Magdalena Neuner has complete set of medals from the World Cup Ruhpolding already

Ruhpolding It was her third appearance, while the third medal. We are talking about the biathlete Magdalena Neuner from the Upper Bavarian village of Wallgau. The charming athlete is one of the most successful in their discipline, and announced in December that this is their last season. Since then, nine runs as exempt, has become home to the world championships at home in Bavaria, meticulously prepared and their fans in the arena so far Chiemgau not be disappointed.

The launch of the world championships on Thursday was in the mixed relay with Andreas Birnbacher, Arnd Pfeiffer and Andrea Henkel at the end rewarded with bronze, although the two Bavarians in the team – nine and Birnbacher – in the race prop, its limits and the team also briefly higher on the podium this week brought.

The first single race – the 7.5-kilometer sprint race – was superior to Magdalena Neuner, arrived quickly and safely, and was the winner in the trail. Although the Belarusian Daria Dombratchewa there has been a little faster. In the end it was enough for the addition of the two disciplines to gold – the 11th Biathlethin the world title in her career.

A top base for the next race. Above all, today’s pursuit race, which started as the first nine, and reigned until the final standing on the square. Then, however, wanted the discs are not quite as Nine would have liked. The Wallgauerin had twice in the round – Dombratschewa not. And at the end of the Belarusian lay before her. The salary for the six miles: Silver.

Three medals Magdalena Neuner has thus been in his luggage, three races are still pending. The intended target of six medals is thus still doable, especially in the form in which it finds itself in weeks. Next is the single race – that is 15 miles and four bouts of shooting. Nine is one of the favorites. Similarly, in the season (with Andrea Henkel, Tina Bachmann and Miriam Gössner / Franziska Hildebrand). And finally of course the World Cup Mass Start – also with 4 shooting bouts.

The biggest one for the young athlete was with her gold award after winning the Sprint award ceremony, but over 10,000 were in the Champions Park in Ruhpolding, celebrating all Lena Neuner. And goals for the season – their last – it is not over, for after the World Cup there is still to address the overall World Cup and the various disciplines. Chances are they also there in all disciplines to win the crystal.

Magdalena Neuner tiene juego completo de medallas de la Copa del Mundo ya Ruhpolding

Ruhpolding Fue su tercera aparición, mientras que la tercera medalla. Estamos hablando de la biatleta Magdalena Neuner del Alto pueblo bávaro de Wallgau. El atleta con encanto es uno de los más exitosos en su disciplina, y anunció en diciembre que esta es su última temporada. Desde entonces, nueve se ejecuta como exentas, se ha convertido en el hogar de los campeonatos del mundo en su casa en Baviera, meticulosamente preparados y sus fans en el escenario hasta el momento no Chiemgau decepcionado.

El lanzamiento de los campeonatos del mundo el jueves estaba en el relevo mixto con Andreas Birnbacher, Pfeiffer Arnd y Andrea Henkel, al final recompensada con el bronce, aunque los dos bávaros en el equipo y nueve y Birnbacher-en el puntal de raza, sus límites y el equipo también brevemente más alto en el podio de esta semana trajo.

La primera carrera única – la carrera de sprint de 7,5 kilómetros – fue superior a la Magdalena Neuner, llegó rápidamente y con seguridad, y fue el ganador en la pista. Aunque la bielorrusa Daria Dombratchewa ha habido un poco más rápido. Al final, fue suficiente para que la adición de las dos disciplinas con el oro – el 11 Biathlethin el título mundial en su carrera.

Una base de la parte superior para la próxima carrera. Por encima de todo, la carrera de hoy la búsqueda, que comenzó como el primero en nueve años, y reinó hasta la posición final en la plaza. Luego, sin embargo, quería que los discos no son tan Nueve hubiera gustado. El Wallgauerin tuvo dos veces en la ronda – no Dombratschewa. Y al final de la bielorrusa se le ponía delante. El sueldo de las seis millas: Plata.

Tres medallas de Magdalena Neuner ha sido, pues, en su equipaje, tres carreras todavía están pendientes. El objetivo previsto de seis medallas tanto, es todavía factible, especialmente en la forma en que se encuentra en semanas. El siguiente es el sola raza – que es de 15 millas y cuatro episodios de disparos. Nueve es uno de los favoritos. Del mismo modo, en la temporada (con Andrea Henkel, Tina Bachmann y Miriam Gossner / Franziska Hildebrand. Y, por último, por supuesto, la misa de la Copa del Mundo Inicio – también con 4 combates de disparo.

El más grande para el joven atleta fue con su medalla de oro después de ganar la ceremonia de entrega de Sprint, pero más de 10.000 se encontraban en el Parque de Campeones en Ruhpolding, la celebración de todo Neuner Lena. Y los objetivos de la temporada, la última – que no ha terminado, porque después de la Copa del Mundo hay todavía para hacer frente a la Copa del Mundo en general y las diferentes disciplinas. Es probable que también existen en todas las disciplinas para ganar el cristal.

Deutschland knapp an der Medaille vorbei im Biathlon-Massenstart

Ruhpolding Der letzte Auftritt von Magdalena Neuner bei der Heim-WM in Ruhpolding. Neben Neuner werden Andrea Henkel und Tina Bachmann auf die 12,5 Kilometer-Strecke in der Chiemgau-Arena von Ruhpolding an den Start gehen. Alle drei – gemeinsam tags zuvor Staffel-Weltmeisterinnen geworden – gehören neben Tora Berger und Daria Dombracheva zu den Favoriten. Bislang hat Neuner bereits 12 WM-Titel gewinnen können, zwei davon bei der Ruhpldinger WM (Sprint und Staffel).
Die 30 besten Frauen sind im Massenstart unterwegs. Das erste Schießen steht bevor. Magdalena Neuner liegt auf der ersten Schießbahn, der erste Schuss geht daneben, Berger trifft alles, ebenso Andrea Henkel. Auch Tina Bachmann darf sofort weiter und liegt nur 6 Sekunden hinter der führenden Norwegerin Berger, Henkel liegt 3 weitere Sekunden zurück.
Beim zweiten Schießen mussten alle drei Deutschen Damen in die Strafrunde, während Tora Berger fehlerfrei blieb. Dadurch der Rückstand der Deutschen Neuner und Henkel bei 24 Sekunden. Kurz vor dem Einlauf zum zweiten Schießen gab es eine ‚Massenkarambolage‘, in die Tina Bachmann verwickelt wurde und dadurch im Vorfeld des Schießens ein wenig zurück gefallen war. Ihre Teamkolleginnen Neuner und Henkel konnten die gestrauchelten Kolleginnen aus Schweden (Ekholm), Norwegen und Frankreich ausweichen.
Beim ersten Stehendanschlag konnte aus Deutscher Sicht lediglich Tina Bachmann fehlerfrei punkten. Bachmann liegt damit auf Rand 7 und 30 Sekunden Rückstand auf die Französin Marie Lore Brunet und Kaisa Mäkkarainen. Und auch Neuner liegt nur 6 Sekunden weiter zurück auf Rang 9. Neuner musste ebenso wie Andrea Henkel einmal in die Strafrunde.
Kurz vor dem letzten Schießen konnten die beiden Deutschen Neuner und Bachmann auf Rang 3 vorrücken – Mäkkärainen und Brunet liegen etwa 25 Sekunden im Vorfeld. Nach dem letzten Schießen liegt Tina Bachmann mit einem Rückstand von 27 Sekunden auf dem vierten Rang. Es führt Tora Bergar vor Kaisa Mäkkarainen und Marie Lore Brunet, die die Medaillen unter sich ausmachten.
Bachmann und ihre Teamkolleginnen waren damit alle unter den Top-Ten. Für Tora Berger war es in Ruhpolding die WM mit den drei Titeln. Damit ist die Norwegerin die beste Biathletin dieser Weltmeisterschaft noch vor Magdalena Neuner, die ‚nur‘ zweimal Gold gewinnen konnte (Sprint und Staffel). Silber hinter Berger holte die Französin Brunet vor der Finnin Mäkkarainen und Tina Bachmann (4.). Am Ende war es für Neuner Platz 11 und für Andrea Henkel Platz 13.
Der dritte Sieg im Gesamtweltcup bei ihren Abschiedsrennen in Chanty-Mansisk sind das Ziel von Magdalena Neuner in der kommenden Woche. Neben Neuner wird auch Helena Ekholm dort ihre aktive Biathlon-Karriere beenden.

Deutsche Staffel holt Gold in Ruhpolding: überragende Miriam Gössner und Routine Andrea Henkel sorgen für fulminanten Schlusspunkt

Ruhpolding Schlussläuferin in der Damen-Staffel ist nicht Magdalena Neuner, sondern Andrea Henkel. Die Wallgauerin hatte eine andere Aufgabe: im Team an Position zwei zu stabilisieren. Deutschlands Startläuferin Tina Bachmann war dabei eine von 26 Staffelläuferinnen bei strahlendem Frühlingswetter im oberbayerischen Ruhpolding.

Zeitgleich kamen noch alle 26 Staffeln an den Schießstand. Darunter die Favoriten aus Norwegen, Frankreich, Russland und Deutschland. Tina Bachmann begann schnell aber mit einem Nachlader. Gemeinsam mit Frankreich ging es weg vom Schiesstand auf Rang sieben liegend, 9 Sekunden hinter der Slowakin. Frankreich schoss flink, Deutschlands Tina Bachmann zog fehlerfrei nach und liegt gemeinsam mit Frankreich und der Slowakei in Front, bereits ein kleiner Vorsprung vor den Viertplatzierten Russen. Tina Bachmann nutzte die letzte Schleife und brachte die Deutsche Staffel in Front. Magdalena Neuner freute sich bereits sichtlich auf den Einsatz vor der wieder ausverkauften Chiemgauarena. Tina Bachmann war sichtlich froh über ihre Staffelleistungen und fieberte mit ihren drei Folgeläuferinnen mit.

Vor ihrem ersten Schießen konnte sich Magdalena einen kleinen Vorsprung herauslaufen und feuerte im Liegendschießen mit drei Nachladern. Dadurch ergab sich ein Rückstand, den Neuner auf der nächsten Laufrunde gegen die Slowakin wieder wettmachen konnte. Eine Strafrunde für Magdalena Neuner – die Französin und die Slowakin gingen sofort vom Schießstand. Dadurch war Deutschlands Damenstaffel ein wenig im Rückstand: 20,4 Sekunden. Bis zum Wechsel auf Miriam Gössner konnte die Wallgauerin den Rückstand auf Kuzmina und Boilley noch einmal minimieren. Neuner übergibt mit einem Rückstand von 10 Sekunden auf Gössner (Garmisch-Partenkirchen). Vor den Russen (Platz 4) hat Deutschland nun 43 Sekunden Vorsprung. In der Loipe zu langsam war sie, daher der Fehler am Schießstand, so die Analyse von Magdalena Neuner nach dem Rennen. Ihr Puls sei dadurch zu stark abgesackt. Stattdessen hätte sie vor dem Schießstand noch an der Slowakin Kuzmina noch vorbei gehen sollen.

Überragende Miriam Gössner bringt Deutsche Damen-Staffel in Ruhpolding auf Goldkurs

Die laufstarke Gössner machte bis zum Schießstand den Rückstand wett, kam unmittelbar mit Frankreich als Zweite an den Stand. Gössner mit zwei Nachladern (auch Frankreich mit einem Fehler) und 8,5 Sekunden Rückstand machte sich auf die Verfolgung von Frankreich und der Slowakei. Es zeigte sich in der Loipe bereits, dass die Deutsche schneller als ihre Konkurrentinnen ist. Der Vorsprung vor Platz 4 zu diesem Zeitpunkt eine halbe Minute. Auf der zweiten Runde strauchelte Gössner direkt bei der Zeitnahme, da sie zu nah an der Streckenbegrenzung war. Der Grund: Gössner wollte die harte Strecke im Innenbereich nutzen.

Sie kam kurz aus dem Rhythmus, konnte jedoch die Fahrt gleich wieder aufnehmen. Anne Bescont gegen Miriam Gössner hieß das Duell am Schießstand: dabei konnte Gössner gegen die Französin punkten, traf mit einem Nachlader und holte damit einen Vorsprung von 10 Sekunden auf Frankreich. Die Slowakei liegt auf Rang 3, die Ukraine mit 25 Sekunden Rückstand auf dem vierten Platz. Russland und Norwegen liegen bereits über eine Minute zurück. Die Trainer-Entscheidung für Gössner war richtig, die Garmisch-Partenkirchenerin überzeugte sowohl in der Loipe als auch am Schießstand. Super-Stimmung beim Einlauf der 21 Jahre alten Miriam Gössner zum Wechsel auf Andrea Henkel. Die 16.000 im Stadion der Chiemgau-Arena jubeln. Henkel geht mit einem Vorsprung von 17 Sekunden vor Frankreich auf ihren Streckenabschnitt. Auf Rang 3 zum jetzigen Zeitpunkt die Ukraine (33 Sekunden), Vierte die Slowakei vor Norwegen (jeweils 1 Minute), Schweden und Russland. Daria Dombratschewa ging mit einem Rückstand von 1:39 Minuten auf die Schlussrunde für Weißrussland. „Ich hab von Anfang an versucht, mein eigenes Rennen zu laufen. Und das ist mir gut gelungen“, beschreibt Miriam Gössner glücklich ihre Gefühle.

Mit schwenkender Fahne übers Ziel

Andrea Henkel ist mit ihren 35 Jahren der Routine im Team. 1999 war Henkels erste WM-Teilnahme (Oberhof). Ruhpolding ist die 13. WM-Teilnahme für die Thüringerin. Eine blitzsaubere Schießeinlage von Henkel, die Ruck-Zuck alle fünf Scheiben versenkte, während die Französin nachladen musste. Ein Nachlader, der Vorsprung ein wenig vergrößert. Deutschland führt mit 25 Sekunden vor Frankreich. Norwegen ist auf Rang 3 vorgerückt vor die Ukraine – bereits mit 1:13 Minuten Rückstand. Auf der zweiten Runde konnte Dombracheva bereits zu Berger auflaufen – die beiden haben aber bereits einen Rückstand von 1:11 auf die führenden Deutschen.
Beim Stehendschießen triumphierte Andrea Henkel mit fünf Treffern in einem schnellen Tempo. Frankreich musste erneut nachladen. Dadurch liegt Frankreich bereits 31 Sekunden hinter Deutschland. Die Medaille scheint gesichert. Tora Berger und Daria Dombrachewa konkurrieren um Bronze mit besten Aussichten für Weißrussland. Am Ende blieb dennoch Weißrussland ’nur‘ der vierte Rang. Die Fans feierten das deutsche Team mit Liedern wie „so sehn’n Sieger aus“.

Deutsche Damenstaffel triumphiert auf dem Biathlon-Olymp in Ruhpolding

Ein Siegerlachen bereits im Zielsprint: die Schlussläuferin Andrea Henkel brachte dem deutsche Biathlon-Damenquartett am Ende die von allen erhoffte und ersehnte Goldmedaille. Die 35 Jahre alte Thüringerin übernahm von Miriam Gössner den Staffelstab und machte sich auf ihre Schlussrunde von 6 Kilometern. Nach 2 Kilometer kam das Liegendschießen – bei Henkel fehlerfei, nach 2 weiteren Kilometern das ebenfalls fehlerfreie Stehendschießen. Damit war der Bann bei  den Fans in der Chiemgau-Arena bereits gebrochen, da alle zu diesem  Zeitpunkt wussten: Frankeich liegt eine knappe halbe Minute zurück, der Titel ist sicher. Dementsprechend entspannt zeigte sich Henkel auch auf ihren letzten zwei Kilometern, die sie bei strahlendem Wetter in Ruhpolding sichtlich genießen konnte. Bei ihrer 13. WM war der Staffelsieg in Ruhpolding bereits ihr vierter Titel mit einer Damenstaffeln. Die Fans und ihre drei Mitstreiterinnen Tina Bachmann, Magdalena Neuner und Miriam Gössner sowie die 16.000 Fans im Stadion empfingen Andrea Henkel lautstark singend und Fahnen schwingend. Die Veranstaltung im Landkreis Traunstein zeigt, wie viel Freude und Spaß Sportfans haben. Entlang der Strecke waren weitere rund 10.000 Fans – einer von ihnen war Trainer Fritz Fischer (einst selbst Biathlon-Weltmeister), der aus dem Landkreis Traunstein stammt. Auf der Schlussrunde verneigte er sich bereits vor der Leistung der Thüringerin.

Auf die Siegerspur brachten aber bereits Henkels Vorläuferinnen die deutsche Staffel. Einem guten Auftakt von Tina Bachmann folgte eine Magdalena Neuner, die läuferisch überragte und im Schießen patzte. Dadurch musste Deutschland in die Strafrunde. Trotzdem übergab Neuner mit nur einem leichten Rückstand an Miriam Gössner. Und die 21 Jahre alte Garmisch-Partenkirchenerin drehte auf, überzeugte am Schießstand und triumphierte in der Loipe. Selbst ein kleiner Strauchler an der Werbebande war am Ende nur Makulatur.

Tora Berger aus Norwegen triumphiert im Einzelrennen der Damen von Ruhpolding

Ruhpolding 116 Läuferinnen sind am Start beim Einzelrennen von Ruhpolding, die letzte Deutsche, die den WM-Titel in dieser Disziplin gewinnen konnte, war Kati Wilhelm. Magdalena Neuner selbst hat in dieser Disziplin bis dato noch keine Medaille gewinnen können, in Ruhpolding wäre das also nun Neuners letzte Chance. Den WM-Titel bereits gewonnen in dieser Disziplin hat dagegen Andrea Henkel (2005 / 2002 auch Olympiasiegerin) und auch Tina Bachmann konnte in der Vergangenheit in dieser Disziplin bereits ‚punkten‘. Damit war bei sonnigen Temperaturen und weiß-blauem bayerischen Himmel der Weg für ein spannendes Rennen bereitet. Mitfavoritin Daria Dombratschewa aus Weißrussland hat sich bereits mit dem ersten Schießen über die 15-Kilometerstrecke aus dem Rennen geschossen – zu viele Strafrunden, die nicht einmal die sensationelle Läuferin wieder wettmachen kann. Auch Andrea Henkel begann mit zwei Fehlern, ehe die Thüringerin drei Treffer platzieren konnte. Und auch Magdalena Neuner bekommt zwei Strafminuten aufgrund zwei Fehlschüssen. Das zweite Schießen bei Neuner lief deutlich besser – fehlerfrei. Ihr Rückstand (trotz der zwei Strafminuten) damit nach dem zweiten Schießen ‚nur mehr‘ bei einer Minute auf Tora Berger (bislang nur 1 Fehlschuss). Da es u.a. bei Helena Ekholm (Schweden / Titelverteidigerin) und Tora Berger (Norwegen) gut gelaufen ist und dazu die US-Amerikanerin Susan Dunklee einen überragenden Tag erlegte, schoss sich Magdalena Neuner mit einem neuerlichen Fehler komplett aus den Medaillenrängen. Am Ende war es wohl Tora Bergers Tag – insgesamt nur ein Fehler und eine tolle Leistung bescherten der sympathischen Norwegerin ihre Medaille. Marie Lore Brunet – bis zum letzten Schuss fehlerfrei – verfehlte den letzten Schuss und vergab die sicher wirkende Gold-Medaille, konnte jedoch Silber für Frankreich holen. Bilanz für Magdalena Neuner – 6 Strafminuten – und damit aussichtslos zurück liegend im Ziel. Auch Tina Bachmann hatte am Ende 7 Fehler. Damit war die Thüringerin Andrea Henkel mit ihren vier Fehlern noch die treffsicherste Deutsche. Und auch die vierte deutsche Starterin Miriam Gössner hatte einige Fehlschüsse zu viel, um am Ende ganz vorne mit dabei zu sein.

In der Verfolgung gab es Silber für Magdalena Neuner nach zwei knappen Fehlern im Schießen

Ruhpolding Bei Magdalena Neuners erstem Liegendschießen machte es einfach nur „klack, klack, klack, klack, klack“. Die Wallgauerin legte ein flottes Tempo vor und verfehlte dabei kein Ziel. Die Fans auf der Tribüne kommentierten jeden Treffer mit einem lautstarken Jubel. Bei Teamkollegin Tina Bachmann konnten die Fans gleich weiter jubeln, denn auch die Thüringerin blieb fehlerfrei und konnte sich nach dem ersten Schießen etwas weiter nach vorne schieben. Fehlerfrei blieb auch die zweite Thüringerin – die erfahrene Andrea Henkel sowie Franziska Hildebrand und die 21 Jahre alte Miriam Gössner, für die es in Ruhpolding als Oberbayerin ebenfalls eine absolute Heim-Weltmeisterschaft ist. Daria Dombratchewa – die ärgste Verfolgerin von Magdalena Neuner – sorgte in der Loipe bereits in der ersten Runde für Speed, machte zwischen den Schießen einiges ihres Rückstandes wett.
Beim zweiten Schießen mussten die Fans ein ziehendes „Oh“ hinnehmen – ein Fehler für Neuner bei einem erneut zügigen Schießen. Aber keine Panik: auch die Weißrussin Dombratschewa verfehlte und musste in die 150 Meter lange Strafrunde. Der Vorsprung blieb erneut bei 12 Sekunden. Auch Tina Bachmann blieb erneut fehlerfrei – zehn Schuss im liegenden Anschlag im Ziel und bereits auf Rang 12 im Zwischenklassement (von Rang 22). Ihre Teamkollegin Andrea Henkel (20.)machte es nach – blieb ebenfalls fehlerfrei und auch für sie ging es weiter nach vorne. Die Fans konnten weiterjubel, denn auch Gössner (25.) blieb fehlerfrei, Hildebrand musste einmal in die Strafrunde. Die Weißrussin drückte erneut aufs Tempo in der Loipe, rückte Magdalena Neuner im Laufen gehörig auf den Pelz.
Beim neuerlichen Zieleinlauf wurde Magdalena Neuner und die unmittelbar nach ihr einlaufende Weißrussin vom Publikum begeistert empfangen. Neuner glänzte auch beim Stehendschießen und bleibt fehlerfrei, während die Weißrussin in die Runde musste. Die Fans jubelten, sangen und klatschten begeistert. Auch die nächsten Konkurrentinnen Neuners patzten und die Wallgauerin konnte ihren Vorsprung auf über 30 Sekunden vor Dombratschewa ausbauen. Auch Tina Bachmann patzte im dritten Schießen und lief 150 zusätzliche Meter. Trotzdem konnte sie sich auf Rang zehn verbessern. Andrea Henkel machte es am Schießstand besser, blieb fehlerfrei und ist 15. im Zwischenklassement. Miriam Gössner dagegen patzte im Stehend-Anschlag und musste zweimal in die Strafrunde. Das dritte Schießen brachte Magdalena Neuner einem möglichen 12. WM-Titel – dem zweiten in Ruhpolding – deutlich näher, um sich erneut von über 10.000 Zuschauern und begeisterten Biathlon-Fans im Championspark feiern zu lassen. Vielleicht war es die Siegerehrung nach dem Sprintrennen, die Magdalena Neuner noch lockerer werden ließ, die Stimmung die sie dort aufsaugte.
Nach etwa 23 Minuten 30 lief Neuner das letzte Mal in den Schießstand ein. Die Ferngläser wurden gezückt. Und Neuner beginnt mit zwei Fehlern. Die Wallgauerin muss zweimal in die Runde. Dombratschewa beginnt ihr Schießen, bleibt fehlerfrei und geht etwa gleichauf mit Magdalena Neuner auf die Schlussrunde. Die Weltmeisterin im Sprint hat einen Rückstand von 13 Sekunden auf die Weißrussin – damit scheint die Entscheidung zu Ungunsten Neuners gefallen. Silber ist ihr aber bereits zu diesem Zeitpunkt sicher. Bronze scheint Olga Vilukhina aus Russland gewinnen zu können, die bereits eine knappe Minute Rückstand auf die Führende hat.
Für Tina Bachmann ging es noch darum, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Thüringerin machte dort noch zwei Fehler. Andrea henkel dagegen blieb erneut noch einmal fehlerfrei. Die beiden konnten sich vom Start weg sukzessive verbessern – Bachmann wurde am Ende …, Henkel …, Franziska Hildebrand … und Miriam Gössner …

Magdalena Neuner hat den WM-Medaillensatz von Ruhpolding bereits komplett

Ruhpolding Es war ihr dritter Auftritt und gleichzeitig die dritte Medaille. Die Rede ist von der Biathletin Magdalena Neuner aus dem oberbayerischen Ort Wallgau. Die sympathische Sportlerin gehört zu den erfolgreichsten in ihrer Disziplin und hat im Dezember angekündigt, dass diese Saison ihre letzte ist. Seither läuft Neuner wie befreit, hat sich auf die Heimweltmeisterschaft im heimischen Bayern akribisch vorbereitet und ihre Fans in der Chiemgau-Arena bislang auch nicht enttäuscht.

Der Auftakt der Weltmeisterschaften am Donnerstag in der gemischten Staffel mit Andreas Birnbacher, Arnd Pfeiffer und Andrea Henkel wurde am Ende mit Bronze belohnt, wenngleich die beiden Bayern im Team – Neuner und Birnbacher – im Rennen eig. an ihre Grenzen gingen und das Team auch kurzzeitig weiter oben auf dem Stockerl ins Gespräch brachten.

Im ersten Einzelrennen – dem 7,5-Kilometer-Sprintrennen – war Magdalene Neuner überlegen, traf schnell und sicher und konnte in der Loipe überzeugen. Auch wenn die Weißrussin Daria Dombratchewa dort ein wenig schneller gewesen ist. Am Ende reichte es in der Addition der beiden Disziplinen zu Gold – dem 11. WM-Titel der Biathlethin in ihrer Karriere.

Eine Top Ausgangsbasis für die kommenden Rennen. Allen voran das heutige Verfolgungsrennen, in dem Neuner als erste startete und bis zum letzten Schießen auch auf diesem Platz regierte. Dann jedoch wollten die Scheiben nicht ganz so fallen, wie Neuner es gerne gehabt hätte. Die Wallgauerin musste zweimal in die Runde – Dombratschewa gar nicht. Und am Ende lag die Weißrussin vor ihr. Der Lohn für die zehn Kilometer: Silber.

Drei Medaillen hat Magdalena Neuner damit bereits im Gepäck, drei Rennen stehen noch aus. Das anvisierte Ziel von sechs Medaillen ist also noch machbar, insbesondere in der Form, in der sie sich schon seit Wochen befindet. Als nächstes kommt das Einzelrennen – also 15 Kilometer und vier Schießeinlagen. Neuner zählt mit zu den Favoriten. Ebenso in der Staffel (mit Andrea Henkel, Tina Bachmachann und Miriam Gössner / Franziska Hildebrand). Und zum Abschluss der WM natürlich noch im Massenstart – ebenfalls mit 4 Schießeinlagen.

Das größte für die junge Sportlerin war bei ihrer Gold-Ehrung nach dem Sprintsieg die Siegerehrung, waren doch über 10.000 im Championspark in Ruhpolding, die alle Lena Neuner feierten. Und mit Zielen für die Saison – ihre letzte – ist es noch nicht vorbei: denn nach der Weltmeisterschaft heißt es noch, den Gesamtweltcup sowie die verschiedenen Einzel-Disziplinen anzugehen. Chancen hat sie auch dort in allen Disziplinen auf den Gewinn der Kristallkugel.

Biathlon-WM / Mixed-Staffel: Nach ungünstigem Auftakt doch noch auf dem Siegertreppchen

Ruhpolding Andrea Henkel eröffnete als erste Biathletin für die Deutschen die Heim-WM bei der Mixed-Staffel. Bei frühlingshaften Temperaturen war die Wettkampfstrecke dicht von Zuschauern gesäumt, die für eine fantastische Stimmung zum WM-Auftakt sorgten. Andrea Henkel gegen die Norwegerin Tora Berger, die das Tempo hoch gehalten hatte, lautete zu Beginn des Rennens der Zweikampf. Dazu waren die Russen, die Slowenen, die Franzosen und die Schweden gleich von Beginn an vorne mit dabei. 26.000 Fans waren dabei, als die erfahrene Deutsche Andrea Henkel an den Schießstand fuhr. Und die brachte Deutschland gleich mal mit zwei Nachladern ein wenig in Rückstand. Mit dem Stehendschießen setzte sich die Deutsche wieder etwas besser nach vorne – ging mit einem Rückstand von 36 Sekunden auf Rang 7 liegend auf ihre letzte Schleife. In Führung liegend übergab am Ende die Norwegerin Tora Berger auf ihre Landsfrau Synobe Sonedal. Henkel versuchte den Rückstand noch ein wenig verkürzen und übergab an Magdalena Neuner auf dem 6 Platz liegend (Rückstand: 46 Sekunden) unmittelbar im Verfolgerfeld mit, Slowakei, Finnland, Tschechien, Rumänien,  Lediglich die Franzosen – auf Platz 2 liegend – waren knapp vor diesem Feld. Die Mitfavoriten aus Russland sind noch hinter den Deutschen auf Rang 7.
Magdalena Neuner versuchte auf ihrer ersten Schleife, den Rückstand auf die vor ihr liegenden Athleten zu minimieren und lag bei ihrem ersten Schießen bereits wieder in Medaillennähe hinter Norwegen und Frankreich – unmittelbar hinter der Slowakin Ansastacia Kuzmina. Die 22 Jahre alte Norwegerin kam mit einem riesigen Vorsprung an den Schießstand, musste dort jedoch ein paar Federn lassen und das Verfolgerfeld rückte etwas näher. Nach dem Schießen lag Neuner bereits auf dem Bronzerang – ihr Rückstand lag nur mehr bei 35 Sekunden. Ein rasantes Stehendschießen bei Magdalena Neuner und die Wallgauerin lag nur noch knapp hinter der Norwegerin (8 Sekunden) und den Französinnen (21 Sekunden). Damit scheint für die Herren – Pfeiffer und Birnbacher – und damit die gesamte deutsche Staffel wieder alles möglich. Auf der letzten Schleife schnappte sich Neuner die Norwegerin ziemlich bald und machte sich spielerisch auf die Fersen der Franzosen – 800 Meter vor dem Wechsel nur mehr 8 Sekunden Rückstand auf Frankreich. Brunet konnte noch einen kleinen Vorsprung behalten, Deutschland mit Andreas Birnbacher war jedoch mit 7 Sekunden Rückstand direkt dahinter. Norwegen – in der ersten Herrenschleife mit Ole Einer Björndalen – folgt mit zehn Sekunden Rückstand auf die Deutschen.
Birnbacher gegen Simon Foucade und Ole Einer Björndalen lautete auf der dritten Position das Duell um die Spitzenposition. Ein lupenreines Schießen von Birnbacher brachte das Deutsche Team wieder an die Spitzenposition. Norwegen und Frankreich patzten dagegen – Foucade musste sogar in die Strafrunde. Björndalen konnte mit einem Rückstand von 29 Sekunden auf die Schleife zurück kehren. Weißrussland setzte sich auf den dritten Rang gefolgt von der Slowakei, Russland und Schweden. Die Franzosen hatten nach dem Schießen einen Rückstand von 1:07 Minuten. Der Schlechinger Lokalheld heizte die Stimmung noch ein wenig weiter an – ein fehlerfreies Schießen und Birnbacher verlässt den Schießstand bereits wieder, ehe Björndalen überhaupt mit dem Schießen beginnen konnte. Norwegen mit weiteren Fehlern, der Vorsprung der Deutschen vor der Konkurrenz wächst. Björndalen musste gar in die Strafrunde. Als erster auf die Verfolgung machte sich der Slowene Bauer nach 1:05 Minuten, dicht gefolgt von Björndalen, Malyshko (Russland), den Weißrussen und Schweden. Der Franzosen Simon Foucade musste im Stehendanschlag erneut Federn lassen – es ging in die Strafrunde. Ein Lob von Magdalena Neuner an Andi Birnbacher während der auf der letzten Runde für Stimmung sorgte („Der Andi machte einen Super-Job“).
Bei strahlend blauem bayerischen Himmel übergab Birnbacher vor Traumkulisse an seinen Kollegen Arnd Pfeiffer. Nach dem Zieleinlauf zeigte sich bei Birnbacher bereits Begeisterung über die eigene Leistung und die tollen Fans. Slowenien, Norwegen, Russland und Schweden waren mit über einer Minute Rückstand auf den Plätzen hinter Deutschland.
Ein Sicherheitsschießen mit einem Fehler im liegenden Anschlag und Arnd Pfeiffer ging auf die nächste Laufrunde noch ehe die Konkurrenten überhaupt den Schießstand erreichen konnten. Slowenien nutzte die Gunst der Stunde und reduzierte ebenso wie Emi Hegle Svensson auf 39 bzw. 50 Sekunden. Norwegen konnte auf der zweiten Schleife noch einmal den Rückstand verkürzen. Und Norwegen hatte noch einen Protest am Laufen – ein Schuss Björndalens soll nicht als Treffer gewertet worden sein.
Daumendrücken bei den 16.000 im Stadion und den 10.000 Fans an der Strecke während der letzten fünf Schuss von Arnd Pfeifer, der drei Nachlader benötigte. Strafrunde für die deutsche Staffel, Slowenien fehlerfrei und Norwegen mit einigen Nachladern. Am Ende war es eine knappe und spannende Schlussrunde. Jakob Fak lag 7 Sekunden vor Arnd Pfeiffer und 15 Sekunden vor dem Norweger Svendsen. Zu berücksichtigen ist auch noch eine vermutliche Zeitgutschrift für die Norweger von 25 Sekunden, die entsprechend in die Ergebnisse einfließen wird. Da Slowenien die Spitzenposition behaupten konnte und Svendson besser als Pfeiffer war, blieb für das deutsche Team nur der Bronze-Rang. Fak kam als erstes ins Ziel – die Zeitgutschrift bescherte am Ende jedoch den Norwegern die Gold-Medaille. Damit war der Titelverteidiger erneut siegreich. Die deutsche Mannschaft ließ sich von den Fans trotzdem feiern und winkte den 26.000 zu.

Magdalena Neuner jagd der Biathlon-Konkurrenz in Oslo deutlich davon

Oslo Madalena Neuners Formkurve bleibt auch in 2012 konstant. Die Wallgauer Biathletin hat in norwegens Hauptstadt Oslo den Sprint-Wettkampf der Biathletinnen dominiert und sich damit für das Verfolgungsrennen am Samstag eine gute Ausgangsbasis geschaffen. Die Sportlerin aus Bayern liegt über eine halbe Minute vor der Zweitplatzierten Daria Dombratschewa und Tora Berger aus Norwegen. Auch die übrigen deutschen Biathleten konnten überzeugen. Andrea Henkel konnte sich unter den Top6 platzieren, Tina Bachmann und Franziska Hildebrand schafften Platzierungen unter den besten 15.

Neuner konnte im Osloer Sprintrennen nicht nur mit einer guten Lauf- sondern auch mit einer perfekten Schießeinlage glänzen. Auch ihre Mannschaftskolleginnen konnten so kurz vor der Biathlon-WM im eigenen Land im Chiemgau (Ruhpolding) treffsicher agieren. Magdalena Neuner bleibt damit auch im Gesamtweltcup in führender Position.