Solisten im Quartett: der Konzertverein Ingolstadt wagt am 21. März ein hochrangiges Experiment

Ingolstadt Ein außergewöhnliches Quartett mit den Künst­lern Martin Helmchen, Kla­vier, Veronika Eberle, Violi­ne, Antonie Tamestit, Viola und Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello tritt am 21. März, um 20 Uhr im Festsaal des Stadttheaters auf. Weiterlesen

Mandelring Quartett kommt am 24. Februar nach Ingolstadt

Ingolstadt · Eines der profiliertesten Ensembles der internationalen Kammermusikszene, das Mandelring Quartett, gastiert am Freitag, 24. Februar, um 20 Uhr, im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt. Der Ingolstädter Bratscher Roland Glassl ist seit 1999 Mitglied des erfolgreichen Quartetts. Bei dem Konzert wird das Quartett ergänzt durch den Klarinettisten Ralph Manno, der zu den herausragenden Solisten seiner Generation gehört. Auf dem Programm stehen von Leos Janácek das Streichquartett „Die Kreutzersonate“, von Mendelssohn das Streichquartett Nr.5 und von Johannes Brahms das Klarinettenquintett Nr.115. Der Musikwissenschaftler Jörg Handstein gibt zu diesem Konzert um 19:15 Uhr im Konferenzraum des Theaters Ingolstadt eine Einführung.

Karten  können bestellt werden beim Kartenbüro des Konzertvereins unter  Tel. 08459/33 26 49, FAX 08459/33 26 48 und im Internet unter www.service.konzertverein.de. Schüler und Studenten erhalten Karten für vier € zu allen Konzerten des Konzertvereins.

Das Mandelring-Quartett gewann zahlreiche Preise bei großen Wettbewerben in München (ARD), Evian und Reggio Emilia. Neben zahlreichen Auftritten in Deutschland führen Konzertreisen das Ensemble in alle europäische Musikzentren und in die berühmten Konzertsäle der Welt.  Zahlreiche CD-Aufnahmen erhielten mehrfach den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Ralph Manno begann als talentierter Jungstudent an der Musikhochschule Köln und kam bald als Stipendiat an die Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker. Er begann als Solo-Klarinettist beim WDR und folgte wenig später der Einladung Sergiu Celibidaches zu den Münchner Philharmonikern. Er ist als Professor an der Musikhochschule Köln tätig und gibt darüber hinaus regelmäßig Meisterkurse in den USA, Japan, Südamerika, Australien und Europa.

Roland Glassl tritt immer wieder als So­list auf, zudem ist er als Pro­fessor an der Musikhochschule Frankfurt tätig.

Sei­ne Karriere begann der gebür­tige Ingolstädter als Geiger. Noch 1996 gewann er den Musikförderungspreis des Konzertvereins mit diesem Instrument. Dann ging er als Stipendiat nach Amerika und gewann in Großbritannien als erster Deutscher überhaupt beim „Lionel Tertis Internatio­nal Viola Competition“ den ers­ten Preis. Von da ab war Glassl endgültig ein Bratscher. Zu sei­ner Heimatstadt Ingolstadt hält Glassl nach wie vor engen Kon­takt. Er spielt ein Instru­ment aus Ingolstadt – gebaut von seinem Vater, einem Gei­genbauer.

Pat Metheny Trio am 4. November bei den 28. Ingolstädter Jazztagen

Das erste Highlight der diesjährigen Jazztage steht fest: Am Freitag, 4. November, ist im Festsaal das Pat Metheny Trio – Larry Grenadier (bass), Bill Stewart (drums), Pat Metheny (guitar) – zu Gast. Beginn: 19.30 Uhr. Der Vorverkauf startet am 16. Juni.

Pat Metheny gehört zu den wichtigsten, renommiertesten und dazu erfolgreichsten Musikern im Jazz. 17 Grammy-Awards dokumentieren den Ausnahmestatus des 1954 in der Nähe von Kansas City, Missouri, geborenen Gitarristen. Metheny studierte an der University of Miami und dem anerkannten Berklee College of Music in Boston. In beiden Einrichtungen war er mit 18, beziehungsweise 19 Jahren jeweils auch der jüngste Dozent.  1974 schloss sich Pat Metheny im Alter von 19 Jahren Gary Burtons Band an. Bis 1977 blieb er in der Formation des Vibraphonisten. Neben umfangreichen Tourtätigkeiten spielte er auch drei Alben ein.

Den entscheidenden Karriereschritt unternahm der, für seinen gleichermaßen warmen wie innovativen Ton bekannte, Musiker, als er 1976 sein erstes Solo-Album „Bright Size“ aufnahm. Zur Seite standen Metheny der legendäre Bassist Jaco Pastorius sowie Drummer Bob Moses. Seitdem ist der Name Pat Metheny untrennbar mit Jazz auf höchstem Niveau verbunden. Mehr noch: seine Experimentierfreudigkeit mit anderen Stilrichtungen – darunter auch Arbeiten mit David Bowie („This Is Not America“) – machten Metheny zu einem genreübergreifenden Musikstar.

Pat Metheny arbeitete in seiner Karriere mit allen Größen und Legenden – darunter Chick Corea, Michael Brecker, Brad Mehldau, Jim Hall, Herbie Hancock, John Scofield und Joni Mitchell.  Am Freitag, 4. November (19.30 Uhr) gastiert Pat Metheny gemeinsam mit seinen hochkarätigen Begleitern – Larry Grenadier (bass), Bill Stewart (drums) – im Festsaal Ingolstadt.  Tickets sind ab 36,00 Euro (zzgl. Gebühren) ab dem 16. Juni im Vorverkauf.

Stadttheater Ingolstadt mit Freilichtproduktion zu den Beatles im Turm Baur

Die Uraufführung von „Love – The Beatles“ findet ab 25. Juni in Ingolstadt statt. Es handelt sich dabei um eine besondere Freilicht produktion im Turm Baur (Klenzepark).

Für die Freilichtsaison 2011 bereitet das Theater Ingolstadt ein ganz besonderes, spartenübergreifendes Projekt vor: Fünfzig Jahre nach Gründung der legendären BEATLES soll in einem Theaterabend unter freiem Himmel dem Phänomen der BEATLES, ihren Stoffen, ihren Texten und ihrer Musik nachgespürt werden. Dabei werden über 30 weltbekannte Songs der BEATLES, deren poetische wie musikalische Qualität und Ausstrahlungskraft auch nach fünfzig Jahren ungebrochen ist, zu theatralischem Leben erweckt und in einer spartenübergreifenden Symbiose von Schauspiel, Gesang, Tanz und Artistik auf die Freilichtbühne im Turm Baur gebracht. Regie führt Peter Rein, die musikalische Leitung hat Tim Allhoff, die Ausstattung gestaltet Bodo Demelius.

Der Abend „LOVE – THE BEATLES“ hat nicht das Ziel, die tatsächliche Biographie der „Fab Four“ aus Liverpool detailgetreu nachzuerzählen; vielmehr sollen in dem angestrebten Kaleidoskop aus über 30 der bekanntesten Songs der BEATLES einzelne Fäden aus der Lebens- und Zeitgeschichte der Musiker aufgegriffen und als choreografisches Theater erfahrbar werden.

Dazu begeben sich die Zuschauer auf eine knapp zweistündige Reise in die Welt der BEATLES und ihrer Musik: Titel wie „Penny Lane“, „Strawberry fields forever“ oder „Eleanor Rigby“ führen dabei beispielsweise in die Kinderwelt von Lennon/McCartney im
kleinbürgerlichen Liverpool. John Lennons Verhältnis zu seiner Mutter und deren Unfalltod fanden Eingang in Songs wie „Mother“ oder „A day in the life“. In kunterbunte Fantasiewelten entführen dagegen Songs wie „Magical Mystery Tour“, „I am the walrus“, „Lucy in the sky with diamonds“, „Octopus‘ s Garden“ und viele mehr. Und natürlich erzählen viele Songs von den verschiedensten Ausprägungen der Liebe, den Glücklichen, wie den Unglücklichen, um schließlich in der Hymne „All you need is love“ zu enden.
Die Vielfalt der Motive und Themen der BEATLES-Songs wird sich auch in den unterschiedlichsten künstlerischen Darstellungsformen ausdrücken.
Das gesamte Ensemble steht auf der Bühne Nahezu das gesamte Schauspielensemble wird an dieser letzten Ingolstädter Produktion unter Intendant Peter Rein mitwirken, außerdem sind professionelle Tänzer, Artisten, Live-Musiker und vor allem auch zahlreiche
Jugendliche aus mehreren Theaterspielclubs mit von der Partie. Die seit nunmehr zehn Jahren erfolgreich betriebene Jugendarbeit des Theaters führt dabei erstmals zu einer gemeinsamen Produktion von Jugendlichen und erwachsenen Profi-Künstlern.

Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse, Tel. 0841-30547200 oder online unter www.theater.ingolstadt.de

Die Termine im Detail
Premiere: Samstag, 25.06., 21.00 Uhr (Uraufführung)
Weitere Vorstellungen: 26., 28., 29.06., 01., 02., 04., 05., 06., 08., 09., 11., 12., 13., 15., 16., 18., 19., 20. und 22.07. jeweils um 21.00 Uhr

Quelle: Stadttheater Ingolstadt