Faschingszug in Adelshausen zog am Samstag Besucherströme in die Donaumoosgemeinde

Adelshausen 33 Wägen waren dabei beim Jubiläums-Faschingsumzug in Adelshausen. Was begonnen hat mit vier Wägen und einem kleinen Faschingsevent hat sich im 15 Jahr ausgewachsen zu einem Zuschauermagneten. Denn die Adelshausener feiern immer am Faschingssamstag: erst ein Zug durch Aschelsried, dann bewegt sich der Gaudiwurm weiter nach Adelshausen durch die Hauptstraße. Und ab 17 Uhr wird traditionell in der Spitzauer-Halle gefeiert – mit „Let’s Fetz“, der ortseigenen Band.
Beim diesjährigen Faschingszug – organisiert heuer von der Freiwilligen Feuerwehr Adelshausen – war Motto-Mäßig alles mit dabei: das Ausspionieren von Daten zählte ebenso zu den Themen wie die Tierhaltung oder das Thema Bundeswehr im (Auslands-)Einsatz. Die kommunalpolitischeren Themen im Zug waren mehr bei den Gast-Zugteilnehmern zu finden. Hier war es u.a. die Hochwasserproblematik des Vorjahres, die aufgegriffen wurde.
Stimmung herrschte aber durch die Bank: einerseits bei den Zugteilnehmern auf den Wägen, andererseits bei den Besuchern am Wegrand, die man insbesondere natürlich im Ortskern von Adelshausen, aber auch entlang der Wegstrecke in Aschelsried finden konnte. Ein Phänomen, dass man beim Faschingszug in Adelshausen klar festhalten muss: hier läuft alles unkompliziert ab – bei den Organisatoren, den Teilnehmern aber auch den Besuchern. Und genau deshalb ist der Faschingszug in den letzten 15 Jahren vom Stadium „Geheimtipp“ hin zu einer festen Größe im regionalen Faschingskalender geworden.