Weihnachts-Einflüsse mit Capella Ducale und Musica Fiata in Ingolstadt

Ingolstadt Mit der Capella Ducale und der Musica Fiata geht der Konzertbesucher am Mittwoch, 7. Dezember, um 20 Uhr, im Festsaal des Stadttheaters auf eine Zeitreise in die italienische Spät-Renaissance. Das Konzert der beiden Ensembles unter der Leitung von Roland Wilson trägt den Titel „Renaissance-Weihnacht in Venedig“. Auf dem Programm stehen mehrchörige Musik von Giovanni Gabrieli und Alessandro Grandi. Der Musikwissenschaftler Jörg Handstein gibt zu diesem Konzert um 19:15 Uhr im Konferenzraum des Theaters Ingolstadt eine Einführung.

Musica Fiata wurde 1976 gegründet als Ensemble für die Aufführung der Musik des 16.und 17.Jahrhunderts auf historischen Instrumenten. Ein ausführliches Studium der Quellen zur Aufführungspraxis, der originalen Instrumente dieser Epoche und ihrer Spieltechniken führte zur Entwicklung einer sprechenden Spielweise und eines charakteristischen Klanges, die selbst die dichtesten Strukturen transparent erscheinen lassen.
La Capella Ducale wurde 1992 von Roland Wilson als Ergänzung zu Musica Fiata gegründet, um eine stilistische Einheit bei größeren Werken zu gewährleisten. Von den Kritikern ist dem Ensemble eine bestechende Leistung sowohl im Solistischen- als auch im Ensemblebereich attestiert worden.

Roland Wilson studierte Trompete an dem Royal College of Music, London. Aufgrund seines Interesses für die Musik des 16.und17. Jahrhunderts, fing er an, autodidaktisch Zink zu lernen und ging zu weiteren Studien an das Koninklijke Konservatorium in Den Haag. Als Gründungsmitglied und Leiter von Musica Fiata hat er bei führenden Festivals in ganz Europa gespielt und war häufig Gast bei anderen renommierten Ensembles.
Seine musikalischen Aktivitäten zentrieren jetzt um Musica Fiata und La Capella Ducale und schließen Forschung von Aufführungspraxis und eigene Editionen von bisher Unbekannten Werken ein.

Karten gibt es beim Kartenbüro des Konzertvereins unter Tel. 08459/33 26 49, FAX 08459/33 26 48 und im Internet unter www.service.konzertverein.de. Schüler und Studenten erhalten Karten für vier € zu allen Konzerten des Konzertvereins.

London 2012 Gastgeber der Sommerspiele

Im Moment laufen die Qualifikationsturniere für die Olympischen Sommerspiele in London bereits auf Hochtouren. Bei manchen Europa- und Weltmeisterschaften erfolgt die unmittelbare Qualifikation für die Olympischen Spiele, z.B. in den Mannschaftssportarten Hockey und Fußball.
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Angelique Kerber, Julia Görges, Andrea Petkowic und Sabine Lisicki … Vier Damen auf den Spuren von Steffi Graf

Erinnerungen an die goldenen Tenniszeiten in den 80er und 90er Jahren werden wach, als Steffi Graf die Tennis-Szene dominierte und der weiße Sport in Deutschland Hochkonjunktur hatte. Weiterlesen

Hockey-EM: Deutschland holt gegen die Niederländer 7.ten EM-Titel

Mönchengladbach Zweimal Deutschland gegen die Niederlande – bei den Frauen und bei den Männern. Die DHB-Frauen haben gegen die Oranjes bereits verloren und mussten sich mit dem Vize-Europameister zufrieden geben bei der Heim-Europameisterschaft in Mönchengladbach. Bei den DHB-Herren sieht es besser aus, die Mannschaft von Markus Weise hat sich gegen die Niederländer behauptet. Mit 4:2 sicherten sich die DHB-Herren den siebten EM-Titel im Feldhockey.

Auf dem Weg ins Finale schossen die DHB-Jungs bereits die Engländer vom Feld. Inzwischen – die Erfolge auch in den letzten Jahrzehnten bestanden bereits – wird Feldhockey immer beliebter. Die Sportart gehört bekanntlich zu den ältesten Vereinssportarten Deutschlands, fristet aber immer ein wenig das Schattendasein. Die DHB-Herren beispielsweise sind amtierender Olympiasieger und gewannen bereits einige EM- und WM-Titel. Durch den Einzug ins EM-Endspiel gelang den Herren (ebenso wie übrigens auch den Damen) die Qualifikation für die olympischen Sommerspiele 2012 in London.

Gegründet wurde der deutsche Hockeybund 1909 in Bonn, 400 Vereine und 70.000 Mitglieder gehören ihm an.

Die Bilanz ist einzigartig. Die DHB-Herren konnten an bislang allen Feld-Hockey-Turnieren (WM) teilnehmen, holten 2 x Gold, 1 x Silber und 5 x Bronze. Bei Olympia gab es 3x Gold. In Europa ist man sowohl auf dem Feld als auch in der Halle Rekord-Europameister: in der Halle gewann man 12 x bei 13 Turnieren, auf dem Feld holte man bis dato 6 Titel.

Dem deutschen EM-Team im Warsteiner Hockeypark in Münchsmünster gehörten folgende Spieler an: Maximilian Müller, Martin Häner, Oskar Deecke, Christopher Wesley, Moritz Fürste, Jan-Marco Montag, Tobias Hauke, Benjamin Wess, Pilt Arnold, Linus Butt, Oliver Korn, Max Weinhold, Matthias Witthaus, Florian Fuchs, Benedikt Fürk, Philipp Zeller, Thilo Stralkowski, Tim Jessulat.

 

 

 

 

 

Die Fahrt 2012 nach London kann gebucht werden: Hockey-Frauen für Olympia qualifiziert

Mönchengladbach Olympia kann kommen für die deutschen Hockey-Sportler. Neben den Männern haben sich heute auch die Frauen für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert. Das Frauenteam kämpft bei der Europameisterschaft darüber hinaus im Finale der Heim-Titelkämpfe in Mönchengladbach um den Pokal.

Die Spielerinnen von Bundestrainer Michael Behrmann besiegten Spanien knapp mit 2:1. Eileen Hoffmann (11. Minute) und Natascha Keller (62. Minute) erzielten dabei die deutschen Treffen. Wer als bestes Team Europas gilt, entscheidet sich am Samstag, wenn die deutschen Hockey-Damen auf Titelverteidiger Niederlande treffen. Das Spiel wird im Fernsehen (ZDFm 15.30 Uhr) übertragen.

Deutschland gg. die Niederlande ist dabei quasi ein Final-Abonement. 2007 gelang es den deutschen Damen dabei, den Titel gegen die Niederländerinnen zu holen, zweimal siegte Holland.

Im Halbfinale gg. die Spanierinnen war im Hockey-Park in Mönchengladbach vor 3500 Zuschauern ein unterhaltsames Spiel geboten. Knüpft Deutschland im Endspiel an diese Leistungen an, könnte der Heim-Triumph bei der EM möglich sein.

 

Dressur-EM in Rotterdam nicht das Turnier der Deutschen

Rotterdam Silber im Team, Platz 4 im Special und Platz 5 in der Kür jeweils für Matthias Rath mit Totilas. Die goldenen Zeiten in der Dressur für Deutschland sind wohl erst einmal vorbei. Die einstige Vorzeige-Reiterin Isabell Werth aus Rheinberg kam sogar noch weiter hinten im Klassement an.

Die Erwartungen an die deutschen Reiter waren hoch – insbesondere an Matthias Raht mit seinem Millionenpferd. Das einstige Goldpferd ist damit zum „Totalausfall“ geworden. Und auch El Santo (Isabell Werth) konnte mit Rang 7 nicht um die Medaillen mit kämpfen. Der Titel in der Kür ging – wie schon im Special  an die Niederländerin Adeline Cornelissen mit Parzival.

Die 5000 Zuschauer – darunter Königin Beatrix – erlebten bei Rath eine Kür die nicht an die Erwartungen anknüpfte, die man durch großartige PR-Kampagnen im Vorfeld geschürt hatte. Vom Wunderpferd, von dem immer die Rede war, musste man zwangsläufig deutlich mehr erwarten, Rath ließ sich im edlen Ritterkostüm werbewirksam für ein Hochglanz-Magazin ablichten. Der Rückschlag war eigentlich nur eine logische Folge und hat nun halt bei der EM zugeschlagen.

Damit muss auch der deutsche Verband bei einer EM eine schlechte Bilanz fortführen: nur eine Medaille, mehr war nicht drin. Die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (80,653) zeigte mit ihrem Nachwuchspferd El Santo in der Kür zwar eine verbesserte Vorstellung, konnte aber nicht in die Medaillenränge vorstoßen. EM-Debütantin Helen Langehanenberg konnte mit ihem Hengst Damon Hill wenigstens überzeugenn und erreichte das beste internationale Ergebnis ihre Karriere.Christoph Koschel aus dem Teutoburger Wald wird die EM wohl am liebsten abschreiben wollen.   „In Rotterdam war mein Pferd an allen Tagen besonders angespannt. Ich kann es mir auch nicht richtig erklären“, sagte Koschel, der nun um seinen Platz im Olympiateam 2012 in London bangen muss.

Juliane Schenk aus Krefeld muss sich bei der Badminton-WM mit Bronze begnügen

London Sie ist Vize-Europameisterin und hat bei der Badminton-WM in London zum Höhenflug angesetzt. Die Rede ist von der Krefelderin Juliane Schenk. Die Sportlerin scheiterte dann jedoch am heutigen Samstag im Halbfinale an der Taiwanesin Shao Chieh Cheng. Der erste Satz verlief dabei noch ziemlich knapp für die junge Sportlerin. 18:21 musste sich sich geschlagen geben. Im zweiten Satz ging dann jedoch alles ziemlich schnell: 6:21 und der Traum vom Gold in London war zu Ende. Damit konnte Schenk auch den Bann nicht brechen, denn bislang ist es noch keiner deutschen Spielerin gelungen in ein WM-Endspiel im Badminton einzuziehen.

Stolz war Juliane Schenk dennoch: kann Sie auch sein. Denn Bronze ist es geworden und das ist ein positives Signal. Auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele, die 2012 in London stattfinden werden: „Ich habe positive Erfahrungen für die Olympischen Spiele gesammelt. Das ist viel wert.“ Der Bundestrainer Jakob Hii hatte vor dem Halbfinale sogar von Gold geträumt. Die Halbfinal-Partie dauerte denn auch nur 32 Minuten. Für Schenk war es trotzdem ein realistisches Fazit: „Ich bin im Laufe des Spiels immer ungeduldiger geworden und in ihre Konter reingelaufen. Irgendwann hatte ich keinen Boden mehr unter den Füßen. Ich muss den Hut vor ihr ziehen.“

Sabine Lisicki auf dem Weg, ihre Top-Platzierung einzustellen

Trainiert wird sie von Nick Boleteri, neben Andrea Petkovic und Julia Görgs gehört Sabine Lisicki zu den besten Tennisspielerinnen Deutschlands. In Wimbledon gelang der 21 Jahre alten Troisdorferin, die in Florida lebt und mit 7 Jahren begann, Tennis zu spielen, letztes Jahr bereits ein Sensations-Erfolg. 2011 konnte Lisicki dies noch einmal toppen, zog ins Halbfinale ein, bezwang die Französin Marion Bartoli in drei Sätzen.

2004 spielte die damals 15 Jährige ihr erstes WTA-Turnier, 2007 folgte der erste Turniersieg auf der ITF-Tour in Toronto. Der Erfolg in Wimbledon 2011 bringt Lisicki neben Preisgeld vor allem Prestige und vmtl. den ein oder anderen Werbevertrag. Der Weg in der Weltrangliste führt unaufhaltsam nach oben – in die Top30. „Es macht Spaß zu sehen, wie viel Potenzial da ist“, kommentierte die deutsche Teamchefin Barbara Rittner, die nun mit Andrea Petkovic, Julia Görges und Lisicki gleich drei Weltklassespielerinnen betreuen darf. Eine neue Tennis-Ära beginnt. Vlt. erlebt der Tennissport in Deutschland eine Widerkehr, nach der Erfolgszeit der 90er Jahre mit Boris Becker, Steffi Graf, Michael Stich und Anke Huber.

2009 stand Lisicki bereits unter den ersten 30, der erste WTA-Tour-Sieg in Charleston sowie das Finale in Luxemburg waren Highlights in der noch jungen Karriere Lisickis. Seit 2008 ist Lisicki ununterbrocken in den Top 100 der Weltrangliste. Ihre Profikarriere startete Sabine Lisicki mit 16 Jahren 2006.

Lisicki ist eine beidhändig spielende Profi-Tennisspielerin, die von Nick Nollettiere und ihrem Vater Dr. Richard Lisicki trainiert wird. Bislang – also vor Wimbledon – errang Lisicki 1,1 Million US-Dollar an Preisgeld. 2009 stand die Spielerin bereits in den Top 30, die bisher höchste Platzierung war im August 2009 mit Rang 22. In ihrer Karriere hat Sabine Lisicki eine positive Matschbilanz.

Seit 2008 gehört Sabine Lisicki zum deutschen Fed-Cup-Team, das von Barbara Rittner betreut wird. Direkt vor dem Wimbledon-Turnier gelang Sabine Lisicki in Birmingham ihr erster Erfolg auf Rasen. Lisicki hat noch einen weiteren Erfolg für sich zu verbuchen. Beim WTA-Abschluss auf Bali 2009 servierte die Deutsche mit 210 km/h. Dies ist der schnellste gemessene Aufschlag im Damen-Tennis. Den offiziellen Weltrekord hält jedoch die US-Amerikanierin Venus-Williams mit einem Aufschlag von 209 km/h.

Sabine Lisicki als neuer Star am deutschen Tennishimmel

Trainiert wird sie von Nick Boleteri, neben Andrea Petkovic und Julia Görgs gehört Sabine Lisicki zu den besten Tennisspielerinnen Deutschlands. In Wimbledon gelang der 21 Jahre alten Troisdorferin, die in Florida lebt und mit 7 Jahren begann, Tennis zu spielen, letztes Jahr bereits ein Sensations-Erfolg.

2004  spielte die damals 15 Jährige ihr erstes WTA-Turnier, 2007 folgte der erste Turniersieg auf der ITF-Tour in Toronto. Der Erfolg in Wimbledon 2011 bringt Lisicki neben Preisgeld vor allem Prestige und vmtl. den ein oder anderen Werbevertrag. Der Weg in der Weltrangliste führt unaufhaltsam nach oben – in die Top30. „Es macht Spaß zu sehen, wie viel Potenzial da ist“, kommentierte die deutsche Teamchefin Barbara Rittner, die nun mit Andrea Petkovic, Julia Görges und Lisicki gleich drei Weltklassespielerinnen betreuen darf. Eine neue Tennis-Ära beginnt. Vlt. erlebt der Tennissport in Deutschland eine Widerkehr, nach der Erfolgszeit der 90er Jahre mit Boris Becker, Steffi Graf, Michael Stich und Anke Huber.

2009 stand Lisicki bereits unter den ersten 30, der erste WTA-Tour-Sieg in Charleston sowie das Finale in Luxemburg waren Highlights in der noch jungen Karriere Lisickis. Seit 2008 ist Lisicki ununterbrocken in den Top 100 der Weltrangliste. Ihre Profikarriere startete Sabine Lisicki mit 16 Jahren 2006.

Lisicki ist eine beidhändig spielende Profi-Tennisspielerin, die von Nick Nollettiere und ihrem Vater Dr. Richard Lisicki trainiert wird. Bislang – also vor Wimbledon – errang Lisicki 1,1 Million US-Dollar an Preisgeld. 2009 stand die Spielerin bereits in den Top 30, die bisher höchste Platzierung war im August 2009 mit Rang 22. In ihrer Karriere hat Sabine Lisicki eine positive Matschbilanz.

Seit 2008 gehört Sabine Lisicki zum deutschen Fed-Cup-Team, das von Barbara Rittner betreut wird. Direkt vor dem Wimbledon-Turnier gelang Sabine Lisicki in Birmingham ihr erster Erfolg auf Rasen. Lisicki hat noch einen weiteren Erfolg für sich zu verbuchen. Beim WTA-Abschluss auf Bali 2009 servierte die Deutsche mit 210 km/h. Dies ist der schnellste gemessene Aufschlag im Damen-Tennis. Den offiziellen Weltrekord hält jedoch die US-Amerikanierin Venus-Williams mit einem Aufschlag von 209 km/h.

Olympisches Tennisturnier 2012 in London ist auch für die Weltrangliste relevant

2012 finden die Olympischen Spiele in London statt. Das Tennisturnier wird dabei im legendären Tennisclub von Wimbledon vom 28. Juli bis 5. August stattfinden. Die Profis erhalten – so wie bereits bei den letzten zwei Olympiaden – auch heuer wieder Weltranglistenpunkte. Dies teilte der Internationale Tennisverband ITF sowie die Spielergewerkschaft ATP mit. Damit soll für die besten Spieler die Teilnahme an den Spielen auch interessant werden.