Über 80 Prozent Zustimmung für Ludwig Wayand als Bürgermeister in Baar-Ebenhausen

Baar-Ebenhausen Gerührt, überwältigt und motiviert: so kann man den Wahltag von Ludwig Wayand kurz zusammenfassen. Von der Zustimmung, die der Bürgermeister von Baar-Ebenhausen erfahren hat sei er begeistert, so der amtierende und neue Mann an der Spitze Baar-Ebenhausens. Weiterlesen

Baarer Feuerwehrverein finanziert neue Wärmebildkamera für die aktiven Kameraden

Baar-Ebenhausen Interesse bestand bei den aktiven Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Baar, als es bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Gasthaus Alter Wirt (Baar-Ebenhausen, Landkreis Pfaffenhofen / Ilm) um die Beschaffungspolitik der Ausrüstungsgegenstände ging. Denn Ende 2011 haben Bürgermeister und Kommandanten ein Konzept für die weitere Entwicklungen der beiden Feuerwehren im Ort ausgearbeitet und mit dem Gemeinderat abgestimmt. Darin wurde festgelegt, wie und in welcher Reihenfolge man sich die Ersatzbeschaffungen der in die Jahre gekommenen Löschfahrzeuge bzw. des Katastrophenschutzfahrzeuges vorstellen kann, erklärte Bürgermeister Ludwig Wayand den anwesenden knapp 60 Vereinsmitgliedern. Der Zustand des Fahrzeuges sowie das Alter des Fahrzeuges seien bei diesen allesamt in der Brandschutzkonzeption eingeplanten Fahrzeuge maßgeblich. In der mittelfristigen Planung seien jedoch alle drei Fahrzeuge – das der Wehr Baar (fast 30 Jahre alt) würde gedanklich bei zukünftigen Haushaltsplanungen bereits eine Rolle spielen. Auf ein konkretes Zeitfenster konnte sich das Gemeindeoberhaupt jedoch nicht festlegen, da dies mit anderen örtlichen Investitionen im Gemeinderat bzw. Finanzausschuss abgestimmt werden müsste. Auszugehen ist jedoch davon, dass die Ersatzbeschaffungen in einem Zeitrahmen von etwa 10 Jahren ablaufen wird.

Kreisbrandinspektor Ludwig Rößler lobte das gute Zusammenspiel zwischen Gemeinde und Kreisbrandinspektion, stellte das strukturierte Miteinander der beiden Parteien zum Wohle der Feuerwehren als vorbildlich und nachahmenswert für andere Gemeinden heraus.

Im Zusammenhang mit der Nachwuchsarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Baar will man in diesem Jahr einiges an Aktivitäten unternehmen. Denn derzeit besteht die Jugendgruppe aus lediglich drei Mitgliedern. Einige ehemalige Jugendliche wurden in den Kreis der aktiven Mannschaft um die beiden Kommandanten Stefan Winter und Gerd Leppmeier aufgenommen. Die aktive Feuerwehr von Baar hat seit Kurzem eine eigene Wärmebildkamera.  Diese wurde aus Eigenmitteln des Vereins sowie Spenden von örtlichen Unternehmen für etwa 10.500 Euro angeschafft und soll zukünftig bei Einsätzen für mehr Sicherheit sorgen. Apropos Finanzen: die Feuerwehr Baar steht finanziell auf einem gesunden Fundament und konnte sich in den vergangenen Jahren ein kontinuierliches Polster an Rücklagen sammeln. Im Juni diesen Jahres soll das diesjährige Floriansfest als kleine Feier zum 135 Jährigen Bestehen der Wehr begangen werden.

Seltenes Jubiläum bei der Feuerwehr Ebenhausen: Mitglied seit 80 Jahren dabei

Baar-EbenhausenBei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ebenhausen (Landkreis Pfaffenhofen / Ilm) hab es ein außergewöhnliches Jubiläum: Mitglied Johann Kopold ist seit 80 Jahren festes Bestandteil der Ortsfeuerwehr. Der Jubilar – 2012 feiert Kopold noch seinen 100. Geburtstag – hielt der Feuerwehr über lange Jahre hin die Treue und gab seine Begeisterung für die Feuerwehr auch an seine Nachkommen weiter. Sowohl sein Sohn als auch die Enkelkinder gehören dem aktiven bzw. passiven Feuerwehr-Trupp an. Seit 70 Jahren mit dabei sind Josef Zimmermann – Ehrenkommandant der Feuerwehr Ebenhausen – sowie die beiden Brüder Anton und Otto Mirlach.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden jedoch neben den Ehrungen auch Feuerwehralltag besprochen. Seit dem Dreikönigstag darf sich Kommandant Martin Bergmeier Brandmeister nennen. Bürgermeister Wayand beförderte den ersten Mann der aktiven Wehr im Rahmen des Bayerischen Feuerwehrgesetzes. Weitere Aktive wurden befördert: Günter Bauer darf sich zukünftig Hauptlöschmeister, Josef Geiser und Rainer Stabhuber Oberlöschmeister und Andreas Nonnast Löschmeister nennen. Von der Jugend in die aktive Wehr aufgenommen wurden
Stefanie Sterzl, Sabrina Haenfler, und Matthias Möckl.

Beim Rückblick auf das abgelaufene Jahr konnte auf eine gute finanzielle Situation des Vereines verwiesen werden. Trotz Anschaffungen, die der Verein für seine aktive Mannschaft getätigt hatte, konnte das Wirtschaftsjahr mit einem positiven Saldo beendet und die Summe der Rücklagen dadurch erhöht werden. Es sei wichtig, dass sich die Aktive Mannschaft auf einen gut funktionierenden Verein verlassen könnte, der Willens und in der Lage ist, die Ausrüstung so gepflegt und optimal wie möglich zu gestalten, freut sich Kommandant Martin Bergmaier über die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Aktiver Wehr und Verein. 2011 war was Einsätze betrifft ein eher ruhiges Jahr. Zahlenmäßig außergewöhnlich aufgefallen sind die Ölspuren, die 2011 in hoher Zahl anfielen und beseitigt werden mussten. Die Feuerwehr Ebenhausen nutzte das abgelaufene Jahr daher für sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen an den bayerischen Feuerwehrschulen.

Kreisbrandinspektor Willi Kellerer aus Wolnzach, der als Vertreter der Kreisbrandinspektion Pfaffenhofen bei der Versammlung anwesend war, bezeichnete es als Positiv, wie sich die Feuerwehr entwickeln würde. Ein Lob gab es auch für den Bürgermeister. Mit einem Augenzwinkern erklärte Kellerer hierzu, er habe es nur selten erlebt bislang, dass ein Gemeindeoberhaupt die zukunftsfähige Ausrüstung einer Wehr als Grundlage für die Überlebensfähigkeit der Wehr gesehen habe.

Die Zukunft ’seiner Wehr‘ liegt Bürgermeister Ludwig Wayand auch sehr am Herzen. Daher wurde in 2011 damit begonnen, ein tragfähiges Konzept für die Ausrüstungssituation der Feuerwehr(en) in Baar-Ebenhausen entwickelt. Denn, so Wayand, in Baar-Ebenhausen würde es 3 Fahrzeuge geben, die bereits ein gewisses Alter erreicht hätten. Fahrzeuge, bei denen man damit rechnen müsste, dass sie über kurz oder lang aus dem Dienst gestellt werden. Bei der Wehr in Ebenhausen seien dies zwei Fahrzeuge, eines davon ist bereits 40 Jahre alt. Für dieses hat der Gemeinderat Ende des Jahres eine Ersatzbeschaffung beschlossen. Allerdings erst, nachdem man genau analysiert und beleuchtet und mit der Kreisbrandinspektion besprochen hatte, wie die weitere Entwicklung über einen Zeitraum von zehn Jahren bei der Wehr Ebenhausen vorgesehen sei. Das Konzept sieht vor, dass die Feuerwehr Ebenhausen gemeinsam mit Geisenfeld und Manching im Chemieschutz tätig sein wird. Die inzwischen veralteten Chemieschutzanzüge werden daher gegen moderne Anzüge ausgetauscht. Die Kosten für das Ersatzauto – ein HLF – werden in den künftigen Haushaltsplanungen der Gemeinde berücksichtigt.

Beim Rückblick auf das Vereinsjahr gab es die Punkte Schafkopfturnier, Floriansfest, Kameradschaftsabend, Weihnachtsfeier sowie das Maibaum-Aufstellen. Hier führte Vorstand Josef Geiser an, dass man sich mit den anderen Ortsvereinen stärker unterhalten müsse. Denn das Interesse der anderen Ortsvereine am Maibaum holen und aufstellen sei in der Vergangenheit merklich gesunken. Der Maibaum sei allerdings kein Feuerwehrbaum. Daher sieht der Feuerwehr-Vorstand hier ein wenig Handlungsbedarf.

Feuerwehrverein in Baar-Ebenhausen finanziert Ausrüstung für die FF Ebenhausen

Baar-Ebenhausen Das Ausleuchten des Paarbereiches – vor allem zwischen dem Weidenweg und dem Feuerwehrgerätehaus – im Hochwasserfall war der Grund, weshalb die Freiwillige Feuerwehr Ebenhausen bestrebt war, einen Anhänger zum Ausleuchten (Leuchtmasten) anzuschaffen. Der Light Tower der Firma Wacker Neuson wurde 2010 angeschafft und kann auch zum ausleuchten von Einsatzstellen verwendet werden. Die Leuchten – 4 elliptische Leuchten – sorgen für über 4000 Watt. Eine weitere größere Anschaffung der Feuerwehr Ebenhausen war eine große Fertiggarage, die auf dem Gelände des Bauhofes der Gemeinde untergebracht wurde. Die Garage wurde wichtig, dass man die verschiedenen Gerätschaften der Wehr unterbringen könne. Unterstützt von zwei ortsansässigen Firmen aus dem Ortsteil Ebenhausen-Werk  (Zapf und GSB), übernahm der Feuerwehrverein die vollständigen Kosten, ohne von der Gemeinde einen Zuschuss zur Anschaffung zu beanspruchen.

Die Feuerwehr Ebenhausen hat mit Stichtag 2011 knapp 300 Mitglieder von denen etwa 50 den aktiven Dienst versehen. Acht Jugendliche bereiten sich in der Jugendgruppe auf den aktiven Dienst vor.

Vorstand Josef Geiser führte in seinem Bericht die Ereignisse des Vorjahres sowie die bevorstehenden Veranstaltungen an: dazu gehören das Schafkopfturnier am 30. Januar ab 17 Uhr im Gerätehaus der Wehr in der Brückenstraße 15. Der nächste Event ist am Sonntag, 22. Mai 2011 – das Floriansfest der Wehr, welches wieder ein entsprechendes gastronomisches Angebot sowie eine Ausstellung rund um das Feuerwehrwesen mit Darbietungen beinhaltet.

Die aktive Mannschaft hätte speziell im letzten Drittel des Jahres ihren Hauptanteil an Einsätzen gehabt: Brandeinsätze, Verkehrsunfälle und Hochwasserschutzmaßnahmen hätten die Wehr vor allem in den letzten Wochen gefordert, erklärte Kommandant Martin Bergmaier. Die beiden großen Brandfälle seien dabei die Reichertshofener Mühle sowie der Brand eines Einfamilienhauses in der Münchner Straße / Ecke Bahnhofstraße gewesen, bei dem eine Person ums Leben gekommen sei. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 13 sowie tags davor ein Busunfall in der Ingolstädter Straße sowie im August sowie im Dezember jeweils ein Hochwassereinsatz sowie Absicherungsarbeiten und kleinere Einsätze rundeten das Jahr der aktiven Mannschaft ab.

Kommandant Martin Bergmaier führte an, dass die Vorjahr von im bereits monierten Problematik um die Leitstelle sowie die Einsatzzuordnung leider bis dato nicht der gewünschte Erfolg erzielt werden konnte. Allerdings, so Bergmaier, liege dies keineswegs nur am in der Leitstelle befindlichen Personal. Vielmehr gäbe es hier offensichtlich einige andere Defizite, die man unbedingt zügig angehen sollte, so der Kommandant der Wehr.

In seinem Grußwort ging Bürgermeister Ludwig Wayand vor allem auf die Thematiken Ausrüstung für die Wehr und Hochwasserschutz ein. Wayand stellte heraus, dass für ihn die optimale Ausrüstung seiner Ehrenamtlichen oberste Priorität sei. Dass, was man benötigen würde, werde in jedem Fall auch angeschafft werden. Deshalb werde man in den nächsten Wochen eine Detailplanung aufstellen. Dies sei vor allem auch deshalb wichtig, da sowohl bei der Wehr in Ebenhausen als auch der Freiwilligen Feuerwehr Baar jeweils ein Einsatzfahrzeug stehen würde, welches in den nächsten Jahren vmtl. zum Austausch bevorstehen wird.

Der Punkt Hochwasserschutz würde die beiden Wehren mit ihren Kommandanten Martin Bergmaier und Stefan Winter sowie ihn auch in 2011 intensiv beschäftigen, so Wayand weiter. Allerdings sei es trotzdem wichtig, dass die Hochwasserschutzmaßnahme möglichst zügig umgesetzt werden können. Von Gemeindeseite her seien die Grundlagen an sich geschaffen, derzeit habe man allerdings mit neuerlichen Einwänden zu kämpfen (mgl. Überflutung der Felder). Könne man diese nicht zügig abwenden, könnte die komplette Hochwasserfreilegung noch gekippt werden, erklärte das Gemeindeoberhaupt im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ebenhausen am Dreikönigstag 2011.

 

Baar-Ebenhausen: Feuerwehr zieht positive Bilanz / Einstellen auf Veränderungen im Ernstfall

Baar-Ebenhausen Mehr THL- statt Brandeinsätze seien es inzwischen in Baar-Ebenhausen, erklärte Kommandant Stefan Winter im Verlauf der Jahreshauptversammlung der Freiwiligen Feuerwehr Baar. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das 21 Einsätze und rund 450 Einsatzstunden. Die gewesenen Einsätze konnten auch alle gut und verletzungsfrei bewältigt werden. Besonders stolz sei man als aktive Mannschaft auch auf die Arbeit der Jugendwehr, die zum zweiten Mal in Folge den Landkreiswettbewerb für sich entscheiden konnte. Viel Glück für den Bezirksentscheid am 16. Mai in Aschheim bei München, gab es gleifch noch für die Jungen mit. Die zahlreichen Aktivitäten für und mit der Jugend erläuterte Jugendwart Andreas Hackenberg: 22 Jugendübungen, einige übergreifend mit anderen Wehren. Neuer Jugendsprecher ist Daniel Stippel. Um für die sich verändernde Art der Einsätze in der Gemeinde gerüstet zu sein, regte Ex-Kommandant und Gemeinderat Helmut Kirstein an, sich verstärkt um einen zweiten THL-Satz zu kümmern. Eine leicht steigende Zahl an Mitgliedern konnte Vorsitzender Peter Widmann vermelden. Derzeit seien es 223, davon 54 Aktive, zehn Jugendliche (beitragsfrei), sieben Ehrenmitglieder und 152 fördernde Mitglieder. Übers Jahr sei der Verein bei den regelmäßigen Aktivitäten Ball der Vereine, Faschingsumzug, Maibaum, Floriansfest sowie der Weihnachtsfeier vertreten. Dazu kommen die örtlichen, gemeindlichen und kirchlichen Festivitäten, die man mit Absperrmaßnahmen sowie der Fahnenabordnung begleitet. Schriftführer Thomas Wayand ließ die abgtelaufende Versammlung Revue passieren, Kassier Markus Schuster berichtete über das positive Vereinsjahr aus finanzieller Sicht. Dafür,so Vorsitzender Peter Widmann, sei der Einsatz der Mitglieder und ihrer Partnerinnen wichtig. Nur dadurch könne man sich als Verein die notwendigen Rücklagen schaffen, um die aktive Mannschaft wie gewünscht zu unterstützen. Eine gute (Jugend-)Arbeit bescheinigte Kreisbrandmeister Georg Schmid und stellvertrtender Bürgermeister Ludwig Wayand der Wehr. Die beiden Orts-Feuerwehren hätten den inzwischen verstorbenen 1. Bürgermeister bis zuletzt beschäftigt, erinnerte Wayand, dem die Feuerwehr innerhalb der Gemeinde sehr wichtig sei. Ohne das große Engagement der Ehrenamtlichen könnte so ein Verein aber auch viele Aktivitäten innerhalb der Gemeinde nicht funktionieren.