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Kein historischer Heimsieg im Badminton für Juliane Schenk

Mühlheim Die Chinesin Li Xuerui war für die 29 Jahre alte Juliane Schenk in Mühlheim/Ruhr zu stark. Die beste deutsche Badmintion-Spielerin konnte am Sonntag den erhofften Sieg des renommierten Heim-Turniers nicht landen, scheiterte nach 2010 bereits zum zweiten Mal im Endspiel. Und das obwohl Schenk von rund 2200 Fans in der Sporthalle lautstark angefeuert wurde.

Badminton-Profi Juliane Schenk im Endspiel

Mühlheim Wird es nach 37 Jahren wieder zu einem deutschen Sieg beim Grand Prix in Mühlheim/Ruhr im Badminton kommen. Juliane Schenk jedenfalls schickt sich an, das Turnier zu gewinnen. Die WM-Dritte aus Berlin konnte ihre Halbfinal-Begegnung in zwei Sätzen gegen die Ranglistenzweite Wang Xin aus China für sich entscheiden. Im Endspiel trifft Schenk (29 Jahre) auf die Weltranglistensechste Li Xuerui, gegen die sie die bisherigen zwei Aufeinandertreffen alle verloren hat. Nach 2010 ist es das zweite Mal, das Schenk das Endspiel in Mühlheim erreichen konnte. Die German Open sind mit 120.000 US-Dollar dotiert. Bei einem Sieg der German Open wäre Schenk die dritte deutsche Spielerin, die das prestigeträchtige deutsche Badminton-Turnier gewinnen könnte. Zuletzt gelang dies Irmgard Latz 1966.

Gibt es im Badminton einen Heimsieg für Juliane Schenk?

Mühlheim Juliane Schenk ist an Nummer 3 gesetzt und steht im Viertelfinale des Grand Prix-Turniers von Mühlheim. Die 37 Jahre alte WM-Dritte vom EBT Berlin gewann ihr Achtelfinale gegen Eriko Hirose aus Japan. Im Viertelfinale trifft Schenk nun entweder auf die Thailänderin Ratchanok oder Yin aus Hongkong.

Martin Buck aus Nördlingen tritt bei den Special Olympics im Schwimmen an

Zwischen dem 20. und 26. Mai 2012 finden im Olympiapark in München die nationalen Special Olympics für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung statt. Weiterlesen

Special Olympics 2012 in München: rund 4500 Athleten und 20 Sportarten

München 40 Jahre in München die Olympischen Sommerspiele statt fanden. 2012 finden dort die nationalen Special Olympics statt. Die Wettkämpfe für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung sind vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt und finden im Zwei-Jahres-Rhythmus statt – Sommer- und Winterspiele. Termin der diesjährigen Veranstaltung ist der 20. bis 26. Mai 2012 in München auf dem Gelände des Olympiaparks.

Rund 4500 Athletinnen und Athleten werden sich dabei in 20 Sportarten messen. Dazu zählen u.a. Golf, Reiten, Schwimmen, Judo, Kanufahren, Badminton, Tennis, Tischtennis, Radsport, Leichtathletik, Beachvolleyball, Handball, Basketball, Fußball und Bowling. Die Special Olympics sind für alle Besucher kostenlos zugänglich. Lediglich Eröffnungs- und Schlussfeier müssen im Vorfeld geplant und Eintrittskarten gekauft werden. Das Rahmenprogramm der Special Olympics München 2012 umfasst einige Sport- und Spielangebote für die ganze Familie sowie Musik- und Theateraufführungen.

Juliane Schenk aus Krefeld muss sich bei der Badminton-WM mit Bronze begnügen

London Sie ist Vize-Europameisterin und hat bei der Badminton-WM in London zum Höhenflug angesetzt. Die Rede ist von der Krefelderin Juliane Schenk. Die Sportlerin scheiterte dann jedoch am heutigen Samstag im Halbfinale an der Taiwanesin Shao Chieh Cheng. Der erste Satz verlief dabei noch ziemlich knapp für die junge Sportlerin. 18:21 musste sich sich geschlagen geben. Im zweiten Satz ging dann jedoch alles ziemlich schnell: 6:21 und der Traum vom Gold in London war zu Ende. Damit konnte Schenk auch den Bann nicht brechen, denn bislang ist es noch keiner deutschen Spielerin gelungen in ein WM-Endspiel im Badminton einzuziehen.

Stolz war Juliane Schenk dennoch: kann Sie auch sein. Denn Bronze ist es geworden und das ist ein positives Signal. Auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele, die 2012 in London stattfinden werden: „Ich habe positive Erfahrungen für die Olympischen Spiele gesammelt. Das ist viel wert.“ Der Bundestrainer Jakob Hii hatte vor dem Halbfinale sogar von Gold geträumt. Die Halbfinal-Partie dauerte denn auch nur 32 Minuten. Für Schenk war es trotzdem ein realistisches Fazit: „Ich bin im Laufe des Spiels immer ungeduldiger geworden und in ihre Konter reingelaufen. Irgendwann hatte ich keinen Boden mehr unter den Füßen. Ich muss den Hut vor ihr ziehen.“