Weltjugendtag in Brasilien war ein schwungvolles Fest des Glaubens

Der Weltjugendtag in Brasilien geht zu Ende. Die abschließende Messe mit Papst Franziskus wurde an der Copa Cabana – also direkt am Strand gefeiert. Der 28. Weltjugendtag in Rio de Janeiro gab den Jugendlichen eine Botschaft – Ziel ist Erneuerung der Kirche und die Rückkehr zum Glauben und zur Gemeinschaft. Weiterlesen

Papst verabschiedet sich bei Gläubigen aus aller Welt

Rom Die letzte Generalaudienz unter Papst Benedikt XVI. war etwas besonderes und stand auch unter emotionalen Gesichtspunkten unter einem ganz besonderen Zeichen. Das aus Bayern stammende Kirchenoberhaupt der römisch-katholischen Kirche wird mit dem morgigen Donnerstag seinen letzten Arbeitstag als Papst haben. Ab dem 28.02.2013 um 20.00 Uhr wird Benedikt als Papst emeritiert quasi ein neues Kapitel in der Kirchengeschichte aufschlagen. Weiterlesen

Neue Kardinäle feiern mit Papst Benedikt den Gottesdienst

Rom Zwei Bischöfe aus Deutschland gehören zu den 22 Priestern, die Papst Benedikt am heutigen Samstag im Rahmen der Kardinalserhebung in der Peterskirche in Rom befördert. Dazu zählen u.a. der amtierende Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki (55 Jahre) sowie der 83-jährige Jesuitenpater Karl Josef Becker. Damit sind neun der 213 Kardinäle, die es weltweit in der katholischen Kirche nun gibt aus Deutschland. Eine der Aufgaben der Kardinäle ist die Wahl eines neuen Papstes. Zugelassen dafür sind jedoch nur diejenigen Kardinäle, die das 80. Lebensjahr noch nicht überschritten haben.

Derzeit laufen über 1000 Ehe-Annulierungs-Verfahren

Rom Die katholische Kirche befasst sich derzeit mit 1080 Verfahren zur Ehe-Annulierung. Behandelt wird dies an der römischen Rota, dem zweithöchsten Gerichtshof der katholischen Kirche, erklärte der Dekan der Rota, Bischof Antoni Stankiewicz nach Angaben der vatikanischen Tageszeitung „Osservatore Romano“.

Josef Coutts, derzeit Vorsitzender der Pakistanischen Bischofskonferenz und Bischof von Faisalabad, wird zukünftig Erzbischof von Karachi. Der Papst erkannte den 66-Jährigen z um Nachfolger von Evarist Pinto, der aus Altersgründen in Ruhestand gegengen ist.

 

 

Ist für Kirche und Glaube kein Platz in den Medien und der Öffentlichkeit?

Pörnbach Deutschland würde gerade einmal zwei Prozent der (katholischen) Weltkirche ausmachen. Eine Deutsche Kirche gäbe es also nicht. Und das ist auch nicht notwendig. Allerdings gäbe es eine Kirche in Deutschland. Und die müsste sich letztlich stärker auf ihre Stärken besinnen und den Gläubigen Halt geben. Auch wenn es während der Sonntagsgottesdienste – sofern nicht ein spezielles Zusatzevent geboten sei – meist sehr leer in den Kirchenbänken sei, Werktags noch viel schlimmer, führte Pfarrer Karl Mayr, Priester in Reichertshofen (Landkreis Pfaffenhofen / Ilm) als Prediger des Kapiteljahrtages des Dekanates Pfaffenhofen aus. Der fand 2011 in Pörnbach statt. Während des Sonntag keine Zeit für den Gottesdienst zu haben, bezeichnete Mayr als Ausrede, letztlich hätten die Gläubigen ja auch die Möglichkeit während der Woche einen der Gottesdienste zu besuchen. Allerdings würde trotzdem Glaube gelebt und sei es wichtig, Seelsorgerische Angebote in den Pfarreien anzubieten. Sei es nach wie vor so, dass Menschen nach wie vor Halt im Glauben finden würden. Auch wenn in der öffentlichen Wahrnehmung vielfach anderes suggeriert würde. Dies, so Mayr, konnte man u.a. auch während des Papstbesuches in Deutschland erkennen. Die Stimmung bzw. der Glaube wurde negativ geredet. Dies sei in den großen Fernsehanstalten so, man würde es aber auch in den lokalen Medien entdecken, in denen Kirche und Glaube nicht unbedingt Platz finden würden.

Den Zölibat abzuschaffen, so der Reichertshofener Geistliche, sei kein Allheilmittel. Der Nachwuchs an neuen Priestern sei auch in der evangelischen Kirche – dort gäbe es Frauen im Priesteramt und die Möglichkeit zur Ehe – angekommen. Vielmehr seien u.a. andere Schritte notwendig, um Kirche und Gläubige wieder zu verbinden.

Der Kapiteljahrtag ist ein Gedenkgottesdienst und Zusammentreffen der Gläubigen mehrerer zu einem Dekanat gehörender Gemeinden. In diesem Gottesdienst wird der verstorbenen Geistlichen bzw. kirchlichen Mitarbeiter gedacht. Der Kapiteljahrtag 2012 findet in Reichertshofen (Oberbayern) statt.

Papst-Besuch in Deutschland: die Meinungen der Verantwortlichen gehen auseinander

Kommentar von Ramona Schittenhelm

Freiburg Der Papst ist zurück in Rom. Vier Tage lang befasste sich die Medienwelt, die Politik und die Kirche mit dem Katholischen Oberhaupt. Ein Wir mit den Orthodoxen, ein weiterer tiefer gehender Dialog mit den Protestanten und den Muslimen – der Interkulturelle Dialog war vorhanden, Anstöße wurden gegeben. Auch wenn Benedikt XVI. nicht an jeder einzelnen Station der Deutschlandreise auf  jeden einzelnen Aspekt lange eingehen konnte. Objektiv betrachtet kann der Papst als Oberhaupt der Kirche nur Denkanstöße in die Richtungen geben, Impulse senden und das in immer wieder kehrenden Gesprächen erreichte in der Praxis umzusetzen. Thematisch passend war das Thema rund um die verschiedenen Glaubensrichtungen in der Lutherstadt Erfurt untergebracht.

Vielfach wurde kritisiert, der Papst wäre auf die Thematik rund um die Mißbrauchsopfer nicht ausreichend eingegangen. Faktisch war es aber so, dass das Kirchenoberhaupt bereits bei seinem Flug von Rom nach Berlin gegenüber den Journalisten zu diesem Thema an sich Stellung bezogen hatte. In Erfurt gab es ein Treffen mit Thema am Rande auch noch in der Freiburger Rede – einer etwa 15-minütigen Ansprache des Papstes vor engagierten Katholiken. Benedikt XVI mahnte hier, ebenso wie in vorangegangenen Reden, kritisierte u.a. die zu weltliche katholische Kirche, die zu stark an aufgeblähten Apparaturen hängen würde. Der aus Bayern stammende 84 Jahre alte Papst wünscht sich eine radikale Neuausrichtung der katholischen Kirche. Der Glaube, so das Kirchenoberhaupt, müsste wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Würdenträger forderte er auf, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und den Dialog mit den Gläubigen vor Ort zu suchen. Denn: Kirche seien alle, jeder Einzelne. Die Kirche müsste zurück zu ihren Wurzeln finden.Das Christentum müsste sich den Dingen zuwenden, die wichtig sind, weltoffen und ohne materielle und politische Zwänge. Denn, so der Papst: immer mehr Menschen würden sich von der Kirche nach den Mißbrauchsvorwürfen distanzieren – er könnte dies verstehen, so bereits die ersten Worte bei seiner Ankunft in Deutschland. Faktisch müsste die Kirche versuchen, den Menschen wieder der verlässliche Partner zu sein, den die Gläubigen erwarten.

Der Blick hinaus in die Gemeinden zeigt eines klar: die Gläubigen versuchen, im Glauben halt zu finden. Auch wenn man das an der Zahl der Kirchenbesucher nicht unbedingt ablesen kann. Allerdings sei manches Fürst-Bischöfliche Verhalten mancher Kirchenoberen hier eher hinderlich, denn hilfreich. Dieses von oben herab gehört auch für den Papst nicht zu einem konstruktiven Glauben. Vielmehr sei es ein Miteinander, ein Dialog.

Was also kann die Kirche in Deutschland vom dritten Besuch des deutschen Papstes in seiner Heimat für die Zukunft mitnehmen

  • Mehr Volksnähe von den Bistumsoberen
  • weniger aufgeblähte Apparaturen in den Bistümern
  • mehr Menschlichkeit und soziale Nähe
  • ein konstruktiver Dialog zwischen allen Bevölkerungsschichten und Konfessionen
  • die Bereitschaft von diözesanen Verantwortlichen, sich selbst in der Geltung auch einmal zurück zu nehmen

Ein mögliches praktisches Beispiel – ein Zeichen an die Menschen draußen bzw. die Priester in den Gemeinden – könnte vlt. sein, dass sie ernst genommen werden, mit ihren Aufgaben, Ängsten und Problemen. Wirklich an die Diözesanleitung gelangen kann dies eigentlich nur, indem auch seelsorgerische Mitarbeiter auf diözesaner Ebene den Gang nach unten antreten. Warum nicht einmal z.B. den Weihbischof für ein halbes Jahr als Priester in eine Pfarrei schicken? Warum nicht einmal Mitglieder des Domkapitels nach 5 Jahren auswechseln, zurück zu den Wurzeln. Nur so kann es gelingen, dass oben der Bezug zur Basis – den Gläubigen draußen – nicht verloren geht.

 

 

Die Woche der Entscheidung für Politik, Kirche und JahresendSEO …

Berlin / München Gestern ist in München das Oktoberfest gestartet. München hatte sich zurecht gemacht für den prachtvollen Einzug der Wiesenwirte. Die Rösser wurden herausgeputzt, die Festzugteilnehmer zogen ihre perfekt sitzende Tracht an. Und auch die Sonne strahlte mit allen … im Gedenken an die damalige Hochzeit auf einer Wiese namens „Theresienwiese“.

Die Fans des Oktoberfestes haben heuer einen Tag länger Zeit als gewöhnlich, denn der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober fällt auf einen Montag, so dass das Münchner Oktoberfest heuer erst am Montag endet. Bis es soweit ist, werden jedoch noch einige Großereignisse, größere Momente und interessante Tage die Welt bereichern.

Heute z.B. wählt man in Berlin den neuen Bürgermeister: Klaus Wowereit, Frank Henkel oder Renate Künast werden quasi ab morgen Berlin managen. Der Amtsinhaber Wowereit möchte in seine dritte Amtszeit. Eine der ersten Amtshandlungen des „Neuen“ in Berlin wird sein, den Papst bei seinem offiziellen politischen Besuch in Deutschland in der Bundeshauptstadt zu begrüßen.

Die Papstreise fürt durch einige Regionen Deutschlands: Berlin, Erfurt und Freiburg sind die Eckdaten des Besuches, der in der kommenden Woche abläuft. Die Meldungen in den Zeitungen, Zeitschriften, Radioanstalten, TV-Anstalten und dem Internet werden sich zu den Themen sicherlich überschlagen. Hier wird man sicherlich auch eine Art SEO erleben.

Apropos SEO: ab dem 22. September hat es sich ausge-JahresendSEO’t. Der SuperSEO des OMClubs wird nämlich bereits am 21.09. abends festgestellt. Und die SEO-Optimierung, die auf diesen Begriff zielt, ist beendet. Neue Erkenntnisse für die Online-Marketing-Welt können daraus in der Regel sowohl abgeleitet als auch gewonnen werden. D.h. auch dieser Contest wird die Marketing-Welt ein wenig verändern, und damit auch die Wirtschaft im eigenen Land.

Diskutieren sie mit uns gemeinsam, inweiweit SEO die Kommunikation in Unternehmen und das Bewusstsein der Bürger tatsächlich beeinflussen kann. Wir würden uns über eine konstruktive und lebhafte Diskussion zum Thema SEO mit Ihnen gemeinsam freuen …

Ordensschwester mit 103 Jahren die wohl älteste Besucherin des Weltjugendtages

Madrid 103 Jahre alt und seit 84 Jahren Ordensmitglied: die Ordensfrau Schwester Teresita Berajuan von der Abtei Buenafuente bei Sistal, ist laut Berichten der Katholischen Nachrichtenagentur KNA die wohl älteste Teilnehmerin des Weltjugendtages in Madrid. Mit 19 ist Sr. Teresita am Tag der Geburt des heutigen Papstes, Joseph Ratzinger, am 16. April 1927 ins Kloster ein – seither in strenger Klausur lebend. Am Samstag macht Sor Teresita einen Abstecher nach Madrid, trifft sich mit Benedikt XVI. in der Vatikanbotschaft zu einem persönlichen Gespräch. Und das freue ihre Mitschwester sehr, erklärte die Oberin des Klosters, Mutter Maria. Teresita selbst war über 20 Jahre lang (von 1951 bis 1972) Äbtissin und war bis vor 8 Jahren Köchin in ihrer Abtei, seither steht sie nur noch gelegentlich am Herd. Dann hätten ihre physischen Kräfte etwas nachgelassen, «nicht die mentalen», erklärte die Äbtissin.  Um den Besuch bei Papst Benedikt solle  kein Aufhebens gemacht werden. Sor Teresita wolle nicht im Mittelpunkt stehen. Sie sei für ihr Alter zwar noch gut in Form heißt es. Allerdings inzwischen auch ein wenig ermüdet.

 

Weltjugendtag 2011 in Madrid – die spanische Jugend zelebriert Glauben

Madrid Papst Johannes Paul II hat ihn ins Leben gerufen, den Weltjugendtag. Seit 1984 trifft sich die Jugend der Welt in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten der Welt, um gemeinsam zu Beten und sich über Glaubensfragen auszutauschen. 2005 war es erstmals der aus Bayern stammende Papst Benedikt XVI. der als Oberhaupt der katholischen Kirche der Großveranstaltung vorstand. Frisch im Amt war Köln 2005 quasi einer der ersten Auftritte des damals neuen Papstes. Und der führte ihn ausgerechnet in seine Heimat Deutschland: „Ich freue mich riesig auf Köln! Gemeinsam werden wir etwas Großartiges schaffen. Ich bin sicher, Gott wird unsere Bemühungen segnen.“ So riesig, wie die Freude des Papstes damals war, so groß war auch die Begeisterung in Köln, danach in Sydney. Und seit dieser Woche gastiert der World Youth Day (WYD) eben in Spanien.

Gott ganz nahe zu sein und das Flair genießen, mit anderen jungen Menschen gemeinsam zu beten, zu singen, zu tanzen, das ist es, was den Weltjugendtag ausmache, beschreiben (ehemalige) Teilnehmer. Es seien immer soviele unterschiedliche Kulturen mit dabei, man lerne eigentlich stündlich neue Menschen kennen, befasse sich mit ganz unterschiedlichen Themen. Oder aber, man besucht die verschiedenen theologischen Vorträge von weltlichen und geistlichen Referenten. Denn neben zahlreichen Priestern sind auch Bischöfe und Kardinäle vor Ort. Der Papst selbst wird erst in der Endphase der Veranstaltung erwartet, die Papstmesse wird auch beim Weltjugendtag in Madrid für viele Gläubige das Highlight der Veranstaltung sein, ehe man sich an die Vorbereitung des nächsten WJT 2013 in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro machen wird. Lt. dem dortigen Bürgermeister Eduardo Paes Anfang August, sei dies bereits sicher, die offizielle Bestätigung würde im August folgen, spätestens zum Ende des Weltjugendtages, hieß es auf kath.net bereits vor Tagen. Von Vatikanseite her ist jedoch noch nichts bestätigt, weder die Brasilienreise des Oberhirten, noch der Termin noch der Ort. Der WJT in Spanien endet am 21. August. Spätestens da weiß man Verbindliches. Seit Papst Benedikt sin ddie Weltjugendtage eig. nur mehr alle 3 Jahre, allerdings würde das mit der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien zusammen fallen, was man offenbar vermeiden wolle. Für Papst Benedikt wäre es nach 2007 die zweite Brasilienreise als Papst.

Papst setzt sich für einen Dialog der Menschen ein

Die Kirchen würden Völker, Rassen und Nationen miteinander verbinden. Diese Aussage ist wohl die Kernbotschaft der Pfingstpredikt von Papst Benedikt XVI, die er am Pfingstsonntag den Gläubigen auf dem Petersplatz zugerufen hatte. Sie sollten versuchen, Barrieren zu überwinden und mit anderen in Dialog treten.

Dieses Thema hatte auch Robert Zolitsch, der als Erzbischof von Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz auftrat. Den Gläubigen rät er, aus der Beziehung zu Gott mehr Energie zu ziehen. Speziell seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima sei die Frage nach der Energie eine Entscheidende unserer Zeit geworden.

Der „Chef“ der evangelischen, Ratsvorsitzender Schneider, sprach in seiner Pfingstansprache davon, dass Protestanten frei seien, sich ihre eigene religiöse Identität zu bilden.