B2B im Social Web – Albach Maschinenbau setzt auf den Dialog mit Usern

Diamant 2000
Diamant 2000

Macht Social Media für Unternehmen Sinn, die B2B tätig sind. Wir haben hierzu beim Mittelstandsunternehmen Albach Maschinenbau (Landkreis Pfaffenhofen/Ilm) nachgefragt. Das Fazit: eine gesunde Mischung aus klassischem Marketing, Online-Marketing und Social Media ist dabei ganz das, was für ein Unternehmen wichtig ist. Das Hauptproblem für ein Unternehmen der Größenordnung von Albach Maschinenbau: die Manpower im Unternehmen ist nicht vergleichbar mit Großunternehmen oder der Industrie, die jede der einzelnen Marketingdisziplinen mit mehreren Mitarbeitern besetzt haben.

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Landtechnik-Branche bietet zahlreiche Möglichkeiten – nicht nur in der Groß-Industrie

Auch der Mittelstand präsentiert sich mit Erfolg auf der Agritechnica. <ahref="http://www.treffpunkt-regional.com">Michael Bachmaier</a>
Auch der Mittelstand präsentiert sich mit Erfolg auf der Agritechnica. Foto: Bachmaier

Hannover Die Kanzlerin Angela Merkel sowie Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner drehen im Fokus der Öffentlichkeit ihre Runde auf der größten Landtechnik-Messe in Deutschland, der Agritechnica. In den Medien findet man Bilder der großen Weltkonzerne des Landtechnik-Bereichs wie Fendt, New Holland, John Deere und all die anderen.  Gerade im landwirtschaftlichen Maschinenbau gibt es aber auch eine Reihe mittelständischer Unternehmen, die sich auf dem Weltmarkt behaupten. Mit einer deutlich geringeren Personaldecke wird dort selbst konzipiert, entwickelt und auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden eingegangen. Eines dieser Unternehmen ist die oberbayerische Firma Albach Maschinenbau, die mit dem Silvator 2000 im Jahr 2006 einen selbstfahrenden Hacker auf den Markt gebracht hat. Getüftelt und geschraubt wird von Hand, neue Ideen werden unmittlebar durchdacht und individuell ausprobiert. Für Innovation ist hier Platz. Seit einigen Jahren nun hat sich die Albach Maschinenbau ihren Platz auf der Agritechnica gesichert – ein wenig heimatverbunden, vor allem aber weltoffen und international. Denn genau das sind die Kunden des mittelständischen Maschinenbau-Unternehmens, das mit rund 30 Mitarbeitern in Produktion, Konstruktion, Vertrieb und Verwaltung die Kundenbedürfnisse aufnimmt und berücksichtigt.

Agritechnica gilt als  Gradmesser für die Zukunft der Branche

In der Werkstatt wird viel geschraubt und getüftelt. <a href="http://www.treffpunkt-regional.com">Ramona Schittenhelm</a>
In der Werkstatt wird viel geschraubt und getüftelt. Foto: Ramona Schittenhelm

So wie die Land- und Forstwirtschaft immer im November nach Hannover schaut, so blickt die Forst-Branche auf das praxisorientierte Unternehmen aus dem oberbayerischen Menning. Der Heimatstandort des Unternehmens ist ein beschaulicher kleiner Ortsteil von Vohburg (Landkreis Pfaffenhofen / Ilm). Ein paar hundert Einwohner leben dort. Am Rand des Orts hat sich das Unternehmen angesiedelt. Aber das war nicht immer so. Denn angefangen hat alles mit einer kleinen Landtechnik-Werkstatt, die die beiden Brüder Franz und Michael Bachmaier 1994 eröffneten – mitten im Ort auf dem elterlichen Anwesen. Die beiden Landmaschinen-Mechaniker, die beide ihren Meister in der Tasche haben, haben dort ihr Hobby zum Beruf gemacht und schon von Beginn an nicht nur Traktoren und Schlepper repariert, sondern auch Sonderbauten entwickelt und konstruiert, neben dem Silvator 2000 eines der bekanntesten ein Deichmäher.

2700 Unternehmen, 48 Länder, über 350 000 Besucher: so dürfte auch 2011 die Bilanz der Agritechnica wieder ausfallen. Eine herausragende Bilanz. Da wirken die Erfolge, die das Handwerks- und Mittelstandsunternehmen aus Menning aufweist eher bescheiden. Verstecken braucht man sich in Menning dennoch nicht, hat man doch seit Bestehen der Firma nahezu in jedem Jahr mit kleiner Personaldecke großes geleistet und Neuentwicklungen im Landtechnik-Bereich umgesetzt. Manchmal waren es komplett neue Maschinen, manchmal Umbauten, die in der Ideenschmiede entstanden sind. Getüftelt wurde solange, bis die Maschine auch den Anforderungen der Praxis entsprach und genügte. Denn das ist eine der Maximen, die die Unternehmenschefs haben.

Vorteil familiäres Umfeld

Viele landtechnische Großkonzerne sind unüberschaubar. Das Menninger Unternehmen ist ein Familienbetrieb, die Atmosphäre kollegial-familiär. Man legt sehr viel Wert auf gemeinsame Aktivitäten – beispielsweise das gemeinsame Mittagessen, wo Chefs und Mitarbeiter gemeinsam an einem Tisch sitzen. Auch die Auszubildenden sind hier voll integriert, werden in die Arbeitskomplexe mit einbezogen und können ihre Fähigkeiten weiter entwickeln. Einsatzwillen und Bereitschaft seien jedoch wichtige Komponenten, die gerade auch die jungen Schulabgänger entwickeln sollten, erklärt Michael Bachmaier, der sich im Unternehmen u.a. um die Ausbildung der jungen Mechaniker kümmert. Denn gerade fundierte Ausbildung ist den Unternehmenschefs seit jeher wichtig. Irgendwann, so beschreibt Michael Bachmaier, hätte er aufgehört, all die Praktikanten und Auszubildenden, die man bereits auf den Weg gebracht wirklich mitzuzählen. Aber erinnern könnte er sich noch an alle.

Gebrüder Bachmaier GmbH & Co. Landmaschinen KG, Vohburg

Die Landmaschinen-Werkstatt besteht seit 1994. Die beiden Landmaschinenmechaniker-Meister Franz und Michael Bachmaier sind dabei sowohl im Bereich Reparatur von Landmaschinen, als auch im Bereich des Baus von Sonderkonstruktionen tätig (z.B. Deichmäher).

Hausvorführung in Herrngiersdorf als Präsentationsplattform für Albach-Hacker

 

Im Rahmen einer Hausvorführung in Herrngiersdorf bei der Fa. ROPA wird der selbstfahrende Hacker “Silvator 2000″ der Menninger Firma Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG gezeigt. Der Hacker wird dabei in Aktion zeigen, welche Möglichkeiten er im Bereich der Forstwirtschaft bietet.

Die Hausvorführung unter dem Motto “Neuheiten im Einsatz” findet am Sonntag, 21. November 2010 statt. Der Feldeinsatz ist für den Zeitraum von 10 bis 15 Uhr vorgesehen.

 Programmpunkte

– moderne Robenerntetechnik
– HORSCH Bodenbearbeitungsvorführung
– Vorführung Hacker “Silvator 2000″ der Firma Albach Maschinenbau
– Vorführung GPS-Lenksysteme
– Landtechnikausstellung
– ein Verpflegungszelt sowie
– Programm für Kinder

Mehr dazu auf der Firmenseite der Albach Maschinenbau GmbH.  

Forstwirtschaft als Ideengeber für notwendige Hacker-Eigenschaften

Hackschnitzel ermöglichen umweltbewusstes Heizen. Das aus dem Landkreis Pfaffenhofen/Ilm stammende Unternehmen Albach Maschinenbau GmbH hat einen entsprechenden Hacker entwickelt, der es Land- und Forstwirten ermöglicht, innerhalb kürzester Zeit ihre Baumbestände zu Hackschnitzeln zu zerkleinern. Der Silvator 2000 ist eine mobile Arbeitsmaschine. D.h. dem Fahrer ist es möglich, direkt mit dem Gerät von Standort A nach Standort B zu fahren.

Dem Fahrer ist es möglich, von seiner Kabine aus alle Vorgänge zu steuern. Der Silvator 2000 ist wendig und flexibel und somit auch problemlos im Gelände einsetzbar. Und das Besondere an der Maschine: die Baumstämme müssen nicht ‚Vor-Portioniert‘ werden, sondern können direkt so ins Schneidwerk eingezogen werden, wie sie anfallen.

Mehr Details zum Silvator 2000 erhält man bei Richard Alzinger, der neben dem Vertrieb des Hackers auch bei der Konstruktion maßgeblich beteiligt war. Neben Alzinger sind Franz und Michael Bachmaier die Ideengeber des Silvater 2000.

Informationsmöglichkeiten unter:

Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG
Schlierstraße 20
85088 Menning
Tel: +49 (0) 84 57 93 46 88-0
Fax: +49 (0) 84 57 93 46 88-1
www.albach-maschinenbau.de