DFB entzaubert Brasilien und steht bei Fußball-WM im Endspiel

Das Halbfinale zwischen Brasilien und Deutschland bei der Fußball-Weltmeisterschaft hatte einiges an Klasse zu bieten. Gezaubert haben dabei die Jungs von Bundestrainer Joachim Löw. Denn die DFB-Spieler schafften nach fünf starken Minuten der Brasilianer und einer großen Chance, die Tormann Manuel Neuer vereitelte, die Wende.
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Deutschland im Halbfinale: Franzosen wurden mit 1:0 besiegt

Deutschland hat sich mit 1:0 gegen Frankreich in 90 Minuten durchgesetzt und wartet damit im Halbfinale auf ein mögliches Duell mit WM-Gastgeber Brasilien oder Kolumbien. Bereits in der 15 Minute erzielte Mats Hummels das entscheidende Tor für die DFB-Mannschaft und wurde damit zum ‚Mann des Spiels‘ ausgezeichnet. Weiterlesen

Brasilien setzt sich in Elfmeterkrimi gegen Chile durch und steht im Achtelfinale

Spannung pur war angesagt beim Duell der beiden Südamerikaner Brasilien und Chile. Und Gastgeber Brasilien war dabei keineswegs überlegen. Vielmehr war die Partie sehr ausgeglichen.

Nach der regulären 90minütigen Spielzeit stand es 1:1 zwischen den Gastgebern und ihren Chilenischen Kontrahente. Die Treffer in Belo Horizonte erzielten David Luiz in der 18. Minute für die Brasilianer. Sanchez sorgte bereits in der 32. Minute für den 1:1 Ausgleich. Danach schenkten sich beide Teams in der Achtelfinalpartie nichts. Vor 58.000 Zuschauern war es eine temporeiche und von den Brasilianern durchaus hart geführte Begegnung.

Die erste Achtelfinalpartie ging damit bereits über 120 Minuten. Dies setzte den Trend dieser Fußball-Weltmeisterschaft fort, dass die ursprünglich favorisierten Teams sich durchaus schwer tun.

Auch nach 120 Minuten stand die Partie unentschieden. Und das obwohl Chile in der letzten Minute der Nachspielzeit einen Lattenschuss hatten. Danach ein Konter des Superstars Nemar, der jedoch im Sande verlief. Die 22 Spieler mussten die Entscheidung im Elfmeterschießen treffen. Am Ende konnte sich hier Brasilien behaupten.

Elfmeterschießen im Detail

Der erste Chilene schoß den Torwart an, damit konnte Brasilien nach der ersten Runde 1:0 in Führung gehen. Bei der zweiten Elfmeterrunde schoß Brasilien daneben, Chile traf ebenfalls nicht … damit weiterhin 1:0. Der Elfmeter war halbhoch geschossen, wodurch Brasiliens Torhüter glänzen konnte. Brasiliens dritter Schütze traf – der dritte Chilene ebenfalls. Der vierte Brasilianer verschießt, damit hatte Chile in der vierten Runde die Möglichkeit auszugleichen … 2:2 im Elfmeterschießen. Neymar als letzter Brasilianischer Schütze trifft. Damit 3:2 und der Druck auf den letzten Chilenen steigt: der Chilene trifft die Latte. Brasilien ist damit nach einem Elfmeter-Krimi knapp ins Achtelfinale eingezogen.

Sportlerwahl als Highlight einer Saison mit Fußball-WM und Winterolympiade

Baden-Baden In diesem Jahr am 21. Dezember ist es wieder soweit und die besten und erfolgreichsten Athleten werden im Kurhaus Casino von Baden Baden geehrt. Diese Veranstaltung findet in diesem Jahr zum 68. Mal statt und ist mit Sicherheit eines der aufregendsten Events des ganzen Jahres. Weiterlesen

Weltjugendtag in Brasilien war ein schwungvolles Fest des Glaubens

Der Weltjugendtag in Brasilien geht zu Ende. Die abschließende Messe mit Papst Franziskus wurde an der Copa Cabana – also direkt am Strand gefeiert. Der 28. Weltjugendtag in Rio de Janeiro gab den Jugendlichen eine Botschaft – Ziel ist Erneuerung der Kirche und die Rückkehr zum Glauben und zur Gemeinschaft. Weiterlesen

Bildvortrag zum Thema Brasilien im Haus der Begegnung Pobenhausen

PobenhausenArmenhaus im Paradies – Brasilien einmal anders: das ist der Titel eines Bildvortrag über eine Brasilienreise im Haus der Begegnung in Pobenhausen. Dieser findet am Donnerstag, den 27. Juni 2013 um 19.30 Uhr statt. Weiterlesen

Die weltweite Medienpresse hat ‚Baar-Ebenhausen‘ für sich entdeckt

Baar-Ebenhausen Am 19. September 1931 soll ein gewisser Hauptwachtmeister Probst von der Bayerischen Gendarmeriestation Reichertshofen den durch den Ort Baar-Ebenhausen (Landkreis Pfaffenhofen / Ilm) fahrenden Adolf Hitler „geblitzt“ haben. 80 Jahre war das Ereignis her.  Und diese kleine Meldung, die man an diesem Tag im Donaukurier entdecken konnte war es, die die weltweiten Medien dank der Internet-Vernetzung auf sich aufmerksam werden ließ. Denn wenn man die Informationsentwicklung der dann folgenden Tage bis Ende September ein wenig beobachtete, so stellte man fest, dass z.B. am 27. September 2011 der Sydney Morning Herald, als die Tageszeitung in Australien folgende Mitteilung publizierte: „Heil Hitler, you’re nicked“. In dem Artikel ging es ebenfalls darum, dass in der bayerischen Gemeinde etwas kurioses passierte, der ehemalige deutsche Reichskanzler zu schnell durch den Ort gefahrebn sei. Berichtet wurde, dass diese Information in Bayerischen Archiven gefunden wurde. Berichtet wurde u.a. auch in Brasilien (Terra Brasil), Polen (Polskie RAdio), Spanien (El Mundo) und Rumänien (Romnania Libera). Der El Mundo titelte am 28.09.2011 „El primera pecado de Adolf Hitler: sobrepasar el limite de velocidad“. Baar-Ebenhausen wird darin als ein Ort nahe München bezeichnet. In Rumänien war es am 27.09.2011 soweit „Cum a incercat Hitler sa scape de-o amenda“.Dies ist nur ein kleiner Auszug all der Medien, die in den vergangenen Tagen über die kurze Informationsmeldung berichtet hatten.

Nun kurz zu den Fakten, die in allen Medien identisch waren – nur eben jeweils in der Landessprache:am 19.09.1931 um 13.37 war es, als der PKW mit dem Kennzeichen II A- 19357 von Nürnberg kommend in Richtung München unterwegs war – zu schnell. In (Baar-)Ebenhausen war es, wo Hauptwachtmeister Probst das Fahrzeug aufgrund seiner Geschwindigkeit aufschrieb und die Informationen weiter gab, wonach man den Fahrzeugführer ermitteln sollte. Das Protokoll Probsts ging an die Polizeidirektion München, da diese für das dort zugelassene Fahrzeug zuständig war. Probst bat darum, den Fahrzeughalter zu ermitteln und dessen Papiere und Personalien zu prüfen.

Schon damals wurde an die Beweispflicht bei der Geschwindigkeitskontrolle gedacht: In seinem Protokoll, welches in den Bayerischen Archiven aufbewahrt wird, war zu lesen: „Die Geschwindigkeit wurde von zwei Beamten mit zwei Stoppuhren festgestellt und durchfuhr das Fahrzeug eine an beiden Seiten bebaute mit Stahlband abgemessene Strecke von 200 m in 13 Sekunden, was die obige Geschwindigkeit ergibt.“ Festgestellt wurde von den beiden Polizisten eine Geschwindigkeit von 55,3 km/h – der Fahrzeuglenker war also fast doppelt so schnell, als es an dieser Stelle erlaubt gewesen wäre.

Die Münchner Kollegen reagierten promt, teilten nur 3 Tage später mit, dass der Fahrzeughalter  ein gewisser Adolf Hitler sei, der in der Prinzregentenstraße 16, zweiter Stock wohnhaft war. Am 23.09.1931 wurde das Protokoll zum Strafzettel als erledigt angesehen, Hitlers Fahrer Julius Schreck gab an, dass er auf Anweisung seines Chefs „so schnell wie möglich“ gefahren sei. Ob die Strafe tatsächlich beglichen wurde, geht aus den Unterlagen jedoch nicht hervor.

Überliefert wurde in diesem Zusammenhang auch ein Grund, weswegen Hitler so rasant unterwegs war: im Artikel des Donaukuriers ist zu lesen, dass am 18.09. – also einen Tag vor der Geschwindigkeitsübertretung – Hitler gegen 15 Uhr mit seinem 100 PS starken Mercedes von München nach Nürnberg unterwegs war, nachdem er sich von seiner Halbnichte Angela „Geli“ Raubal verabschiedet hatte. Mit ihr verband den späteren Reichskanzler eine nicht nur rein verwandschaftliche Beziehung. Vormittags gab es einen Streit der beiden, zwei Stunden später erschoss sich die 23-jährige Raubal mit Hitlers Pistole in der gemeinsamen Wohnung. Hitler erfuhr dies tags darauf, als er in Richtung Bayreuth unterwegs war, Julius Schreck wurde sofort instruiert, umzukehren und so schnell als möglich zurück zu fahren. Um 13.37 Uhr gerieten die beiden dann in die Polizeikontrolle, um 14.30 Uhr erreichten sie München. Die wahren Hintergründe des Selbstmordes von Geli Raubal, der historisch belegt ist, konnten nie geklärt werden.

 

 

Weltjugendtag 2011 in Madrid – die spanische Jugend zelebriert Glauben

Madrid Papst Johannes Paul II hat ihn ins Leben gerufen, den Weltjugendtag. Seit 1984 trifft sich die Jugend der Welt in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten der Welt, um gemeinsam zu Beten und sich über Glaubensfragen auszutauschen. 2005 war es erstmals der aus Bayern stammende Papst Benedikt XVI. der als Oberhaupt der katholischen Kirche der Großveranstaltung vorstand. Frisch im Amt war Köln 2005 quasi einer der ersten Auftritte des damals neuen Papstes. Und der führte ihn ausgerechnet in seine Heimat Deutschland: „Ich freue mich riesig auf Köln! Gemeinsam werden wir etwas Großartiges schaffen. Ich bin sicher, Gott wird unsere Bemühungen segnen.“ So riesig, wie die Freude des Papstes damals war, so groß war auch die Begeisterung in Köln, danach in Sydney. Und seit dieser Woche gastiert der World Youth Day (WYD) eben in Spanien.

Gott ganz nahe zu sein und das Flair genießen, mit anderen jungen Menschen gemeinsam zu beten, zu singen, zu tanzen, das ist es, was den Weltjugendtag ausmache, beschreiben (ehemalige) Teilnehmer. Es seien immer soviele unterschiedliche Kulturen mit dabei, man lerne eigentlich stündlich neue Menschen kennen, befasse sich mit ganz unterschiedlichen Themen. Oder aber, man besucht die verschiedenen theologischen Vorträge von weltlichen und geistlichen Referenten. Denn neben zahlreichen Priestern sind auch Bischöfe und Kardinäle vor Ort. Der Papst selbst wird erst in der Endphase der Veranstaltung erwartet, die Papstmesse wird auch beim Weltjugendtag in Madrid für viele Gläubige das Highlight der Veranstaltung sein, ehe man sich an die Vorbereitung des nächsten WJT 2013 in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro machen wird. Lt. dem dortigen Bürgermeister Eduardo Paes Anfang August, sei dies bereits sicher, die offizielle Bestätigung würde im August folgen, spätestens zum Ende des Weltjugendtages, hieß es auf kath.net bereits vor Tagen. Von Vatikanseite her ist jedoch noch nichts bestätigt, weder die Brasilienreise des Oberhirten, noch der Termin noch der Ort. Der WJT in Spanien endet am 21. August. Spätestens da weiß man Verbindliches. Seit Papst Benedikt sin ddie Weltjugendtage eig. nur mehr alle 3 Jahre, allerdings würde das mit der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien zusammen fallen, was man offenbar vermeiden wolle. Für Papst Benedikt wäre es nach 2007 die zweite Brasilienreise als Papst.

Deutschland rockt Brasilien, DFB gewinnt das Spiel in Stuttgart deutlich

Stuttgart Auch wenn die Aussichten vor dem Spiel schlecht waren. Die Deutsche Nationalmannschaftder Herren hat bei der Partie in Stuttgart gegen die Rekordweltmeister Brasilien klar dominiert. Die erste Halbzeit in der Partie blieb torlos, dann haben die Deutschen Spieler um Bastian Schweinsteiger deutlich aufgedreht. Schweinsteiger war es auch,der sein Team in der 61. Minute verzauberte. Mario Goetze, der Neue aus Dortmund, legte nur 6. Minuten darauf nach. Der Leverkusener Andre Schuerle, der Lukas Podolski ersetzte, sorgte fuer eine Belebung des deutschen Spieles und erzielte in der 80. Minute das dritte Tor Deutschlands. In der 71. Minute gelang Robinho die kurzzeitige Begeisterung der Brasilianischen Fans bzgl. des Ergebnisses. Das Tor war das Resultat eines Elfmeters, den der DFB Spieler Philipp Lahm verursachte. Der Leverkusener Schuerle, der ebenso wie Podolski 45. Minuten lang spielte, war der deutlich aktivere bzw. bessere der Beiden.

In der Nachspielzeit, 93. Minute, wurde es noch einmal eng, da Brasilien der Anschlusstreffer gelang. Neymar war es, der Manuel Neuer bezwang. Letztlich war es ein tToller Auftritt von Deutschland. Die DFB-Elf hatte die Brasilianer stets im Griff, spielten erfrischend und offensiv. Großes Kompliment, einen Gegner wie Brasilien so zu beherrschen, zeugt von hohem Selbstbewusstsein und großer Klasse.

Insgesamt ist dieses Spiel das 849. in der DFB Geschichte. Davon hat man bisdato 489 Spiele gewonnen und 172 Mal unentschieden gespielt. Ein wenig ein Angstgegner ist Brasilien schon. Die Bilanz vor der heutigen Partie war negativ. Nur drei der 20 Duelle gegen den Rekordweltmeister konnte Deutschland gewinnen, 12 mal verlor man, 5 Unentschieden gab es. Zum letzten Mal gegen Brasilien gewann man dank Toren von Andreas Moeller und Guido Buchwald 1993.

 

Countdown zur Heim-WM: Norwegen heute abend der letzte Testgegner

345 Spiele hat die Deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft bislang bestritten. Das Team, welches heute von Silvia Neid trainiert wird,hat eine augezeichnete Bilanz: 236 der absolvierten Spiele haben die Nationalen Fußball-Heldinnen dabei gewonnen. Bei 64 Niederlagen gab es 45 Unentschieden. Die Torbilanz spricht mit  960:284 ebenfalls sehr für die DFB-Mannschaft.

28 Partien wurden gegen die USA bestritten, 26 gegen China, 25 gegen Italien, 20 gegen Dänemark. Rekord-Gegner der Deutschen Frauen war der heutige Gegner Norwegen. Bislang bestritt man gegen den heutigen Gegner, der ebenfalls für die WM qualifiziert ist, 33 Partien. Deutschland gewann 15 x, Norwegen 13 x, 5 Partien endeten unentschieden. Die Torbilanz zwischen Deutschland und den Norwegerinnen liegt bei 57:47 Toren. Die letzte Partie zwischen beiden Mannschaften fand am 7.9.2009 statt.

Insgesamt spielten die deutschen Frauen bisher gegen folgende Nationen: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Kroatioen, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Nigeria, Nordkorea, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Schottland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Sowjetunion, Spanien, Taiwan, Tschechische Republik, Tschechoslowakei, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA und Wales.

15 Fußballerinnen haben bisher die 100er-Grenze überschritten. D.h. konnten mehr als 100 Mal für Deutschland auflaufen. Brigit Prinz – 1977 geboren – ist dabei mit bislang 211 Einsätzen die absolute Spitzenreiterin und einzige, die auch mehr als 200 x für den DFB spielte. Die weiterne 14, die zum 100er Club gehören, sind

Birgit Prinz, Kerstin Stegmann, Ariane Hingst, Bettina Wiegmann, Renate Lingor, Sandra Minnert, Doris Fitschen, Sandra Smisek, Silke Rottenberg, Kerstin Garefrekes, Martina Voss, Steffi Jones, Silvia Neid, Heidi Mohr, Pia Wunderlich. Der letzte Teil der Bilanz vor der WM betrifft die Torschützen.Bettina Wiegmann ist die einzige deutsche Fußballerin bislang, die Ehrenspielführerin beim DFB ist. Bei den Herrn sind dies Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Uwe Seeler und Fritz Walter. Nach Gero Bisanz und Tina Theune-Meyer ist Silvia Neid erst die dritte deutsche Bundestrainerin seit Bestehen der Deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft.