Seit einem Monat Bundesfreiwilligendienst (BFD): was verbirgt sich dahinter

Aus Von Ramona Schittenhelm

Berlin Zum 1. Juli wurde er eingeführt, der Bundesfreiwilligendienst. Er trat an die Stelle des Zivildienstes, der aufgrund der Aussetzung der Wehrpflicht ebenfalls eingestampft wurde. Im Juni noch waren an die 19.700 Zivis im Einsatz, der BFD konnte bereits 17.300 Freiwillige aktivieren, die ihren Dienst – zwischen 6 und 24 Monaten – versehen können. Im Gegensatz zum Zivildienst ist der BFD jedoch nich tan irgendwelche Altersbeschränkungen gekoppelt. Den Dienst kann letztlich jeder tun. Auf der Seite www.bundesfreiwilligendienst.de kann man nachlesen, wo es hierzu Plätze gibt und wie man sich dazu bewerben kann.

Im BFD kann man sich auf unterschiedliche Weise engagieren:

  • Ökologischer Weinbau
  • Sportbegleitung
  • Pflegeheim
  • Kranken- und Altenheime

Anbei noch die Eckdaten:

– Der Bundesfreiwilligendienst bietet die Möglichkeit, sich einzubringen in die Gesellschaft. Die Zeit kann jedoch nicht zur Erfüllung der Vollzeitschulpflicht angerechnet werden.

– Zeitraum: 6-24 Monate

– Arbeitszeit: mindestens 20 Wochenstunden bis zu Vollzeit

– Der BFD wird überprüft: sozialversicherungspflichtige Stellen sollen durch diese Jobs nicht verdrängt werden