Nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums müssen Lebensmittel nicht unbedingt in die Tonne

Berlin Der Handel macht gemeinsam mit Verbraucher-Ministerin Ilse Aigner (CSU) mobil: derzeit läuft eine Aufklärungskampagne rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum. Denn nach Auffassung der Ministerin werfen derzeit zu viele Menschen noch brauchbare Lebensmittel einfach weg, nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht wurde. Dies, so Aigner am Rande des Kampagnenstarts, sei jedoch lediglich eine Orientierungshilfe für den Verbraucher. Die meisten der Lebensmittel seien auch nach dem Ablauf des aufgedruckten Datums noch nutzbar. Laut einer Studie des Miniseriums wirft nämlcih derzeit jeder Bundesbürger im Schnitt knapp 82 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg, davon wären aber 53 Kilogramm noch genießbar. 6,7 Millionen Tonnen davon stammen aus den privaten Haushalten. Um aufzuklären hat man vier Millionen Flugblätter und Info-Karten in 21 000 deutschen Supermärkten verteilt. Dort werden die wichtigsten Fragen rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) beantwortet. Ist das MHD erreicht oder überschritten, sollte man per Riech-, Seh- und Probiertest die Genießbarkeit einfach kurz überprüfen.

Erntedankfest – Dank an Gott für das Leben, die Vielfalt der Natur und das gute Leben

Erntekrone und Erntealtar (Foto: Ramona Schittenhelm)
Erntekrone und Erntealtar (Foto: Ramona Schittenhelm)

Erntedank ist in den katholischen Kulturkreisen ein Fest mit Tradition. Die Menschen danken Gott für die (gute) Ernte bzw. dafür, dass sie ein angenehmes und lebenswertes Leben haben. In vielen Kirchen findet man am ersten Sonntag im Oktober häufig Feldfrüchte, Getreide und andere Gaben wie Mehl, Honig oder Wein, die am Altar aufgestellt werden. In der Mitte prangt eine aus Getreide gefertigte Erntekrone. Diese ist aua Getreide oder Weinreben geflochten. Die Gläubigen feiern gemeinsam den Gottesdienst, die Gedanken gehören u.a. der Arbeit in Gärten und Landwirtschaft. Die Erntegaben werden vielfach nach dem Fest an Bedürftige oder karitative Einrichtungen verteilt. Das Erntedankfest geht auf die Zeit vor Christus zurück. Vgl. Riten gab es in Nordeuropa, dem Römischen Reich oder dem Judentum (Schawuot – vlt.  Laubhüttenfest, im Herbst – 2 Mos 23,16). In der katholischen Kirche feiert man seit dem 3. Jahrhundert das Erntedankfest, einen einheitlichen Termin gab es jedoch nie, da es zu viele unterschiedliche Klimazonen auf der Welt gibt. Nach der Reformation bürgerte sich in verschiedenen evangelischen Gemeinden der Michaelstag (29. September bzw. der darauf folgende Sonntag) ein. Im Rheinland ist es z.B. sehr häufig traditionsbedingt der erste Oktobersonntag. Seit der kath. deutschen Bischofskonferenz 1972 ist es generell der erste Oktobersonntag, wobei den Gemeinden ein gewisser Spielraum verbleibt.

In den USA gibt es den sog. „Thanksgiving Day“ am vierten Donnerstag im November, in Kanada wird „Thanksgiving“ am zweiten Montag im Oktober gefeiert (was dem Columbus Day-Feiertag in den USA entspricht). Wie in den Vereinigten Staaten ist das kanadische Thanksgiving ein staatlicher Feiertag auf Bundesebene.Der kanadische Thanksgiving und das christliche Erntedank-Fest sind eng mit einander verbunden.

Die Landwirtschaft bietet zahlreiche Arbeitsplätze

Berlin Es gibt wieder mehr Arbeitsplätze in der Landwirtschaft. Seit etwa fünf Jahren steigt die Zahl der Erwerbstätigen wieder. Diese Aussage traf Dr. Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands (DBV), in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung AKTIV, deren Leserschaft der deutschen Industrie zuzuordnen ist. 2006 sei der Tiefpunkt mit 837.000 Erwerbstätigen gewesen. Inzwischen sind es schon wieder fast 860.000 Bauern, so Born. Vor allem die Tierhaltung und der Anbau von Obst und Gemüse habe in den vergangenen Jahren dazu beigetragen.
„Unsere Obst- und Gemüsebauern haben ihre Flächen innerhalb von 10 Jahren um fast ein Fünftel ausgedehnt. Die Geflügelhaltung nahm ähnlich stark zu. Auch die Zahl der Mastschweine wuchs enorm. 1995 gab es hierzulande circa 39 Millionen Schlachtungen von Schweinen, im vorigen Jahr waren es 59 Millionen“, fasste Dr. Born zusammen.
Weiter stellte Born in den Interview heraus, dass Agrarexporte eine immer größere Rolle spielen. Da die Bevölkerung in Deutschland schrumpfe werde der Export immer wichtiger, zum Bespiel mit Wurst- und Fleisch-Spezialitäten nach Russland, Südkorea oder China. „Die Menschen dort essen gerne Schweinefleisch aus Deutschland.“ Born betonte, dass auch die nachwachsenden Rohstoffe, also der Anbau von Raps, Mais, Getreide für Biosprit und Biogas, deutlich zum Beschäftigungszuwachs beigetragen haben.

Bauern fahren schlechtere Ernteergebnisse ein als im Vorjahr

(DBV) – Mit einer Getreideernte von rund 39 Millionen Tonnen und einer Rapsernte von 3,7 Millionen Tonnen liegt die diesjährige Ernte in Deutschland deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Die Getreide- und Rapsernte des Jahres 2011 fällt äußerst mager aus, teilte der Deutsche Bauernverbandes (DBV) in seiner abschließenden Erntebilanz mit. Die Erntemenge bei Getreide entspricht einem Rückgang von nahezu 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Raps sind es sogar 34 Prozent, so der DBV. Auch im langfristigen Vergleich fällt die Ernte klein aus. „Die extrem ungünstige Witterung während der gesamten Vegetationsphase hat unsere diesjährige Ernte auf das Niveau des extrem trockenen und heißen Jahres 2003 fallen lassen“ berichtete Dr. Klaus Kliem, Vorsitzender des DBV-Fachausschusses für Getreide und Präsident des Thüringer Bauernverbandes, auf der Ernte-Pressekonferenz des DBV in Berlin.

Im Einzelnen erklärte Kliem: „Die Aussaat in 2010 war nässebedingt äußerst unbefriedigend. Der Winter brachte vor allem Rapsbeständen Frostschäden. Das Frühjahr wurde durch Hitze und Trockenheit von März bis Mai zum Sommer und die Erntezeit ab Ende Juni fiel buchstäblich ins Wasser, vor allem im Nordosten Deutschlands. Noch immer laufen dort die Mähdrescher. Wir kämpfen um jeden Doppelzentner Getreide und Raps“.
Für etwas Entspannung bei den Ackerbauern sorgen die aktuellen Erzeugerpreise. Mit derzeit 190 Euro pro Tonne Brotweizen bewegen sie sich auf dem Niveau des Vorjahres. Die Rapspreise liegen mit 423 Euro pro Tonne sogar knapp 70 Euro pro Tonne oberhalb des Preises von vor einem Jahr. „Das hört sich zunächst besser an, als es für viele Betriebe ist“ kommentierte Kliem die wirtschaftliche Situation. „Denn Einkommen erzielen können nur die Landwirte, die auch etwas zu verkaufen haben. Oft bereitet es aber schon größte Mühe, die geschlossenen Vorverträge einhalten zu können“. Zudem erreiche Brotgetreide vielfach nur noch die Qualität von Futtergetreide. Auch haben die schlechten Erntebedingungen die Kosten, vor allem durch zusätzliche Trocknung, erheblich steigen lassen.
Hinsichtlich zu erwartender Verbraucherpreise wies Präsident Kliem daraufhin, dass auch die weltweit knappe Versorgungslage bei Nahrungsmitteln und spürbare Kostensteigerungen (z. B. für Düngemittel und Energie) zwangsläufig zu höheren Nahrungsmittelpreisen führen werden. Der Anstieg dürfte aber im Rahmen der allgemeinen Inflationsrate bleiben.
Bei den einzelnen Kulturen kommt der DBV zu folgenden Ergebnissen:
Winterweizen ist mit einer Anbaufläche von 3,19 Millionen Hektar die wichtigste Getreidekultur in Deutschland. Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse konnten die Weizenflächen in vielen Regionen Deutschlands schon zu einem großen Teil abgeerntet werden. Eine Ausnahme bilden hier Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teile Niedersachsens. Nach den bisherigen Ernteergebnissen ist eine Weizenernte von rund 21 Millionen Tonnen zu erwarten. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von gut 2 Millionen Tonnen bzw.
12 Prozent. Da Weizen vielfach mit Feuchtegehalten von bis zu 20 Prozent geerntet und anschließend getrocknet wurde, hielten sich die Qualitätseinbußen bisher in Grenzen. Bei den noch zu erntenden Partien werden jedoch nur noch Futterqualitäten erwartet.
Die Erntemenge der Wintergerste beträgt in diesem Jahr nur 6,4 Millionen Tonnen. Damit liegt das Ergebnis knapp 26 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Dies ist auf einen erneuten Rückgang der Anbauflächen um mehr als 8 Prozent auf 1,19 Millionen Hektar zurückzuführen. Zusätzlich sind die Hektarerträge im Bundesdurchschnitt um fast 19 Prozent auf 5,4 Tonnen pro Hektar zurückgegangen.
Die Anbaufläche der Sommergerste wurde im Vergleich zum Vorjahr um knapp 22 Prozent auf 421.500 Hektar ausgedehnt. Ein hoher Anteil umgebrochener Rapsflächen und deutlich bessere Braugerstenpreise haben die Attraktivität des Sommergerstenanbaus gesteigert. Das Ertragsbild fällt äußerst heterogen aus. Während in Niedersachsen ein Ertragszuwachs gegenüber dem Vorjahr von über 20 Prozent und niedrige Proteingehalte erzielt werden konnten, fielen in Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt die Erträge gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent, vereinzelt auch um 30 Prozent, ab. Hier fallen die Proteingehalte zudem vielfach zu hoch aus. Im Gesamtergebnis der Sommergerstenernte kommt die Flächenausdehnung aufgrund der teils deutlichen Ertragsrückgänge nur bedingt zum Tragen. Die Erntemenge der Sommergerste liegt bei 1,9 Millionen Tonnen und damit knapp 10 Prozent oberhalb des Vorjahresergebnisses.
Beim Roggen sind ebenfalls deutliche Ertragseinbußen zu verzeichnen. Die Ursache hierfür ist weniger in der Frühjahrstrockenheit, sondern vielmehr in den zu nassen Aussaatbedingungen im vergangenen Herbst zu sehen. Vor allem in den östlichen Bundesländern liegen die Mindererträge in einer Größenordnung von 25 bis 30 Prozent. In Niedersachsen konnte dagegen auch beim Roggen ein Ertragszuwachs von gut 11 Prozent erzielt werden. Insgesamt wurde somit eine Roggenernte von 2,4 Millionen Tonnen eingebracht. Dies entspricht einer um knapp 16 Prozent geringeren Roggenernte.
Der Anbau von Winterraps ist gegenüber dem Vorjahr um knapp 10 Prozent auf 1,3 Millionen Hektar zurückgegangen. Durch die schlechten Aussaatbedingungen im vergangenen Herbst hatten sich viele Bestände vor Einsetzen des Winters nur unzureichend entwickelt. Zusätzlich hatte der recht harte Winter mit Wechsel- und Kahlfrösten den Rapsbeständen zugesetzt. Viele Bestände mussten daher umgebrochen werden. Aber auch die übrigen Bestände konnten sich nicht vollständig erholen, so dass die Erträge etwa 27 Prozent hinter dem Vorjahresniveau zurückbleiben. Insgesamt beläuft sich die Winterrapsernte damit auf 3,7 Millionen Tonnen
(-34 Prozent), 2010 waren es 5,7 Millionen Tonnen. Die Ölgehalte fallen mit weniger als 40 Prozent bis zu 44 Prozent sehr heterogen aus.
In einem guten Entwicklungsstand befinden sich derzeit die Zuckerrüben. Gute Aussaatbedingungen im Frühjahr und eine ausreichende Wasserversorgung in den letzten Wochen lassen eine gute Zuckerrübenernte erwarten. Besonders haben die Maisbestände von der feucht-warmen Witterung profitiert, was zu einer Entspannung der Situation der Futterbaubetriebe führte. Diese fürchteten aufgrund deutlicher Ertragseinbußen beim ersten Grünlandschnitt noch um die Grundfutterversorgung ihrer Tierbestände. Auch das Grünland hat sich durch die Sommerniederschläge erholt.
Die Kartoffelanbaufläche in Deutschland liegt weiterhin auf niedrigem Niveau, auch wenn sich diese im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 259.400 Hektar ausgeweitet hat. Den anfänglich guten Pflanz- und Aufwuchsbedingungen folgten Phasen der Frühjahrstrockenheit, wodurch die Kosten für die Beregnung in die Höhe getrieben wurden. Mit Beginn der Niederschläge wurden dann in Teilen Deutschlands die Rodebedingungen aufgrund der Unbefahrbarkeit der Flächen zunehmend schwierig. Die Qualitäten der gerodeten Frühkartoffeln sind gut. Im Vergleich zum Vorjahr weisen die Erträge eine größere Schwankungsbreite auf. Für die Haupternte wird mit einem nicht unerheblichen Anteil an Übergrößen gerechnet.
Die Obsternte fällt in diesem Jahr erneut gut durchschnittlich aus. Bei der wichtigsten Kultur, dem Apfel, haben Frost, Hagel, Trockenstress und Junifruchtfall dazu geführt, dass die Apfelernte kaum höher liegen wird als letztes Jahr. Aufgrund der Witterung im Juli und August geht die Fruchtgrößenentwicklung beim Apfel jedoch weiter. In Deutschland wächst nach derzeitiger Kenntnis eine Apfelernte von rund 896.000 Tonnen heran (im Vorjahr 835.000 Tonnen). Das bedeutet eine um 7 Prozent größere Erntemenge als im vergangenen Jahr.
Die Kirschenernte wird sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Die Süßkirschenernte fällt nur leicht höher aus als im letzten Jahr und dürfte bei knapp 33.000 Tonnen liegen. Bei Sauerkirschen wird die diesjährige Erntemenge bei rund 20.000 Tonnen liegen und damit wiederum nur das mengenmäßig schlechte Ergebnis des Vorjahres erreichen. Fröste und weitere Rodungen haben zu der geringen Erntemenge beigetragen. In diesem Jahr ist aufgrund der wiederum kleinen Ernte eine Vermarktung zu akzeptablen Preisen möglich gewesen.
Die Erdbeerernte wird im Bereich von 160.000 Tonnen gelegen haben, nach 157.000 Tonnen im Vorjahr. Dabei hat die Ernte aufgrund der warmen Witterung deutlich früher begonnen. Ein gleichmäßiger Saisonverlauf hat zu einer guten Marktverteilung und einer ausgeglichenen Versorgungslage über die gesamte Saison geführt.
Im Gemüsebau begann die Erntesaison 2011 bei fast allen Kulturen im ersten Halbjahr deutlich früher als im langjährigen Durchschnitt und sorgte für einen guten Start. Allerdings waren bereits im Frühjahr die Bewässerungskosten extrem hoch. Die meisten Preise lagen dabei auf dem Vorjahresniveau. Mit dem 26. Mai 2011 (EHEC-Krise) hat sich die Situation allerdings grundlegend geändert. Konsum und Preise gingen deutlich zurück und haben sich bis heute, insbesondere bei Gurken, Tomaten und Blattsalaten noch nicht erholt.
Die Spargelernte 2011 dürfte knapp unter 100.000 Tonnen gelegen haben und damit etwa auf dem Niveau des Jahres 2009. Durch den früheren Beginn der Spargelsaison und die Möglichkeit der Erntesteuerung über die Folie war die Spargelsaison 2011 mit dem Enddatum 24. Juni in diesem Jahr etwas länger als sonst. Bei durchschnittlichen Preisen und kontinuierlicher Marktbeschickung ist die Spargelsaison als ordentlich zu bezeichnen.

Das Anlegen von Hecken und Streuobstwiesen wird weiter gefördert

Kelheim Wer Interesse an einer Neuanpflanzung von Streuobst und Hecken hat, kann mit tatkräftiger Unterstützung rechnen. Anfragen sollten noch bis spätestens Ende September beim Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. eingehen.

Streuobstwiesen, Hecken und Feldgehölze sind seit jeher charakteristische Merkmale der bäuerlichen Kulturlandschaft. Sie bereichern die Feldfluren und gliedern auf angenehme Weise die Landschaft. Für eine Vielzahl von Vogel-, Käfer- und Schmetterlingsarten stellen sie Nahrungs-, Nist- und Rastplätze dar. Sie bilden darüber hinaus als verbindende Strukturen wichtige „Straßen“ für Wanderbewegungen vieler Tier- und auch Pflanzenarten. Aus all diesen Gründen wird die Neuanlage von Hecken und Streuobstwiesen außerhalb von Ortschaften auch in diesem Jahr wieder intensiv durch den Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. gefördert. Übrigens können schon viele Grundstückseigentümer, die in den letzten Jahren über diese Förderung Streuobstwiesen anlegt haben, jetzt ihr eigenes leckeres Obst ernten.

Bei dem Projekt „Gemeinsam Lebensräume schaffen“ soll neben der Pflege bestehender Biotope die Neuanlage von Biotopen gefördert werden. Seit dem Beginn der Pflanzungen wurden mittlerweile insgesamt etwa 43 ha Streuobstwiesen angelegt worden, dies entspricht über 3.100 Bäumen. Die Heckenpflanzungen summieren sich nunmehr auf mehr als 16 km Gesamtlänge.

Gefördert werden die Anlage von Streuobstwiesen, Hecken und Feldgehölzen außerhalb der Ortschaften. Hierbei trägt der Landschaftspflegeverband VöF zwischen 80 % und 90 % der anfallenden Kosten (Pflanzmaterial und Arbeitskosten) unter Ausnutzung staatlicher Förderprogramme. Nur 10 % der Kosten entfallen auf Grundstückseigentümer, die Mitglied beim VöF sind und 20 % auf Nichtmitglieder. Der Grundstückseigentümer hat nur einen minimalen Arbeitsaufwand für diese unbürokratische Förderung, da die Planung, den Erwerb der Gehölze und die Pflanzung der VöF übernimmt. Alle Interessenten sind herzlich dazu aufgerufen, sich bei einem Pflanzvorhaben in diesem Jahr noch bis Ende September 2011 bei Andreas Ehlers vom Landschaftspflegeverband VöF unter Tel. 09441/207-376 zu melden.