Engagement für die eigene Heimatgemeinde

  • ehrlich
  • engagiert
  • bürgerorientiert
  • die Zukunft im Blick
  • vorausschauend
  • innovativ
  • nachhaltig

Eine parteiliche Unabhängigkeit ist für mich die Grundlage meines politischen Handelns. Dennoch stellt sich die Frage: auf welcher Liste kandidiere ich?

Auf Landkreis-Ebene ist für mich die Entscheidung für die Fraktion der Grünen gefallen. Denn gerade hier – auf Kreisebene – spielt öffentlicher Personennahverkehr, die Möglichkeit von Energiegewinnung und der verstärkte Drang zu Nachhaltigkeit bei kommunalen Einrichtungen (Krankenhaus, Schule, Behörden) sehr viel stärker ausgeprägt als in einer 5500-Einwohner-Gemeinde.

Die Entscheidung „SPD“ und Gemeinderat war für mich ebenso klar: Der SPD-Ortsverband im Ort ist seit ich denken kann immer an den Bürgern orientiert gewesen – das Thema ÖPNV im Ort wurde ebenso bereits sehr frühzeitig aufgegriffefn und. Dazu kommt, dass speziell soziale Themen in den kommenden Jahren sicherlich eine große Rolle spielen (werden) im Bereich der Gemeindepolitik.

58-jährige Frau aus Wolnzach nach Bergtour vermisst

Wolnzach / Lenggries Seit Mittwoch, 05.10.11 wird die 58-jährige Anna Maria Müller-Jäger vermisst. Frau Müller-Jäger war auf einer Bergtour unterwegs, kam jedoch nicht wie vereinbart wieder nach Hause. Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort gibt es keine.

Die Vermisste aus dem Landkreis Pfaffenhofen / Ilm fuhr am Mittwoch gegen 07.45 Uhr mit dem Zug nach Lenggries um dort eine Wandertour am Brauneck zu unternehmen. Von dort schickte sie noch eine Postkarte an ihren Mann nach Hause. Entgegen den Vereinbarungen kam Frau Müller-Jäger jedoch nicht mehr nach Hause zurück.

Zum Zeitpunkt ihrer Abreise trug die Vermisste eine schwarze Kapuzenjacke, eine schwarze Hose sowie schwarze Halbschuhe. Sie führte einen schwarzen Rucksack der Marke Bree und eine Jutetasche mit beigen Wanderschuhen (Lowa) mit sich. Frau Müller-Jäger ist 165 cm groß, 70 kg schwer, hat blonde schulterlange Haare und trägt eine Brille.

Hinweise zum Verbleib der Vermissten nimmt die Polizeiinspektion Geisenfeld unter 08452/7200 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Kindernotfallversorgung in Pfaffenhofen ab Oktober per Praxisbetrieb gewährleistet

Pfaffenhofen Der Landkreis Pfaffenhofen/Ilm hat wieder einen gewählten Landrat. Zeit, sich einmal einen Überblick über die vielen Aktivitäten zu verschaffen.

Manching, Geisenfeld und Vohburg: seit Dienstag gesellt sich auch Reichertshofen in den Bewerberkreis für die Außenstelle des Landratsamtes. Ziel ist es damit – so hieß es eigentlich zu Anfang – den Landkreis-Norden besser anzubinden. Scheiden da nicht einige Bewerber ganz offiziell schon wieder aus?

Martin Wolf: Es gibt keine Vorfestlegungen. Derzeit werden im Landratsamt mögliche Aufgabenfelder für eine Außenstelle und Kriterien für die Standortentscheidung erarbeitet. Mit den Kreistagsfraktionen ist vereinbart, dass die Standortentscheidung noch heuer fallen soll. Dies erfolgt im Kreistag in einem demokratischen Prozess. Es wird keine Verlierer geben, weil der Norden insgesamt mit einer Außenstelle gewinnt.

Die ersten 1,5 Monate im Amt sind rum. Zeit genug, sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Wie geht es mit der Ilmtalklinik und den Kinderbetten weiter (Zwischenstand)?

Martin Wolf: Die Vorbereitungen für die Einrichtung einer Kindernotfallversorgung laufen planmäßig. Zwei niedergelassene Ärzte werden in der ersten Oktoberwoche an der Ilmtalklinik ihren Praxisbetrieb aufnehmen. Die Entscheidung über fünf Planbetten für zusätzlich kurzzeitige stationäre Behandlung an der Klinik fällt im Bayer. Krankenhausplanungsausschuss Ende November.

Bzgl. Forschung und Arbeitsmarkt: zwischen der renommierten Ingolstädter FH und der FH Weihenstephan. Ist da überhaupt Platz für einen Fachhochschulstandort und wenn ja in welchen Fachrichtungen (Nischenrichtung)?

Martin Wolf: Aktuell besteht eine Zusammenarbeit mit der Hochschule München und der Bussines Akademie Pfaffenhofen an unserere Volkshochschule für eine Fortbildung zum Betriebswirt. Darüberhinaus gibt es hinsichtlich eine Ausgründung von Lehrstühlen und Ansiedlung in unserem Landkreis noch nichts Konkretes. Wir verlieren das Ziel aber nicht aus den Augen. Aktuell arbeiten wir an der Errichtung der ersten FOS im Landkreis.

Last but not least erwartet z.B. die Gemeinde Baar-Ebenhausen eine Rücknahme eines “Beschlusses”. Der dortige Grüngutplatz (Teil des AWP) muss umgebaut werden. Die Ausschreibung erfolgte, wobei alle Angebote über der Kalkulation lagen. Ziel der Gemeinde ist es, die Ausschreibung über den Winter noch einmal durchführen zu können. Welche Möglichkeiten haben Sie als Landrat da?

Martin Wolf: Die Ausschreibung führte zu keinem wirtschaftlichem Angebot. Wir haben mit der Gemeinde vereinbart, dass in den Wintermonaten erneut ausgeschrieben werden soll. Wir bitten die Bürgerinnen dafür um Verständnis Da der Grüngutplatz in der kalten Jahreszeit ohnehin nicht in Betrieb ist (Ausnahme Christbaumanlieferung), ist die Verzögerung aus unserer Sicht noch hinnehmbar.

Vielen Dank für die kurze Stellungnahme.


Einbruchsdiebstähle übers Wochenende in Ingolstadt und Manching

Ingolstadt / Manching Ein bislang unbekannter Täter hebelte in der Nacht vom Samstag auf Sonntag die Terrassentüre eines Einfamilienhauses in Manching auf. Anschließend durchsuchte er die Innenräume. Aus einer Schublade im Schlafzimmer entnahm er 35 Euro Bargeld. Weiter wurde nach erster Sichtung durch den 50-jährigen Geschädigten nichts entwendet. Der Schaden an der Terrassentür beläuft sich auf rund 50 Euro.

Bereits am Samstag Abend hebelte ein bislang unbekannter Täter ein Fenster eines Einfamilienhauses in Ingolstadt, Ortsteil Unterbrunnenreuth,  auf und stieg in das Wohnhaus ein. Dann durchsuchte er die Schränke und Schubladen der Zimmer. Der Täter entwendete Schmuck im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Am Fenster  entstand ein Sachschaden von rund 300 Euro.  Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt hat in beiden Fällen  die Ermittlungen aufgenommen.

Landratsamt Kelheim erlässt Lärmsanierungsanordnung für Industrieanlagen

Das Landratsamt Kelheim hat mit Bescheid vom 24.08.2011 eine Lärmsanierungsanordnung bezüglich der auf dem Werksgelände der Firma Kelheim Fibres GmbH einschließlich der Firmen Dolan GmbH und European Precursor GmbH vorhandenen Anlagen erlassen. In dieser Anordnung nach § 17 Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) ist festgelegt, dass an den relevanten Immissionsorten in der Unteren Dorfgasse bzw. in der Karlstraße und der Fasanenstraße ein Immissionsrichtwert von tags 60 dB(A) bzw. 55 dB(A) und nachts von 45 dB(A) bzw. 43 dB(A) einzuhalten ist.

Nach intensiven Gesprächen unter Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt konnte für diesen Industriebereich bzw. die Nachbarschaft unter Berücksichtigung der bauplanungsrechtlichen Situation eine Regelung festgelegt werden, welche nach einer Übergangszeit zu einer erheblichen Verbesserung der Lärmsituation in den in der Nachbarschaft vorhandenen Wohngebieten und Mischgebieten, insbesondere in der Nachtzeit (22 Uhr bis 6 Uhr) führen wird.

Bei den Verhandlungen und beim Erlass der Anordnung nach § 17 BImSchG war zu berücksichtigen, dass zum Zeitpunkt der Industrieansiedelung in den 1930er Jahren in der (unmittelbaren) Nachbarschaft des Standortes lediglich in der Unteren Dorfgasse schützenswerte Nutzungen in Form von landwirtschaftlichen Betrieben, die dort auch heute noch den Charakter als Dorf-/Mischgebiet prägen, gegeben war. Eine wesentliche Erweiterung des Industriestandortes erfolgte im Jahr 1960 durch die in Betrieb gegangene Acryl-Produktion. In den Jahren 1962 und 1989 erfolgten der Bau und die wesentliche Erweiterung der Schwefelkohlenstoff-Rückgewinnungsanlage. Die Wohnbebauungen in der Karlstraße und in der Fasanenstraße, welche entsprechend dem Bebauungsplan der Stadt Kelheim als Allgemeines Wohngebiet festgesetzt sind, sind zu einem späteren Zeitpunkt nach Ansiedlung des Werkes entstanden. Diese sog. Gemengelage hat sich damit in den letzten Jahrzehnten sowohl durch die wirtschaftliche Entwicklung des Industriestandortes, wie auch durch das Heranrücken der Wohnnutzungen verfestigt.

Aufgrund der Gemengelage ist nach den Vorgaben der Technischen Anleitung zum Schutz vor Lärm die Festlegung der Immissionsrichtwerte durch entsprechende Zwischenwertbildung vorzunehmen. Diese Zwischenwertbildung hat sich an der Schutzwürdigkeit und dem Bestandsschutz der angrenzenden Gebiete zu orientieren und unter Berücksichtigung des Gebots der gegenseitigen Rücksichtnahme zu erfolgen. Bei Beachtung dieser Kriterien ist das Landratsamt Kelheim zu dem Ergebnis gekommen, dass bei der gegebenen Gemengelage in Hinblick auf die konkrete Schutzwürdigkeit der betroffenen Gebiete Zwischenwerte für die Nachtzeit festzulegen sind.

Die Umsetzung der Vorgaben der Lärmsanierungsanordnung hat in zwei Stufen zu erfolgen. Die festgelegten Immissionsrichtwerte müssen bis spätestens 31.12.2018 eingehalten werden. Bereits bis 31.12.2015 sind Lärmsanierungsmaßnahmen vorzunehmen, welche zu einer Reduzierung der gegenwärtig gegebenen Lärmeinwirkungen in der Nachbarschaft des Werkskomplexes führen werden.

 

Gruppe Kunst der Weltenburger Akademie und Landkreis Kelheim veranstalten die 38. Kunstausstellung ab 25.08.

Kelheim Die 38. Jahresausstellung der Gruppe Kunst der Weltenburger Akademie und des Landkreises Kelheim wird am Donnerstag, den 25. August 2011, 19 Uhr in den Räumen des Donau-Gymnasiums, Rennweg 61, in Kelheim durch Schirmherrn Landrat Dr. Hubert Faltermeier eröffnet. An der diesjährigen Ausstellung nehmen 100 Berufs-, Freizeitkünstler sowie Kunsthandwerker teil; sie stellen über 300 Werke aus.

Als Gastaussteller kann Landrat Dr. Hubert Faltermeier in diesem Jahr Hajo Blach willkommen heißen. Der aus dem Bayerischen Wald stammende Kunstmaler studierte nach seinem Abitur Wirtschafts- und Sozialpädagogik in München, ehe er sich der Malerei widmete. Er ist Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Ndb./ OPf. und des Kunstvereins Passau und arbeitet in seinem Atelier in Waldhäuser. Seine Bilder erzählen von den sanften Hügeln des großen Waldes, von dem steten Wandel der Tages- und Jahreszeiten, den Stimmungen der Naturgewalten.

Bereits zum sechsten Mal beteiligen sich junge Menschen mit Behinderung von der „Kunstwerkstatt“ mit einer Auswahl ihrer Bilder und Masken, die sie in den vergangenen Jahren unter Anleitung von Horst Fochler geschaffen haben. Der Nachwuchs der Gruppe Kunst, die „Pinsolinos“, ist ebenfalls wieder dabei. Es beteiligen sich außerdem wieder 15 Schulen mit zum Teil mehreren Gemeinschaftsarbeiten.

Die Ausstellung beginnt am Freitag, den 26. August 2011 und dauert bis Sonntag, den 4. September 2011 und ist von Montag mit Freitag jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Zwei Verkehrsunfälle im nördlichen Landkreis Pfaffenhofen

Verkehrsunfall

Am Montagvormittag gg. 10.07 Uhr befuhr eine 55-jährige Frau aus dem Gemeindebereich Münchsmünster mit ihrem Pkw die Rathausstraße in Münchsmünster Richtung Ortsmitte. Auf Höhe des Turnerweg übersah sie einen vorfahrtsberechtigten 46-jährigen Pkw-Fahrer aus Vohburg, der von rechts heranfuhr. Es kam zum Zusammenstoß, an beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt ca. 2.000 Euro. Beide Unfallbeteiligten blieben glücklicherweise unverletzt.

Verkehrunfallflucht

Ein 42-jähriger Mann bog am Montagnachmittag (22.08., gg.13,40 Uhr) mit einer Sattelzugmaschine von der Donaustraße nach links in die Alte Landgerichtstraße in Vohburg ab und streifte dabei mit dem LKW-Anhänger einen geparkten Pkw. Der Lkw-Fahrer, der aus dem Gemeindebereich Vohburg stammt, setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Aufmerksame Zeugen beobachteten den Verkehrsunfall und benachrichtigten die Polizei. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Flüchtige nahe der Kläranlage in Vohburg angetroffen werden. Unklar ist momentan noch, ob der Lkw-Fahrer den Anstoß bemerkt hat. Die Polizei Geisenfeld hat die Ermittlungen wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort aufgenommen. Es entstand Sachschaden i. H. v. 600 Euro.

Handwerker bekommen Rüstzeug für kostenlosen Energie-Check für Eigenheime mit Deutschen Bundesstiftung Umwelt, DBU

Kelheim Das Regionalmanagement Landkreis Kelheim beteiligt sich an der Kampagne der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) „Haus sanieren – profitieren“. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnet das Projekt als vorbildlich. Landrat Hubert Faltermeier ruft Hausbesitzer zur Teilnahme auf.

Energiekosten senken, den Wert seines Hauses steigern, das eigene Wohlempfinden zuhause verbessern und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – das ist das Ziel der Kampagne „Haus sanieren – profitieren“. Auch für Landrat Dr. Hubert Faltermeier zeigt sich darin ein großer Nutzen: „Von diesen Vorteilen können Hausbesitzer profitieren, wenn sie ihre Gebäude energetisch sanieren.“ Fast ein Drittel des Energieverbrauchs im Landkreis entfiel im Jahr 2009 auf die privaten Haushalte. Deshalb sieht Dr. Faltermeier hier ein hohes Einsparungspotential, bei dem sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen und dabei gleichzeitig profitieren können. Auch im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Kelheim wird neben den Einsparmöglichkeiten bei Betrieben und den Chancen und Grenzen von Erneuerbaren Energien als dritter Schwerpunkt der Bereich der privaten Haushalte vertieft untersucht.

Im Rahmen der Bayerischen Klimawoche wurde die Schulung „Haus sanieren – profitieren“ vom Regionalmanagement Landkreis Kelheim für interessierte Handwerker, Ingenieure, Architekten und Energieberater angeboten. Über 25 Teilnehmer aus zehn Unternehmen und Institutionen haben daran teilgenommen (siehe Foto). Diese Qualifikation erlaubt es, einen ersten, kostenfreien Energie-Check durchzuführen. Landrat Dr. Hubert Faltermeier freut sich über die große Zahl an Teilnehmern: „Denn dadurch ist es möglich, vielen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Kelheim einen kostenlosen Energie-Check anzubieten.“ Er hofft darauf, dass möglichst viele Besitzer von Eigenheimen diese Gelegenheit nutzen werden.

Bundesweit nehmen zurzeit schon rund 11.000 Handwerker an „Haus sanieren – profitieren“ teil. Bei der etwa halbstündigen Beratung werden Handwerker ab sofort Fenster, Dämmung und Heizung in den Häusern kostenlos überprüfen und mit einer Infobroschüre Tipps für die weiteren Schritte geben. Wie der energetische Zustand der Gebäude ist, zeigt dann eine Zusammenfassung im Energie-Check-Bogen.

Ein Haus sollte bei einer Sanierung immer als Ganzes betrachtet werden. Nur die Heizung zu erneuern, wenn etwa die Fenster uralt sind, ist alles andere als optimal. Deshalb ist der Energie-Check Gewerke übergreifend aufgebaut. Schritt für Schritt zum sanierten Haus – diesen Prozess anzustoßen, ist Ziel der DBU-Kampagne. Der Energie-Check kann keine ausführliche Energieberatung ersetzen. Diese sollte im Anschluss erfolgen.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt die Kampagne „Haus sanieren – profitieren“. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der DBU betonte sie in ihrer Rede: „Ich bin Schirmherrin der Kampagne und freue mich natürlich, dass sie erfolgreich ist.“

Allein 2009 wurden mit Hilfe von „Haus sanieren – profitieren“ bundesweit 80.000 Energie-Checks durchgeführt und hochgerechnet rund 217.000 t Kohlendioxid konnten eingespart werden. Das Einsparpotenzial von klimaschädlichen Rohstoffen wie Öl und Gas ist also enorm: „Zurzeit verbrauchen private Haushalte in Deutschland etwa so viel Energie wie die Industrie oder der Verkehr“, weiß DBU-Projektleiter Stefan Rümmele. Wer beteiligte Handwerker und Energieberater im Landkreis Kelheim aber auch in Restbazern finden will, kann sich im Internet unter www.sanieren-profitieren.de informieren.

 

Treffen zum Einjährigen der Ehrenamtsstelle in Kelheim

Kelheim Am 01. Juli 2010 war der Start für Ehrenamtsstelle im Landkreis Kelheim. Zahlreiche Bürger aus unserem Landkreis haben mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dazu beigetragen, dass bereits im ersten Jahr beachtliche Erfolge erzielt wurden.

Als kleinen Dank für diese Bereitschaft hatte die Ehrenamtsbeauftragte Margit Frenzl-Merkl zu einem gemütlichen Beisammensein und gegenseitigen Kennenlernen in das Landratsamt eingeladen. Die Ehrenamtlichen erhielten Informationen über anstehende Projekte und hatten die Möglichkeit Fragen und Anliegen zu besprechen. Ein Wunsch der Teilnehmer war es, den Bereich „Versicherungsschutz im Ehrenamt“ abzuklären. Deshalb versucht Frenzl-Merkl noch in diesem Jahr einen kompetenten Referenten für eine Informationsveranstaltung zu gewinnen.

Landrat Dr. Hubert Faltermeier stattete der Runde, trotz vollem Terminkalender, einen Besuch ab (siehe Fotos). Er dankte allen Anwesenden für ihre Bereitschaft zu helfen, denn durch eine ehrenamtliche Unterstützung wird das Miteinander in unserer Gesellschaft erst lebens- und liebenswert. Wegen des Wegfalles des Zivildienstes entstehen große Lücken, die sehr oft nur durch ehrenamtliches Engagement ausgeglichen werden können.

Wenn auch Sie bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren, melden Sie sich ganz unverbindlich bei der Ansprechpartnerin der Ehrenamtsstelle Margit Frenzl-Merkl. Die Ehrenamtsstelle bietet Interessierten als weitere Engagementmöglichkeit auch den „Freiwilligendienst aller Generationen“ an. Bei Fragen rund um den „Bundesfreiwilligendienst“ kann jeder sich ebenfalls gerne an die Ehrenamtstelle wenden.

Kontakt für Interessierte Bürgerinnen und Bürger:

Ehrenamtsstelle im Landkreis Kelheim
Schlossweg 3, 93309 Kelheim, Tel. 09441/207-253
E-Mail: margit.frenzl-merkl@landkreis-kelheim.de

Kreisjugendamt-Ferienpassfahrten in den Pfingstferien erfreuten wieder die Kids aus dem Landkreis

Etwa 280 Kinder und Jugendliche sowie Betreuungskräfte nahmen an den sechs Fahrten in den Pfingstferien teil. Am ersten Tag wurde das Freizeitland Geiselwind an der Autobahn A3 besucht, das zu den Standardangeboten im Ferienpassprogramm des Kreisjugendamtes gehört. Neben den zahlreichen Fahrgeschäften gehören hier besonders die Shows zu den Attraktionen.  Wieder ins Programm aufgenommen wurde die Stadt Regensburg mit einer kindgerechten Stadtführung durch die Stadtmaus und einer Führung durch die fürstlichen Gemächer im Schloss Thurn und Taxis. Am dritten Tag wurde eine Führung durch das Flughafengelände in München sowie eine Führung im Filmstudio in Geiselgasteig angeboten.

In der zweiten Woche wurde der Freizeitpark Schloss Thurn bei Forchheim mit einem vollbesetzten Bus angefahren; hier waren besonders die Western- und die Rittershows die Highlights.

Ein Erlebnistag auf dem Bauernhof bei Echendorf/Riedenburg stand am nächsten Tag auf dem Programm. Am Vormittag wurde frische Butter produziert, die die Kinder mit frischem Bauernbrot sogleich verköstigen konnten. Am Nachmittag wurde mit dem Traktor in den Wald gefahren, hier konnten die Kinder mit einer alten Zugsäge Holzscheiben von einem Fichtenstamm absägen und mitnehmen. Als letztes Tagesangebot in den Pfingstferien wurde erstmals in den Schwaben Park bei Welzheim gefahren, der für die Teilnehmer schon deshalb interessant war, weil es hier sehr viel Neues zu sehen gab.

Anmeldungen für diese Ferienpassangebote während der Sommerferien sind ab 04.07.2011 bei den bekannten Einzahlungsstellen im Landkreis Kelheim möglich.