Baar-Ebenhausen plant dritte Kindertageseinrichtung

Elisabeth Pamler (SPD) will zum 31.12. den Gemeinderat Baar-Ebenhausen (Landkreis Pfaffenhofen/Ilm) verlassen. Den Part der Seniorenbeauftragten wird sie jedoch bis 2020 weiter führen. Mögliche Nachrücker aufgrund der Wahlergebnisse von 2014 wären Elisabeth Glöser bzw. Brigitta Winkelmann. Der Gemeinderat behandelte in einer Sondersitzung diverse Großprojekte.

Aussegnungshalle

Am Gemeindefriedhof im Ortsteil Baar befindet sich eine Aussegnungshalle. Immer häufiger werde diese auch zur Abhaltung von Trauerfeierlichkeiten genutzt. Da diese damals in sehr offener Bauweise erfolgte, müsse man sich hier baldmöglichst Gedanken machen, wie man das Bauwerk umgestalte. Ziel müsse es sein, hier einen nahezu geschlossenen Raum zu erhalten, damit die Hinterbliebenen im Trauerfall einigermaßen komfortable Möglichkeiten hätten, erklärte Bürgermeister Ludwig Wayand im Rahmen der Sondersitzung des Gemeinderates, in der Planungsvorhaben der kommenden zwei Jahre besprochen wurden.

Erweiterung Rathaus

Bis 2021 solle im Idealfall die Erweiterung des bestehenden Rathauses nicht nur ausgeplant, sondern bereits umgesetzt sein. Derzeit laufen Bedarfsermittlungen im Rathaus. Der Altbau sei in den vergangenen Jahren bereits weitgehend saniert worden, erklärt Berthold Beil (Hoch-/Tiefbau Gemeinde). Der Anbau sei notwendig, da man das in der Gemeinde notwendige Personal ebenso wenig gut unterbringen könne, wie die Unterlagen, die es vorzuhalten gelte, so Bürgermeister Ludwig Wayand. Die Idee ist es, östlich des bestehenden Rathauses, die Fläche auf der derzeit Garagen sowie der Alte Bauhof steht, zu überplanen.

Münchner Straße / Straßensanierung

Die Sanierung der ehemaligen Bundesstraße – also der Münchner Straße – im südlichen Ortsbereich steht an. Im Bereich zwischen Bahnbrücke und Kolpingstraße ergibt sich augrund von häufigeren neuen Teerschichten eine Höhenteigerung in Richtung Ortsmitte von 40 bis 60 Zentimeter. Da dies früher eine nicht in Gemeindesitz befindliche Straße war, ergaben Verhandlungen mit der übergeordneten Behörde die Zuordnung in ein anderes Förderprogramm. Damit, so Bürgermeister Ludwig Wayand, könne man die Straße vom Aufbau her für die Gemeinde selbst kostengünstiger sanieren. Die Straßenbau-Maßnahmen kosten rund 1,3 Millionen Euro. Die Begleitmaßnahmen wie z.B. die Verschmälerung der Straße erfordert rund 1,25 Millionen Euro. Inzwischen habe man jedoch auch für die Erneuerung der Straße selbst von der Regierung von Oberbayern eine Zusage, diese mit 50 Prozent bezuschusst zu bekommen, so der Bürgermeister.

Neubau Schulgebäude

Der in den späten 1980er Jahren in Betrieb gegangene Schulhaus-Neubaur könnte möglicher Standort einer längst überfälligen Mensa werden. Einige Räume im Gebäude seien ungenutzt, würden sich nach entsprechenden Umbaumaßnahmen gut für Lager, Spiel-, Aufenthalts- und Speiseraum eignen. Und die bedürfe es in Zukunft immer mehr, da viele Schüler bis in die Nachmittagstunden in der offenen Ganztagsschule zu betreuen sind. Mit entsprechenden hellen Fenstern könnte man beispielsweise die Kellerräume des Schulgebäudes so umgestalten das es keiner weiteren Flächenversiegelung für einen sonst notwendigen Neubau eines Gebäudes bedürfe, regt Bürgermeister Ludwig Wayand seine Gemeinderäte an, sich zu diesem Thema bis zu einer der kommenden Sitzungen Gedanken zu machen. Denn dann solle das Thema näher erörtert werden. Derzeit hätten die Mitarbeiter der offenen Ganztagsschule drei lange und zwei kurze Nachmittagsgruppen zu betreuen.

3te Kindertageseinrichtung in Baar-Ebenhausen

Vier mögliche Standorte stehen im Raum, um die dringend notwendige dritte Kindertageseinrichtung zeitnah zu planen und möglicherweise bereits im September 2019 in Betrieb nehmen zu können. Neben den reinen Baukosten müsse man sich als Gemeinde dabei selbstverständlich auch über den Gebäudeunterhalt sowie die Kosten und die personelle Besetzung der so entstehenden Gruppen Gedanken machen. Immerhin bedeute es einen Personalmehraufwand von 6 bis 8 Personen. Aber: dieser sei aufgrund der steigenden Zahl an zu betreuenden Kindern notwendig. Bereits mit der Einschreibung 2018 werde man mit der bestehenden Notgruppe wohl nicht mehr auskommen, so Bürgermeister Ludwig Wayand.

Im Zuge der Überplanung würde man im Kirchlichen Kindergarten eine Krippen-, zwei Kindergarten und eine Integrationsgruppe unterbringen. Der Gemeindekindergarten würde zwei Krippen-, zwei Kindergarten- und eine Integrationsgruppe beherbergen. Und in der neuen Einrichtung hätte man letztlich zwei Krippen und zwei Gruppen. Ingesamt also Platz für 60 Krippenkinder (bisher 48) und 180 Kindergartenkinder (bisher 150).

Der Standort der neuen Einrichtung sollte auf einer Gemeindefläche erfolgen, die nicht erst angekauft werden müsse. Im Gespräch sind dabei: der Verkehrsübungsplatz im Ortsteil Ebenhausen, der möglicherweise die Anbindung an das Nahwärmenetz als Vorteil aufweisen könnte. Der derzeitige Spielplatz in der Rosenstraße, der ohnehin einer Überplanung bedürfe sowie die beiden von Bürgermeister Wayand favorisierten Flächen: an der Siedlungsstraße südlich des Fischerhäusels könnte man die Einrichtung sehr gut nach Fertigstellung der Hochwasserfreilegung angliedern. Mit entsprechenden Parkmöglichkeiten und einer Anlegung des Gartenbereiches könnte man so die Fläche an der Paarbrücke deutlich aufwerten und den benötigten Raum zeitnah schaffen. Die vierte Alternative wäre am ehemaligen Bahngelände. Dieses soll zeitnah überplant werden. Im Auge hat das Gemeindeoberhaupt mit seinen Gemeinderäten hier die Schaffung von sozialem Wohnraum, Platz für die örtliche Spielgruppe und einer Möglichkeit für die Vereine. Integrativ könnte man hier auch die dritte Kindertageseinrichtung mit ansiedeln.

Bayern: Für Kindergarten-Besuch (Vorschule) werden Eltern seit September finanziell entlastet

In Bayern werden Eltern von Vorschulkindern finanziell entlastet. Das Gesetz ist zwar noch nicht endgültig vom Landtag verabschiedet. Allerdings sind die Politiker parteiübergreifend für die Familien entlastende Maßnahme des Sozial- und Familienministeriums von Ministerin Christine Haderthauer. Weiterlesen

Kinder und junge Familien bekommen hier ein finanzierbares Umfeld

Baar-Ebenhausen (Landkreis Pfaffenhofen/Ilm) sei gerade bei jungen Familien beliebt als Zuzugsort beschrieb Bürgermeister Ludwig Wayand im Rahmen der Bürgerversammlung. Dies liege an den moderaten Preisen, die man hier – trotz der Nähe zu Ingolstadt und München, der Autobahnanbindung sowie der Bahn-Haltestelle – hier hätte. Weiterlesen

Bahnprojekt kommt die Gemeinde Baar-Ebenhausen günstiger – Spielraum für Investitionen – Treffpunkt Regional

Baar-Ebenhausen 3 Stunden Bürgerversammlung, 200 Besucher und Bürgermeister Ludwig Wayand (CSU) konnte seinen Mitbürgern positive Zahlen vermelden. In Baar-Ebenhausen (Landkreis Pfaffenhofen) sei man auf  dem richtigen Weg, einem Weg der zukunftsführend sei, leitete das Gemeindeoberhaupt die Bürgerversammlung am heutigen Abend ein. Beim Rück- und Ausblick auf die Finanzsituation stellte Wayand dar, dass die Gemeinde eigentlich ganz gut durch die Krise gekommen sei und durch umsichtige Planungen und zielführende Investitionen zum richtigen Zeitpunkt auch mittelfristig in eine gute Zukunft kommen würde.

Kinder, Senioren und Bauplatz-Schaffung zentrale Themen

Das Thema Kinderkrippe wird in Baar-Ebenhausen gemeinsam mit der katholischen Kirchenstiftung St. Martin angegangen, so dass man neben der bereits in Betrieb befindlichen Kinderkrippe im Gemeindekindergarten ab September 2013 auch im katholischen Kindergarten Platz für die Kleinsten zur Betreuung hätte. Dann stehen im Katholischen Kindergarten 3 Kindergarten- und eine Kinderkrippengruppe und im Gemeindekindergarten 3 Kindergarten und 2 Krippengruppen zur Verfügung. Wayand blickt aber bereits nach vorne. Die Kinder, die jetzt im Kindergarten Betreuung haben benötigen über kurz oder lang auch im Grundschulalter eine Hausaufgaben- und Mittagsbetreuung. D.h. es ist davon auszugehen, dass das, was bereits angeboten wird in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftshilfe noch ausgebaut werden müsse. Hier sei man kontinuierlich am beobachten und auf die Bedürfnisse eingehend.

Ebenfalls die Nachbarschaftshilfe sei es, die den Seniorentreff der Gemeinde konstruktiv unterstütze. Allerdings wolle man von Gemeindeseite in 2012 einen Seniorenbeauftragten installieren um noch zielgerichteter und stärker auf die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung in der Gemeinde eingehen zu können.

Baar-Ebenhausen bei Zuzüglern beliebt

Baar-Ebenhausen hat derzeit zahlreiche Anfragen bzgl. Bauplätzen. Im Zusammenhang mit der Bahntrassenverlegung und dem noch ausstehenden aber für 2012 und 2013 durch die Deutsche Bahn umzusetzenden Lärmschutz ergibt sich für die Gemeinde im Bereich der Auen- und Eschenstraße sowie im Bereich der Kolpingstraße und dem Bahnhofsring einiges an Bauland – teils im Gemeindebesitz, teils in privater Hand. Dieses Gebiet soll zielführend überplant werden und Interessierten dann die Möglichkeit für eine Wohnbebauung geschaffen werden, damit Baar-Ebenhausen von derzeit 5002 Einwohnern weiter langsam und kontinuierlich wachsen könne. Denn die Einkommens- und Gewerbesteuer, die man in 2011 und voraussichtlich auch in 2012 erwirtschaftet hat bzw. wird sind es, die als Stützpfeiler in der Haushalts-Planung angesehen werden konnte. 2011 beispielsweise konnte man etwas mehr an Einnahmen verbuchen, als man in den Schätzungen angenommen hatte, dadurch ist die Gemeinde in der Lage gewesen, fast eine halbe Million Euro als Rücklagen in den Haushalt einzustellen, so dass man nun bei einem Rücklagenstand von 4,1 Millionen Euro ist.

Die brauche man aber auch für die anstehenden Projekte, erklärte Wayand in seinem fundierten Rück- und Ausblick. 2011 konnte man die Urnenwand im Gemeindefriedhof erweitern, einige marode Straßen ausbessern und einige Teile des Bahnprojektes bereits umsetzen. Finanziell ist da die Gemeinde Baar-Ebenhausen dank einiger zäher Verhandlungen und schon vor Jahren getroffener Vereinbarungen finanziell ziemlich gut raus gekommen, zeigte Wayand den Bürgern auf. Das Gesamtprojekt (P+R, Brücken etc.) kostet rund 1,3 Millionen Euro, gut 930 000 Euro bekommt man jedoch über Zuschüsse etc. wieder zurück.

Energie-Thema wird demnächst im Gemeinderat thematisiert

Nun will man sich dem Thema der Energiewende annehmen. Die Machbarkeitsstudie wird derzeit durch Prof. Dr.-Ing Markus Brautsch, tätig an der Hochschule Amberg-Weiden, ausgearbeitet und in der Mai-Sitzung im Gemeinderat vorgestellt. Dabei wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten es im Gemeindebereich gäbe, um seinen Anteil dazu beizutragen, dass die Anteile der erneuerbaren Energie bis 2020 deutlich gesteigert werden können. Biomasse, Wasser, Wind und Photovoltaik wurden angesprochen, wobei die Voraussetzungen für Windkraft in Baar-Ebenhausen aufgrund der Windsituation und der geographischen Situation (nichts hügeliges) sowie die Nähe zum Flughafen Manching derzeit wohl kaum gegeben sind.

Obligatorisch ist in der Bürgerversammlung in Baar-Ebenhausen auch der Abwasserbeseitigungsverband Ingolstadt Süd Thema. Wayand – Verbandsvorsitzender des ABV – sprach  hier kurz die Splitt-Abrechnung und die sich dadurch erhöhenden Kosten im Bereich des Frischwassers an. Dieser liegt zukünftig bei 1,64 statt 0,95 Euro – etwa das Niveau das man auch in Ingolstadt hat. Dies sei jedoch aufgrund der gesetzlichen Vorgaben notwendig geworden, dies getrennt zu berechnen, erklärte Wayand. Der ABV arbeite kostendeckend. D.h. die Kosten, die anfallen für Wasser und Abwasser würden an die Bürger weitergegeben. Die Kostenberechnungen hierzu erfolgen im Abstand von vier Jahren, so dass immer wieder entsprechende Anpassungen (verbrauchsabhängig) nach oben bzw. unten erfolgen würden.

Der Breitbandausbau – beginnend in Ebenhausen-Werk wird im Herbst 2012 beginnen und abzüglich des Zuschusses voraussichtlich 110.000 Euro kosten. Ebenfalls in Ebenhausen-Werk (im Umfeld der Firmen EHL und Asphaltwerke) hatte der Gemeinderat 2011 ein Gewerbegebiet ausgewiesen und die entsprechende öffentliche Beteiligung gestartet. Ziel ist es damit, Gewerbe anzusiedeln und zugleich die mit Altlasten durchsetzte Fläche (u.a. Asbest und Cadmium) so zu bereinigen und in den Griff zu bekommen. Im Bereich Hochwasserschutz schreiten die weiteren Verhandlungen etwas zäher voran. Am 30. April 2012 wird den derzeit betroffenen Anwohnern die Möglichkeit gegeben, sich vor Ort eine ähnliche Begebenheit anzuschauen, wobei die Gemeinde diese Bürger entsprechend anschreiben würde.

Entscheidung über Radweg und Straßenausbau zwischen Pichl und Ebenhausen-Werk hängt am Markt Manching

Die Ausführungen waren entsprechend anschaulich und fundiert, so der Tenor der anwesenden Bürger. Dadurch waren die Anliegen, die man vorbrachte eher kleineren Charakters. Ein markantes Thema war sicherlich die Ortsverbindung zwischen Ebenhausen-Werk und Pichl (Markt Manching), die als zu eng und dadurch gefährlich angesehen wurde. Der schon vor Jahren angesprochene Radweg sei bis dato noch nicht verwirklicht, so einige Bürger. Das Problem, so Bürgermeister Wayand, liege hier jedoch nicht bei der Gemeinde Baar-Ebenhausen sondern an Manching. Wayand hätte im Laufe seiner Amtszeit bereits mehrfach mit seinem Amtskollegen Herbert Nerb Kontakt aufgenommen und sogar angeboten, die Organisation und Planung der Konzeption in die Hand zu nehmen. Allerdings würde es wenig Sinn machen, wenn Baar-Ebenhausen hier auf den ortseigenen Flächen anfangen würde. Denn die seinen lediglich 300-400 Meter – der Rest liegt im Verantwortungsbereich von Manching.

Auch in Schleswig-Holstein setzt die Landes-SPD auf erfolgreichen Oberbürgermeister

Kiel Ähnlich wie in Bayern mit Christian Ude (Oberbürgermeister von München) setzt auch die SPD in Schleswig-Holstein auf einen Spitzenkandidaten im Landtagswahlkampf, der die kommunale Erfahrung und Popularität besitzt. Der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig soll offensichtlich der SPD-Spitzenkandidat im Norden werden. Die Entscheidung soll auf dem heute beginnenden zweitägigen Parteitag in Lübeck fallen bzw. bekannt gegeben werden. Dort verabschieden die Delegierten die Landesliste sowie das Wahlprogramm. Schwerpunkt im Regierungsprogramm ist das Thema Bildung. Ziel der SPD sei es, dass weniger Lehrstellen abgebaut werden. Darüber hinaus möchte man erreichen, dass mindestens ein Kindergartenjahr beitragsfrei für die Eltern werden soll.

 

 

Verschiebung einiger Bauprojekte beschert Karlskron Aufschub bei der Schuldenentwicklung

Karlskron Die Wirtschaft in der Gemeinde geht nach oben, allerdings ist dies noch nicht vollständig in den Gewerbesteuereinnahmen dieses Jahres angekommen. Die tatsächlichen Einnahmen hier seien etwas schlechter, als man dies angenommen hatte. Allerdings hätten sich die Steuereinnahmen als Hauptfinanzmittel der Gemeinde Karlskron durchaus wieder positiv entwickelt, so dass man einen gewissen Handlungsspielraum hätte. Die bereits genehmigte Kreditaufnahme von rund 3,6 Millionen Euro konnte für 2011 noch vermieden werden, da man einige Großprojekte ins Folgejahr verschieben musste, erklärte Bürgermeister Friedrich Kothmayr im Rahmen seines Jahresrückblickes.

Generell sei die Gemeinde Karlskron aber auf einem guten Weg mit seinen neuen Baugebieten sowie den Planungen rund um das Breitbandnetz, welches man als Tochterunternehmen der Gemeinde realisieren will. Die Zahl der Einwohner mit Hauptwohnsitz in Karlskron ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Die aktuellen Bau- und Großprojekte seien auf den Weg gebracht. Dazu zählen die Kinderkrippe, die Fertigstellung des Bauabschnittes Fruchtheimer Straße, die Wegesanierung des alten Friedhofes sowie die (demnächst in die Fertigstellung gehende) Sanierung des Leichenhauses sowie die Sanierung des Bürgerhauses Pobenhausen (siehe gesonderter Bericht). Erneuert werden konnte die Abwasserpumpstation Schreinergraben, die Sanierung der Volksschule mitsamit ihrer Hackschnitzelheizung, die die umliegenden öffentlichen Gebäude wie Rathaus und Kindergarten mit Energie mitversorgt.

Bei seinem Ausblick auf 2012 führte Kothmayr neben dem Bürgerbegehren die Kinderkrippe, die Fertigstellung der Fruchtheimer Straße sowie des Bürgerzentrums in Pobenhausen an. Ferner soll es Verbesserungen und Sanierungen im Abwassernetz in den Ortsteilen Adelshausen und Pobenhausen geben und das Kriegerdenkmal Karlskrons errichtet werden. Für die Ortsumfahrung Pobenhausen-Karlskron soll für die Variante IV eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden, damit man weitere Klarheiten bzgl. der Situation vor Ort bekommt. Im Bereich Karlskron Süd und Josephenburg stehen Baugebietsausweisungen bevor. Nicht aus den Augen verlieren möchte man auch die Planung und Umsetzung der Zweifachturnhalle. Ein wichtiges Anliegen für die Zukunft sei neben der Umsetzung des ortseigenen Breitbandnetzes auch die Entwicklung einer eigenen nachhaltigen Energiegewinnung.

Erzieher händeringend gesucht – Klappt das mit den Betreuungsplätzen bis 2015?

Fernstudium Erzieher – ist das die Lösung, wenn es zukünftig heißt, erforderliche Betreuungsplätze für Kinder zur Verfügung zu stellen? Aktuell gibt es ja wieder eine heiße Debatte, da bekannt geworden ist, dass die Kommunen mit dem Bau von Betreuungseinrichtungen hinter dem geforderten Soll hinterher hinken. Die Bundesregierung hat auf den Weg gebracht, möglichst vielen Eltern die Möglichkeit zu schaffen, für ihre (auch unter 3-Jährigen) Kinder Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen. Einige Gemeinden haben ihre Hausaufgaben bereits gemacht, andere sind noch fleißig an der Planung bzw. Umsetzung. Neben den Räumlichkeiten sind es aber auch die Personen, die diese Einrichtungen ausmachen. Je praxisnäher und fundierter sie ausgebildet sind, desto besser ist dies für die jeweilige Einrichtung und die Entwicklung der Kinder.

Das aufgrund der höheren Zahl an Betreuungsplätzen auch ein Mehr an Erziehern erforderlich ist, liegt letztlich auf der Hand. Faktisch könnte man daraus folgern, dass der Beruf des Erziehers einer mit Zukunftsperspektiven ist. Vor allem auch deshalb, da man bereits im Kindesalter für die entsprechende Bildungsprägung der Kinder – immer vor dem Hintergrund der jeweiligen familiären Situation – verantwortlich ist.

 

Donikkl … das Kleine-Monster-Konzert findet statt in ….

Altmannstein 1056 Stimmen hat der Kindergarten in Altmannstein erhalten und damit das Gewinnspiel von Donikkl Andreas Donauer gewonnen. Das beste „Kleine Monster Video“ brachte den Altmannsteiner Kindern ein Konzert im eigenen Kindergarten von Donikkl und die Tigerbande.Die Altmannsteiner hatten am Ende 268 Klicks mehr als die Konkurrenz.In der Finalrunde setze man sich gegen die Kindergärten Ornbau, den Kindergarten Münchsmünster, den Kindergarten Plattling und den Kindergarten St. Michael an.

Das Sieger-Video ist zu sehen unter www.kleine-monster.de.

Brandl:: Negatives Ranking der Bertelsmann-Stiftung unzutreffend, Ausbau der Kinderbetreuungsplätze in Bayern läuft auf Hochtouren

München „Bayerns Gemeinden, Märkte und Städte bauen seit Jahren intensiv und bedarfsgerecht Betreuungsplätze für Kinder in Kinderkrippen und Kindergärten aus. So ist die durchschnittliche Betreuungsquote für unter dreijährige Kinder von 13,9 Prozent Anfang 20008 innerhalb von nur drei Jahren auf 23,9 Prozent Anfang 20011 gestiegen. Damit ist dem Bedarf der Eltern von Kleinkindern an Plätzen für außerfamiliäre Betreuung in den ländlichen Räumen wohl weitgehend Rechnung getragen worden“ sagte

Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl heute in München. Scharfe Kritik übte er an den Aussagen einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, die in einem Ländervergleich ein Ranking der Ganztagsangebote Ost- und Westdeutscher Bundesländer gelistet hat.

Bayern liegt danach auf einem der letzten Plätze. „Dieses Ranking geht an denn bayerischen Verhältnissen vorbei. Die Studie hat nämlich nur gefragt, wie viel Prozent der Kinder ganztags betreut werden. Der konkrete Bedarf wurde dagegen nicht ermittelt. Das ist aber das Entscheidende. Wie viele Eltern wünschen welche Zeitfenster für die Betreuung ihrer Kinder und können diese Bedarfe vor Ort auch befriedigt werden?

Denn was nützt eine Einrichtung im Bayerischen Wald oder im Allgäu, die rund um die Uhr geöffnet hat und demzufolge bei jedem Ranking in der Spitzengruppe steht, aber Eltern in diesen Orten lediglich einen Betreuungsbedarf von maximal fünf Stunden am Tag bekunden?“ Brandl betonte, dass Bayerns Gemeinden und Städte „bedarfsgerecht“ ausbauen. „Der Ausbau hat sich ausschließlich nach dem örtlichen Bedarf zu richten. Wir erheben regelmäßig den örtlichen Bedarf an Kinderbetreuung und stellen entsprechende Betreuungsplätze zur Verfügung. Der Ausbau für dieses bedarfsgerechten Plätze gerade für Krippenkinder laufen unvermindert auf Hochtouren. Während es in den Großstädten durchaus noch einen Nachholbedarf an Kinderbetreuungsplätzen gibt, hat sich in den ländlichen Gegenden des Freistaats die Situation deutlich verbessert. Wer etwas anderes behauptet, vergleicht Äpfel mit Birnen und handelt damit unseriös.“