Eine Lösung für Rathaus und Kindergarten in Pörnbach muss gefunden werden

Pörnbach Die Gemeinde liegt nahe der Kreisstadt Pfaffenhofen / Ilm und an der Bundesstraße B13 und bietet eine optimale Wohnqualität für die Bürger. Nachgefragt bei Bürgermeister Alois Ilmberger, wollte die Redakteurin wissen, wie sich die aktuelle Situation wirklich darstellt, die die Pläne bis 2014 swind und was ‚danach‘ kommen wird.

Pörnbach und Gewerbe – der Schwerpunkt Pörnbachs liegt nicht in diesem Bereich. Woran liegt das?

Ilmberger: Das ist richtig, wir sind die Gemeinde mit den niedrigsten Gewerbeeinnahmen im Landkreis. Für unseren Haushalt sind die einkommenssteuerbeträge relevant. Vor ein paar Jahren haben wir das Gewerbegebiet „Am Anger“ ausgewiesen. Hier besteht noch die Möglichkeit auf Erweiterung.

Kirchenvorplatz, Wasserversorgung und Hochwasserschutz: in den nächsten Jahren steht einiges an. Wie genau können wir uns das vorstellen?

Ilmberger: Die Planungen für die Umgestaltung des Kirchenvorplatzes laufen. In der Umsetzung soll es nach den Hochwassermaßnahmen durchgeführt werden. Diese beiden Projekte würde ich gerne bis Ende 2010 fertig stellen. Ebenso alles in Verbindung mit dem Hochwasserschutz. Spätestens bis 2013 müssen wir uns Gedanken machen, was wir bzgl. Kinderkrippe machen. Entweder ein Neubau oder eine Lösung i.V.m. einer Nachbargemeinde. Gedanken müssen wir uns auch über die Räumlichkeiten der Gemeindekanzlei machen.

Ein straffes Programm, das Sie sich als Bürgermeister bis 2014 mit ihren Gemeinderatskollegen vorgenommen haben. Was zeichnet Pörnbach denn aus?

Ilmberger: Pörnbach ist eine gut zu bewohnende Gemeinde. Die Vereine funktionieren super, machen eine prima Jugendarbeit, so dass wir hier als Gemeinde nicht eingreifen müssen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir, die Jugendarbeit etwas zu fördern. Unsere Nachbarschaftshilfe z.B. kümmert sich um Kinderbetreuung oder Krankenbesuche.

Kinder – ein gutes Stichwort. Viele Gemeinden rüsten Ihre Schulen derzeit auf. Wie verhält es sich in Pörnbach mit der Mittagsbetreuung bzw. was soll bzgl. P-Klassen und M-Zug passieren?

Ilmberger: Bislang wurde bzgl. Mittagsbetreuung noch nichts nachgefragt. Zu Ihrem anderen Gedanken: die Möglichkeit der Mittleren Reife für unsere Schüler ist wichtig. Derzeit laufen einige Gespräche mit Nachbargemeinden einen Verbund zu schaffen.

Sie sind Teilzeit-Bürgermeister, haben noch einen Hauptberuf. Die Genehmigungs- und Verwaltungsarbeiten werden immer mehr. Lässt sich das alls auch über 2014 hinaus vereinbaren?

Ilmberger: Ich glaube eher nicht. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich sagen, dass 2014 für mich als Bürgermeister Pörnbachs Schluss sein wird. Bis dahin habe ich aber noch viel vor.

Ramona Schittenhelm

Ausbildung als Journalistin im Berchtesgadener Land. Lokal- und Online-Journalismus sind meine Leidenschaft. Meine journalistischen Wurzeln liegen im Sport- und Technik-Journalismus.

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