Projektlandwirt Anton Wörmann beschreibt RAST-Projekt

Fachtagung Milchviehhalter: Analysieren wird für Milchviehhalter in der Zukunft immer wichtiger

Fütterung anpassen
Prof. Dr. Hubert Spiekers vom Landwirtschaftlichen Zentrum in Grub war einer der Hauptreferenten. Spiekers ist u.a. in der Arbeitsgruppe die seit einigen Jahren an den Vorgaben der Düngeverordnung arbeitet. Er gab den Landwirten eine Einschätzung, wie es möglich ist, die dann geltenden Grundwerte wirklich einzuhalten. Foto: Ramona Schittenhelm

Weichering Die erste Kälbergeburt breits mit 25 statt mit 28 Monaten: laut Professor Dr. Hubert Spiekers vom Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft bringe dies Einsparmöglichkeiten bei der Nährstoffbilanz. Und die hat im Zusammenhang mit der bevorstehenden Düngeverordnung die die Landwirte zukünftig betrifft erhebliche Auswirkungen. Spiekers war einer von vier Referenten auf der Fachtagung für Milchviehhalter in Weicheringer Landgasthof Voglsang. Weiterlesen

Bayern startet in die Ferien – in Norddeutschland beginnt das neue Schuljahr

Die einen starten mit den Ferien, die anderen mit dem neuen Schuljahr. Während mit Bayern das letzte Bundesland in Deutschland heute die Zeugnisse verteilte und die Schüler für sechs Wochen in die Ferien schickt, geht es in Hamburg, Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern morgen bzw. am Montag wieder los mit dem Unterricht.

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In Nordrhein-Westfalen müssen die Bürger an die Wahlurnen

Der Landtag in Nordrehin-Westfalen muss aufgelöst werden. D.h. dass die Bürger dort erneut zum wählen gehen müssen, um ihre Landesregierung zu bestimmen. Meinungsforschungsinstitute haben Umfragen durchgeführt, wonach es sein kann, dass die alte gleichzeitig die neue Regierung werden könnte, nur ggf. in anderer Zusammensetzung. Weiterlesen

Verteidigungsministerium gibt die Standorte bekannt, die geschlossen werden

Berlin Die Bundeswehr-Standorte stehen fest, die im Zuge der Bundeswehr-Reform von einer Schließung betroffen sind. Zukunftig soll die Bundeswehr nur noch rund 170 000 Soldaten haben. Thomas de Maiziere legte heute mittag die endgültige Liste vor.  Über die Republik verteilt werden folgende 31 Standorte aufgelöst:

Nordrhein-Westfalen: Kerpen, Königswinter

Niedersachsen: Era-Lessien, Lorup, Schwanenwede

Mecklenburg-Vorpommern: Lübtheen, Rechlin, Trollenhagen

Schleswig-Holstein: Alt Duvenstedt, Bargum, Glücksburg, Hohn, Hürup, Seeth, Ladelund, Lütjenburg

Thürigen: Ohrdurf

Hessen: Rotenburg a.d. Fulda

Bayern: Fürstenfeldbruck, Kaufbeuren, Penzing

Sachsen: Mockenrehna

Rheinland-Pfalz: Bad Neuenahr-Ahrweiler, Birkenfeld, Kusel, Speyer, Emmerzhausen

Baden-Württemberg: Hardheim, Hohentengen, Immendingen, Sigmaringen

 

In den anderen Bundesländern sind keine Standorte von den Schließungen betroffen.

DFB-Torhüterin Ursula Holl spielt zukünftig in Essen

Essen Statt für den FCR 01 Duisburg wird Ursula Holl zukünftig bei der SG Essen Schönebeck zwischen den Posten stehen und versuchen Tore der gegnerischen Mannschaften zu verhindern. Die seit Jahren zum Kreis der Nationalmannschaft gehörende Fußballerin unterschrieb für 1 Jahr in Essen, um das junge Team, deren Stammtorhüterin Lisa Weiß verletzungsbedingt ausfällt, zu unterstützen.

Nach dem Ausstieg in Duisburg war lange Zeit nicht klar, wo die 29 Jahre alte Nationaltorhüterin zwischen den Pfosten stehen wird. Seit einigen Tagen ist es klar, die ersten Trainingseinheiten mit Essen sind absolviert. Die Bundesliga-Saison kann für Holl damit kommen. Die Torfrau freut sich denn auch auf die neue Herausforderung mit der jungen Mannschaft, die von ihrer Erfahrung profitieren soll. Die Fränkin, die seit Jahren ihren Lebensmittelpunkt zwischen Rhein und Ruhr hat, wird bereits am 21. August beim Bundesliga-Auftakt gegen den 1. FFC Frankfurt zwischen den Pfosten stehen. Die Partie wird ab 11.15 Uhr übrigens auch live im HR übertragen.

Ursula Holl, die beruflich als Sportsoldatin geführt wird, ist motiviert und will Gas geben. Denn in ihrem neuen Team sieht sie Perspektive. Angriffslustig gibt sie aus, einen guten Mittelfeldplatz erreichen zu wollen.

Regensburgerin Simone Laudehr vertritt „Bayern“ bei der Fußball-Weltmeisterschaft

Sie ist eine Fußballerin mit Herz – eine junge Frau aus Bayern die auszog, um professionell Fußball spielen zu können. Seit der Saison 2004/05 spielt die 24 Jährige Mittelfeldspielerin in Duisburg (Nordrhein-Westfalen), hat es zur Nationalspielerin geschafft und gehörte bereits bei der vergangenen Weltmeisterschaft (die Deutschland gewinnen konnte) zu den Leistungsträgerin. Bei der Heim-WM will Simone „Simon“ Laudehr auf jeden Fall erneut die Fans begeistern. Denn es sei schon etwas besonderes, eine Weltmeisterschaft im eigenen Land vor heimischem Publikum spielen zu dürfen.
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Regensburgerin Simone Laudehr vertritt „Bayern“ bei der Fußball-Weltmeisterschaft

Sie ist eine Fußballerin mit Herz – eine junge Frau aus Bayern die auszog, um professionell Fußball spielen zu können. Seit der Saison 2004/05 spielt die 24 Jährige Mittelfeldspielerin in Duisburg (Nordrhein-Westfalen), hat es zur Nationalspielerin geschafft und gehörte bereits bei der vergangenen Weltmeisterschaft (die Deutschland gewinnen konnte) zu den Leistungsträgerin. Bei der Heim-WM will Simone „Simon“ Laudehr auf jeden Fall erneut die Fans begeistern. Denn es sei schon etwas besonderes, eine Weltmeisterschaft im eigenen Land vor heimischem Publikum spielen zu dürfen.

Auftritt vor den heimischen Fans

Unmittelbar vor der WM tourten die deutschen Nationalspielerinnen ja bereits durchs Bundesgebiet. Und gegen die Nordkoreanerinnen hatte die Oberpfälzerin sozusagen ein Heimspiel, als man das Länderspiel im Ingolstädter Audi-Sportpark bestritten hatte.

Simone Laudehr, deren Spitzname „Simon“ ist, ist eine Frau, die man nicht leicht in eine Schublade stecken kann. Beruflich gehört sie der Sportfördergruppe Warendorf an und ist Sportsoldatin. Sport ist sicherlich auch nicht nur ihr Beruf, sondern auch ihr Hobby. Allerdings keineswegs nur Fußball, sondern eig. alles, was mit Bewegung zu tun hat. „Einen Basketball habe ich eigentlich immer im Auto“, beschreibt die sympathische Mittelfeldspielerin. Dazu kommen Sportarten wie Tennis, Tischtennis, Freestyle Skateboarding.

„Ohne Fleiß, kein Preis“ ist das Motto der 24-Jährigen, die es viel zu häufig allen recht machen will. „Dafür lasse ich in der Regel auch nicht locker, wenn mir etwas wirklich wichtig erscheint“, erklärt die Sportlerin, die schon voller Vorfreude auf die Weltmeisterschaften ist. Einige Erfolge konnte sie speziell in der Nationalmannschaft ja bereits erreichen. 2007 war Laudehr eine der Spielerinnen der Weltmeistermannschaft, dazu kommen die olympische Bronzemedaille sowie der Gewinn der U19-Weltmeisterschaft 2004.

Humor und Spaß

Die junge Frau aus Bayern ist ein humorvoller, manchmal auch ein wenig verrückter Typ, der für jeden Spaß zu haben ist. Ihr Lieblingszitat ist dabei ebenso schlicht wie vielsagend: „Kennen wir uns?“ Dabei hat die 24-Jährige immer ein verschmitztes Grinsen im Gesicht. In ihrem Alter hat sie es bereits auf rund 40 Länderspiele geschafft.

Die Oberpfälzerin Simone Laudehr beim Länderspiel in Ingolstadt. Foto: Ramona Schittenhelm

Laudehr ist – neben Ursula Holl (Würzburg) und Nadine Angerer (Lohr am Main) – die einzige Bayerin im Team. Und noch dazu eine Waschechte. Aus der 500-Seelen Gemeinde Tegernheim stammt sie und hat das Fußballspielen mit vier Jahren begonnen, beim FC Tegernheim. Im Alter von 10 Jahren ging es zum SC Regensburg, von 2004 bis 2005 zum FC Bayern München, ehe Laudehr seit 2005 beim FCR 2001 Duisburg unter Vertrag stand.

Für die Karriere von der Familie entfernt

Familie ist für die Nationalspielerin wichtig – trotz der Distanz hält die oberpfälzer Duisburgerin – den Kontakt zu Familie und Freunden. Denn die sind für die junge Frau das Wichtigste. Gerade das urige Leben und das Lebensgefühl in Bayern seien der Mittelfeldspielerin wichtig. Und beim Länderspiel in Ingolstadt konnte die Nationalspielerin dieses Gefühl endlich auch einmal vor heimischer Kulisse genießen. „Klar wollte ich eigentlich nicht weg damals von meinen Eltern. Aber ich hatte auch meine Ziele vor Augen. Und dann habe ich gesagt: Wie lange willst du eigentlich noch warten? Genau das war doch immer dein Traum: in die Bundesliga zu wechseln und dort auch zu spielen“, erzählt die Fußballerin, schaffte es zur U 19-National­mannschaft in Thailand Weltmeisterin zu werden. Am 29. Juli 2007 absolvierte die 1,75 Meter große Offensivspielerin in Magdeburg gegen Dänemark ihr erstes Länderspiel. 2009 wurde Laudehr mit der DFB-Mannschaft in Finnland Europameisterin, 2009 und 2010 mit dem FCR 2001 Duisburg Pokalsiegerin, 2009 UEFA-Cup-Siegerin.

Motorrad und Basketball sind ihr Hobby

„Seit ich klein bin, stehe ich auf Motorräder“, erklärt die Fußballerin, die selbst eine Yamaha R1 mit 151 PS. Auf dem Motorrad oder dem Basketball-Platz entspannt Simone Laudehr am liebsten. Ihr Ziel – die Heim-WM – rückt immer näher: „Das ist für einen Sportler doch das Größte, und das werden wir alle nicht noch einmal erleben. Einfach einzigartig.“