Deutschland im Halbfinale: Franzosen wurden mit 1:0 besiegt

Deutschland hat sich mit 1:0 gegen Frankreich in 90 Minuten durchgesetzt und wartet damit im Halbfinale auf ein mögliches Duell mit WM-Gastgeber Brasilien oder Kolumbien. Bereits in der 15 Minute erzielte Mats Hummels das entscheidende Tor für die DFB-Mannschaft und wurde damit zum ‚Mann des Spiels‘ ausgezeichnet. Weiterlesen

Die kleine Blume Theresia – indische Patres feiern in Pobenhausen ihr Ordensfest nach indischem Ritus

Karlskron Theresia von Lisieux ist die Ordenspatronin des Little Flower Ordens, die ihren bayerischen Sitz im Karlskroner Ortsteil Pobenhausen haben. Ihr Gedenktag – ein Tag nach ihrem Todestag – ist der 1. Oktober. Die indischen Patres feiern anlässlich ihrer Ordenspatronin jedes Jahr ein Ordensfest – beginnend am Abend des 2. Oktober mit der Fahnenhissung und einer Vesper – sowie einem Gottesdienst nach indischem Ablauf in der Wallfahrtskirche auf dem Kalvarienberg, wo ihr Kloster steht. Weiterlesen

In Bayern freiwillig neun Jahre bis zum Abitur?

Wer auf das Gymnasium geht in Bayern soll künftig selbst entscheiden können, ob er bis zum Abitur acht oder neun Jahre Zeit benötigt. Der zu bewältigende Stoff ist dabei der gleiche, erklärte Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Dies passiert durch das freiwillige Wiederholen einer Jahrgangsstufe.

Hintergrund ist, dass sich die Vorteile aus der Verkürzung der Gymnasialzeit hin zum G8 bislang noch nicht gezeigt haben. Das Ende der Umstellungsphase ist seit letztem Schuljahr vorbei. Damals hat der letzte Jahrgang der G9-Stufe zusammen mit den G8-Absolventen ihr Abitur gemacht.

Vor neun Jahren wurde vom damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber entschieden, dass man auch in Bayern bereits nach 8 Jahren sein Abitur macht, um im Vergleich zu den andern Ländern wie Frankreich, England oder Amerika sowie Bundesländern Konkurrenz- und Wettbewerbsfähig bleibt.

 

 

Biathlon-WM / Mixed-Staffel: Nach ungünstigem Auftakt doch noch auf dem Siegertreppchen

Ruhpolding Andrea Henkel eröffnete als erste Biathletin für die Deutschen die Heim-WM bei der Mixed-Staffel. Bei frühlingshaften Temperaturen war die Wettkampfstrecke dicht von Zuschauern gesäumt, die für eine fantastische Stimmung zum WM-Auftakt sorgten. Andrea Henkel gegen die Norwegerin Tora Berger, die das Tempo hoch gehalten hatte, lautete zu Beginn des Rennens der Zweikampf. Dazu waren die Russen, die Slowenen, die Franzosen und die Schweden gleich von Beginn an vorne mit dabei. 26.000 Fans waren dabei, als die erfahrene Deutsche Andrea Henkel an den Schießstand fuhr. Und die brachte Deutschland gleich mal mit zwei Nachladern ein wenig in Rückstand. Mit dem Stehendschießen setzte sich die Deutsche wieder etwas besser nach vorne – ging mit einem Rückstand von 36 Sekunden auf Rang 7 liegend auf ihre letzte Schleife. In Führung liegend übergab am Ende die Norwegerin Tora Berger auf ihre Landsfrau Synobe Sonedal. Henkel versuchte den Rückstand noch ein wenig verkürzen und übergab an Magdalena Neuner auf dem 6 Platz liegend (Rückstand: 46 Sekunden) unmittelbar im Verfolgerfeld mit, Slowakei, Finnland, Tschechien, Rumänien,  Lediglich die Franzosen – auf Platz 2 liegend – waren knapp vor diesem Feld. Die Mitfavoriten aus Russland sind noch hinter den Deutschen auf Rang 7.
Magdalena Neuner versuchte auf ihrer ersten Schleife, den Rückstand auf die vor ihr liegenden Athleten zu minimieren und lag bei ihrem ersten Schießen bereits wieder in Medaillennähe hinter Norwegen und Frankreich – unmittelbar hinter der Slowakin Ansastacia Kuzmina. Die 22 Jahre alte Norwegerin kam mit einem riesigen Vorsprung an den Schießstand, musste dort jedoch ein paar Federn lassen und das Verfolgerfeld rückte etwas näher. Nach dem Schießen lag Neuner bereits auf dem Bronzerang – ihr Rückstand lag nur mehr bei 35 Sekunden. Ein rasantes Stehendschießen bei Magdalena Neuner und die Wallgauerin lag nur noch knapp hinter der Norwegerin (8 Sekunden) und den Französinnen (21 Sekunden). Damit scheint für die Herren – Pfeiffer und Birnbacher – und damit die gesamte deutsche Staffel wieder alles möglich. Auf der letzten Schleife schnappte sich Neuner die Norwegerin ziemlich bald und machte sich spielerisch auf die Fersen der Franzosen – 800 Meter vor dem Wechsel nur mehr 8 Sekunden Rückstand auf Frankreich. Brunet konnte noch einen kleinen Vorsprung behalten, Deutschland mit Andreas Birnbacher war jedoch mit 7 Sekunden Rückstand direkt dahinter. Norwegen – in der ersten Herrenschleife mit Ole Einer Björndalen – folgt mit zehn Sekunden Rückstand auf die Deutschen.
Birnbacher gegen Simon Foucade und Ole Einer Björndalen lautete auf der dritten Position das Duell um die Spitzenposition. Ein lupenreines Schießen von Birnbacher brachte das Deutsche Team wieder an die Spitzenposition. Norwegen und Frankreich patzten dagegen – Foucade musste sogar in die Strafrunde. Björndalen konnte mit einem Rückstand von 29 Sekunden auf die Schleife zurück kehren. Weißrussland setzte sich auf den dritten Rang gefolgt von der Slowakei, Russland und Schweden. Die Franzosen hatten nach dem Schießen einen Rückstand von 1:07 Minuten. Der Schlechinger Lokalheld heizte die Stimmung noch ein wenig weiter an – ein fehlerfreies Schießen und Birnbacher verlässt den Schießstand bereits wieder, ehe Björndalen überhaupt mit dem Schießen beginnen konnte. Norwegen mit weiteren Fehlern, der Vorsprung der Deutschen vor der Konkurrenz wächst. Björndalen musste gar in die Strafrunde. Als erster auf die Verfolgung machte sich der Slowene Bauer nach 1:05 Minuten, dicht gefolgt von Björndalen, Malyshko (Russland), den Weißrussen und Schweden. Der Franzosen Simon Foucade musste im Stehendanschlag erneut Federn lassen – es ging in die Strafrunde. Ein Lob von Magdalena Neuner an Andi Birnbacher während der auf der letzten Runde für Stimmung sorgte („Der Andi machte einen Super-Job“).
Bei strahlend blauem bayerischen Himmel übergab Birnbacher vor Traumkulisse an seinen Kollegen Arnd Pfeiffer. Nach dem Zieleinlauf zeigte sich bei Birnbacher bereits Begeisterung über die eigene Leistung und die tollen Fans. Slowenien, Norwegen, Russland und Schweden waren mit über einer Minute Rückstand auf den Plätzen hinter Deutschland.
Ein Sicherheitsschießen mit einem Fehler im liegenden Anschlag und Arnd Pfeiffer ging auf die nächste Laufrunde noch ehe die Konkurrenten überhaupt den Schießstand erreichen konnten. Slowenien nutzte die Gunst der Stunde und reduzierte ebenso wie Emi Hegle Svensson auf 39 bzw. 50 Sekunden. Norwegen konnte auf der zweiten Schleife noch einmal den Rückstand verkürzen. Und Norwegen hatte noch einen Protest am Laufen – ein Schuss Björndalens soll nicht als Treffer gewertet worden sein.
Daumendrücken bei den 16.000 im Stadion und den 10.000 Fans an der Strecke während der letzten fünf Schuss von Arnd Pfeifer, der drei Nachlader benötigte. Strafrunde für die deutsche Staffel, Slowenien fehlerfrei und Norwegen mit einigen Nachladern. Am Ende war es eine knappe und spannende Schlussrunde. Jakob Fak lag 7 Sekunden vor Arnd Pfeiffer und 15 Sekunden vor dem Norweger Svendsen. Zu berücksichtigen ist auch noch eine vermutliche Zeitgutschrift für die Norweger von 25 Sekunden, die entsprechend in die Ergebnisse einfließen wird. Da Slowenien die Spitzenposition behaupten konnte und Svendson besser als Pfeiffer war, blieb für das deutsche Team nur der Bronze-Rang. Fak kam als erstes ins Ziel – die Zeitgutschrift bescherte am Ende jedoch den Norwegern die Gold-Medaille. Damit war der Titelverteidiger erneut siegreich. Die deutsche Mannschaft ließ sich von den Fans trotzdem feiern und winkte den 26.000 zu.

Auch Dirk Nowitzki kann Deutschland gg. Spanien nicht zur Sensation verhelfen

Knapp war sie, die Niederlage bei der Basketball-EM gegen die Spanier. Damit sind die Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale des Turniers deutlich geschmälert, jedoch noch nicht aussichtslos. Die Männer von der Iberischen Halbinsel gewannen am Ende mit 68:77 (33:36) im Zwischenrundenspiel. Spieler wie Chris Kaman und Dirk Nowitzki hatten schwer daran zu knabbern, dass die Spanier am Ende knapp die Nase vorne hatten. Denn die Sensation im ersten Zwischenrundenspiel gegen die favorisierten Südoropäer in Vilnius war durchaus möglich. Dirk Bauermann hatte seine Spieler gut eingestellt, allerdings hinterließ der straffe Turnierzeitplan – das sechste EM-Spiel innerhalb einer Woche – bei den Deutschen Spielern Spuren.

Die besten deutschen Werfer waren mit 19 Punkten Dirk Nowitzki und mit 15. Chris Kaman. In der Sechsergruppe ist Deutschland bislang ohne Sieg. Um die Qualifikation für das Viertelfinale sowie die Olympischen Spiele in London zu schaffen, ist Rang vier in dieser Gruppe Pflicht. „Es ist noch alles drin, jetzt geht es halt um alles oder nichts, die letzten beiden Spiele müssen wir unbedingt gewinnen“, sagt Nowitzki.

Die deutschen Basketballer abzuschreiben, wäre zu früh. Denn die Leistung stimmte. Gegen die Turkei sowie Gastgeber Litauen können die DBB-Spieler dies auch noch unter Beweis stellen und den Einzug ins Viertelfinale schaffen. Denn: zwei Siege können theoretisch dazu reichen.

 

 

Hockey-EM: Deutschland holt gegen die Niederländer 7.ten EM-Titel

Mönchengladbach Zweimal Deutschland gegen die Niederlande – bei den Frauen und bei den Männern. Die DHB-Frauen haben gegen die Oranjes bereits verloren und mussten sich mit dem Vize-Europameister zufrieden geben bei der Heim-Europameisterschaft in Mönchengladbach. Bei den DHB-Herren sieht es besser aus, die Mannschaft von Markus Weise hat sich gegen die Niederländer behauptet. Mit 4:2 sicherten sich die DHB-Herren den siebten EM-Titel im Feldhockey.

Auf dem Weg ins Finale schossen die DHB-Jungs bereits die Engländer vom Feld. Inzwischen – die Erfolge auch in den letzten Jahrzehnten bestanden bereits – wird Feldhockey immer beliebter. Die Sportart gehört bekanntlich zu den ältesten Vereinssportarten Deutschlands, fristet aber immer ein wenig das Schattendasein. Die DHB-Herren beispielsweise sind amtierender Olympiasieger und gewannen bereits einige EM- und WM-Titel. Durch den Einzug ins EM-Endspiel gelang den Herren (ebenso wie übrigens auch den Damen) die Qualifikation für die olympischen Sommerspiele 2012 in London.

Gegründet wurde der deutsche Hockeybund 1909 in Bonn, 400 Vereine und 70.000 Mitglieder gehören ihm an.

Die Bilanz ist einzigartig. Die DHB-Herren konnten an bislang allen Feld-Hockey-Turnieren (WM) teilnehmen, holten 2 x Gold, 1 x Silber und 5 x Bronze. Bei Olympia gab es 3x Gold. In Europa ist man sowohl auf dem Feld als auch in der Halle Rekord-Europameister: in der Halle gewann man 12 x bei 13 Turnieren, auf dem Feld holte man bis dato 6 Titel.

Dem deutschen EM-Team im Warsteiner Hockeypark in Münchsmünster gehörten folgende Spieler an: Maximilian Müller, Martin Häner, Oskar Deecke, Christopher Wesley, Moritz Fürste, Jan-Marco Montag, Tobias Hauke, Benjamin Wess, Pilt Arnold, Linus Butt, Oliver Korn, Max Weinhold, Matthias Witthaus, Florian Fuchs, Benedikt Fürk, Philipp Zeller, Thilo Stralkowski, Tim Jessulat.

 

 

 

 

 

Weltjugendtag 2011 in Madrid – die spanische Jugend zelebriert Glauben

Madrid Papst Johannes Paul II hat ihn ins Leben gerufen, den Weltjugendtag. Seit 1984 trifft sich die Jugend der Welt in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten der Welt, um gemeinsam zu Beten und sich über Glaubensfragen auszutauschen. 2005 war es erstmals der aus Bayern stammende Papst Benedikt XVI. der als Oberhaupt der katholischen Kirche der Großveranstaltung vorstand. Frisch im Amt war Köln 2005 quasi einer der ersten Auftritte des damals neuen Papstes. Und der führte ihn ausgerechnet in seine Heimat Deutschland: „Ich freue mich riesig auf Köln! Gemeinsam werden wir etwas Großartiges schaffen. Ich bin sicher, Gott wird unsere Bemühungen segnen.“ So riesig, wie die Freude des Papstes damals war, so groß war auch die Begeisterung in Köln, danach in Sydney. Und seit dieser Woche gastiert der World Youth Day (WYD) eben in Spanien.

Gott ganz nahe zu sein und das Flair genießen, mit anderen jungen Menschen gemeinsam zu beten, zu singen, zu tanzen, das ist es, was den Weltjugendtag ausmache, beschreiben (ehemalige) Teilnehmer. Es seien immer soviele unterschiedliche Kulturen mit dabei, man lerne eigentlich stündlich neue Menschen kennen, befasse sich mit ganz unterschiedlichen Themen. Oder aber, man besucht die verschiedenen theologischen Vorträge von weltlichen und geistlichen Referenten. Denn neben zahlreichen Priestern sind auch Bischöfe und Kardinäle vor Ort. Der Papst selbst wird erst in der Endphase der Veranstaltung erwartet, die Papstmesse wird auch beim Weltjugendtag in Madrid für viele Gläubige das Highlight der Veranstaltung sein, ehe man sich an die Vorbereitung des nächsten WJT 2013 in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro machen wird. Lt. dem dortigen Bürgermeister Eduardo Paes Anfang August, sei dies bereits sicher, die offizielle Bestätigung würde im August folgen, spätestens zum Ende des Weltjugendtages, hieß es auf kath.net bereits vor Tagen. Von Vatikanseite her ist jedoch noch nichts bestätigt, weder die Brasilienreise des Oberhirten, noch der Termin noch der Ort. Der WJT in Spanien endet am 21. August. Spätestens da weiß man Verbindliches. Seit Papst Benedikt sin ddie Weltjugendtage eig. nur mehr alle 3 Jahre, allerdings würde das mit der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien zusammen fallen, was man offenbar vermeiden wolle. Für Papst Benedikt wäre es nach 2007 die zweite Brasilienreise als Papst.

Countdown zur Heim-WM: Norwegen heute abend der letzte Testgegner

345 Spiele hat die Deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft bislang bestritten. Das Team, welches heute von Silvia Neid trainiert wird,hat eine augezeichnete Bilanz: 236 der absolvierten Spiele haben die Nationalen Fußball-Heldinnen dabei gewonnen. Bei 64 Niederlagen gab es 45 Unentschieden. Die Torbilanz spricht mit  960:284 ebenfalls sehr für die DFB-Mannschaft.

28 Partien wurden gegen die USA bestritten, 26 gegen China, 25 gegen Italien, 20 gegen Dänemark. Rekord-Gegner der Deutschen Frauen war der heutige Gegner Norwegen. Bislang bestritt man gegen den heutigen Gegner, der ebenfalls für die WM qualifiziert ist, 33 Partien. Deutschland gewann 15 x, Norwegen 13 x, 5 Partien endeten unentschieden. Die Torbilanz zwischen Deutschland und den Norwegerinnen liegt bei 57:47 Toren. Die letzte Partie zwischen beiden Mannschaften fand am 7.9.2009 statt.

Insgesamt spielten die deutschen Frauen bisher gegen folgende Nationen: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Kroatioen, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Nigeria, Nordkorea, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Schottland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Sowjetunion, Spanien, Taiwan, Tschechische Republik, Tschechoslowakei, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA und Wales.

15 Fußballerinnen haben bisher die 100er-Grenze überschritten. D.h. konnten mehr als 100 Mal für Deutschland auflaufen. Brigit Prinz – 1977 geboren – ist dabei mit bislang 211 Einsätzen die absolute Spitzenreiterin und einzige, die auch mehr als 200 x für den DFB spielte. Die weiterne 14, die zum 100er Club gehören, sind

Birgit Prinz, Kerstin Stegmann, Ariane Hingst, Bettina Wiegmann, Renate Lingor, Sandra Minnert, Doris Fitschen, Sandra Smisek, Silke Rottenberg, Kerstin Garefrekes, Martina Voss, Steffi Jones, Silvia Neid, Heidi Mohr, Pia Wunderlich. Der letzte Teil der Bilanz vor der WM betrifft die Torschützen.Bettina Wiegmann ist die einzige deutsche Fußballerin bislang, die Ehrenspielführerin beim DFB ist. Bei den Herrn sind dies Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Uwe Seeler und Fritz Walter. Nach Gero Bisanz und Tina Theune-Meyer ist Silvia Neid erst die dritte deutsche Bundestrainerin seit Bestehen der Deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft.

Frankreichs Fußball-Frauen punkten kurz vor der WM: Olympique Lyon holt Champions-League 2011

Der deutsche Meister Turbine Potsdam hat das Champions-League-Endspiel gegen Olympique Lyon mit 0:2 verloren. Die Potsdamerinnen waren im Laufe des Spieles nicht in der Lage, den während der Saison gewohnten Druck gegenüber dem Gegner aufzudrängen und sein Spiel durchzuziehen. Statt dessen schafften es die Französinnen nur vier Wochen vor der Weltmeisterschaft in Deutschland, die deutschen Spielerinnen zu bezwingen – wohingegen man ein Jahr zuvor noch verloren hatte.
Weiterlesen

IOC stellt München ein gutes Zeugnis aus

München kämpft um die Olympischen Winterspiele 2018. Die bayerische Landeshauptstadt ist einer von drei Bewerbern – neben Bayern treten Frankreich und Südkorea ins Rennen. Pyonchang – der Favorit aus Südkorea – ist dabei aber keineswegs mehr weit voraus. Die Prüfer des Internationalen Olympischen Komites haben allen drei Austragungsorten ein gutes Zeugnis ausgestellt. D.h. die Wettkampfstätten und die Infrastruktur seien dort gut. Rückenwind haben die Organisatoren um Ex-Eiskunstläuferin Katarina Witt auch durch das positive Votum der Garmisch-Partenkirchener Bürger und deren Bürgerbegehren erhalten. Die Bevölkerung dort hat sich am Wochenende mehrheitlich für die Weiterführung der Bewerbung ausgesprochen. Die Entscheidung, wo die Winterspiele sowie die Paralympics 2018 stattfinden werden, findet Anfang Juli 2011 statt. Die Entscheidung treffen über 100 stimmberechtigte Delegierte des IOC.