1,2 Millionenprojekt „Bürgerhaus Pobenhausen“ als ein Vorzeigeprojekt für Dorfentwicklung

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Pilgerzentrum und Haus der Begegnung in Pobenhausen

Pobenhausen 1,2 Millionen Euro hat der Neubau und die Sanierung des neuen Bürgerhauses mit Pilgerzentrum „Haus der Begegnung“ und Schützenheim Pobenhausen nun gekostet. Allerdings teilt sich die Gesamtsumme auf verschiedene Finanziers auf: der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, der Freistaat Bayern, der Deutsche Schützenbund, die Diözese Augsburg sowie Förderprogramme um Amt für Landwirtschaft und Entwicklung oder Leader-Eler sorgten dafür, dass der Kostenaufwand für die Gemeinde selbst minimiert werden konnte. Weiterlesen

Quo vadis Sporthalle – Die Entscheidung über die Mehrzweck- oder Sporthalle in Karlskron ist weiterhin offen

Karlskron Das Thema Sport- bzw. Mehrfachhalle wird den Gemeinderat Karlskron wohl noch einige Sitzungen lang beschäftigen. Eine Grundsatz-Entscheidung, ob eine einfache Sporthalle oder eine auch für Wettkämpfe taugliche Multifunktionshalle entstehen wird, konnte in der Sitzung nicht gefasst werden. Dadurch verzögert sich auch die Konkretisierung der Planung. Ein ideales Zeitfenster für eine Baufertigstellung der Halle in 2014 würde letztlich aus Sicht der Planer in den kommenden Monaten beginnen, da man dadurch die optimalsten Ausscheibungsergebnisse für die einzelnen zu planenden Gewerke erhalten würde, erklärte Dipl.-Ing. Markus Vollman vom Planungsbüro Krug und Partner aus München. Hintergrund ist, dass die aktuelle einfache Sporthalle sanierungsbedürftig ist und den Anforderungen von Schule und Sportverein nicht mehr genügt. Aufwendige Sanierungsmaßnahmen seien unwirtschaftlich, zur mittelfristigen Aufrechterhaltung des Betriebes seien jedoch einige Maßnahmen notwendig. Daher befasste man sich mit der Planentscheidung. Überlegt wird, in die neue Mehrzweckhalle einen Bereich für die Mittagsbetreung (im Hinblick auf die Ganztagsschule bzw. Kinderbetreuung) mit einurichten. Ebenso diskutiert wird das Thema einer Tribüne. Aus Sicht des Sportvereins, dessen 1. Vorsitzender Stefan Kumpf gehört wurde, wäre eine 2,5-fach Halle für den Verein das einzig sinnvolle, da man nur so die Kriterien der Sportverbände für die Ausrichtung von mgl. Turnieren erfüllen könnte. Die Planer erläuterten die Unterschiede zwischen einer 2-fach und einer 2,5-fach Halle: in der Fläche sind es etwa 0,4 Quadratmeter mehr, die man zur Verfügung hat, eben auch für den Tribünen- und Außenbereich. Auf die Gemeinde kämen – abzüglich möglicher Förder- und Zuschussbeträge – in jedem Fall Kosten von zwischen zwei und vier Millionen zu, um die Halle unter Berücksichtigung einer Versammlungsstättenverordnung zu realisieren. Eine Entscheidung zum Thema wurde nicht gefasst, die Gemeinderäte werden sich im Laufe des Mai eine vergleichbare 2,5-fach Halle anschauen, um danach zu entscheiden und den Finanzierungsplan festzulegen.

Die Gemeinde ist für den Unterhalt der Straßen und deren Instandsetzung innerorts – Ausnahme sind Kreisstraßen – zuständig. Hierfür werden im jährlichen Haushalt entsprechende Mittel bereitgestellt. Das Plaungsbüro Wipfler aus Pfaffenhofen hat nun für die Gemeinde die Überprüfung von 23 Straßen durchgeführt und bewertet, was dort kurz-, mittel- und längerfristig durchzuführen ist. Insgesamt ist das Planungsbüro auf Kosten von rund 3 Millionen für die begutachteten Straßen gekommen, rund 100.000 Euro müsste Karlskron demnach kurzfristig in die Hand nehmen, erklärte Wilhelm Wipfler vom Planungsbüro. Man hätte die Kategorisierung unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit durchgeführt. Die Straßen, die nicht sofort aber möglichst bald in die Sanierung sollten, umfassen ein Budget von 1,8 Millionen Euro. In diesem Zusammenhang erklärte Wipfler, dass ein Straßenkataster der Gemeinde durchaus eine Hilfestellung für eine sinnvolle Planung sein könnte. D.h. die begutachteten Straßen und Straßenzüge würden dort mit den durchzuführenden Maßnahmen aufgenommen. Vermerkt sind sämtliche relevanten Daten den Untergrund und Schäden betreffend. Dadurch könnte man eine strukturierte mittelfristige Planung aufstellen.

Gegen das Vorhaben der Marktgemeinde Reichertshofen im Ortsbereich von Winden am Aign ein Sondergebiet für regenerative Energien-Freiflächenphotovoltaikanlagen zu errichten hatten die Gemeinderäte aus Karlskron nichts einzuwenden. Auch die Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung 2010 verlief unproblematisch, da die vom Rechnungsprüfungsausschuss vorgetragenen Punkte mit den betroffenen Bürgern oder Dienststellen geklärt werden konnten.

Der Punkt „gelbe Tonne“ wurde im Rahmen der Gemeinderatssitzung durch SPD-Fraktionssprecher Thomas Krammer kurz angesprochen. Zu klären sei, so Krammer, wie zukünftig mit den verschiedenen Wertstoffhöfen (im Ort) verfahren wird von Landkreisseite her und wie diese Flächen zukünftig genutzt werden sollen. Klärungsbedarf bestünde auch, wie man die durch die Tonne nicht mehr notwendigen Mitarbeiter entsprechend einbinden könnte. Bürgermeister Friedrich Kothmayer erklärte, dass es derzeit keinen Beschluss im Kreistag zu möglichen Schließungen des Wertstoffhofes gäbe, er die Gemeinderäte hierüber jedoch auf dem Laufenden halten würde, so dass man zielorientiert und zeitnah agieren könnte.

Festliche Konzerte auf dem Kalvarienberg Pobenhausen 2012 schon zum dritten Mal in dieser Form

PobenhausenDer Kalvarienberg von Pobenhausen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) ist vielen Menschen ein Begriff, handelt es sich hier doch um einen Wallfahrtsort, der auf eine lange zurückliegende Legende zugreift. Denn 1668 sollen dort auf dem Berg am Rande des Donaumoos zwei etwa 18 Jahre alte Mädchen aud dem Ort auf dem Geisberg (wie der Kalvarienberg damals geheißen hat) zum Grasschneiden gegangen sein. Eine von ihnen sah ein schönes Kind mit einem Lämmlein, das von Wölfen verfolgt wurde. Diese Erscheinung sah jedoch nur dieses Mädchen, die Dorfbewohner waren von der Erscheinung auf dem Berg erfasst. Seit 1688 stehen dort drei Kreuze, zu denen jährlich zahlreiche Menschen pilgern – speziell um die Pfingstzeit. Seit Papst Clemens XIII. gilt der achttägigen Ablass für die Pfingstwoche. Die Hauptwallfahrtstage zum Kalvarienberg sind vom Pfingstmontag bis zum Dreifaltigkeitssonntag, immer an Christi Himmelfahrt treffen sich die Jugendlichen zu einem Wallfahrtsgottesdienst auf dem Kalvarienberg.

Ebenfalls zu einer kleinen Tradition werden nun auch die Festlichen Konzerte auf dem Kalvarienberg, die seit 2010 immer im Juni und Juli jeweils an vier aufeinander folgenden Sonntagabenden veranstaltet werden. Die Veranstaltungen, die vom Karlskroner Organisten Josef Hartl organisiert werden, dauern jeweils nur etwa eine Stunde, der Erlös – nachdem evtl. Künstlerhonorare bezahlt sind – aus der eintrittsfreien Veranstaltung geht zugunsten der Wallfahrtskirche.

Die diesjährige Veranstaltungsreiche findet vom 17. Juni bis 8. Juli 2012 jeweils Sonntags in der Wallfahrtskirche auf dem Kalvarienberg in Pobenhausen statt und beginnt um 19 Uhr.

Sonntag, 17. Juni „Gesänge aus der Liturgie der Ostkirche“ mit dem Schanzer Kosaken-Chor (u.a. Werke Kiewer Choral Blagoslovi, duse moja; Traditional Isvestnaja).

Sonntag, 24. Juni „Unerhörtes – Ungehörtes“ von Ann Kristina Pscherer (Querflöte) und Rudolf Pscherer (Orgel) mit u.a. Werken von Max Keller, Giacinto Scelsi, Johann Kuhnau (Gideon), Johann Simon Mayr (Gran Preludio), W.A. Wozart (Andate in C für Flöte)


Sonntag, 01. Juli
„Himmel und Erde – singe und klinge!“ mit Agnes Preis (Sopran), Evi Weichenrieder (Orgel) und Josef Hartl (Klarinette) mit Werken wie Gloria von Georg Friedrich Händel, „Der Hirt auf dem Felsen“ von Franz Schubert und „Pastorale für Orgel“ von Johann Sebastian Bach.


Sonntag, 08. Juli
„feierliches Durcheinander“ mit mit Viktoria Zäch, Eva Schmid (Geige), Ludwig Schmid (Klavier), Josef Hartl (Klarinette) und Monika Metzger, Rita Höhnl, Jakob Wittner (Gesang) mit Werken von G. F. Händel (There is Swing in the Air), Johann Sebastian Bach (Cantate Nr. 51), W.A. Mozart (Canzonetta & Notturno).

Silvia Dirsch und Wolfgang Thalmeier führen den neuen Grünen-Ortsverband in Karlskron

Karlskron Silvia Dirsch und Wolfgang Thalmeier heißen die beiden Ortssprecher des neu gegründeten Ortsverbandes der Grünen in Karlskron (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen). Der wurde heute abend im Landgasthof Haas ins Leben gerufen. Ausgangspunkt hierfür – so der neue Schriftführer Martin Wendl in seiner Bewerbungsrede – war sicherlich das Bürgerbegehren um die Scherm-Erweiterung. Bis dato hätte es vielleicht ein paar Grün-Wähler in Karlskron gegeben. Erst dank des Bürgerbegehrens sei es aber möglich geworden, in Karlskron tatsächlich auch einen Ortsverband zu schaffen.

Die Wahl der neuen Vorstandschaft, die von Stefan Walter von der Landespartei geleitet wurde fiel einstimmig aus. Zur Gründung hatte der Verein 14 Mitglieder., an der Gründungsversammlung anwesend waren aber bereits rund 30 Interessierte Bürger. Und die konnten im Vorfeld der Wahl den Ausführungen des für Karlskron und den Landkreis zur Betreuung zuständigen Grünen-Abgeordneten des Landtages Christian Magerl aus Freising lauschen. Der sprach insbesondere davon, dass es in der näheren Zukunft noch verstärkt ein Bestreben der Grünen sei, die Entwicklungen rund um die erneuerbaren Energien weiter zu forcieren und voranzutreiben. Als negativ empfindet es der Grünen-Politiker, dass die Zuschüsse und Einspeisevergütungen rund um Photovoltaik so ad hoc gekürzt wurden – schrittweise je Quartal und mit einer planbaren Vorankündigung wäre nicht nur für die betroffenen Privathaushalte und Landwirte, sondern auch für die bzgl. Installation und Wartung betroffenen Mittelstandsunternehmen deutlich sinnvoller, so Magerl, der in Bayern als Ausschuss-Vorsitzender des Umwelt- und Gesundheitsausschusses tätig ist.

„Wir haben einen langen Atem und die Kompetenz die Leute draußen in Punkto Klima- und Verkehrspolitik zu beraten und zu informieren“, erklärt Magerl, der sich sehr darüber freut, nun mit Karlskron auch einen weiteren Ortsverband an der Basis zu haben. Nur so könne man im Landtag selbst die Themen und Probleme, die die Leute draußen bewegen auch wirklich mit Hintergrund- und Fachwissen vortragen.

Adelshausen hat für einen Tag ortseigene Schäffler bekommen

Adelshausen Der Skandal um Müller-Brot , die Griechenland-Affäre. Dazu Römer, gesunde und genfrei gehaltene Hühner, ein individueller Boxkampf sowie – im Jahr der Schäffler – die eigens für den Faschingsumzug von Adelshausen initiierten Adelshausener Schäffler waren nur einige der Faschingswägen und Gruppen, die die Besucher des Faschingsumzuges in Adelshausen am Faschingssamstag nachmittags bewundern konnten. Etwas verspätet um 14.30 Uhr fuhren die Fahrzeuge von Aschelsried her kommend nach Adelshausen ein. Die Gruppierungen und Vereine des Ortes haben sich merklich Gedanken über die aktuelle Themenvielfalt gemacht. Die erfahrenen Traktorfahrer lenkten die großen Bauten gekonnt um die teils engen und dicht von Menschen bevölkerten Straßen.

Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen waren neben den Ortsvereinen aus Adelshausen, Pobenhausen und Karlskron auch einige Gast-Wägen mit von der Partie, dieses Jahr auch aus Oberstimm. So wie man in Adelshausen in den vergangenen Jahren also immer auch einige auswärtige Gruppen sehen konnte, kamen auch viele Besucher von den Nachbargemeinden her in den Karlskroner Ortsteil. Die lokale Politikprominenz war ebenso mit von der Partie.

Der Schützenverein „Die Lustigen Brüder Adelshausen“ hat sich um die Organisation des Faschingsumzuges gekümmert – die Verkehrsregelung lag in den Händen der Feuerwehr Adelshausen. Im Anschluss an den Faschingsumzug wurde in Adelshausen noch weiter kräftig Fasching gefeiert in einer ehemaligen landwirtschaftlichen Halle. Eine Stärkung mit Kaffee, Kuchen und frischen Krapfen gehörte dort ebenso dazu, wie schwungvolle Musik, die zum Tanzen und Feiern einlud. „Letz Fetz“ aus Adelshausen sorgt dort traditionell für Stimmung und Faschingsgaudi.

Faschingsumzug in Adelshausen mit anschließendem Faschingsball


Adelshausen
Der Schützenverein „Lustige Brüder“ Adelshausen veranstaltet auch heuer wieder den Faschingsumzug in den Ortsteilen Aschelsried und Adelshausen. Wie gewohnt findet dieser am Faschingssamstag, 18.2. statt. Beginn des Zuges ist um 13.30 Uhr in Aschelsried, in Adelshausen wird der Umzug gegen 14.15 Uhr erwartet. Neben örtlichen Faschingswägen werden auch heuer wieder einige Bauten benachbarter Gemeinden mit dabei sein. Im Anschluss an den Umzug findet ab 17 Uhr der jährliche Faschingsball in Adelshausen mit der Ortsband „Letz Fetz“ und den Eggweiler Eggspatzen statt.

Nullinger und Meixner gehen in ihrem Programm auf Lokalthema Bürgerbegehren ein

Optisch zwei Gegensätze, auf der Bühne ergänzen sie sich Mike Hager alias Josef Nullinger (links) und Stefan Meixner. Foto: Schittenhelm
Optisch zwei Gegensätze, auf der Bühne ergänzen sie sich Mike Hager alias Josef Nullinger (links) und Stefan Meixner. Foto: Schittenhelm
Karlskron Die Donaumoosgemeinde steht im Januar im Blickpunkt des Betrachters. Am Samstag sorgten Mike Hager alias Studiotechniker Nullinger und sein Radio-Kollege Stefan Meixner in Karlskron für einige Angriffe auf die Lachmuskeln. Die beiden Newsprofis waren dabei gut im Bilde, wussten ob der bevorstehenden Abstimmung in der kleinen Gemeinde bestens Bescheid. Griffen das Thema kurz auf. Wechselten über in die Europa- und Weltpolitik und machten dann wieder einen Schwenk zurück zum gemeinen Menschen draußen und seinen ganz ureigenen Bedürfnissen.

Nullinger und Meixner sind Profis durch und durch, zeigten Comedy improvisiert und doch perfekt auf den Punkt gebracht. Technische Schwierigkeiten machten mehr dem mitgebrachten Tontechniker denn den beiden Akteuren auf der Bühne zu schaffen. Den knapp 200 Zuschauer im Saal des Karlskroner Sportheimes jedenfalls gefiel das Programm, sie quittierten die Gags mit ihrer Belohnung: dem Szenenapplaus.

Boarisch, lokal und mit viel Esprit: die Laienspieler aus Adelshausen begeistern mit ihrer Vorstellung

Karlskron Interessant wäre es sicherlich, zu wissen, was passiert, wenn der eigene Nachlass veröffentlicht werden soll. Gibt es ein Hauen und Stechen ums Erbe? Wer verhält sich schäbig, wer loyal? – Dieser Frage ging das Stück „Das Testamet“ auf den Grund. Der Einakter von Ludwig Meier wurde dabei von den Adelshausener Theaterspielern mit viel Witz und Humor dargebracht. Die Schauspieler, die auf der Bühne standen, versuchen sich mit viel Begeisterung in die jeweiligen Eigenheiten der zu spielenden Personen zu versetzen – gekonnt. Die junge Theatertruppe aus Adelshausen schafft es jedes Jahr wieder, zwei Stücke aufzuspüren, die zur Truppe passen und nicht zu identisch sind, so dass die Zuschauer einen kurzweiligen Abend erleben.

Und den hatten die Besucher in den bisherigen diesjährigen Veranstaltungen im Landgasthof Haas in Karlskron allemal. Der Drei-Akter von Regina Rösch „… ich will doch nur Dein Bestes!“ zeigte das Konfliktpotential auf, das es zwischen Mann und Frau gelegentlich gibt. Einer der beiden Partner diktiert den Alltag. Im Stück waren es letzlich die Männer, die von teils temperamentvoll agierenden Frauen in ihren Freiheiten eingeengt wurden und manchmal zurück schlugen – teils gewollt ungekonnt, in jedem Fall aber urkomisch und richtig gut gemacht. Die Truppe um Regisseur Christian Finkenzeller schaffte es, dem Stück ihren eigenen Charakter und Stempel aufzudrücken. Viele im voll besetzten Saal des Gasthauses Haas gehören bereits zum Theater-Stammpublikum und werden sicherlich bei der nächsten Veranstaltung wieder mit dabei sein. Wer es bislang noch versäumt hat: die Aufführung 2012 des Theatervereins Adelshausen-Aschelsried finden noch am 8., 13. und 14. Januar jeweils abends statt. Restkarten gibt es noch bei der Bäckerei Fall zu den dortigen Öffnungszeiten zum Eintrittspreis von 7 Euro zu kaufen.

Verschiebung einiger Bauprojekte beschert Karlskron Aufschub bei der Schuldenentwicklung

Karlskron Die Wirtschaft in der Gemeinde geht nach oben, allerdings ist dies noch nicht vollständig in den Gewerbesteuereinnahmen dieses Jahres angekommen. Die tatsächlichen Einnahmen hier seien etwas schlechter, als man dies angenommen hatte. Allerdings hätten sich die Steuereinnahmen als Hauptfinanzmittel der Gemeinde Karlskron durchaus wieder positiv entwickelt, so dass man einen gewissen Handlungsspielraum hätte. Die bereits genehmigte Kreditaufnahme von rund 3,6 Millionen Euro konnte für 2011 noch vermieden werden, da man einige Großprojekte ins Folgejahr verschieben musste, erklärte Bürgermeister Friedrich Kothmayr im Rahmen seines Jahresrückblickes.

Generell sei die Gemeinde Karlskron aber auf einem guten Weg mit seinen neuen Baugebieten sowie den Planungen rund um das Breitbandnetz, welches man als Tochterunternehmen der Gemeinde realisieren will. Die Zahl der Einwohner mit Hauptwohnsitz in Karlskron ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Die aktuellen Bau- und Großprojekte seien auf den Weg gebracht. Dazu zählen die Kinderkrippe, die Fertigstellung des Bauabschnittes Fruchtheimer Straße, die Wegesanierung des alten Friedhofes sowie die (demnächst in die Fertigstellung gehende) Sanierung des Leichenhauses sowie die Sanierung des Bürgerhauses Pobenhausen (siehe gesonderter Bericht). Erneuert werden konnte die Abwasserpumpstation Schreinergraben, die Sanierung der Volksschule mitsamit ihrer Hackschnitzelheizung, die die umliegenden öffentlichen Gebäude wie Rathaus und Kindergarten mit Energie mitversorgt.

Bei seinem Ausblick auf 2012 führte Kothmayr neben dem Bürgerbegehren die Kinderkrippe, die Fertigstellung der Fruchtheimer Straße sowie des Bürgerzentrums in Pobenhausen an. Ferner soll es Verbesserungen und Sanierungen im Abwassernetz in den Ortsteilen Adelshausen und Pobenhausen geben und das Kriegerdenkmal Karlskrons errichtet werden. Für die Ortsumfahrung Pobenhausen-Karlskron soll für die Variante IV eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden, damit man weitere Klarheiten bzgl. der Situation vor Ort bekommt. Im Bereich Karlskron Süd und Josephenburg stehen Baugebietsausweisungen bevor. Nicht aus den Augen verlieren möchte man auch die Planung und Umsetzung der Zweifachturnhalle. Ein wichtiges Anliegen für die Zukunft sei neben der Umsetzung des ortseigenen Breitbandnetzes auch die Entwicklung einer eigenen nachhaltigen Energiegewinnung.

Karten für die Aufführungen der Adelshausener Theaterspieler gibt es ab Sonntag

Karlskron „Das Testament“ von Ludwig Meier sowie der Dreiakter von Regina Rösch „… ich will doch nur dein Bestes!“ wird 2012 von den Adelshausener Theaterspielern aufgeführt. Der Kartenvorverkauf zu den Anfang 2012 stattfindenden Aufführungen im Landgasthof Haas in Karlskron beginnt am Sonntag, 11. Dezember. Zwischen 8.30 und 11 Uhr werden die Karten im Alten Schulhaus in Adelshausen verkauft. Ab Montag, 12. Dezember werden die Karten – der Preis pro Karte liegt bei 7 Euro – in der Bäckerei Fall verkauft. Die Aufführungstermine sind am Samstag, 7. und 14. Januar und am Freitag, 13. Januar  jeweils um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 8. Januar um 13.30 und um 19 Uhr.