Silber für Biathleten, Gold für Rodel-Team in Russland bei Olympia

Erik Lesser hat am Donnerstag für die nächste Medaille des deutschen Olympia-Teams gesorgt. Der 25 Jahre alte Biathlet belegte in Sotschi im fünften Biathlonrennen während der Olympischen Spiele den zweiten Rang im Einzelrennen. 20 Schuss ins Schwarze bescherten Lesser am Ende einen Rückstand von 12,2 Sekunden auf den Olympiasieger Martin Foucade aus Frankreich. Weiterlesen

Garmisch-Partenkirchen 2013 für Tina Maze ein Wechselbad der Gefühle

Garmisch-Partenkirchen Ein Rekord für die Ewigkeit – die Slowenin Tina Maze führt überlegen die Gesamtwertung der alpinen Ski-Rennläuferinnen an und tritt damit die Sieger-Nachfolge von Maria Höfl-Riesch an. Die Garmisch-Partenkirchenerin kann den Vorjahres-Gesamterfolg damit nicht wiederholen. Maze gelang – bereits sechs Rennen (max. 600 zu vergebende Punkte) – damit bereits jetzt, den bisherigen Punkte-Rekord von Hermann Meier (Österreich) mit 2000 Punkten in der Saison deutlich zu überbieten. Weiterlesen

Der Papst-Rücktritt sprengt alle bisherigen Social-Media-Werte

Anstieg der Ergebnisse auf Facebook und TwitterGestern um die Zeit war die Twitter- und Facebook-Welt noch normal. Vor 22 Stunden jedoch begann eine mediale Besonderheit, wie Social-Media-Experten wie Thomas Lindner, Gründer von uberMetrics Technologie feststellte. Das Unternehmen hat den Papst-Rücktritt seit Bekanntwerden  während des gesamten gestrigen Zeitpunktes beobachtet und analysiert. Eig. schon kurze Zeit nach Bekanntwerden der Rücktrittsinformation schlug eine Welle der Webanfragen und Informationen nach oben.

In Twitter und Facebook begann der News-Hype um Papst-Rücktritt schon vor Mittag

In der Zeit ab Bekanntwerden bis Mitternacht waren im gesamten Web etwa 223.000 Treffer zum Begriff Papst oder seiner englischen Abwandlung „Pope“ zu finden, der Großteil davon mit knapp 200.000 Treffern in den sozialen Medien wie Facebook oder Twitter.  Und nicht Facebook sondern Twitter war hier Spitzenreiter. Mehr als 105.000 Tweets standen etwa 94.000 Facebook-Posts gegenüber. Rechnet man nun dies in Stunden bzw. Sekunden um, ergibt sich ein enormes Ergebnis. Die 16.700 Tweets pro Stunde entsprechen nämlich 4,5 Tweets pro Sekunde weltweit. In Facebook waren es etwa drei Beiträge pro Sekunde (Stunde: 11.400).

Normale Werte, so Lindner, seien beispielsweise etwa 140 Tweets pro Stunde bzw. 9 Facebook-Beiträge pro Stunde (Vgl-Zeitraum 3.-10. Februar 2013).  Als größten Anstrum kann man die Zeit gestern gegen 13.00 Uhr feststellen.

Pontifex, Pope, Papst … Hashtags sorgen für News-Welle

Hashtags – also Erwähnungen von Begrifflichkeiten wie @Pontifex, #Papst oder #Benedikt – waren absolute Spitze. Der päpstliche Account @Pontifex hatte davor etwa 4900 Mentschons täglich. Gestern waren es über 12.400.  International kann man gewisse Abweichungen beobachten. Der Hashtag #BenedictoXVI beispielsweise tauchte erst mit etwa einer Stunde Verzögerung in der Twitter-Welt auf.  Experten gehen hier von der Zeitverschiebung zwischen Europa und der Rest-Welt als möglicher Ursache aus. Die Hashtags #Benedikt und #Papst sorgten am Rosenmontag für Turbulenzen – lediglich der Begriff #Rosenmontag konnte gelegentlich noch an die Anfragen anknüpfen.

Während man in Deutschland bzw. Europa gestern abend sowohl im Web als auch den klassischen Medialen Nachrichten ohne das Papst-Thema nicht auskam, war das Interesse am Papst-Rücktritt in nder internationalen Übersee-Welt bis dahin bereits wieder abgeflaut.

CIA-Webseite gehackt

Der US-Geheimdienst hat mit einem Angriff von Hackern zu kämpfen. Denn die Webseite des Geheimdienstes wurde offensichtlich von Hackern anvisiert. Für einige Stunden war die Seite daher nicht erreichbar. Angeblich – so ein Bekenntnis auf Twitter – war die Hackergruppe Anonymous dafür verantwortlich. Mit gezielten Anfragen, die zeitgleich erfolgten, wurde der Server lahm gelegt. Der Vorgang wird derzeit untersucht, die Ermittlungen laufen. Letztlich ist die Webseite lediglich eine Visitenkarte über die Leistungen des CIA, wo man u.a. auch Stellenanzeigen einsehen kann. Geheime Daten findet man auf dieser Seite allerdings nicht.

Kre Alkalyn Pro – Das Supplement-Wunder

An alle erfolgsbegeisterten Sportler: das beliebteste Supplement auf dem Markt namens Kre Alkalyn hat nun eine verbesserte Formel. Das Unternehmen EFX hat mithilfe neuer Technologie in den USA das Kre Alkalyn Pro hergestellt. In diesem Nahrungsergänzungsmittel befindet sich der zusätzliche Stoff Kre-Alkaloid, neben dem bereits bekannten Kre Alkalyn. In dieser Zusammensetzung wird eine höhere Intensität während des Trainings hervorgerufen, was wiederum zu besseren Ergebnissen führt. Somit führt man ein sehr viel kraftvolleres und effektiveres Training durch und steigert seine Leistungskraft und Ausdauerfähigkeit.

Natürlich stellt sich nun die Frage, inwiefern sich das Kre Alkalyn Pro von anderen Kreatin Produkten abhebt. Nichts leichter als das: das neue Nahrungsergänzungsmittel hat wie jedes andere Produkt Kreatin als Inhaltsstoff. Jedoch liegt der genaue Unterschied zwischen Kre Alkalyn Pro und anderen Supplements in der exakten chemischen Zusammensetzung. So hat das Kre Alkalyn, welches in Kre Alkalyn Pro enthalten ist, einen deutlich höheren pH- Wert, der bei 12 liegt. Mithilfe dieses hohen pH-Wertes wird das Kre Alkalyn im Magen-Darm-Trakt weder gespalten noch zersetzt, sondern gelangt zu 100% in die Muskelzellen. Als Ergebnis ist ein sehr viel stabileres und effektiveres Supplement entstanden, welches für Sportler einen ganz besonderen Stellenwert hat. Das Pro am Ende des Kre Alkalyn Pro steht für den weiteren Zusatzstoff, dem Kre-Alkaloid, welcher hinzugefügt wurde. Mithilfe der Zugabe von Kre-Alkaloid werden zum einen die Muskelkraft und zum anderen die Ausdauerfähigkeit erhöht, was zur Folge hat, dass man seine Trainingseinheiten länger durchführen kann. Das Kre Alkalyn Pro ist ein absolutes Muss für alle Sportler, die ihren bisherigen Leistungen einen deutlichen Schub verleihen möchten, sportliche Erfolge feiern und die Nebenwirkungen von herkömmlichen Kre Alkalyn umgehen wollen.

Schwedens Kronprinzessin sagt USA-Reise ab

Stockholm Im März 2012 soll es soweit sein, dass im Schwedischen Königshaus Kindergeschrei zu hören sein wird. Kronprinzessin Viktoria hat jetzt ihre für kommende Woche geplante USA-Reise gestrichten. Die lange Flugreise in einen anderen Kontinent sei der schwangeren Prinzessin aktuell etwas zu viel, erklärte Hofsprecherin Annika Sönnerberg. Damit wird Viktorias Gatte Prinz Daniel die USA-Reise alleine antreten und das schwedische Königshaus dort repräsentieren. Knapp eineinhalb Jahre nach der Hochzeit der beiden ist dies der erste Solo-Repräsentationsauftritt des Prinzen, der ein wenig nervös sei.

Das übrige Programm, so Sönnerberg weiter, werde Kronprinzessin Viktoria (34 Jahre) aber ganz normal absolvieren. „Es ist wunderbar, alles läuft bestens“, erklärte Sönnerberg, dass es sich bei der USA-Geschichte um eine reine Vorsichtsmaßnahme halten würde.

In Schleswig-Holstein ist demnächst Schluss mit Like-Buttons

Kiel Der Like-Button von Facebook verstößt gegen den Datenschutz. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) macht auf Facebook und seine Nutzer verstärkt Druck. Ab Herbst soll es für die Webseitenbetreiber in Schleswig-Holstein dabei richtig ins Geld gehen, wenn sie beliebige Dienste wie den „Gefällt mir“-Button anbieten. Das ULD fordert, auf Seiten schleswig-holsteinischer Betreiber den Gefällt-mir-Button raus zu halten. Wer ab Oktober 2011 noch diese Facebook-Dienste auf seiner Seite hat, dem drohen Strafen in Höhe von bis zu 50.000 Euro.

Die Bundesverbraucherschutzministerin – eig. eine der Politikerinnen, die im Web präsent ist – hatte ja bereits bei den letzten Debatten ihr Facebook-Profil gelöscht, was jedoch vielen nur ein müdels amüsiertes Lächeln entlockte – Nutzern wie Betreibern.

Für das ULD ist der Datenschutz eine wichtige Komponente, heißt es in einer Presseveröffentlichung weiter. Viele der Facebook-Angebote seien rechtswidrig bzw. im rechtlich nicht ganz einwandfreien Bereich, heißt es dort weiter. Denn der Button würde gegen das Telemediengesetz (TMG), das Bundes- und das Landesdatenschutzgesetz (Schleswig-Holstein / LDSG SH) verstoßen. Der Grund: Verkehrs- und Inhaltsdaten werden in die USA weiter gegeben und eine Reichweitenanalyse durchgeführt. Dies ermöglicht dem Betreiber, nachzuprüfen, ob das Angebot überhaupt angenommen wird. Diese Analyse wird auch für Werbezwecke genutzt.

Das ULD droht ab Oktober jedenfalls mit Bußgeldern und einer weitgehenden datenschutzrechtlichen Analyse von Facebookanwendungen. Ob das so alles durchsetzbar ist, wird die Praxis zeigen. Das ULD rät, auf europäische und andere Social Media-Dienste auszuweichen. Zu Google+ sagt das ULD erst einmal nichts.

Laut Facebook, die auf diese Vorwürfe der ULD natürlich reagierten, würden bei der Verwednung des „Like-Buttons“ zwar technische Daten wie die IP-Adresse sichtbar. Allerdings würden diese technischen Daten wie branchenüblich innerhalb von 90 Tagen gelöscht werden. Die Nutzer hätten „die volle Kontrolle über ihre Daten“, heißt es von Seiten Facebooks, die auf die Informationen zur Verwendung von sozialen Plugins verweist. In Deutschland gibt es aktuell um die 20 Millionen Facebook-Mitglieder, weltweit 750 Millionen. Facebook gerät immer wieder in den Fokus der Datenschützer, zuletzt wg. einer Funktion zur Gesichtserkennung.

Facebook hat rund 750 Millionen Mitglieder, darunter 20 Millionen in Deutschland. Bei Datenschützern sorgte das Unternehmen immer wieder für Kritik, zuletzt wegen einer Funktion zur Gesichtserkennung. Ziel von Thilo Weichert (ULD), den man als konsequentesten deutschen Datenschützer kennt, ist letzlich, dass alle Firmen und Webseitenbetreiber in Schleswig-Holstein (idealerweise in ganz Deutschland) ihre Fanseiten bei Facebook löschen und sämtliche Verlinkunselemente von Facebook (vor allem Gefällt-mir-Button) entfernen (vgl. dazu  Erklärung).

Weltjugendtag 2011 in Madrid – die spanische Jugend zelebriert Glauben

Madrid Papst Johannes Paul II hat ihn ins Leben gerufen, den Weltjugendtag. Seit 1984 trifft sich die Jugend der Welt in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten der Welt, um gemeinsam zu Beten und sich über Glaubensfragen auszutauschen. 2005 war es erstmals der aus Bayern stammende Papst Benedikt XVI. der als Oberhaupt der katholischen Kirche der Großveranstaltung vorstand. Frisch im Amt war Köln 2005 quasi einer der ersten Auftritte des damals neuen Papstes. Und der führte ihn ausgerechnet in seine Heimat Deutschland: „Ich freue mich riesig auf Köln! Gemeinsam werden wir etwas Großartiges schaffen. Ich bin sicher, Gott wird unsere Bemühungen segnen.“ So riesig, wie die Freude des Papstes damals war, so groß war auch die Begeisterung in Köln, danach in Sydney. Und seit dieser Woche gastiert der World Youth Day (WYD) eben in Spanien.

Gott ganz nahe zu sein und das Flair genießen, mit anderen jungen Menschen gemeinsam zu beten, zu singen, zu tanzen, das ist es, was den Weltjugendtag ausmache, beschreiben (ehemalige) Teilnehmer. Es seien immer soviele unterschiedliche Kulturen mit dabei, man lerne eigentlich stündlich neue Menschen kennen, befasse sich mit ganz unterschiedlichen Themen. Oder aber, man besucht die verschiedenen theologischen Vorträge von weltlichen und geistlichen Referenten. Denn neben zahlreichen Priestern sind auch Bischöfe und Kardinäle vor Ort. Der Papst selbst wird erst in der Endphase der Veranstaltung erwartet, die Papstmesse wird auch beim Weltjugendtag in Madrid für viele Gläubige das Highlight der Veranstaltung sein, ehe man sich an die Vorbereitung des nächsten WJT 2013 in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro machen wird. Lt. dem dortigen Bürgermeister Eduardo Paes Anfang August, sei dies bereits sicher, die offizielle Bestätigung würde im August folgen, spätestens zum Ende des Weltjugendtages, hieß es auf kath.net bereits vor Tagen. Von Vatikanseite her ist jedoch noch nichts bestätigt, weder die Brasilienreise des Oberhirten, noch der Termin noch der Ort. Der WJT in Spanien endet am 21. August. Spätestens da weiß man Verbindliches. Seit Papst Benedikt sin ddie Weltjugendtage eig. nur mehr alle 3 Jahre, allerdings würde das mit der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien zusammen fallen, was man offenbar vermeiden wolle. Für Papst Benedikt wäre es nach 2007 die zweite Brasilienreise als Papst.

Für Marcel wurde ein Spender gefunden – Typisierungsaktion in Karlskron brachte 34.000 Euro und zahlreiche Hilfsbereite

Karlskron/Tübingen – Die Freude bei Marcels Familie, Freunden und Bekannten ist übergroß: Für den  16-jährigen Marcel aus Karlskron wurde ein Stammzellspender gefunden. Damit bekommt Marcel eine neue Chance. Bereits Ende Mai wurden im Stammzellen eines passenden Spenders transplantiert.

Dass für Marcel ein passender Spender gefunden werden konnte, ist ein großes Glück. Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Gewebemerkmale des Stammzellspenders nahezu vollständig mit denen des Patienten übereinstimmen. Die Wahrscheinlichkeit, einen geeigneten Stammzellspender zu finden, liegt bei etwa 1:20.000 und 1: mehreren Millionen.

Die Identität  von Marcels „genetischem Zwilling“ liegt weitgehend im Dunkeln. Klar ist jedoch: Er ist weiblich und kommt aus den USA. Die Eltern sind überglücklich. „Wir sind so froh und erleichtert, dass für Marcel ein Spender gefunden wurde. Dieses Gefühl ist für uns unbeschreiblich und wir wünschen es allen anderen leukämiekranken Patienten. Hoffentlich kann auch für sie ein Lebensretter gefunden werden.“ Darum ist es so wichtig, dass sich möglichst viele Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen, meinen Marcels Eltern: „Hätten sich nicht schon viele Menschen auf öffentlichen Aktionen und in Unternehmen typisieren lassen, wäre es nicht möglich gewesen, das Leben unseres Sohnes zu retten“.

Marcel geht es mittlerweile den Umständen entsprechend sehr gut. Die Familie ist zuversichtlich, dass Marcel bald wieder das normale Leben eines Teenagers leben kann. Am 27.03.11 fand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Friedrich Kothmayr eine öffentliche Typisierungsaktion in der Volksschule Karlsrkon statt. Mit fast 100 ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern konnten sich über 800 Menschen in die DKMS aufnehmen lassen. Knapp 34.000 Euro sind mittlerweile an Geldspenden eingegangen.

Obwohl in der DKMS als weltweit größte Datei mehr als 2,4 Millionen Menschen als potenzielle Stammzellspender registriert sind, kann immer noch für viele Patienten kein „genetischer Zwilling“ gefunden werden. Die Suche nach der „Stecknadel im Heuhaufen“ geht für viele Patienten weiter.

Marcel hat Hilfe gefunden, viele andere Leben könnten aufgrund der Aktion in Karlskron gerettet werden. Trotz der großen finanziellen Hilfsbereitschaft der Mitbürger sind die Kosten für die Aktion noch immer nicht vollständig gedeckt. Weitere Spenden sind deshalb hochwillkommen.

Spendenkonto 3279316

bei der Raiffeisenbank Karlskron

BLZ 721 697 64