WM-Qualifikation Deutschland gegen Irland in Dublin

Dublin WM-Qualifikation: Europameister Deutschland trifft auf Irland und ist dabei absoluter Favorit. Das Team von Silvia Neid ist bislang zweimal gegen Irland aktiv gewesen – beide Male in der WM-Qualifikation 2006. Weiterlesen

Silber für Biathleten, Gold für Rodel-Team in Russland bei Olympia

Erik Lesser hat am Donnerstag für die nächste Medaille des deutschen Olympia-Teams gesorgt. Der 25 Jahre alte Biathlet belegte in Sotschi im fünften Biathlonrennen während der Olympischen Spiele den zweiten Rang im Einzelrennen. 20 Schuss ins Schwarze bescherten Lesser am Ende einen Rückstand von 12,2 Sekunden auf den Olympiasieger Martin Foucade aus Frankreich. Weiterlesen

Snowboard-Cross: Deutscher David Speiser auf Rang 2

Blue Mountain David Speiser belegt den zweiten Rang in Blue Mountain (Kanada). Der Sieg ging an Pierre Vaultier. Der 31 Jahre alte Snowboard-Profi aus dem Allgäu überzeugte beim Board-Rennen. Für Speiser war es der dritte Stockerl-Platz, der erste in dieser Saison. Damit ist der 31 Jährige auch in der Gesamtwertung weiter nach oben geklettert und belegt dort derzeit den dritten Rang. Das Ergebnis bedeutet das erste Weltcup-Stockerl seit einem Jahr. Den zweiten Rang hatte Speiser einem Sturz des Favorisierten Australischen Weltmeister Alex Pullin zu verdanken

Weltjugendtag 2011 in Madrid – die spanische Jugend zelebriert Glauben

Madrid Papst Johannes Paul II hat ihn ins Leben gerufen, den Weltjugendtag. Seit 1984 trifft sich die Jugend der Welt in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten der Welt, um gemeinsam zu Beten und sich über Glaubensfragen auszutauschen. 2005 war es erstmals der aus Bayern stammende Papst Benedikt XVI. der als Oberhaupt der katholischen Kirche der Großveranstaltung vorstand. Frisch im Amt war Köln 2005 quasi einer der ersten Auftritte des damals neuen Papstes. Und der führte ihn ausgerechnet in seine Heimat Deutschland: „Ich freue mich riesig auf Köln! Gemeinsam werden wir etwas Großartiges schaffen. Ich bin sicher, Gott wird unsere Bemühungen segnen.“ So riesig, wie die Freude des Papstes damals war, so groß war auch die Begeisterung in Köln, danach in Sydney. Und seit dieser Woche gastiert der World Youth Day (WYD) eben in Spanien.

Gott ganz nahe zu sein und das Flair genießen, mit anderen jungen Menschen gemeinsam zu beten, zu singen, zu tanzen, das ist es, was den Weltjugendtag ausmache, beschreiben (ehemalige) Teilnehmer. Es seien immer soviele unterschiedliche Kulturen mit dabei, man lerne eigentlich stündlich neue Menschen kennen, befasse sich mit ganz unterschiedlichen Themen. Oder aber, man besucht die verschiedenen theologischen Vorträge von weltlichen und geistlichen Referenten. Denn neben zahlreichen Priestern sind auch Bischöfe und Kardinäle vor Ort. Der Papst selbst wird erst in der Endphase der Veranstaltung erwartet, die Papstmesse wird auch beim Weltjugendtag in Madrid für viele Gläubige das Highlight der Veranstaltung sein, ehe man sich an die Vorbereitung des nächsten WJT 2013 in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro machen wird. Lt. dem dortigen Bürgermeister Eduardo Paes Anfang August, sei dies bereits sicher, die offizielle Bestätigung würde im August folgen, spätestens zum Ende des Weltjugendtages, hieß es auf kath.net bereits vor Tagen. Von Vatikanseite her ist jedoch noch nichts bestätigt, weder die Brasilienreise des Oberhirten, noch der Termin noch der Ort. Der WJT in Spanien endet am 21. August. Spätestens da weiß man Verbindliches. Seit Papst Benedikt sin ddie Weltjugendtage eig. nur mehr alle 3 Jahre, allerdings würde das mit der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien zusammen fallen, was man offenbar vermeiden wolle. Für Papst Benedikt wäre es nach 2007 die zweite Brasilienreise als Papst.

Birgit Prinz macht Schluss mit Profi-Fußball

Frankfurt Birgit Prinz ist mit ihren fast 33 Jahren kaum aus der Frauen-Fußball-Szene wegzudenken. Wie heute Mittag auf der Webseite des DFB bekannt gegeben wurde, zieht die Frankfurterin unter ihre lange und überaus erfolgreiche Laufbahn einen Schlussstrich.

Birgit Prinz ist Rekordnationalspielerin und Rekordtorschützin in der Nationalelf des DFB. Bereits vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland im Juni und Juli erklärte Prinz, nach dem Turnier in jedem Fall die Karriere in der Nationalelf zu beenden. Die WM mit einem möglichen Finale in der Hochburg des Frauenfußballs in Frankfurt hätte die Karriere krönen können. Verstecken braucht sich Prinz aber auch so nicht: dreimal wurde Birgit Prinz Weltfußballerin, zweimal Weltmeisterin, fünfmal Europameisterin und zehn mal deutsche Meisterin. Seit neun Jahren spielt sie für den 1. FFC Frankfurt. Ein wenig wehmütig bilanzierte Prinz in einer Pressekonferenz in einem Frankfurter Hotel:  „Für mich ist der Moment gekommen, meine Karriere als aktive Fußballspielerin nach 25 Jahren zu beenden. Dies ist keine einfache Entscheidung für mich, da das Fußballspielen für mich immer eine große Leidenschaft war. Doch es fühlt sich jetzt nach dem richtigen Moment an.“

Die Hessin – in Frankfurt ist Birgit Prinz auch geboren – ware es neben den hessischen Vereinen FSV Frankfurt, FFC Frankfurt, FC Hochstadt, Dörnigheimer SV noch eine Station in den USA – Prinz spielte für eine kurze Zeit für die Carolina Courage. In ihren 214 Länderspielen brachte sie es auf 124 Tore. Ihr Debüt für den DFB gab sie 1994 gegen Kanada.

Die fußballerische Bilanz von Birgit Prinz, die schon angeklungen ist, ist einzigartig. Neben Welt- und Europameistertiteln gab es noch 3 olympische Branzemedaillen zwischen 2000 und 2008 sowie den Sieg des UEFA-Cups in den Jahren 2002, 2006 und 2008 sowie zehnmal am Gewinn des DFB-Pokals beteiligt zu sein. 2002 wurde Prinz zudem Founders-Cup-Siegerin.

Kanada als Auftakt-Gegner optimal: Deutschland siegt

Kurz vor dem Spiel Deutschland gegen Kanada im ausverkauften Berliner Olympiastadion eröffnete Bundespräsident Christian Wulff nachdem Deutschland und Kanada bereits eingelaufen sind, die Weltmeisterschaften der Frauen im Fußball.

Anfänglich waren die deutschen Spielerinnen ein wenig nervös. Während Kerstin Garefrekes in der 9. Minute noch scheiterte, gelang es der Nationalspielerin nach einer Flanke von Babette Peter mit dem Kopf: Deutschland führt 1:0.

In dieser Partie gegen Kanada wurde Birgit Prinz mit ihrem 23. Einsatz bei einem WM-Spiel zur alleinigen WM-Rekordspielerin Deutschlands. Nadine Angerer – 2003 Ersatz von Silke Rottenberg – die 2007 ohne Gegentor bei den Weltmeisterschaften blieb, setzte dies im Auftaktspiel gegen Kanada fort.

Ein Sololauf ab der Mittellinie von Silvia Okoyino da Mbabi war es, der kurz vor der Hälfte zum 2:0 für Deutschland führte. Garefrekes leitete den Sololauf der Sturmkollegin mit einem langen Pass ein. Die Stürmerin versenkte den Ball mit Ruhe und Gelassenheit im kanadischen Tor.

Nach dem Wechsel in der Sturmspitze in der zweiten Hälfte hatte Alexandra Popp ebenfalls bereits ihre Möglichkeiten, ebenso Kerstin Garefrekes. Zu einem weiteren Tor hatte es jedoch noch nicht gereicht. In der zweiten Hälfte ist es den deutschen zwischen der 45 und der 75 Minute jedoch nur bedingt gelungen, das Spiel wie gewohnt aufzuziehen.

 

Statistik

Deutschland: Nadina Angerer, Linda Bresonik, Anike Krahn, Saskia Bartusiak, Babette Peter, Simone Laudehr, Kim Kulig, Kerstin Garefrekes, Birgit Prinz (56: Alexandra Popp), Melanie Behringer (70. Fatimire Bajramai), Celia Okoyino da Mbabi (65. Inka Grings)

Tore: 1:0 Garefrekes (9.), 2:0 Okoyino da Mbabi (42), 2:1 Sinclair (82)

Zuschauer: 73680 (ausverkauft)

Schiedsrichterin: Jakqui Melksham (Australien)

Countdown zur Heim-WM: Norwegen heute abend der letzte Testgegner

345 Spiele hat die Deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft bislang bestritten. Das Team, welches heute von Silvia Neid trainiert wird,hat eine augezeichnete Bilanz: 236 der absolvierten Spiele haben die Nationalen Fußball-Heldinnen dabei gewonnen. Bei 64 Niederlagen gab es 45 Unentschieden. Die Torbilanz spricht mit  960:284 ebenfalls sehr für die DFB-Mannschaft.

28 Partien wurden gegen die USA bestritten, 26 gegen China, 25 gegen Italien, 20 gegen Dänemark. Rekord-Gegner der Deutschen Frauen war der heutige Gegner Norwegen. Bislang bestritt man gegen den heutigen Gegner, der ebenfalls für die WM qualifiziert ist, 33 Partien. Deutschland gewann 15 x, Norwegen 13 x, 5 Partien endeten unentschieden. Die Torbilanz zwischen Deutschland und den Norwegerinnen liegt bei 57:47 Toren. Die letzte Partie zwischen beiden Mannschaften fand am 7.9.2009 statt.

Insgesamt spielten die deutschen Frauen bisher gegen folgende Nationen: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Kroatioen, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Nigeria, Nordkorea, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Schottland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Sowjetunion, Spanien, Taiwan, Tschechische Republik, Tschechoslowakei, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA und Wales.

15 Fußballerinnen haben bisher die 100er-Grenze überschritten. D.h. konnten mehr als 100 Mal für Deutschland auflaufen. Brigit Prinz – 1977 geboren – ist dabei mit bislang 211 Einsätzen die absolute Spitzenreiterin und einzige, die auch mehr als 200 x für den DFB spielte. Die weiterne 14, die zum 100er Club gehören, sind

Birgit Prinz, Kerstin Stegmann, Ariane Hingst, Bettina Wiegmann, Renate Lingor, Sandra Minnert, Doris Fitschen, Sandra Smisek, Silke Rottenberg, Kerstin Garefrekes, Martina Voss, Steffi Jones, Silvia Neid, Heidi Mohr, Pia Wunderlich. Der letzte Teil der Bilanz vor der WM betrifft die Torschützen.Bettina Wiegmann ist die einzige deutsche Fußballerin bislang, die Ehrenspielführerin beim DFB ist. Bei den Herrn sind dies Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Uwe Seeler und Fritz Walter. Nach Gero Bisanz und Tina Theune-Meyer ist Silvia Neid erst die dritte deutsche Bundestrainerin seit Bestehen der Deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft.

Gemeinsam mit Kanada für eine effektivere Energiepolitik

Die Europaministerin Emilia Müller (CSU) ist auf Energie-Mission in Kanada unterwegs. Bayern kooperiert schon seit Jahren mit der kanadischen Region Quebec. Nun wolle der Freistaat mit den Kanadiern verstärkt zusammenarbeiten, wenn es um Fragen der Energiepolitik geht. Der Premierminister von Quebec Charest zeigte beim Besuch Müllers Interessa an der Entwicklung von Elektro-Autos und deutscher Windkrafttechnologie. Emilia Müller sieht darin auch eine neue Chance für bayerische Unternehmen, hier verstärkter zu agieren.

Beckert, Ost und Pechstein gemeinsam zum Teamerfolg in Inzell

Kanada, USA, Japan, Niederlande, Deutschland: in der Team-Verfolgung der Damen sind das bei den Eisschnellläufern die favorisierten Teams. In Inzell (Landkreis Traunstein) werden für Deutschland die beiden Medaillengewinnerinnen Stephanie Beckert und Claudia Pechstein sowie Isabell Ost an den Start gehen. Als Ersatzläuferin im (erweiterten) Team ist Jennifer Bay, die jedoch voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen wird. Deutschland war bei den beiden Team-Entscheidungen der Olympischen Spielen siegreich. Die Kanadierinnen erreichten im „Fernduell“ eine Zeit knapp unter 3 Minuten über die 3000 Meter-Strecke. Deutschland erreichte eine Zeit von 3:01,82 und belegte damit am Ende Platz drei. Der Sieg ging an Kanada vor den Niederländerinnen um Doppel-Weltmeisterin Ireen Wüst.

Damit erreichte Deutschland bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaftein in Inzell eine beachtliche Medaillensammlung für Deutschland:

  • Gold: Jenny Wolf (500 Meter)
  • Silber: Stephanie Beckert (5000 Meter)
  • Bronze: Stephanie Beckert (3000 Meter), Claudia Pechstein (5000 Meter), Teamverfolgung (Isabell Ost, Claudia Pechstein, Stephanie Beckert)

Zweierbob – auch bei den Herren gab es am Königssee die ersten Medaillien für den Deutschen Bobverband

Vier Läufe müssen bei Weltmeisterschaften mit dem Bob bewältigt werden. Die Athleten bestreiten zwei Läufe pro Tag. Beim vierten Lauf geht es entsprechend der bisherigen Leistungen. Zuerst der Zehnte, dann der Erste. Spitzengeschwindigkeiten von um die 115 km/h sind die Bobs mit den schmalen Kufen auf der Kunsteisbahn unterwegs.

Vor einer Traumkulisse waren die Athleten wie Simone Bertazzo (Italien), Lyndon Rush (Kanada), Alexander Subkow (Russland) sowie die deutschen Bobs um Karl Angerer, Francesco Friedrich, Manuel Machata und Thomas Florschütz unterwegs. Einige von ihren waren dabei vor heimischem Publikum unterwegs, da sie aus dem Berchtesgadener Land (Ramsau, Markt Schellenberg oder Berchtesgaden) stammen.

Bundestrainer Christoph Langen zeigt sich begeistert ob der Leistungen der teils noch jungen Athleten, die während der Saison schon für Aufregung sorgten (Machata wurde Weltcup-Sieger in seiner ersten ernsthaften Saison).

Die beiden Bobs um Thomas Florschütz und Manuel Machata waren nach vier Läufen zeitgleich und gewannen damit beide die Silber-Medaillie.