Karlskroner Gemeinderat: Energieeinsparung, Friedhof, Fruchtheimer Straße, Gewerbe und Glasfaser

Karlskron Die Sonne soll die Stromkosten für die Betreibung der Kläranlage in Karlskron minimieren. So zumindest wenn es nach Gemeinderat Martin Wendl geht, der den Antrag auf Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kläranlage gestellt hat. Weiterlesen

Karlskroner Gemeinderäte sprechen Dienstagabend hinter verschlossenen Türen über Breitband im Ort

Karlskron 16 Jahre ist sie her, die letzte Globalberechnung der Kanal-Anschlussgebühren für die Ortsteile Adelshausen, Aschelsried, Pobenhausen und Probfeld. Daher wurden diese Gebühren aufgrund der aktuellen Baugebiete, Baulücken und geplanten Gebiete neu berechnet. 3,37 Euro je Quadratmeter Grundstück und 21,18 Euro je Quadratmeter Geschossfläche sind von zukünftigen Häuslebauern zu berappen. Weiterlesen

Im September könnte im Gemeinderat Karlskron die Entscheidung bzgl. Glasfaser-Anbieter fallen

Karlskron Die Bürgermeinung in Karlskron hat Gewicht. Zumindest hat nicht nur Gemeinderätin Christa Froschmaier sondern auch Bürgermeister Friedrich Kothmayr die Meinung der Bürger anlässlich der von Froschmair initiierten Bürgerbefragung auf- und angenommen. Noch ehe es zum absoluten Wahlkampfthema werde wolle er eine Entscheidung um des Glasfaserthemas, erkärte der Bürgermeister. Weiterlesen

Bürgerumfrage zum Netzausbau in Karlskron

Karlskron In die Diskussion um die Breitbandversorgung in Karlskron kommt Bewegung. Eine Bürgerbefragung soll nun klären, wen die Karlskroner mit dem Netzausbau beauftragen wollen: Die bundesweit tätige Deutsche Glasfaser oder den regionalen Anbieter COM-IN aus Ingolstadt. Gemeinderätin Christa Froschmeir hat die Umfrage ins Leben gerufen, um die ins Stocken geratenen Planungen voranzubringen. Weiterlesen

Gemeinde Karlskron bleibt liquide – Einnahmen rückläufig, Ausgaben verzögern sich in die Zukunft

Karlskron Statt hierüber in 2012 bzw. 2013 bereits Umsätze zu generiereren diskutiert der Gemeinderat Karlskron immer noch über das Thema Breitbandversorgung. Seit Frühsommer 2012 hat man bereits eine ausreichende Zahl an anschlusswilligen Gemeindebürgern akquiriert – die Glasfaserrohre etc. sind bislang noch nicht verlegt, ein Vertrag mit einem potentiellen Betreiber/Investor ist noch nicht geschlossen. Aktuell laufen hierzu die Gespräche mit der Deutschen Glasfaser (Nachfolger der Sacoin) sowie weiteren Anbietern. Weiterlesen

Kaum Themen in der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Karlskron

Karlskron Eine kurze Sitzung war’s für Karlskroner Verhältnisse. Im öffentlichen Teil der Tagesordnung ging es um ein Carport – also einen überdachten Stellplatz in Adelshausen, den man getrost in die Rubrik „Formalie“ stecken kann. Weiterlesen

Können die Karlskroner bereits Ende 2013 ihr schnelles Breitbandnetz nutzen?

Karlskron Karlskron und seine Ortsteile sollen noch bis Ende 2013 mit Breitband versorgt sein, so das ehrgeizige Ziel der Deutsche Glasfaser, die die Verträge der Sacoin als deren Rechtsnachfolger übernommen haben bzw. übernehmen. Dazu muss sich der Gemeinderat jedoch zeitnah für eine der ihm vorgelegten Varianten entscheiden. Entweder finanziert die Gemeinde wie gehabt das passive Netz und ist an der Aktiven Vertriebsgesellschaft mit 49 % beteiligt oder aber man nutze die neuen Möglichkeiten die die Deutsche Glasfaser bietet, erklärte Ralf Pütz als zuständiger Ansprechpartner in Süddeutschland. Weiterlesen

Ein Ende in Sicht: Karlskron könnte zum Pilotprojekt der Deutschen Glasfaser beim Breitbandausbau in Deutschland werden

Karlskron Ist Karlskron Ende 2014 möglicherweise bereits vollständig ans Breitbandnetz angeschlossen? Die Gespräche mit der Nachfolge-Firma der Sacoin Süd GmbH, die die EU-Ausschreibung damals für sich entschieden hatte, jedenfalls sind mehr als positiv verlaufen, erklärte Bürgermeister Friedrich Kothmayr sowie die bei den damaligen Gesprächen beteiligten Gemeinderäten. Weiterlesen

Für die Breitbandversorgung in Karlskron ist der 6. März der nächste Stichtag

Karlskron Am 6. März wird der (mögliche) Investor der Sacoin Süd GmbH nach Karlskron kommen, um mit den Gemeindeverantwortlichen ein mögliches weiteres Vorgehen zu besprechen, informierte Bürgermeister Friedrich Kothmayr seine Gemeinderäte. Bleibt es bei einer Zusammenarbeit mit dem dann neu aufgestellten Unternehmen, könnten sich inhaltliche Veränderungen ergeben, erläutert das Gemeindeoberhaupt die Ausführungen von Sacoin Geschäftsführer Juan Martin. Weiterlesen

Bahnprojekt kommt die Gemeinde Baar-Ebenhausen günstiger – Spielraum für Investitionen – Treffpunkt Regional

Baar-Ebenhausen 3 Stunden Bürgerversammlung, 200 Besucher und Bürgermeister Ludwig Wayand (CSU) konnte seinen Mitbürgern positive Zahlen vermelden. In Baar-Ebenhausen (Landkreis Pfaffenhofen) sei man auf  dem richtigen Weg, einem Weg der zukunftsführend sei, leitete das Gemeindeoberhaupt die Bürgerversammlung am heutigen Abend ein. Beim Rück- und Ausblick auf die Finanzsituation stellte Wayand dar, dass die Gemeinde eigentlich ganz gut durch die Krise gekommen sei und durch umsichtige Planungen und zielführende Investitionen zum richtigen Zeitpunkt auch mittelfristig in eine gute Zukunft kommen würde.

Kinder, Senioren und Bauplatz-Schaffung zentrale Themen

Das Thema Kinderkrippe wird in Baar-Ebenhausen gemeinsam mit der katholischen Kirchenstiftung St. Martin angegangen, so dass man neben der bereits in Betrieb befindlichen Kinderkrippe im Gemeindekindergarten ab September 2013 auch im katholischen Kindergarten Platz für die Kleinsten zur Betreuung hätte. Dann stehen im Katholischen Kindergarten 3 Kindergarten- und eine Kinderkrippengruppe und im Gemeindekindergarten 3 Kindergarten und 2 Krippengruppen zur Verfügung. Wayand blickt aber bereits nach vorne. Die Kinder, die jetzt im Kindergarten Betreuung haben benötigen über kurz oder lang auch im Grundschulalter eine Hausaufgaben- und Mittagsbetreuung. D.h. es ist davon auszugehen, dass das, was bereits angeboten wird in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftshilfe noch ausgebaut werden müsse. Hier sei man kontinuierlich am beobachten und auf die Bedürfnisse eingehend.

Ebenfalls die Nachbarschaftshilfe sei es, die den Seniorentreff der Gemeinde konstruktiv unterstütze. Allerdings wolle man von Gemeindeseite in 2012 einen Seniorenbeauftragten installieren um noch zielgerichteter und stärker auf die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung in der Gemeinde eingehen zu können.

Baar-Ebenhausen bei Zuzüglern beliebt

Baar-Ebenhausen hat derzeit zahlreiche Anfragen bzgl. Bauplätzen. Im Zusammenhang mit der Bahntrassenverlegung und dem noch ausstehenden aber für 2012 und 2013 durch die Deutsche Bahn umzusetzenden Lärmschutz ergibt sich für die Gemeinde im Bereich der Auen- und Eschenstraße sowie im Bereich der Kolpingstraße und dem Bahnhofsring einiges an Bauland – teils im Gemeindebesitz, teils in privater Hand. Dieses Gebiet soll zielführend überplant werden und Interessierten dann die Möglichkeit für eine Wohnbebauung geschaffen werden, damit Baar-Ebenhausen von derzeit 5002 Einwohnern weiter langsam und kontinuierlich wachsen könne. Denn die Einkommens- und Gewerbesteuer, die man in 2011 und voraussichtlich auch in 2012 erwirtschaftet hat bzw. wird sind es, die als Stützpfeiler in der Haushalts-Planung angesehen werden konnte. 2011 beispielsweise konnte man etwas mehr an Einnahmen verbuchen, als man in den Schätzungen angenommen hatte, dadurch ist die Gemeinde in der Lage gewesen, fast eine halbe Million Euro als Rücklagen in den Haushalt einzustellen, so dass man nun bei einem Rücklagenstand von 4,1 Millionen Euro ist.

Die brauche man aber auch für die anstehenden Projekte, erklärte Wayand in seinem fundierten Rück- und Ausblick. 2011 konnte man die Urnenwand im Gemeindefriedhof erweitern, einige marode Straßen ausbessern und einige Teile des Bahnprojektes bereits umsetzen. Finanziell ist da die Gemeinde Baar-Ebenhausen dank einiger zäher Verhandlungen und schon vor Jahren getroffener Vereinbarungen finanziell ziemlich gut raus gekommen, zeigte Wayand den Bürgern auf. Das Gesamtprojekt (P+R, Brücken etc.) kostet rund 1,3 Millionen Euro, gut 930 000 Euro bekommt man jedoch über Zuschüsse etc. wieder zurück.

Energie-Thema wird demnächst im Gemeinderat thematisiert

Nun will man sich dem Thema der Energiewende annehmen. Die Machbarkeitsstudie wird derzeit durch Prof. Dr.-Ing Markus Brautsch, tätig an der Hochschule Amberg-Weiden, ausgearbeitet und in der Mai-Sitzung im Gemeinderat vorgestellt. Dabei wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten es im Gemeindebereich gäbe, um seinen Anteil dazu beizutragen, dass die Anteile der erneuerbaren Energie bis 2020 deutlich gesteigert werden können. Biomasse, Wasser, Wind und Photovoltaik wurden angesprochen, wobei die Voraussetzungen für Windkraft in Baar-Ebenhausen aufgrund der Windsituation und der geographischen Situation (nichts hügeliges) sowie die Nähe zum Flughafen Manching derzeit wohl kaum gegeben sind.

Obligatorisch ist in der Bürgerversammlung in Baar-Ebenhausen auch der Abwasserbeseitigungsverband Ingolstadt Süd Thema. Wayand – Verbandsvorsitzender des ABV – sprach  hier kurz die Splitt-Abrechnung und die sich dadurch erhöhenden Kosten im Bereich des Frischwassers an. Dieser liegt zukünftig bei 1,64 statt 0,95 Euro – etwa das Niveau das man auch in Ingolstadt hat. Dies sei jedoch aufgrund der gesetzlichen Vorgaben notwendig geworden, dies getrennt zu berechnen, erklärte Wayand. Der ABV arbeite kostendeckend. D.h. die Kosten, die anfallen für Wasser und Abwasser würden an die Bürger weitergegeben. Die Kostenberechnungen hierzu erfolgen im Abstand von vier Jahren, so dass immer wieder entsprechende Anpassungen (verbrauchsabhängig) nach oben bzw. unten erfolgen würden.

Der Breitbandausbau – beginnend in Ebenhausen-Werk wird im Herbst 2012 beginnen und abzüglich des Zuschusses voraussichtlich 110.000 Euro kosten. Ebenfalls in Ebenhausen-Werk (im Umfeld der Firmen EHL und Asphaltwerke) hatte der Gemeinderat 2011 ein Gewerbegebiet ausgewiesen und die entsprechende öffentliche Beteiligung gestartet. Ziel ist es damit, Gewerbe anzusiedeln und zugleich die mit Altlasten durchsetzte Fläche (u.a. Asbest und Cadmium) so zu bereinigen und in den Griff zu bekommen. Im Bereich Hochwasserschutz schreiten die weiteren Verhandlungen etwas zäher voran. Am 30. April 2012 wird den derzeit betroffenen Anwohnern die Möglichkeit gegeben, sich vor Ort eine ähnliche Begebenheit anzuschauen, wobei die Gemeinde diese Bürger entsprechend anschreiben würde.

Entscheidung über Radweg und Straßenausbau zwischen Pichl und Ebenhausen-Werk hängt am Markt Manching

Die Ausführungen waren entsprechend anschaulich und fundiert, so der Tenor der anwesenden Bürger. Dadurch waren die Anliegen, die man vorbrachte eher kleineren Charakters. Ein markantes Thema war sicherlich die Ortsverbindung zwischen Ebenhausen-Werk und Pichl (Markt Manching), die als zu eng und dadurch gefährlich angesehen wurde. Der schon vor Jahren angesprochene Radweg sei bis dato noch nicht verwirklicht, so einige Bürger. Das Problem, so Bürgermeister Wayand, liege hier jedoch nicht bei der Gemeinde Baar-Ebenhausen sondern an Manching. Wayand hätte im Laufe seiner Amtszeit bereits mehrfach mit seinem Amtskollegen Herbert Nerb Kontakt aufgenommen und sogar angeboten, die Organisation und Planung der Konzeption in die Hand zu nehmen. Allerdings würde es wenig Sinn machen, wenn Baar-Ebenhausen hier auf den ortseigenen Flächen anfangen würde. Denn die seinen lediglich 300-400 Meter – der Rest liegt im Verantwortungsbereich von Manching.