Arbeitslosenzahlen in Bayern weiterhin konstant

Nürnberg Der Februar war ziemlich kalt. Dies hat sich negativ-verzögernd auf den Frühjahrsaufschwung am Arbeitsmarkt ausgewirkt. Damit bleibt die Zahl der Arbeitslosen in Bayern mit 280.000 Menschen konstant, heißt es in Vorabmeldungen zu den Arbeitslosenzahlen, die am Dienstag bekannt gegeben werden. Der Grund liegt darin, dass insbesondere auf Baustellen und im Landschaftsbau derzeit die Arbeit noch brach liegen würde. Allerdings sei die Nachfrage nach Arbeitskräften trotz der etwas schwächeren Konjunktur derzeit aber immer noch hoch, heißt es aus dem bayerischen Sozialministerium. Im Vergleich zum Vorjahr (Februar 2011) sei die Zahl der Erwerbslosen demnach immerhin um 30 000 zurück gegangen.

Breisgauer Florian Zumkeller-Quast an der Spitze der Bundes-Piraten

Berlin/Nürnberg 800 Mitglieder bundesweit gehören den Jungen Piraten – einer noch ziemlich neuen politischen Gruppierung an. Im September 2011 hatten sie für Furore gesorgt, als man mit seinen auf der Liste befindlichen Kandidaten ins Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen ist. Ziel der Zukunft ist es, auf Europa-, Bundes-, Landes- und Kommunalebene bei den Entscheidungen mitzuwirken. Dieses Ziel soll das neue Führungsduo weiter forcieren. Der 21 Jahre alte Breisgauer Florian Zumkeller-Quast wurde auf der Mitgliederversammlung in Nürnberg zum neuen Vorsitzenden der Jungen Piraten gewählt. Sein Stellvertreter ist der 19 Jahre alte Paul Meyer-Dunker. Julia Reda und Susanne Graf, die bislang die Geschicke der Jungen Piraten lenkten, waren zur Neuwahl nicht mehr angetreten.

Drei Standorte in Bayern sind von der Bundeswehrreform betroffen

Manching / München Der Standort in Oberstimm wird dem Rotstift der Bundeswehrreform zum Opfer fallen. Soweit konnte man Horst Seehofers (CSU) Aussagen am Mittwoch abend vor der Landtagssitzung in München deuten. Der Bundeswehrfliegerstandort in Lagerlechfeld sowie Roth bleiben dagegen offensichtlich erhalten. Der Freistaat wird aber im Zuge der Reform, die im Frühjahr durch Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) eingeläutet wurde, einige Einschnitte hinnehmen müssen. Denn das Bundesheer muss von 250 000 auf etwa 170 000 Soldaten schrumpfen. Dadurch, dass man die Wehrpflicht ausgesetzt hat, ist man bereits bei einem Stamm von 200 000 Soldaten, der Rest muss über Standort-Kürzungen erreicht werden.

Aktuell gibt es etwa 400 Standorte, im Zuge der Reform sollen 30 davon geschlossen und 58 verkleinert werden. Am heutigen Mittwoch wollte Verteidigungsminister Thomas de Maiziere mit den Details vor die Presse treten.

Im Vorfeld durchgesickert war, dass Oberstimm seine Kaserne – die FlaRak-Gruppe 23 – verlieren wird. Nach Roth in Mittelfranken beispielsweise kommt die Offizierssschule der Bundeswehr. Für Bayern bedeutet die Reduzierung im Bundeswehrsektor einen Einschnitt in die Arbeitsplatzsituation, da gerade hier einige High-Tech-Arbeitsplätze im Militärbereich angesiedelt sind.

Kommunale – Fachmesse für Kommunalbedarf am 19. Und 20. Oktober in Nürnberg

Nürnberg Es ist wieder so weit: Unter dem Motto „Chancen durch die Energiewende“ und dem Motto „Neue Wege der Bürgerbeteiligung“ öffnet nächste Woche für zwei Tage die KOMMUNNALE, Bayerns größte Fachmesse für Kommunalbedarf, im Messezentrum Nürnberg ihre Pforten. Angesichts der sich stetig verändernden Lebensbedingungen in den Gemeinden der ländlichen Räume Bayerns müssen Lösungen aufgezeigt werden, um allen Städten und Gemeinden Perspektiven aufzuzeigen. Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl wird auf der parallel zur Fachmesse stattfindenden Jahresversammlung des Verbands zahlreiche Spitzenpolitiker begrüßen, die zu den aktuelle kommunalpolitischen Themen Stellung nehmen werden. Zu nennen sind: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Wirtschaftsminister Martin Zeil und Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer. Der frühere Staatsminister Erwin Huber wird mit Prof. Dr.-Ing. Albert Göttle vom bayerischen Umweltministerium und Dr. Gerd von Laffert vom bayerischen Wirtschaftsministerium sowie dem Vorstandsvorsitzenden von E.ON Bayern, Thomas Barth, Götz-Ulrich Luttenberger von den Städtischen Überlandwerken Coburg und Gerd Bock von der Unterfränkischen Überlandzentrale über die sich für die Kommunen bietenden Chancen durch die Energiewende diskutieren. Innenminister Joachim Herrmann, Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen, Prof. Dr. Thomas Olk von der Universität Halle/Wittenberg und Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebunds werden die Konsequenzen aus Stuttgart 21 ausloten.

Die Fachmesse richtet sich an die Einkäufer und beschaffungsverantwortlichen der Städte und Gemeinden sowie an die bayerischen Bürgermeister und Gemeinde- oder Stadträte. Das Fachangebot ist breit gefächert und umfasst folgend e Bereiche: Informations- und Kommunikationstechnik; Straßen und Verkehr; Energie; Rund ums Büro; Ausstattung gemeindlicher Einrichtungen; Marketing und Beratung der Gemeinden; Personalführung; Finanzdienstleistungen; Moderne Feuerwehren; Präsentation der Gemeinden.

Eine gute Gelegenheit, Anliegen und Probleme der Städte und Gemeinden zu diskutieren und sich über aktuelle und zukünftige in den Kommunen anstehen de Themen zu informieren, bietet der messebegleitende Fachkongress. In Vorträgen und Diskussionsrunden mit Vertretern der Bundes-und Landespolitik sollen Antworten unter anderem zu folgenden Themen gegeben werden: Landesentwicklung, Wasserpreise, Energieversorgung, Dienstrechtsreform, Kommunen im öffentlichen Meinungsbild.

Verkehrsunfall bei Reichertshofen

Reichertshofen / Baar-Ebenhausen Zur Unfallzeit am 8.10. gg. 4.20 Uhr im Reichertshofener Ortsteil Langenbruck (Autobahnauffahrt Richtung Nürnberg) wollte ein 47jähriger aus Högertshausen mit seiner Sattelzugmaschine nach links in die Autobahnauffahrt abbiegen. Hierbei übersah er den entgegenkommenden Pkw Mitsubishi einer 43jährigen Wolnzacherin. Beide Fahrzeuge kollidierten mit der linken Front. Der Pkw kam ca. 30 Meter nach der Unfallstelle zum Stehen. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 16000 Euro.

Trunkenheit im Verkehr

Bei einer Verkehrskontrolle am 7.10. gg. 23 Uhr in Baar-Ebenhausen (Brückenstraße) wurde bei einem 47jährigen Mofafahrer aus Baar-Ebenhausen Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Alkotest ergab 1,40 Promille. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eröffnet.

 

Die weltweite Medienpresse hat ‚Baar-Ebenhausen‘ für sich entdeckt

Baar-Ebenhausen Am 19. September 1931 soll ein gewisser Hauptwachtmeister Probst von der Bayerischen Gendarmeriestation Reichertshofen den durch den Ort Baar-Ebenhausen (Landkreis Pfaffenhofen / Ilm) fahrenden Adolf Hitler „geblitzt“ haben. 80 Jahre war das Ereignis her.  Und diese kleine Meldung, die man an diesem Tag im Donaukurier entdecken konnte war es, die die weltweiten Medien dank der Internet-Vernetzung auf sich aufmerksam werden ließ. Denn wenn man die Informationsentwicklung der dann folgenden Tage bis Ende September ein wenig beobachtete, so stellte man fest, dass z.B. am 27. September 2011 der Sydney Morning Herald, als die Tageszeitung in Australien folgende Mitteilung publizierte: „Heil Hitler, you’re nicked“. In dem Artikel ging es ebenfalls darum, dass in der bayerischen Gemeinde etwas kurioses passierte, der ehemalige deutsche Reichskanzler zu schnell durch den Ort gefahrebn sei. Berichtet wurde, dass diese Information in Bayerischen Archiven gefunden wurde. Berichtet wurde u.a. auch in Brasilien (Terra Brasil), Polen (Polskie RAdio), Spanien (El Mundo) und Rumänien (Romnania Libera). Der El Mundo titelte am 28.09.2011 „El primera pecado de Adolf Hitler: sobrepasar el limite de velocidad“. Baar-Ebenhausen wird darin als ein Ort nahe München bezeichnet. In Rumänien war es am 27.09.2011 soweit „Cum a incercat Hitler sa scape de-o amenda“.Dies ist nur ein kleiner Auszug all der Medien, die in den vergangenen Tagen über die kurze Informationsmeldung berichtet hatten.

Nun kurz zu den Fakten, die in allen Medien identisch waren – nur eben jeweils in der Landessprache:am 19.09.1931 um 13.37 war es, als der PKW mit dem Kennzeichen II A- 19357 von Nürnberg kommend in Richtung München unterwegs war – zu schnell. In (Baar-)Ebenhausen war es, wo Hauptwachtmeister Probst das Fahrzeug aufgrund seiner Geschwindigkeit aufschrieb und die Informationen weiter gab, wonach man den Fahrzeugführer ermitteln sollte. Das Protokoll Probsts ging an die Polizeidirektion München, da diese für das dort zugelassene Fahrzeug zuständig war. Probst bat darum, den Fahrzeughalter zu ermitteln und dessen Papiere und Personalien zu prüfen.

Schon damals wurde an die Beweispflicht bei der Geschwindigkeitskontrolle gedacht: In seinem Protokoll, welches in den Bayerischen Archiven aufbewahrt wird, war zu lesen: „Die Geschwindigkeit wurde von zwei Beamten mit zwei Stoppuhren festgestellt und durchfuhr das Fahrzeug eine an beiden Seiten bebaute mit Stahlband abgemessene Strecke von 200 m in 13 Sekunden, was die obige Geschwindigkeit ergibt.“ Festgestellt wurde von den beiden Polizisten eine Geschwindigkeit von 55,3 km/h – der Fahrzeuglenker war also fast doppelt so schnell, als es an dieser Stelle erlaubt gewesen wäre.

Die Münchner Kollegen reagierten promt, teilten nur 3 Tage später mit, dass der Fahrzeughalter  ein gewisser Adolf Hitler sei, der in der Prinzregentenstraße 16, zweiter Stock wohnhaft war. Am 23.09.1931 wurde das Protokoll zum Strafzettel als erledigt angesehen, Hitlers Fahrer Julius Schreck gab an, dass er auf Anweisung seines Chefs „so schnell wie möglich“ gefahren sei. Ob die Strafe tatsächlich beglichen wurde, geht aus den Unterlagen jedoch nicht hervor.

Überliefert wurde in diesem Zusammenhang auch ein Grund, weswegen Hitler so rasant unterwegs war: im Artikel des Donaukuriers ist zu lesen, dass am 18.09. – also einen Tag vor der Geschwindigkeitsübertretung – Hitler gegen 15 Uhr mit seinem 100 PS starken Mercedes von München nach Nürnberg unterwegs war, nachdem er sich von seiner Halbnichte Angela „Geli“ Raubal verabschiedet hatte. Mit ihr verband den späteren Reichskanzler eine nicht nur rein verwandschaftliche Beziehung. Vormittags gab es einen Streit der beiden, zwei Stunden später erschoss sich die 23-jährige Raubal mit Hitlers Pistole in der gemeinsamen Wohnung. Hitler erfuhr dies tags darauf, als er in Richtung Bayreuth unterwegs war, Julius Schreck wurde sofort instruiert, umzukehren und so schnell als möglich zurück zu fahren. Um 13.37 Uhr gerieten die beiden dann in die Polizeikontrolle, um 14.30 Uhr erreichten sie München. Die wahren Hintergründe des Selbstmordes von Geli Raubal, der historisch belegt ist, konnten nie geklärt werden.

 

 

Bahnhof wird von östlicher Seite her an den Busverkehr angeschlossen

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Baar-Ebenhausen Die Angelegenheit rund um die ICE-Strecke zwischen München und Nürnberg hat viel Energie und Zeit gekostet. Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres in Bayern soll ein weiterer Meilenstein gesetzt werden. Die Brücke zwischen Reichertshofen und Baar-Ebenhausen wird für den Auto- und Busverkehr freigegeben. Eine kurze Zwischenbilanz:

Sind die Maßnahmen im Zeitplan und im Sinne der Gemeinde verlaufen bisher?

Ludwig Wayand: Die Aufbaumaßnahmen sind innerhalb der festgelegten Zeitfenster! Lediglich die Brücke nach Grillheim wird sich geringfügig um ca. 6 Wochen verschieben. Die Maßnahmen bringen die Gemeinde Baar-Ebenhausen in eine neue Ära. Die Auswirkungen werde ich in den nächsten Monaten erläutern. Natürlich ist nicht alles zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt worden, aber wo gehobelt wird fallen Späne! Letztendlich konnte man sich immer gütlich einigen.

Lärmschutzmaßnahmen, P+R-Parkplatz von der Ortsseite her, Busanbindung: wie ist hier der Sachstand?

Ludwig Wayand: Die Lärmschutzmaßnahmen sind nach dem Bestand von 1998 berechnet. Dies ist für mich unbefriedigend aber nicht mehr korrigierbar, da ich da noch nicht in Amt und Würden war. Die anderen Dinge konnte ich regeln. Die Parkplätze (150 Stück) werden gebaut und reichen erst mal aus. Auch eine Bushaltestelle an der Ostseite wird nun auf mein Drängen hin realisiert.

Die Finanzzusagen von Seiten der Bahn werden immer wieder diskutiert. Wie ist hier denn nun die tatsächliche Situation. Welche Kostenzusagen sind verbindlich und wie hoch wird die tatsächliche Belastung der Gemeinde im Hinblick auf den diesjährigen und die nächstjährigen Haushaltspläne der Gemeinde sein?

Ludwig Wayand: Es gibt einen Kostenansatz über jedes einzelne Projekt, aber Abrechnungen sind noch nicht gelaufen. Wenn es für die Gemeinde gut läuft werden wir uns mit ca. 950.000 € beteiligen.

Das heißt, dass man 2011 sogar noch günstiger weg kommen wird, als ursprünglich angenommen? – D.h. kann man aus der Verschiebung der Kosten denn gesamt gesehen als Gemeinde (verschuldungstechnisch) Profit ziehen?

Ludwig Wayand: Die Kostenbeteiligung bei den Bahnprojekten wird die Gemeinde Baar-Ebenhausen nicht in eine Verschuldung führen. Diese Gelder haben wir in der Rücklage. Eine Verschiebung der Zahlungen führt zu keinem Vorteil, da die Zinsen im Augenblick kaum Geld in die Haushalte spült.

Vielen Dank für das Gespräch.

 


Neuer Bahnhof Baar-Ebenhausen: Halbzeit mit dem SEV

Baar-Ebenhausen Über zehn Jahre stand das Gerüst, mit dem die Bahnpendler, die am ehemaligen Bahnhof Reichertshofen in Richtung München wollten, klettern mussten. Seit einer Woche ist damit Schluss. Der neue Bahnhof Baar-Ebenhausen – nur einige huntert Meter in nördlicher Richtung gelegen – ist in Betrieb. Lt. Bahnangaben einer der modernsten Bahnhöfe aktuell, was das Schaltwerk betrifft. Der Wechsel vom alten auf den neuen Bahnhof vollzog sich in der vergangenen Woche. Am Montag morgen gg. 4.40 sollte der erste Zug einrollen, mit etwas Verspätung. Die Arbeiten an den Gleisen waren erst wenige Minuten vorher abgeschlossen worden. Für die Bahnpendler ist der neue Bahnhof – sobald sich dort alles eingependelt hat – sicherlich eine Erleichterung. Gerade in der ersten Woche gab es dennoch einige Schwierigkeiten. Da bis zum 5. August lediglich ein Gleis für alle Züge am Bahnhof verfügbar ist, werden einige Züge ausfallen bzw. durch einen Schienenersatzverkehr ersetzt werden – befristet für den Zeitraum von 2 Wochen.

Problempunkt hier: der regelmäßige Pendler weiß es vmtl., der Gelegenheitsfahrer dagegen steht am Bahnhof, sucht im unmittelbaren Umfeld dort nach einem Bushalt, wird diesen dort jedoch nicht finden. Statt dessen hängen am Bahnhof Zettel aus, dass der SEV, also der Schienenersatzverkehr, NICHT am Bahnhof verkehrt. Was man dort jedoch ebenso vergeblich sucht, wie in den Sonderfahrplänen der Bahn, ist eine Lageskizze vom Bahnhof und dem Standort der SEV-Haltestelle. Denn dort ist alles eingetragen – Petershausen, Reichertshausen, Pfaffenhofen und Rohrbach – nur eben Baar-Ebenhausen (respektive Reichertshofen) nicht. Und dass, obwohl gerade an diesem Bahnhof die Erläuterung wichtiger denn an allen anderen Standorten wäre. Denn überall anders hält der Bus letztlich mehr oder weniger direkt vor dem Bahnhof. In Baar-Ebenhausen dagegen müssen die Zugfahrer bis zum 5.8.2011 einen Fußmarsch von knapp 20 Minuten in Kauf nehmen, der – da die Brücke zwischen Baar-Ebenhausen und Reichertshofen wg. der Bahnstrecke ebenfalls außer Betrieb ist – entlang der Bahnstrecke führt. In Reichertshofen (Neuburger Straße) angekommen, heißt es nun nach links weiter zu gehen, vorbei am Supermarkt und unmittelbar vor dem Steinmetz-Betrieb an der Linienhaltestelle „Stockau“ halt machen. Denn von hier aus verkehrt der SEV nach Rohrbach bzw. von Rohrbach.

Polizeidirektion Oberbayern (Nord) zieht Bilanz des Unwetters von gestern

Vergleichsweise glimpflich fällt die Unwetterbilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord für die vergangene Nacht (22.06.2011) aus. Konkrete Schäden beschränkten sich auf den Landkreis Eichstätt und das Stadtgebiet Ingolstadt. Im Süden war noch der Landkreis Starnberg betroffen. 88 Unwetterbedingte Polizeieinsätze legte die Einsatzzentrale in Ingolstadt von 18.00 bis ca. 21.00 Uhr an.

Der Schwerpunkt der Schäden lag eindeutig im Landkreis Eichstätt. In Demling wurde ein Haus durch Sturmböen komplett abgedeckt. Ein umgestürzter Baum blockierte kurzzeitig zwei Fahrstreifen der Autobahn Nürnberg – München (BAB A 9) auf der Höhe der Rastanlage Kösching. Von einem Hotel in Eichstätt fielen Dachziegel auf die Straße, an der B 13 bei Schernfeld fiel eine Buche auf einen Pkw. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Im Stadtgebiet von Eichstätt wurde eine schwere Werbetafel auf einen geparkten Pkw geschleudert. Verletzt wurde niemand. In Seuversholz fiel ein Baum auf eine Kapelle und beschädigte diese. In Friedrichshofen war eine Werbesäule umgefallen und drohte auf die Straße zu rollen. In Wettstetten  neigte sich der Maibaum so weit, das er drohte, auf ein Haus zu stürzen. In Mörnsheim-Ensfeld knickte ein Strommast, die Leitung war unterbrochen. Im südlichen Landkreis von Eichstätt fiel vorübergehend der Strom aus.

In Ingolstadt fielen Ampeln aus und es wurden Stromleitungen durch herabfallende Äste beschädigt.  Am Viktualienmarkt fiel ein Baum auf eine Bude.  Im Landkreis Starnberg war ein Baum auf die Oberleitung der S 6 gefallen und fing Feuer. Die Verbindung zwischen Pasing und Tutzing war vorübergehend unterbrochen. Im Tunnel bei Etterschlag (BAB A 96) war kurzfristig Wasser eingedrungen.

Marek Mintal geht vom Club nach Rostock

Von den Club-Fans hat sich Marek Mintal bereits auf emotionale Weise verabschiedet. Der 33 Jahre alte Slowake wird zukünftig für Hansa Rostock in der zweiten Bundesliga spielen. Mintal hat einen Zweijahresvertrag erhalten. Der Wechsel erfolgte ablösefrei, da Mintal keinen Vertrag beim 1. FC Nürnberg mehr hatte. Gemeinsam mit Frau Katka und den beiden Söhnen Jakub und Sebastian zieht der fränkische Ex-Torjäger damit an die Ostsee.