Solisten im Quartett: der Konzertverein Ingolstadt wagt am 21. März ein hochrangiges Experiment

Ingolstadt Ein außergewöhnliches Quartett mit den Künst­lern Martin Helmchen, Kla­vier, Veronika Eberle, Violi­ne, Antonie Tamestit, Viola und Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello tritt am 21. März, um 20 Uhr im Festsaal des Stadttheaters auf. Alle Künstler gelten auch als be­deutende Solisten, die in den vergangenen Jahren mit wichtigen Preisen ausge­zeichnet wurden – etwa mit dem 1. Preis des ARD Wett­bewerbs, dem 1. Preis des Rostropowitsch Wettbe­werbs oder dem Echo-Klas­sik-Preis. Die vier Künstler spielen ein Programm mit Werken aus der Klassik und Romantik, insgesamt drei Meisterwerke. Von Wolfgang Amadeus Mozart wird das Klavierquartett Es-Dur KV 493 erklingen, von Gabriel Faure das Klavierquartett g-Moll op. 45 und von Johan­nes Brahms das Klavier­quartett c-Moll op. 60.

Karten können bestellt werden beim Kartenbüro des Konzertvereins unter Tel. 08459/33 26 49, FAX 08459/33 26 48 und im Internet unter www.service.konzertverein.de. Schüler und Studenten erhalten Karten für vier € zu allen Konzerten des Konzertvereins.

Mit seinem hochvirtuosen und gleichzeitig unprätentiösen Stil hat sich der Pianist Martin Helmchen in den letzten Jahren in der internationalen Musikszene einen Namen gemacht. Helmchen wurde 1982 in Berlin geboren. Mit zwei „ECHO Klassik“ Auszeichnungen und dem „Credit Suisse Young Artist Award“ kann er bedeutende Preise der Musikszene vorweisen. Seither trat Martin Helmchen mit zahlreichen renommierten Orchestern auf. Martin Helmchens besondere Aufmerksamkeit gilt der Kammermusik. Er musiziert regelmäßig mit Heinrich Schiff, Christian Tetzlaff, Sharon Kam, Juliane Banse, Julia Fischer, Sabine Meyer sowie mit seiner Ehefrau Marie-Elisabeth Hecker.

Veronika Eberle, die den Musikförderungspreis des Konzertvereins 2005 erhielt, hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf als eine der vielversprechendsten deutschen Geigerinnen erworben. Ihr herausragendes Talent, ihre Souveränität und musikalische Reife haben bereits die weltweit besten Orchester, Konzertveranstalter, Festivals sowie die bedeutendsten Dirigenten bestätigt. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie, als Simon Rattle sie bei den Osterfestspielen Salzburg 2006 in einem Konzert mit den Berliner Philharmonikern einem großen Publikum im Festspielhaus vorstellte.

Antoine Tamestit wurde 1979 geboren und studierte am Pariser Conservatoire, an der Yale University (USA) bei Jesse Levine und dem Tokyo String Quartet und bei Tabea Zimmermann in Berlin. Im September 2004 erhielt er den 1. Preis beim ARD-Wettbewerb. Zudem wurde er mit dem ARD-Sonderpreis des Münchner Kammerorchesters für die beste Hoffmeister-Interpretation, dem Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Innerhalb weniger Jahre ist er zu einem der gefragtesten Solisten seines Instruments geworden.

Marie-Elisabeth Hecker, Jahrgang 1987, hat schon früh angefangen, Musik zu lieben und zu spielen. Seit ihrem fünften Lebensjahr besuchte sie den Cellounterricht. Mit zwölf gewann sie zum ersten Mal den Wettbewerb „Jugend musiziert“: Der erste von vielen bedeutenden Preisen, die die hochbegabte Cellistin im weiteren Verlauf ihrer steilen Karriere sammeln sollte. Den internationalen Durchbruch bescherte ihr bereits der sensationelle Erfolg beim Rostropowitsch-Wettbewerb. Dort gewann sie, erstmals in der Geschichte des bedeutenden Cellowettbewerbs, sowohl den ersten Preis als auch zwei Sonderpreise. Seit diesem Durchbruch bei der weltweit beachteten, vom Fernsehsender arte dokumentierten Veranstaltung, gehört sie zu den gefragtesten Solisten und Kammermusikern der jungen Generation.

Ramona Schittenhelm

Ausbildung als Journalistin im Berchtesgadener Land. Lokal- und Online-Journalismus sind meine Leidenschaft. Meine journalistischen Wurzeln liegen im Sport- und Technik-Journalismus.

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