VdK Ortsverband Baar-Ebenhausen stößt auf breites Interesse bei den Bürgern

Baar-Ebenhausens VdK-Vorsitzende Rosi Siegel (l.) und Anton Eisinger (3 v.r.) und VdK-Kreisgeschäftsführer Werner Böll (r.) überreichten den Mitgliedern die Glückwünsche des Verbandes für Mitgliedschaft und Engagement. V.l. sind dies Anton Faltin, Karl Raith, Ilka Paul, Erwin Baumgärtner und Wilhelm Jäger.  Foto: Ramona Schittenhelm
Baar-Ebenhausens VdK-Vorsitzende Rosi Siegel (l.) und Anton Eisinger (3 v.r.) und VdK-Kreisgeschäftsführer Werner Böll (r.) überreichten den Mitgliedern die Glückwünsche des Verbandes für Mitgliedschaft und Engagement. V.l. sind dies Anton Faltin, Karl Raith, Ilka Paul, Erwin Baumgärtner und Wilhelm Jäger. Foto: Ramona Schittenhelm
Baar-Ebenhausen Mütterrente, Rente mit 63, Pflegeversicherung: der Geschäftsführer des VdK Kreisverbandes Ingolstadt-Eichstätt klärte die Anwesenden der Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Baar-Ebenhausen auf. Voraussichtlich können bis 1952 geborene Neu-Rentner mit Erreichen des 63. Lebensjahres abschlagfrei in Rente gehen. Voraussetzung hierfür: 45 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies, so Böll, werde in den kommenden Wochen wohl entgültig beschlossen und die neuen Informationen automatisch zugestellt. Ebenso wird auch mit der sog. ‚Mütterrente‘ verfahren. Diese besage, dass Frauen, deren Kinder vor 1992 geboren werden für jedes Kind 2 Rentenpunkte, für nach 1992 geborene Kinder 3 Rentenpunkte gut geschrieben werden. Dies, so Böll, sei zwar aktuell noch ein Ungleichgewicht, solle aber wenn es nach dem VdK geht in Zukunft auch noch angeglichen werden. Pro Kind sind dies etwa 28 Euro monatlich, die Frauen damit mehr erhalten. Ziel sei es – da es sich um ein gesallschaftliches Problem handle – die Kosten für die Mütterrente mittelfristig nicht aus den Rücklagen sondern aus Steuermitteln des Bundes zu finanzieren. Die Pflegeversicherung soll zukünftig auch Demenzerkrankungen mit berücksichtigen. Daher wird ab 2015 der Beitrag um 0,3 und ab 2017 noch einmal um 0,2 Prozent im Bereich der Pflegeversicherung steigen.

16.400 Mitglieder im Kreisverband Ingolstadt-Eichstätt, davon allein 316 im Ortsverband Baar-Ebenhausen: eine stolze Zahl an Mitgliedern, die de VdK angehören. Damit sei man auf Platz Zwei der Vereine im Ort, was die Zahl der Mitglieder betrifft. Vorsitzende Rosi Siegel zeigte sich daher auch entsprechend erfreut, insbeosndere, da man 21 Neuzugänge im Ortsverband seit der letzten Jahreshauptversammlung verzeichnen konnte.

Muttertagsfeier, Herbst-Grillfest, Weihnachtsfeier: die Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres, die man den Mitgliedern biete seien enorm gut angenommen worden bzw. angekommen, erklärt Rosi Siegel in ihrem Rechenschaftsbericht. Dazu kommen Begräbnisse und das Gedenken der Gefallenen und Vermissten der zwei Weltkriege. Die Vereinskasse, die man sich seit bestehen des Ortsverbandes aufgebaut hat, konnte weiterhin aufgestockt werden, so dass man auf einen mehr als soliden Grundstock blicken kann was die Ortsfinanzen des VdK betrifft. Anton Eisinger als zweiter Vorstand und Kassier legte die Ein- und Ausgaben dar, wobei die Mitgliedsbeiträge (Anteil) sowie der Anteil der Haussammlung „Helft Wunden heilen“ den größten Posten bzgl. Einnahmen darstellt. Bei dieser Sammlung, die 2013 erstmals ohne das Zutun der Bundeswehr durchgeführt wurde brachte Erlöse von knapp 2.500 Euro im Ort. Geld, dass man aber auch dringend benötige, da die Armut auch in den jeweiligen Gemeinden immer mehr zunehme. Dies erkannte auch Bürgermeister Ludwig Wayand, der in seinem Grußwort einige bevorstehende Projekte der Gemeinde in diesem Zusammenhang nannte. Zum einen, so Wayand, wolle man in den nächsten Monaten ein Gebäude im Ort gestalten, in dem man gewappnet sei, wenn Ortsbürgern oder Familien die gesellschaftliche Armut oder Obdachlosigkeit drohe. Dies solle über einen Sozialfond, den man ebenfalls schaffen will, finanziert werden. Und auch im Zusammenhang mit Demenz-Erkrankungen werde es im Sommer (voraussichtlich Juni / Juli 2014) einige Vorträge, Lehrgänge und Schulungen geben, die zeigen, was im Umgang mit Demenzkranken Menschen wichtig sei, erklärt der Bürgermeister.

Eine Reihe von Verbandsmitgliedern konnten bei der Jahreshauptversammlung geehrt werden: Josef Lazer (65 Jahre), Werner Pache (30 Jahre), Erich Baumgartner, Fritz Ros, Wilhelm Jäger (alle 25 Jahre), Bernd Preiß, Erich Geisenfelder, Clemens Wurfbaum, Reinhold und Johanna Kirstein, Karl Raith, Ilka Paul, Carmen Sinning, Max Menzel, Nikolaus Anthofer, Barbara Lehmann, Gendiefa Kleinert, Alfred Weidendorfer, Josip Sinkovic (alle 10 Jahre) sowie für fünf Jahre ehrenamtliches Engagement im Verband Anton Faltin.