Wird es schon 2016 ein Seniorenheim in Baar-Ebehausen geben?

Baar-Ebenhausen Eine Seniorenanlage mit altersgerechten Wohnungen soll schon in zwei Jahren in Baar-Ebenhausen entstehen. Die Firma Erlbau aus Deggendorf stellte den Gemeinderäten die aktuellen Ideen und Visionen vor. Gemeinsam mit einer Betreibergesellschaft (Novitas) solle auf etwa 2/3 der Fläche des Fußballplatzes einerseits ein Seniorenheim, andererseits zwei Dutzend altersgerechte Wohnungen entstehen.

Die Rede hier ist im Senioren- und Pflegeheim von 80 Betten – 72 Einzel- und 4 Zweibettzimmer. Diese Anlage solle mit entsprechenden Gemeinschaftseinrichtungen aufgebaut werden, so dass die Senioren ein lebenswertes Umfeld bekommen werden. In der Sitzung wurde nun der Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan einstimmig gefasst. Angrenzend an die Seniorenanlage soll eine Wohnanlage mit 24 altersgerechten Wohnungen und vier Rüstigenwohnungen entstehe. Die einzelnen Wohnungen wären mit zwei bzw. drei Zimmern vorgesehen. Die Seniorenwohnanlage kann erst gebaut werden, wenn der Bauabschnitt der Hochwasserfreilegung umgesetzt ist.

2014 wird mit den ersten Asylbewerbern in Baar-Ebenhausen gerechnet

Im Ortsteil Ebenhausen-Werk in der Sudetenstraße soll ein Wohn-Musterpark mit 16 Appartments entstehen. Der Gemeinderat hat dem Bauvorhaben zugestimmt. In den kommenden Tagen will Bürgermeister Ludwig Wayand mit dem Bauwilligen sprechen, ob dieses Vorhaben ggf. etwas modifiziert werden. Ziel ist es, den Landkreis-Anforderungen bzw. aufzunehmenden Asylbewerbern entsprechen zu können und für diese entsprechende Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Wayand geht davon aus, das noch in 2014 die ersten rund 20 Asylbewerber auch nach Baar-Ebenhausen kommen werden: „Wir können uns diesem Thema nicht länger verschließen und müssen Wohnraum zur Verfügung stellen. Andernfalls wird im Ort ein kleines Containerdorf entstehen, in dem die Asylbewerber ihre neue Heimat finden.“ FW-Gemeinderat Josef Rothe sieht die Thematik ähnlich, bat jedoch auch darum, zu vermeiden von 0 auf 30 Asylbewerber auf einmal zu kommen, da man auch die entsprechende Infrastruktur schaffen müsste, um die Asylbewerber entsprechend zu integrieren und die kulturellen Anknüpfungspunkte im Ort zu schaffen, damit es ein reibungsloses Miteinander gibt.

Zukünftig fährt täglich um nach 22 Uhr Bus von Ingolstadt stadtauswärts

Zwischen Freitag und Sonntag fährt er bereits, der Stadtauswärts-Bus der Linie 18 um nach 22 Uhr. Zukünftig – so entschied Reichertshofen und Baar-Ebenhausen einträchtig – wolle man diese Busverbindung auch unter der Woche wieder aktivieren. Vorerst allerdings befristet auf ein Jahr, da man testen wolle, ob die Bürger die Linie dieses Mal auch tatsächlich annehmen und nutzen.

Testweise wird für ebenfalls ein Jahr an einer Bushaltestelle im Ortsbereich ein digitales Inforamtionssystem angebracht. Dort können Bürger sehen, wann der nächste Bus die Haltestelle anfährt. Nach diesem einjährigen kostenlosen Test entscheidet der Gemeinderat, ob man alle vier Ortshaltestellen beidseitig mit diesen Anlagen ausstattet. Nach aktuellem Stand kostet eine Anlage 35.000 Euro. Bürgermeister Wayand geht jedoch davon aus, dass dieses zukunftsträchtige Projekt von der bayerischen Staatsregierung gefördert werden könnte, so dass hier am Ende geringere Kosten entstehen könnten.

Für rund 180.000 Euro wird die Gemeinde für den örtlichen Bauhof einen Steyr-Traktor und entsprechendes weiteres Arbeitsgerät (Böschungsmäher) anschaffen. Erneuerungsarbeiten (rund 20.000 Euro) wird es auch an der Heizungsanlage des gemeindlichen Regenbogen-Kindergartens geben.

Die dritte Urnenwand im Gemeindefriedhof (rund 24.000 Euro) wird noch 2014 nicht erst 2015 errichtet, da die Nachfrage nach Bestattungsplätzen für Urnen deutlich zunimmt. In diesem Zusammenhang regten die Gemeinderätinnen Karin Seidl und Annemarie Meyer an, dass man auch die anderen angebotenen Bestattungsformen (z.B. Urnenfeld mit Baumgräbern) besser und deutlicher bekannt mache. Denn, so die Gemeinderätinnen, aktuell scheint hierzu nicht unbedingt überall klar zu sein, was hier passiert. Denn: auch bei den Urnenfeldern im Gemeindefriedhof ist eine Bestattung in einem gepflegten Urnenfeld möglich – mit und ohne Beschriftungstafel.

Der Gemeinderat untersützt das lokale Bündnis für Menschen mit Demenz, welches im Landkreis Pfaffenhofen / Ilm von der Alzheimer Gesellschaft initiiert wurde.

Die Nachfrage nach Kinder- und Hausaufgabenbetreuung in Baar-Ebenhausen steigt kontinuierlich an. Die Nachfrage sei einerseits erfreulich, andererseits müsste sich der Gemeinderat wohl in absehbarer Zeit wieder mit dem Thema beschäftigen, da hier durch die hohe Anfrage mit anderen Kosten zu rechnen sein wird.

Über Ramona Schittenhelm

Ausbildung als Journalistin im Berchtesgadener Land. Lokal- und Online-Journalismus sind meine Leidenschaft. Meine journalistischen Wurzeln liegen im Sport- und Technik-Journalismus.

Zeige alle Beiträge von Ramona Schittenhelm →

Schreibe einen Kommentar