Babyklappe als wichtige Institution

Berlin Die Deutsche Bischofskonferenz tagte. Und eines der Themen war das der anonymen und vertraulichen Geburten. Babyklappen haben in den vergangenen Jahren bereits in vielen Fällen gerade für Mütter in Not einiges an Gutes bewirkt. Und das soll auch weiterhin der Fall sein. Das entschieden zumindest die Bischöfe auf ihrer Konferenz. Sie wollen das Konzept der vertraulichen Geburt weiterhin unterstützen.Allerdings müsste das Konzept auch zukünftig weiter entwickelt werden, um auch den rechtlichen Regelungen und Vorgaben zu genügen. Denn an sich ist die Geburt, bei der die Idewntität der Mutter grundsätzlich nicht bekannt gegeben wird, ist vielfach umstritten. Denn: hier stehen das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Eltern dem Recht der Mutter auf Anonymität und Schutz gegenüber. Die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) beabsichtigt, hier Einschnitte vorzunehmen, die es den Kindern zu einem späteren Zeitpunkt zumindest ermöglicht, zu erfahren, wer es geboren hat.

Von knapp 1000 Kindernweiß man, die seit 1999 bundesweit in Babyklappen abgegeben wurden bzw. die anonym geboren wurden. Eine vom Familienministerium in Auftrag gegebene Studie belegt dies.

Schwedens Kronprinzessin sagt USA-Reise ab

Stockholm Im März 2012 soll es soweit sein, dass im Schwedischen Königshaus Kindergeschrei zu hören sein wird. Kronprinzessin Viktoria hat jetzt ihre für kommende Woche geplante USA-Reise gestrichten. Die lange Flugreise in einen anderen Kontinent sei der schwangeren Prinzessin aktuell etwas zu viel, erklärte Hofsprecherin Annika Sönnerberg. Damit wird Viktorias Gatte Prinz Daniel die USA-Reise alleine antreten und das schwedische Königshaus dort repräsentieren. Knapp eineinhalb Jahre nach der Hochzeit der beiden ist dies der erste Solo-Repräsentationsauftritt des Prinzen, der ein wenig nervös sei.

Das übrige Programm, so Sönnerberg weiter, werde Kronprinzessin Viktoria (34 Jahre) aber ganz normal absolvieren. „Es ist wunderbar, alles läuft bestens“, erklärte Sönnerberg, dass es sich bei der USA-Geschichte um eine reine Vorsichtsmaßnahme halten würde.

4. Stallweihnacht in Baar-Ebenhausen am 21.12.2008 – Spielerisch die Geburt Jesu nachempfunden

Baar-Ebenhausen Der Ort verwandelt sich bereits ein paar Tage vor Weihnachten in den Geburtsort Jesu. Am Sonntag, 21. Dezember, wenn es langsam dunkel wird, findet die 4. Stallweihnacht in Baar-Ebenhausen statt. Die Aufführung wird voraussichtlich gegen 16.30 Uhr an der Pfarrkirche St. Maria im Ortsteil Baar beginnen.

2004 entstand die Stallweihnacht in Baar-Ebenhausen. Die Initiatoren um Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Ludwig Wayand wollten mit der Stallweihnacht etwas schaffen, was auf die Weihnachtszeit einstimmt, ohne langweilig und abgegriffen zu sein.

Seit der ersten Veranstaltung hat sich die Stallweihnacht, die im Zweijahresturnus stattfindet, weiterentwickelt. Freiwillige haben eine entsprechende Kulisse gezimmert. Die Ausstattung der Darsteller hat sich immer mehr ausgeweitet. Pro Aufführung sind mehr als 50 Beteiligte vor und hinter den Kulissen.

Die musikalischen Zwischenintermezzos sind von örtlichen oder regionalen Kinder-, Jugend- oder Erwachsenengruppierungen. So schaffen es die Organisatoren, eine weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen und trotzdem die Veranstaltung anders als im Vorjahr zu planen.

An der Stallweihnacht, die von Erzähler Albert Oberhofer vorgetragen wird, sind lebendige Tiere beteiligt. So passierte es in der Vergangenheit schon mal, dass sich „Josef“ mit einem leicht störrischen Esel auseinander setzen musste. Auch wenn die Darsteller durch die echten Tiere sich auf Spontansituationen einstellen müssen, würden diese jedoch das besondere Flair der Stallweihnacht ausmachen, erklärte Mit-Organisator Wayand, der auch dieses Jahr bei der Durchfürhung der Veranstaltung auf das Mitwirken und die Unterstützung verschiedener Ortsvereine setzen kann.