Winterdienst 2012/2013 kostet Karlskroner 56 Euro je Anlieger

Karlskron Im Vorfeld der Haushaltsbesprechung wurden die Verbandsumlagen (Verwaltungsaufwand) für Schulverband und Abwasser neu beschlossen. Dies passiert alle fünf Jahre und bildet die Grundlage für die entsprechenden Kalkulationen z.B. der Kanalgebühren, die auf die Bürger umgelegt werden. Dazu, so Kämmerer Lothar Schmidt in der Gemeinderatssitzung, müssten die entsprechenden Verwaltungsaufwände ermittelt werden. In den Berechnungen des Schulverbandes sind es jährlich rund 20.500 Euro, die hier anzusetzen sind. Der Abwasserbereich Karlskron schlägt mit 27.600 Euro, der für Adelshausen und Pobenhausen mit 11.200 Euro zu Buche.

Für die Winterdienstarbeiten in Karlskron (u.a. Hauptstraße, Kirchstraße) wird jährlich eine Abrechnung erstellt und per Umlage an die anliegenden Bürger weiter gegeben. Aufgrund des strengen Winters, des Salzmehraufwandes sowie der höheren Lagerhaltungskosten sind hier im abgelaufenen Winter rund 63.000 Euro angefallen. Im Vergleich zum Vorwinter mit 36.000 Euro eine deutliche Steigerung. Umgerechnet auf die Bürger bedeutet dies eine Zahlung von 56 Euro durch die betroffenen Anlieger.

Eine Debatte um die Änderungen der Genehmigungsgebühren im Gaststättenbereich (als z.B. für örtliche Gartenpartys, Sonnwendfeiern und Rockpartys) führte zu heftigen Debatten bei den Gemeinderäten, die teils von 3-4-mal höheren Genehmigungsgebühren als bisher sprechen. Florian Raba, Christa Froschmeir und Andreas Schwinghammer votierten daher für eine andere Staffelung und Preisgestaltung. Die Verwaltung wurde daher beauftragt, hier ein anderes Konzept zu erarbeiten, ggf. auch bei den benachbarten Gemeinden Rücksprache zu halten.

Der Bücherbus in Karlskron rechnet sich nach wie vor, wie Bürgermeister Friedrich Kothmayr in der Sitzung erklärt. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Ausleihzahlen sogar noch von 15.400 auf 16.300 Ausleihen erhöht werden. Rund 5000 der Ausleihen erfolgen in Karlskron, die übrigen in den anderen Ortsteilen.

Das Thema Breitband beschäftigt den Gemeinderat weiterhin. Nachdem in der aktuellen Sitzung keine Rückmeldungen zu Gesprächen mit anderen Anbietern gegeben werden konnten, erklärte Gemeinderätin Christa Froschmeir, in den nächsten Tagen eine Bürgerbefragung durchzuführen. Hierüber möchte die Gemeinderätin eine Bürgerrückmeldung erhalten, ob die Karlskroner bzw. Ortsteilbürger weiterhin hinter dem Glasfaserprojekt mit der Deutschen Glasfaser stehen oder auf einen anderen Anbieter setzen möchten. Diese Zahlen, so Froschmeir, werde sie dann dem Gemeinderat vorlegen, um im Gremium hier etwas weiter zu bringen. Denn, so Froschmeir, die Bürger warten auf das Glasfaser und in der Gemeinde geht nichts weiter.

Ramona Schittenhelm

Ausbildung als Journalistin im Berchtesgadener Land. Lokal- und Online-Journalismus sind meine Leidenschaft. Meine journalistischen Wurzeln liegen im Sport- und Technik-Journalismus.

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