Kirche wieder mit Farbe erfüllt: altes Altarbild der St. Martinskirche in Unterbrunnenreuth hängt wieder in der Mitte

Unterbrunnenreuth Endgültig abgeschlossen wurde die Renovierung an der St. Martinskirche in Spitalhof. Insgesamt wurden dafür über 450 000 Euro aufgewendet. Der Großteil der Arbeiten wurde bis zum Kirchenjubiläum vor drei Jahren bereits erledigt. Den endgültigen Abschluss, genauer gesagt Farbanstrich, erhilet das evangelische Gotteshaus im Süden Ingolstadts jedoch im heurigen Frühjahr.

Innenraum neu gestaltet

Die Finanzmittel hierfür – rund 7000 Euro – hätte die Gemeinde aus Eigenmitteln finanzieren müssen, erklärte der zuständige Pfarrer George Spanos. 2002 fand das 125-jährige Jubiläum der Kirche statt, die am 23.12.1877 geweiht wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Außeninstandsetzung abgeschlossen. Das Kircheninnere musste warten. Allerdings war auch hier ein gewisser Handlungsbedarf. Bei der Renovierung in den 70er Jahren wurde einschneidend in den Bau der Kirche St. Martin in Spitalhof eingeschritten. Und schließlich sollte das Gotteshaus wieder in neuem Leben und Licht erstrahlen.

Bis zu den 70er JAhren hatte das Gotteshaus eine umlaufende Empore, eine hohe Kanzel und einen Hochaltar. Nach der Neugestaltung gab es ein erhöhtes Ambo, einen Volksaltar und viel Beton, Metall und Stein statt Holzkonstruktionen.

Kreuz, Altarbild und Farbe

Lediglich das Kreuz im Altarbereich blieb die ganze Zeit in der Kirche. Diese alten Bestände hätte man so einfach nicht wieder herstellen können, sagte Pfarrer Spanos. Aber wenigstens das alte Altarbild oder die ursprüngliche Farbe im Inneren der Kirche konnte man wieder einbringen. Denn nach der letzten Innensanierung war alles in kaltem Weiß gestrichen worden. Uns so konnte im Laufe der Jahre die evangelische Kirche St. Martin in Unterbrunnenreuth wieder hergerichtet werden.

Ramona Schittenhelm

Ausbildung als Journalistin im Berchtesgadener Land. Lokal- und Online-Journalismus sind meine Leidenschaft. Meine journalistischen Wurzeln liegen im Sport- und Technik-Journalismus.

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