Wintereinbruch in Bayern – Ski-Weltcup in Sölden eröffnet

Wer wollte, der durfte am Sonntag eine Stunde länger schlafen. Der Grund hierfür war die obligatorische Zeitumstellung – eine Stunde zurück – die immer Ende Oktober in Deutschland und Österreich erfolgt. Wer dann am morgen (teils auch schon am Samstag abend) aus dem Fenster schaute, konnte mit Schnee bedeckte Hausdächer, Gärten und Autos feststellen. Weiterlesen

Der Winter steht vor der Türe – Jetzt auch Winterreifen wechseln

Auch wenn im November rein kalendarisch noch Herbst ist, stellt sich mitunter schon nasskaltes Wetter ein, welches zudem auch Glatteis mit sich bringen kann. So geht der Deutsche Wetterdienst laut eines Berichts auf „wetterprognose-wettervorhersage.de“ mittlerweile eher von einem Winter aus, der etwas zu kalt wird. Infolgedessen könnten also schon bald verschneite Straßen zum Alltag gehören und den Verkehr massiv behindern. Gerade deshalb ist es wichtig, sein Auto entsprechend winterfest zu machen, wozu vor allem ein Wechsel der Bereifung gehört. Seit letztem Jahr ist es nämlich Pflicht, dem Wetter angemessene Reifen zu nutzen, da ansonsten Bußgelder verhängt werden könnten.

Winterreifen werden in diesem Jahr teurer

Wer noch keine Winterreifen besitzt, muss in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen als in der Vergangenheit, denn laut einem Bericht auf „welt.de“ sind die Preise im Durchschnitt um 9,2% gestiegen, wobei es hier natürlich auch auf den jeweiligen Anbieter ankommt. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich verschiedene Anbieter anzuschauen, um letztlich nicht zu viel Geld in diesem Bereich ausgeben zu müssen. Darüber hinaus muss man sich bei einigen Anbietern leider auch auf Wartezeiten einstellen, weil die Nachfrage nach Winterreifen entsprechend groß ausfällt. KfzVersicherungen.org hält weitere Tipps bereit, die den Kauf von Winterreifen einfacher gestalten und dabei helfen, Geld einzusparen.

Ganzjahresreifen stellen einen Kompromiss dar

Wer den regelmäßigen Wechsel seiner Reifen vermeiden möchte, kann dies durch sogenannte Allwetterreifen erreichen, die das ganze Jahr über nutzbar sind. Laut einem aktuellen Test der Stiftung Warentest nimmt man dabei jedoch leichte Einbußen in Bezug auf den Bremsweg in Kauf, da die Reifen nicht speziell auf eine bestimmte Wetterlage ausgerichtet sind. Trotzdem sorgen auch Allwetterreifen für eine wesentlich bessere Straßenlage bei nasser oder glatter Fahrbahn als die normalen Sommerreifen.

Die verschiedenen Reifenanbieter genauer anschauen

In dem großen Test der Stiftung Warentest kam zudem heraus, dass es auch deutliche Qualitätsunterschiede bei den einzelnen Reifenmodellen gibt. So konnten bei den Kleinwagenreifen lediglich 3 von 14 ein „gutes“ Urteil erlangen, wohingegen viele andere Modelle eher mittelmäßige Qualität aufwiesen. Bei den Reifen für die Mittelklassewagen konnten immerhin 6 Modelle ein „gutes“ Resultat erzielen, was aber trotzdem eindrucksvoll aufzeigt, dass ein vorheriger Vergleich der einzelnen Angebote auf jeden Fall sehr hilfreich sein dürfte.

Mit den richtigen Winterreifen sicher durch den Straßenverkehr

Es steht also unzweifelhaft fest, dass man sich und seinen Wagen entsprechend für den Winter vorbereiten sollte. Winterreifen sind dabei ein wichtiger Aspekt, aber es gibt auch noch andere Maßnahmen, die man nicht vergessen sollte. Dazu gehört Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage und ein Eiskratzer, um im Zweifelsfall, die Scheiben von Eis befreien zu können. Wer diese Maßnahmen gewissenhaft durchführt, kann sich letztlich im Winter wesentlich sicherer mit seinem Wagen im Straßenverkehr fortbewegen. Auch wenn der Reifenwechsel eigentlich schon im Oktober durchgeführt wird, sollten Spätentschlossene das aktuell noch recht freundliche Wetter nutzen, um diesen Schritt nachzuholen. Auf diesem Weg spart man sich Ärger mit der Polizei und hat eine wesentlich bessere Bodenhaftung mit seinem Fahrzeug.

Sicher unterwegs im Herbst und im Winter – Tipps der Polizei für Autofahrer in der Herbst- und Winterzeit –

Sicher durch Herbst und Winter (Foto: PD Oberbayern Nord)
Sicher durch Herbst und Winter (Foto: PD Oberbayern Nord)

Nach zuletzt einigen sonnigen Herbsttagen, werden vielerorts die Kraftfahrer von den Tücken des Herbstes und des nahenden Winters überrascht. Früher einsetzende Dunkelheit, schlechte Sicht durch Nebel, rutschige Fahrbahn durch nasses Laub, Fahrbahnverschmutzungen oder Schnee- und Eisglätte fordern in dieser Jahreszeit alljährlich ihren Tribut, weil Verkehrsteilnehmer ihr Fahrverhalten und die Ausrüstung ihres Fahrzeugs nicht rechtzeitig an die veränderten Bedingungen anpassen.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ereigneten sich beispielsweise während des letzten Winterhalbjahres (01.10.2010 – 31.03.2011) allein 23 Verkehrsunfälle, die auf Sichtbehinderung durch Nebel zurückzuführen waren, wobei 16 Personen verletzt wurden – vier davon schwer. Schnee- und Eisglätte spielten im selben Zeitraum bei 1500 Unfällen eine Rolle. 454 verletzte und drei getötete Personen mussten dabei verzeichnet werden.

An Fahrbahn- und Sichtverhältnisse angepasste Geschwindigkeit

Häufig sind in diesen Fällen nicht die verschlechterten Sichtbedingungen oder die Fahrbahnbeschaffenheit eigentliche Unfallursache, sondern die nicht an die Umstände angepasste Geschwindigkeit. In diesem Zusammenhang erinnert die Polizei daran, dass die Fahrgeschwindigkeit stets den Straßen-, Sicht- und Witterungsverhältnissen anzupassen ist. Präzisiert wird dies durch die Vorschrift, nach der Kraftfahrer grundsätzlich nicht  schneller als 50 km/h fahren dürfen, wenn die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 Meter beträgt. Lkw über 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht dürfen bei solchen Witterungsverhältnissen grundsätzlich nicht mehr überholen.

Winterreifenpflicht

Der Bremsweg verlängert sich bei nasser oder glatter Fahrbahn deutlich. Um gut auf die winterlichen Bedingungen vorbereitet zu sein, sollten rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit die Winterreifen ans Kraftfahrzeug montiert werden. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass Kraftfahrzeuge bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte mit Winterreifen gefahren werden müssen. Empfohlen wird eine Restprofiltiefe von  4 mm (gesetzliche Mindesttiefe: 1,6 mm), da bei darunter liegender Profiltiefe die Haftung bei Nässe und Schnee deutlich abnimmt. Ausnahmen von der Winterreifenpflicht bestehen für Kraftomnibusse mit mehr als 8 Sitzplätzen, sowie für Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung über 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse, für die Winterreifen auf der Antriebsachse ausreichend sind.

Wie jedes Jahr werden im Interesse der Verkehrssicherheit, die Beamten des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bei ihren Verkehrskontrollen ein verstärktes Augenmerk auf die Funktionsfähigkeit der Fahrzeugbeleuchtung und die Wintertauglichkeit der Ausrüstung legen. Der Bußgeldkatalog sieht z. B. für Verstöße gegen die Winterreifenpflicht ein Bußgeld von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg vor. Wird dadurch ein Unfall verursacht, erhöht sich die Geldbuße auf 120 Euro.

Um besser durch die kalte und dunkle Jahreszeit zu kommen, hier einige Tipps Ihrer Polizei:

  • Vorsicht ist vor allem auf Brücken und in Waldschneisen geboten. Vor allem dort ist mit Nebel, Reifglätte und u. U. mit nasser laubbedeckter Fahrbahn zu rechnen.
  • Fahren Sie nur so schnell, dass Sie noch innerhalb der Strecke halten können, die Sie überblicken können. Faustregel: Je weniger Sicht, desto geringeres Tempo.
  • Licht, Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte sind auch am Tage anzuschalten, wenn die Sicht weniger als 50 Meter beträgt. Um besser gesehen zu werden empfiehlt es sich generell mit eingeschaltetem Licht (Tagfahrlicht) zu fahren.
    • Unterbrechen Sie bei Sichtweiten von nur wenigen Metern lieber die Fahrt und warten Sie auf Wetterbesserung. Suchen Sie in solchen Fällen Parkplätze auf und legen Sie eine kurze Pause ein.
    • Achten Sie zudem auf ausreichend Profiltiefe der Winterreifen (mind. 4 mm).
    • Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Beleuchtungseinrichtungen an ihrem Fahrzeug funktionieren und ob diese nicht durch starke Verschmutzung in ihrer Leuchtstärke beeinträchtigt werden.
    • Eine mit ausreichend Frostschutz gefüllte Scheibenwischanlage und erneuerte Wischblätter sorgen für klare Sicht.
    • Bei Pannen oder Unfällen sollte eine gute Erkennbarkeit gewährleistet sein. Eine reflektierende Warnweste kann hier Leben retten. Auch Fußgänger oder Radfahrer können ihre Sicherheit damit, oder durch Kleidung mit reflektierenden Materialien, erheblich verbessern.

     

Kreisbauhof in Kelheim ist für den Winterdienst gewappnet

In Kelheim ist man für die Winterdienstarbeiten gut gerüstet. (Foto: Landratsamt)
In Kelheim ist man für die Winterdienstarbeiten gut gerüstet. (Foto: Landratsamt)

Kelheim Der Kreisbauhof in Kelheim ist für den Winterdienst gewappnet; die Vorberei¬tungen sind abgeschlossen. Während der Wintermonate betreuen 20 Straßenwärter die 298,9 km Kreisstraßen. Das Kreisstraßennetz ist dabei in 11 Streubezirke von 14 km bis 37 km Länge eingeteilt. Zur Bestreuung und Räumung der Kreisstraßen setzt der Landkreis drei Lkw’s und zwei Unimog’s ein. Aber auch Fremdfirmen hat der Landkreis für diese Aufgabe unter Vertrag, so Hans Rödl, Leiter des Kreisbauhofes. Der Winterdienst des Landkreises erfolgt, soweit die Wetterlage dies erfordert. Bei entsprechender Witterung wie z.B. bei Frost ist laut Hans Rödl dann allerdings für die Mitarbeiter des Kreisbauhofes frühes Aufstehen angesagt, denn der Kontrolldienst des Kreisbauhofes beginnt an Werktagen um 3 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bereits morgens um 3.30 Uhr. Der Kontrolldienst besteht aus insgesamt drei Meldern, aufgeteilt in die Bezirke Riedenburg, Mainburg und Kelheim, die den Straßenzustand hinsichtlich Luft-Temperatur, überfrierende Nässe, Glatteis, Schneefall etc. kontrollieren und bei entsprechend vorgenannten Witterungsbedingungen eigenständig über Handy, die jeweils für ihren Bezirk eingeteilten Fahrzeugführer zum Einsatz verständigen.

So wird z.B. ab 2 cm Schneehöhe geräumt und anschließend gestreut, um die Straßen frei und verkehrssicher zu halten. Das Salzlagerkontingent des Landkreises ist auf die Standorte Kelheim, Riedenburg und Mainburg sowie im Hafen Kelheim/Saal verteilt und beträgt insgesamt ca. 2.300 t. Es gilt nach wie vor der Streugrundsatz: „Soviel wie nötig, so wenig wie möglich“. Die grundsätzliche Streumenge wird von den Straßenverhältnissen und der Erfahrung des Straßenwärters bestimmt, beträgt jedoch höchstens 20 g/m 2 und wird nur in Ausnahmefällen und nach Anordnung des Straßenmeisters überschritten.

Seit 1998 übernimmt der Kreisbauhof für Landkreisgemeinden die Rufbereitschaft für Winterdiensteinsätze mit, soweit dies vereinbart wurde. Die Städte und Gemeinden Biburg, Hausen, Langquaid, Riedenburg, Saal/Donau und Volkenschwand, der Markt Rohr sowie der Hafen Kelheim nehmen diesen interkommunalen Service des Kreisbauhofes zwischenzeitlich in Anspruch.

Innerhalb der Meldezeiten ab 1. Dezember bis 15. März

– von Montag – mit Freitagmorgen von 3 Uhr bis 7 Uhr und
– am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 3.30 Uhr bis 7 Uhr benachrichtigt der Kreisbauhof, nach vorangegangener Straßenzustandskontrolle auf den Kreisstraßen, die von den Gemeinden benannten Mitarbeiter. Die Verkehrssicherungspflicht auf den gemeindlichen Straßen verbleibt bei der jeweiligen Gemeinde. Der Winterdienst außerhalb geschlossener Ortschaften ist eine freiwillige Leistung der jeweiligen Straßenbaulastträger. Nach dem letzten starken Winter und der damit einhergehenden Streusalzknappheit, wurde die Überlegung angestellt, zusätzliche Lagerkapazitäten zu schaffen. Diese Streusalzmengen werden im Hafen Kelheim bei dem Unternehmen TKB eingelagert.

Auch die Gemeinden des Landkreises waren mit in diese Überlegungen eingebunden. Eine Umfrage bei den Gemeinden durch den Kreisvorsitzenden des Bayer. Gemeindetages, Bürgermeister Karl Gorbunov, Rohr, unmittelbar nach dem Winter 2010/2011 hatte ein reges Interesse für ein zusätzliches Salzlager im Hafen Kelheim ergeben. Die Tiefbauverwaltung des Landkreises hat daraufhin die Konditionen für die Lagerung eingeholt und auch Angebote für die Salzlieferung beschafft. Diese Kostenansätze wurden zusammengestellt und den Gemeinden übermittelt, mit der Vorgabe, dass die Aufträge bis spätestens 30.06.2011 durch die jeweilige Gemeinde zu vergeben sind.

Die Nachfrage im Juli 2011 bei der TKB hat schließlich ergeben, dass sich kaum Gemeinden für ein zusätzliches Salzlager angemeldet haben. So wollen lediglich die Stadt Mainburg, der Markt Rohr, die Gemeinden Ihrlerstein, Attenhofen und Elsendorf zusätzlich Salz im Hafen Kelheim einlagern. Die Lagermenge für die fünf Gemeinden ist mit 275 Tonnen veranschlagt.

Der Landkreis Kelheim hat für den kommenden Winter bereits 1.500 t Salz in Kelheim, Riedenburg und Mainburg eingelagert. Derzeit werden im Hafen Kelheim noch 500 t eingelagert, Mitte Oktober werden im Bauhof Kelheim noch 300 t eingelagert. Insgesamt sind dann 2.300 t Streusalz vorrätig. Für den Winterdienst sind im Landkreishaushaushalt 250.000 Euro veranschlagt.

IOC stellt München ein gutes Zeugnis aus

München kämpft um die Olympischen Winterspiele 2018. Die bayerische Landeshauptstadt ist einer von drei Bewerbern – neben Bayern treten Frankreich und Südkorea ins Rennen. Pyonchang – der Favorit aus Südkorea – ist dabei aber keineswegs mehr weit voraus. Die Prüfer des Internationalen Olympischen Komites haben allen drei Austragungsorten ein gutes Zeugnis ausgestellt. D.h. die Wettkampfstätten und die Infrastruktur seien dort gut. Rückenwind haben die Organisatoren um Ex-Eiskunstläuferin Katarina Witt auch durch das positive Votum der Garmisch-Partenkirchener Bürger und deren Bürgerbegehren erhalten. Die Bevölkerung dort hat sich am Wochenende mehrheitlich für die Weiterführung der Bewerbung ausgesprochen. Die Entscheidung, wo die Winterspiele sowie die Paralympics 2018 stattfinden werden, findet Anfang Juli 2011 statt. Die Entscheidung treffen über 100 stimmberechtigte Delegierte des IOC.