Die Planung der gemeindlichen Tochterfirma wird konkret: Firma zur Errichtung des Glasfasernetzes steht

Karlskron Die ortseigene Breitbandversorgung – also die Errichtung eines Glasfasernetzes zur Verbesserung der Internetanbindung im Gemeindebereit – geht in die nächste Phase. Der Gemeinderat bestellte in seiner aktuellen Sitzung den Bürgermeister Friedrich Kothmayr als Werkleiter der GmbH, Hedwig Brüderle als zweite Bürgermeisterin wird seine Stellvertreterin und zugleich dem Werkausschuss vorstehen. Dem Aufsichtsrat gehören neben dem Bürgermeister noch der Leiter der Arbeitsgruppe Breitbandversorgung Bernd Nentwig an. Ziel ist es, ab Februar bereits verstärkt in die Akquise möglicher Kunden zu gehen, die von Beginn an ans ortseigene Glasfasernetz angeschlossen werden möchten. Vorrausichtlich am 26. Februar soll es hierzu eine Informationsveranstaltung im Ort geben. Die beiden Bereiche Netz und Technik sind getrennt von einander zu sehen (wir berichteten). Das Glasfasernetz wird ausschließlich von der Gemeinde errichtet und verbleibt im Besitz der Gemeinde, die Ortsnetz GmbH wird jeweils zu gleichen Teilen von der Gemeinde und der Firma Sacoin Südbayern betrieben, wobei das Unternehmen verantwortlich für die Telefon- und Internettechnologie sein wird.
Ein weiterer Punkt der Sitzung war die Bestätigung der beiden neu gewählten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Karlskron. Markus Schardt wurde vom ehemaligen Stellvertreter zum neuen Kommandanten gewählt, nachdem sein Vorgänger aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand. Der Stellvertreter Schardts ist Thomas Drewa. Der Gemeinderat bestätigte die Wahl.
Am Rande der Sitzung gingen die Gemeinderäte noch kurz auf das bevorstehende Bürger- und Ratsbegehren ein, welches am Sonntag zur Abstimmung steht. Beschlüsse, die zu diesem Thema in den letzten Jahren gefasst wurden, sind alle öffentlich erfolgt und der Verfahrensweg daher auch nachvollziehbar und in der Gemeindeverwaltung einsehbar. Bernd Nentwig erklärte stellvertretend für seine Gemeinderatskollegen fraktionsübergreifend im Namen der drei Fraktionssprecher, dass man sich zuletzt mit der Scherm-Gruppe auf ein Kompromiss-Papier einigen konnte, welches Bestandteil des Ratsbegehrens sei. Dies beinhaltet unter anderem Limitierungen und Begrenzungen das Ausbauvorhaben betreffend (wir berichteten). Von Seiten der AUDI AG wurde den Fraktionssprechern Nentwig, Thomas Krammer und Andreas Schwinghammer schriftlich bestätigt, dass der Automobilkonzern nach derzeitigem Stand von gleich bleibenden Transportahlen und Transport-Standzeiten ausgehen würde. Daraus resultierend sei kein wesentlich höheres Verkehrsaufkommen zu erwarten.