Kinderhospizdienst Saar: Sterben ist für Kinder nicht leicht

Neunkirchen Es gibt auch viele Kinder, die krank sind und sterben müssen. In Neuenkirchen gibt es ein Kinderhospiz. Damit wird der Tod zwar nicht aufgehalten, für die Hinterbliebenen jedoch erträglicher gemacht. Im Rahmen einer Fachtagung erklärter der Kinder-Hospizdienst, was er macht und worin er seine Intention sieht.

Seit 2006 gibt es den Hospizdienst, der als Gemeinschaftsprojekt der Hospizen St. Josef Neunkirchen, St. Michael in Völklingen und St. Jakobus in Saarbrücken geführt wird. Inzwischen hat die Einrichtung über 800 000 Euro an Spendengelder für die Kinder-Hospizarbeit gesammelt, erklärte Günter Mosen, Vorsitzender der Verbindung. Und ohne diese Spendengelder wäre die Hospizarbeit nicht durchführbar. Die Anfangsfinanzierung lief über die Aktion „Herzenssache“. In dieser Einrichtung engagieren sich 74 ehrenamtliche Mitarbeiter sowie zwei Hauptamtliche Helferinnen. Auch die Politik um Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider (SPD) stehen hinter diesem Projekt, das derzeit 108 Familien betreut  – über Hausbesuche, palliativpflegerische oder psychosoziale Beratung oder Hilfe bei Behördenangelegenheiten und nicht zuletzt der Sterbe- und Trauerbegleitung der Familien.