgen als Einzelsportlerin kommen selbstverständlich noch einige Staffel-Weltcupsiege. Damit hat Neuner bereits jetzt über 40 Erfolge im Weltcup. Auch der Gesamt-Weltcup sowie die verschiedenen Disziplin-Weltcups konnte Magdalena Neuner bereits für sich gewinnen.

Die Entscheidung aufzuhören kam für die junge Frau aus Oberbayern bereits im Advent. Der Grund hierfür war sicherlich, bereits alles im Sportlerleben erreicht zu haben. Dazu kommt der öffentliche Druck, keinen Schritt als Privatmensch machen zu können. Neuner plant nun ihre Zukunft:
– Als Trainerin – vielleicht irgendwann: den Trainerschein macht sie in jedem Fall. Vielleicht auch mit Familie. Denn neben der Verbundenheit zu ihrer Heimatgemeinde sind es ihre Familie und ihre Freunde, die Magdalena Neuner zu ihren Erfolgen im Sport verholfen haben.

Fünf deutsche beim letzten Saisonrennen dabei: Massenstart mit 12,5 Kilometer der Showdown

Die Ausgangssituation vor dem Rennen war klar: theoretisch konnten Helena Ekholm, Tora Berger und Andrea Henkel hatten rein rechnerisch noch die Chance, Kaisa Mäkäräinen zu überflügen. Allerdings hätte die 28 Jahre alte Finnin dafür max. 26 von 30 Startern zu werden. Spannender war es da noch im Massenstart-Weltcup, den Magdalena Neuner anführte, knapp gefolgt von Tora Berger.

Auf der 12,5 Kilomterstrecke am Holmenkollen in Oslo mussten die 30 Starterinnen – darunter 5 Deutsche – vier Schießeinlagen bewältigen. ledichlich Russland stellt mit sechs Starterinnen ein noch größeres Team in diesem Massenstart-Rennen. Pro nicht getroffener Scheibe musste eine Strafrunde gelaufen werden.

Nach dem Rennen wird der Fokus der Biathleten bereits auf die neue Saison gerichtet. Die Weltmeisterschaft 2012 findet im bayerischen Ruhpolding (Landkreis Traunstein statt).

Mit Tina Bachmann, Andrea Henkel und der immer noch geschwächten Magdalena Neuner sowie Kathrin Hitzer (beide Bayern) tummelten sich während des Rennens drei deutsche Biathletinnen im Spitzenfeld, Neuners Chancen bzgl. des Massenstart-Weltcups waren gut.

Das letzte Rennen der Saison war das der russischen Biathletinnen um Anna Bogaly-Titowetz, Olga Zaitseva sowie Daria Dombracheva (Bulgarien). Andrea Henkel auf Rang vier liegend wurde verfolgt von der nächsten Russin Olga Slepttsova. Neuner – auf Rang 7 liegend – ging auf die Schlussrunde. Die Bulgarin lag damit 2,5 Kilometer vor Ende des Rennens im Massenstart-Weltcup knapp vor Neuner. Zu diesem Zeitpunkt stand auch bereits fest, dass die Finnin den Gesamtweltcup gewinnen wird, da Tora Berger deutlich hinter ihr lag. Die Weißrussin wird vom deutschen Trainer Klaus Siebert trainiert.

Die besten deutschen Biathleten dieses Rennens waren Andrea Henkel (4.), Magdalena Neuner (6.), Kathrin Hitzer (9.), Miriam Gössner (13.) und Tina Bachmann (14.). Helena Ekholm wird 7. des Rennens, Mäkäräinen 15. Tora Berger 16. Damit ist Mäkäräinen Weltcupsiegerin, Andrea Henkel hat sich durch ihren vierten Rang noch auf Platz zwei in der Gesamtwertung vorgeschoben.

Zweimal Bayern ganz oben: Maria Riesch holt Gesamt-Weltcup der Skifahrer, Viktoria Rebensburg Schnellste im Riesenslalom

Maria Riesch (Foto: Ramona Schittenhelm)
Foto: Ramona Schittenhelm

Die Saison endet für Maria Riesch versöhnlich. Die Garmisch-Partenkirchenerin holte nach zweimal Bronze bei ihrer Heim-Weltmeisterschaft vor wenigen Wochen in Garmisch-Partenkirchen den Gesamtwetcup. In Lenzerheide (Schweiz) war dabei der vierte Platz im Slalom alles entscheidend. Denn damit setzte sich die Deutsche wieder an die Spitze der Wertung und lag damit drei Punkte vor Lindsay Vonn (USA). Der Saison-Abschließende Riesenslalom in der Schweiz wurde am Morgen abgesagt, so dass der Gesamtsieg in der frühen Morgenstunde bereits fest stand.

Auf eine positive Saison zurück blicken kann aber auch die aus Kreuth stammende Viktoria Rebensburg. Sie 20 Jahre alte Olympiasiegerin im Riesenslalom entschied den Disziplinweltcup mit deutlichem Vorsprung vor Tessa Worley für sich. Nicht ganz so glücklich lief die Saison für die Bischofswiesenerin Kathrin Hölzl, die gesundheitlich stark angeschlagen war. Trotzdem reichte es für die Ex-Weltmeisterin im Riesenslalom in der Riesenslalom-Wertung zu Rang 6, obwohl Hölzl nicht alle Rennen bestreiten konnte.

Die Nachwuchstalente Susanne Riesch, Katharina und Lena Dürr, Christina Geiger und Veronique Hronek konnten entweder im Weltcup oder bei der Weltmeisterschaft erste Erfahrungen sammeln, um sich für die neue Saison zu rüsten.

Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass sowohl Riesch als auch Rebensburg nicht ganz alltägliches geschafft haben. Riesch ist erst die dritte deutsche Skifahrerin nach Rosi Mittermeier (1976) und Katja Seizinger (1996, 1998) die die Weltcup-Gesamtwertung für sich entscheiden konnte. Auch hier gab es bereits knappe Entscheidungen z.B. 1995, als Seizinger damals knapp der Schweizerin Vreni Schneider unterlegen war.

Mäkäräinen und Ekholm schwächeln: Tora Berger und Magdalena Neuner rücken näher

Der Holmenkollen in Oslo ist Austragungsort des Weltcup-Finales der Biathleten. Deutschland ist bei diesem Sprintrennen mit 8 Athleten dabei. Der Grund hierfür liegt in den guten Platzierungen von Nadine Horchler und Juliane Döll im Europacup. Dies bedeutet einen zusätzlichen Startplatz beim Weltcup-Finale.

Top im Rennen unterwegs waren die Wallgauerin Magdalena Neuner sowie die Norwegerin Tora Berger, die damit im Gesamtwetcup deutlich näher an die beiden Führenden heran kommen. Sowohl Neuner als auch Berger waren während der Saison einmal ausgefallen, so dass sich der Rückstand der beiden dominierenden Biathletinnen erklären lässt. Mit einer Zeit von 21:04,6 Minuten setzte die Oberbayerin Neuner eine Marke, die die Konkurrentinnen nicht unterbieten konnten. Damit hat Neuner für das Verfolgungsrennen bereits einen Vorsprung von rund 30 Sekunden auf die Mitfavoritin Tora Berger. Kaisa Mäkärainen vergab im letzten Rennen den Sieg in der Sprint-Disziplin, die damit von der Wallgauerin gewonnen werden konnte. Sowohl die Finnin als auch Ekholm konnten sich im Sprintrennen nicht unter den besten 15 Platzieren.

Miram Gössner, deren Mutter Norwegerin ist, musste eine Reihe an Strafrunden bewältigen.Insgesamt erreichte die achtköpfige deutsche Biathleten-Gruppe ein sehr gutes Mannschaftsergebnis, ebenso wie die gastgebenden Norwegerinnen um Berger, Ann Cathrin Flatland und Fanny Horn. Damit sorgten u.a. auch Bergers und Neuners Teamkolleginnen mit dafür, dass der Rückstand der beiden Mannschafts-Topstars im Gesamtweltcup auf die Spitzenposition deutlich geringer wurde.

Der Glückwunsch zum Gewinn des Sprint-Weltcups geht damit nach Oberbayern. In der Gesamtwertung ergibt sich zwei Rennen vor Ende folgendes Bild:

1. Kaisa Mäkäräinen 937
2. Magdalena Neuner 914
3. Helena Ekholm 912
4. Tora Berger 904
5. Andrea Henkel 881

Ergebnis des Sprintrennens von Oslo:

1. Magdalena Neuner
2. Tora Berger +31,3

7. Andrea Henkel +58,9
8. Kathrin Hitzer + 1:02,9
26. Juliane Döll +1:48,8
31. Nadine Horchler +1:56,2
32. Tina Bachmann + 1:56,09
33. Miriam Gössner +2:03,8
52. Sabrina Buchholz +2:38,1

18. Kaisa Mäkäräinen 1:24,1
Helena Ekholm

Der Rückstand von Neuner zwei Rennen vor Schluss (Verfolgung + Massenstart) liegt bei 23 Punkten. Insgesamt konnte die Wallgauerin in dieser Saison bereits fünf Weltcup-Rennen für sich entscheiden. Der Verfolger findet am Samstag, das Massensartrennen am Sonntag statt.

Der Teamkapitän der Biathlon-Staffel kommt aus Oberbayern … Magdalena Neuner Topstar der WM in Russland

Mit 24 Jahren steht Magdalena Neuner ganz oben: 3 x Gold und 1 x Silber gab es für die Biathletin aus Oberbayern in Chanty Mansijsk. Die Ziele für die in Garmisch-Partenkirchen geborene Sportlerin müssen neu definiert werden. Denn mit 10 Weltmeistertiteln ist Neuner die erfolgreichste WM-Sportlerin im Biathlon. Für ihren Heimatort Wallgau ist Neuner sicherlich die Werbeträgerin schlechthin.

Bei der WM-Staffel präsentierte Neuner eine ganz andere Stärke: die 24 Jährige übernahm die Rolle des Teamkapitäns und übernahm Verantwortung für die beiden Staffelneulinge (Andrea Henkel sorgte selbst für einen soliden Staffeleinstieg). Neuner tröstete die etwas unglücklich agierende Kollegin Miriam Gössner (20 Jahre) und lockerte sich gemeinsam mit der gleichaltrigen Kollegin Tina Bachman vor dem Rennen auf. In ihrem ersten Staffelrennen als Schlussläuferin zeigte Neuner, was an Kampfgeist in ihr steckt. Sie reduzierte den Rückstand auf die Spitze kontinuierlich und bewies am Schießstand Kampfgeist. Insbesondere beim letzten, dem Stehendschießen schoss Neuner auf Risiko und Tempo und gewann: die letzten 2 Kilometer hieß es Vollgas zu geben und die Betreuer an der Strecke richtig aus der Puste zu bringen, die ihr versuchten, beim anfeuern zu folgen.

Die Zollbeamtin ist seit 2003 im Nationalkader. Seitdem holte die für den SC Wallgau startende Sportlerin zahlreiche Medaillien und Weltcupsiege: bei Olympia war es bislang 2 x Gold und 1 x Silber, bei Weltmeisterschaften 10 x Gold und 3 x Silber sowie eine Bronzemedaille bei Europameisterschaften. Auch bei der Sommer-Biathlon-WM (Oberhof) gab es bereits 3 Titel. Darüber hinaus gewann Neuner bereits zweimal den Gesamt-Weltcup bzw. konnte alle Disziplin-Weltcups schon einmal für sich entscheiden. 35 Weltcup-Siege – davon 23 Einzelsiege – vervollständigen die bisherige Erfolgsbilanz von Magdalena Neuner, die schon in der Jugendzeit eine überaus erfolgreiche Athletin war. 2007 wurde Neuner die jüngste Dreifach-Weltmeisterin und die zweitjüngste deutsche Weltmeisterin nach Petra Behle (Petra Schaf). Auch galt Neuner als jüngste Siegerin des Gesamtweltcups (2007/08). In der Vergangenheit gelang es Neuner durchaus, ihre Schießleistungen zu stabilisieren, was ihr in den Rennen zu einer gewissen Sicherheit verhilft. In der Loipe ist eine Neuner in Bestform ohnehin nur schwer zu schlagen, wie die Schlussrunde der Weltmeisterschafts-Staffel beweist. Die Motivation Neunerst vor dem Rennen war groß. Stolz war die Wallgauern darauf, mit nur einem Fehler durchgekommen zu sein. Vor allem beim stehend Schießen.

In der Top-Verfassung, in der sich Magdalena Neuner derzeit befindet, ist auch der Gewinn des Gesamt-Weltcups 2010/2011 noch möglich. Derzeit liegt die Wallgauerin – drei Rennen vor Ende der Saison – auf Rang 3 (854 Punkte) hinter Kaisa Mäkäräinen (914 Punkte) und Helena Ekholm (907 Punkte). Das Weltcup-Finale findet vom 14.-20. März 2011 am Holmenkollen in Oslo statt. Eines der nächsten Ziele Neuners wird sicherlich die Heim-Weltmeisterschaft 2012 vom 29.02. bis 11.03. in Ruhpolding (Landkreis Traunstein / Oberbayern) sein. „Es werden hier viele Leute an der Strecke stehen, die ich kenne. Ich freue mich sehr darauf, erklärt Magdalena Neuner in einem Interview.

Vonn und Riesch gehen fast punktgleich ins Weltcuprennen nach Lenzerheide: Gesamtweltcupt weiter offen

Im zweiten Durchgang ist Maria Riesch bereits an den ersten Toren aufgrund eines Innenski-Fehlers ausgeschieden. Gleich nach ihr war Lindsay Vonn an der Reihe, die einen Sicherheitslauf absolvierte, um ihren Punktrückstand im Gesamtweltcup weiter zu minimieren – noch sind es 23. Dies gelang ihr, so dass für die letzen vier Rennen (Abfahrt, SuperG, Riesenslalom und Slalom) ihr Rückstand insgesamt nur noch gut 20 Punkte auf die Deutsche beträgt. Spannung ist hier also angesagt. Aus dem Team der Milka-Girls sprangen Michaela Kirchgasser und Tina Maze ein. Die Österreicherin und die Slowenin landeten beide unter den Top Ten. Aus Sicht des DSV gab es auch Freudiges zu berichten. Katharina Dürr konnte sich ebenso wie Christina Geiger im zweiten Durchgang deutlich verbessern. Nach dem ersten Durchgang bot sich aus deutscher Sicht folgendes Bild: Susanne Riesch (7.), Maria Riesch (15.), Fanny Chmelar (16.), Katharina Dürr (20.), Christina Geiger (26.) und Nina Perner (30.). Am Ende lag die bestplatzierte DSV-Läuferin Susanne Riesch unter den besten 8. Der Sieg im Rennen ging an die Österreicherin Marlies Schild.

Die Ergebnisse im Überblick:

1. Marlies Schild 1:43,85 Minuten
2. Kathrin Zettel 1:44,78 Minuten
3. Tina Maze 1:45,01 Minuten
4. Maria Piätele-Holmner 1:45,41 Minuten

8. Susanne Riesch 1:46,43 Minuten
13. Katharina Dürr 1:46,59 Minuten
14. Christina Geiger 1:46,66 Minuten
Lindsay Vonn
21. Fanny Chmelar 1:47,14 Minuten
22. Lena Dürr 1:47,20 Minuten
Nina Perner