Silber für Biathleten, Gold für Rodel-Team in Russland bei Olympia

Erik Lesser hat am Donnerstag für die nächste Medaille des deutschen Olympia-Teams gesorgt. Der 25 Jahre alte Biathlet belegte in Sotschi im fünften Biathlonrennen während der Olympischen Spiele den zweiten Rang im Einzelrennen. 20 Schuss ins Schwarze bescherten Lesser am Ende einen Rückstand von 12,2 Sekunden auf den Olympiasieger Martin Foucade aus Frankreich. Weiterlesen

Deutsche Rodeldoppelsitzer holen ebenfalls Gold bei Olympia

Bei den Rodel-Wettbewerben haben die Deutschen Sportler quasi bislang alles abgeräumt. Nach Felix Loch und Natalie Geisenberger holten auch Tobias Wendl und Tobias Arlt bei den Doppelsitzern die Goldmedaille. Damit sind die deutschen Rodler absolute Topfavoriten beim Team-Wettbewerb der olympischen Spiele. Weiterlesen

Erneuter Dreifacherfolg für die deutschen Rodelfrauen

Winterberg Deutschlands Rodeldamen haben die Weltspitze erneut dominiert. Erneut Natalie Geisenberger aus Miesbach war es, die das Rennen für sich entscheiden konnte. Weiterlesen

Deutsche Rodel-Männer räumen auch bei der EM in Russland ab

Sigulda Die deutschen Rodel-Herren haben in dieser Saison alles abgeräumt, was es zu holen galt und damit eine ähnliche Dominanz an den Tag gelegt, wie man dies in den letzten Jahrzehnten vor allem von den Damen kannte. Denn: Kaum ein Podestplatz in den diesjährigen Weltcup-Rennen wurde nicht von einem DSV-Rodler belegt. Das Europameisterschaftsrennen gewann Andi Langenhan nach zwei geglückten Läufen und Bahnrekord am Ende vor Armin Zöggeler und seinem Team-Kollegen Felix Loch. Damit gehen Gold und Bronze nach Deutschland, während Altmeister Zöggeler aus Italien noch einmal mit Silber glänzen konnte. In der Gesamtwertung die totale deutsche Dominanz: Felix Loch holt den Gesamtweltcup, Langenhan und David Möller belegten die folgenden Plätze. Und auch die weiteren Teammitglieder Johannes Ludwig und Ralf Palik konnten in dieser Saison überzeugen und einige gute Plätze einfahren, was insbesondere auch Bundestreiner Norbert Loch unheimlich freute. Er und seine Rodler hoffen darauf, in der neuen Saison noch einmal an diese Leistungen anknüpfen zu können, schließlich hat Gesamtweltcup-Gewinner Felix Loch ja noch ein weiteres großes Ziel: denn neben Olympiagold und dem WM-Sieg fehlt dem Gesamtweltcup-Gewinner noch der Triumph bei einer Europameisterschaft. Sein Bronze war die erste Medaille des jungen Rodlers aus Berchtesgaden überhaupt bei einer EM.

Felix Loch hat den Gesamt-Weltcup im Rodeln gewonnen

Sigulda Als insgesamt vierter deutscher Rodler konnte Felix Loch den Gesamtweltcup gewinnen. Der 22 Jahre alte Rodler aus Berchtesgaden entschied den Weltcup bereits vor dem Saisonfinale für sich und liegt damit vor dem Weltcupfinale uneinholbar in Front. Neben Loch haben bisher u.a. Jens Müller und Georg Hackl die Saisonwertung der Rodler für sich entscheiden können. Allesamt haben sie auch olympisches Gold gewinnen können.

Favoriten-Team aus Deutschland holt sich auch Team-Gold im Rodeln

Altenberg Tatjana Hüfner, Felix Loch sowie Toni Eggert und Sascha Benecken: diese vier Namen galten bereits vor der Weltmeisterschaft der Rodler als die großen Favoriten auf Team-Gold bei der Heim-WM. An der Favoritenstellung hätte sich wohl auch nichts geändert, wenn eine der Positionen umbesetzt werden müsste. Zwei amtierende Weltmeister und die Medaillengewinner bei den Doppelsitzern setzten sich gegen Kanada, Österreich, Italien und Russland durch. Die Plätze 2 und 3 gingen an Russland und Kanada. Österreich wird geschlagen Vierter. Nach den Siegen in den Einzelrennen konnten die Deutschen im Teamwettbewerb ihre ganze Routine ausspielen und brachten drei gekonnte Einzel-Top-Leistungen in ein perfektes Gesamtergebnis. Auch wenn es am Ende fast noch ein wenig knapp wurde. Tatjana Hüfner erreichte exakt die gleiche Zeit, wie die Zweitplatzierte Russin, Felix Loch fuhr einen kleinen Vorsprung heraus und die Silber-Gewinner im Doppelsitzer Eggert und Benecken fuhren das Rennen mit einem knappen Vorsprung noch einmal ein.

Deutsche Rodlerinnen Hüfner und Geisenberger mit Gold und Bronze bei der WM

Altenberg Nach dem ersten Durchgang hatte es noch nicht so gut ausgesehen: Tatjana Hüfner – amtierende Weltcup-Gesamtsiegerin und Olympiasiegerin – lag ‚nur‘ auf dem zweiten Rang. Natalie Geisenberger aus dem oberbayerischen Miesbach war sogar nur auf dem vierten Rang. Am Ende gewannen die beiden doch ihre Medaillen und konnten den Heimvorteil nutzen. Eine furiose Aufholjagd Hüfners war es, die den Sieg bescherte. Schwer gemacht hatte es ihnen die Russin Tatiana Iwanowa, die nach dem ersten Lauf in Führung lag. Für Tatjana Hüfner war es der 4. WM-Triumph nach 2007, 2008 und 2011. Die weiteren Deutschen Corinna Martini (5.) und Anke Wischnewski (6.) ergänzten das gute Teamergebnis. Zwischen den Deutschen lag auf Rang 4. Alex Gough.

Deutsche Rodel-Männer top: Felix Loch holt dritten Weltmeistertitel

Altenberg Der Samstag in Altenberg stand ganz im Zeichen des Herren-Rennens. Die Entscheidung fiel nach zwei Läufen: am Ende lag der 22 Jährige Felix Loch vor Albert Demtschenko und Armin Zöggeler.
In der Weltcup-Saison dominierten die Deutschen, sorgten mehrfach für Drei- und Vierfach-Erfolge allen voran die Top-Rodlern Felix Loch, David Möller, Johannes Ludwig und Andi Langenhan. Bundestrainer Norbert Loch hatte daher im Rennen die Qual der Wahl.

Favorit des WM-Rennen auf der technisch anspruchsvollen Bahn war Felix Loch, der bereits im Vorjahr in Cesana knapp von Armin Zöggeler (6. WM-Titel) abgefangen wurde. Der Berchtesgadener Loch ist amtierender Olympiasieger und Gesamt-Weltcup-Sieger und mehrfacher Weltmeister.

Bei -14 Grad Lufttemperatur mussten die 37 Athleten 17 Kurven bewältigen. Der junge Berchtesgadener Loch befuhr die WM-Bahn mit Startnummer 1 mit Bahn-Bestzeit. Größere Fehler konnten bei der auf Fahrt nicht erkannt werden. Loch eliminierte dabei die bestehende Bahn-Bestzeit seines Teamkollegen Langenhan, der folgte. Kleinere Fehler und damit ein kleinerer Rückstand, der im Kampf um die Medaillen für Erschwernis sorgte. Der fast 40 Jahre alte Armin Zöggeler – für viele als Geheimfavorit gehandelt – handelte sich im ersten Durchgang ebenfalls bereits einen kleinen Rückstand auf Loch ein. Johannes Ludwig platzierte sich auf Rang 4 des ersten Durchgangs. Der Zwischenstand nach Lauf 1: Loch vor Zöggeler, Albert Demtschenko (Russland), Ludwig, Langenhan und Möller. Alle vier Deutschen damit unter den besten sechs Athleten im entscheidenden zweiten Durchgang.

Der Sonneberger David Möller legte im zweiten Durchgang noch einmal zu und forderte die Konkurrenten noch einmal. Und auch Andi Langenhan holte zum Angriff aus. Ein top Mannschaftsergebnis war den vier deutschen Rodlern damit bereits sicher. Und auch Johannes Ludwig behauptete sich vor seinen Teamkollegen und führte die deutsche Riege im Finallauf an (Ludwig vor Langenhan und Möller).Albert Demtschenko (Russland) sicherte sich zum Saisonende hin noch einmal eine Medaille (Silber) und Armin Zöggeler (Bronze). Felix Loch rettete die deutsche Ehre und holte den Weltmeister-Titel, seinen Dritten nach 2008 und 2009.

Silber für deutsche Rodel-Doppelsitzer Eggert und Benecke

Altenberg Die deutschen Rodel-Doppelsitzer besorgten dem DSV einen erfolgreichen Auftakt. Die Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecke belegten hinter den Österreichern Andreas und Wolfgang Linger den zweiten Rang. Auch Bronze ging an Österreich. Tobias Wendl und Tobias Arlt wurden am Ende vierte des Rennens. Damit sind noch drei Titel bei der Heim-WM zu vergeben: Herren, Damen und Team. Das Wunsch-Ziel von vier Titeln bei der eigenen Weltmeisterschaft kann damit nicht mehr ganz erreicht werden.

Deutsche Rodler erneut mit Vierfach-Erfolg: Felix Loch erstmals nicht auf dem Podest

Die deutschen Rodelherren knüpfen in dieser Saison an die Erfolge der Frauen an. Souverän führt der Berchtesgadener Felix Loch die Weltcup-Wertung im Herren Einsitzer an. Der junge Rodler aus Oberbayern konnte die Gesamtführung sogar klar verteidigen, obwohl er beim letzten Rennen ’nur‘ den vierten Rang belegte und damit in dieser Saison erstmals das Podium verpasste. Vor ihm lagen am Ende in St. Moritz in der Schweiz drei Teamkollegen.
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