Der Barthelmarkt in Oberstimm ist ein Volksfest mit traditionellem Pferdemarkt

Immer am Wochenende nach Bartholomä (24.08.) findet in Oberstimm in der Marktgemeinde Manching (Landkreis Pfaffenhofen/Ilm) der Barthelmarkt statt. Hierbei handelt es sich um eines der größten und vor allem ältesten Volksfeste in Bayern. Weiterlesen

Adelshausen hat für einen Tag ortseigene Schäffler bekommen

Adelshausen Der Skandal um Müller-Brot , die Griechenland-Affäre. Dazu Römer, gesunde und genfrei gehaltene Hühner, ein individueller Boxkampf sowie – im Jahr der Schäffler – die eigens für den Faschingsumzug von Adelshausen initiierten Adelshausener Schäffler waren nur einige der Faschingswägen und Gruppen, die die Besucher des Faschingsumzuges in Adelshausen am Faschingssamstag nachmittags bewundern konnten. Etwas verspätet um 14.30 Uhr fuhren die Fahrzeuge von Aschelsried her kommend nach Adelshausen ein. Die Gruppierungen und Vereine des Ortes haben sich merklich Gedanken über die aktuelle Themenvielfalt gemacht. Die erfahrenen Traktorfahrer lenkten die großen Bauten gekonnt um die teils engen und dicht von Menschen bevölkerten Straßen.

Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen waren neben den Ortsvereinen aus Adelshausen, Pobenhausen und Karlskron auch einige Gast-Wägen mit von der Partie, dieses Jahr auch aus Oberstimm. So wie man in Adelshausen in den vergangenen Jahren also immer auch einige auswärtige Gruppen sehen konnte, kamen auch viele Besucher von den Nachbargemeinden her in den Karlskroner Ortsteil. Die lokale Politikprominenz war ebenso mit von der Partie.

Der Schützenverein „Die Lustigen Brüder Adelshausen“ hat sich um die Organisation des Faschingsumzuges gekümmert – die Verkehrsregelung lag in den Händen der Feuerwehr Adelshausen. Im Anschluss an den Faschingsumzug wurde in Adelshausen noch weiter kräftig Fasching gefeiert in einer ehemaligen landwirtschaftlichen Halle. Eine Stärkung mit Kaffee, Kuchen und frischen Krapfen gehörte dort ebenso dazu, wie schwungvolle Musik, die zum Tanzen und Feiern einlud. „Letz Fetz“ aus Adelshausen sorgt dort traditionell für Stimmung und Faschingsgaudi.

Ist für Kirche und Glaube kein Platz in den Medien und der Öffentlichkeit?

Pörnbach Deutschland würde gerade einmal zwei Prozent der (katholischen) Weltkirche ausmachen. Eine Deutsche Kirche gäbe es also nicht. Und das ist auch nicht notwendig. Allerdings gäbe es eine Kirche in Deutschland. Und die müsste sich letztlich stärker auf ihre Stärken besinnen und den Gläubigen Halt geben. Auch wenn es während der Sonntagsgottesdienste – sofern nicht ein spezielles Zusatzevent geboten sei – meist sehr leer in den Kirchenbänken sei, Werktags noch viel schlimmer, führte Pfarrer Karl Mayr, Priester in Reichertshofen (Landkreis Pfaffenhofen / Ilm) als Prediger des Kapiteljahrtages des Dekanates Pfaffenhofen aus. Der fand 2011 in Pörnbach statt. Während des Sonntag keine Zeit für den Gottesdienst zu haben, bezeichnete Mayr als Ausrede, letztlich hätten die Gläubigen ja auch die Möglichkeit während der Woche einen der Gottesdienste zu besuchen. Allerdings würde trotzdem Glaube gelebt und sei es wichtig, Seelsorgerische Angebote in den Pfarreien anzubieten. Sei es nach wie vor so, dass Menschen nach wie vor Halt im Glauben finden würden. Auch wenn in der öffentlichen Wahrnehmung vielfach anderes suggeriert würde. Dies, so Mayr, konnte man u.a. auch während des Papstbesuches in Deutschland erkennen. Die Stimmung bzw. der Glaube wurde negativ geredet. Dies sei in den großen Fernsehanstalten so, man würde es aber auch in den lokalen Medien entdecken, in denen Kirche und Glaube nicht unbedingt Platz finden würden.

Den Zölibat abzuschaffen, so der Reichertshofener Geistliche, sei kein Allheilmittel. Der Nachwuchs an neuen Priestern sei auch in der evangelischen Kirche – dort gäbe es Frauen im Priesteramt und die Möglichkeit zur Ehe – angekommen. Vielmehr seien u.a. andere Schritte notwendig, um Kirche und Gläubige wieder zu verbinden.

Der Kapiteljahrtag ist ein Gedenkgottesdienst und Zusammentreffen der Gläubigen mehrerer zu einem Dekanat gehörender Gemeinden. In diesem Gottesdienst wird der verstorbenen Geistlichen bzw. kirchlichen Mitarbeiter gedacht. Der Kapiteljahrtag 2012 findet in Reichertshofen (Oberbayern) statt.

Drei Standorte in Bayern sind von der Bundeswehrreform betroffen

Manching / München Der Standort in Oberstimm wird dem Rotstift der Bundeswehrreform zum Opfer fallen. Soweit konnte man Horst Seehofers (CSU) Aussagen am Mittwoch abend vor der Landtagssitzung in München deuten. Der Bundeswehrfliegerstandort in Lagerlechfeld sowie Roth bleiben dagegen offensichtlich erhalten. Der Freistaat wird aber im Zuge der Reform, die im Frühjahr durch Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) eingeläutet wurde, einige Einschnitte hinnehmen müssen. Denn das Bundesheer muss von 250 000 auf etwa 170 000 Soldaten schrumpfen. Dadurch, dass man die Wehrpflicht ausgesetzt hat, ist man bereits bei einem Stamm von 200 000 Soldaten, der Rest muss über Standort-Kürzungen erreicht werden.

Aktuell gibt es etwa 400 Standorte, im Zuge der Reform sollen 30 davon geschlossen und 58 verkleinert werden. Am heutigen Mittwoch wollte Verteidigungsminister Thomas de Maiziere mit den Details vor die Presse treten.

Im Vorfeld durchgesickert war, dass Oberstimm seine Kaserne – die FlaRak-Gruppe 23 – verlieren wird. Nach Roth in Mittelfranken beispielsweise kommt die Offizierssschule der Bundeswehr. Für Bayern bedeutet die Reduzierung im Bundeswehrsektor einen Einschnitt in die Arbeitsplatzsituation, da gerade hier einige High-Tech-Arbeitsplätze im Militärbereich angesiedelt sind.

Oberstimm: Strohballen im Wert von rund 5000 Euro abgebrannt – Brandstiftung

Manching Vermutlich durch vorsätzliche Brandstiftung brannten auf einer Wiese im Bereich Oberstimm rund 150 Stroh- und Siloballen ab. Der Schaden beläuft sich auf rund 5000 Euro.

Über die integrierte Rettungsleitstelle wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord am gestrigen Freitag gegen 18.40 Uhr darüber informiert, dass auf einer Wiese im Bereich der Bundesstraße 16/Abfahrt Bundesstraße 13 mehrere hundert Stroh- und Siloballen brennen würden.

Die rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Niederfeld, Pichl, Manching, Oberstimm und der Berufsfeuerwehr Ingolstadt konnten die Ballen nicht mehr löschen sondern nur noch kontrolliert abbrennen lassen.

Die Ballen gehörten einem 44-jährigen Nebenerwerbslandwirt und waren der gesamte Jahresvorrat für die Tiere des Geschädigten.

Da Selbstendzündung ausgeschlossen werden kann dürfte es sich um vorsätzliche Brandstiftung handeln. Die sachbearbeitende Kripo in Ingolstadt nimmt Hinweise auf verdächtige Wahrnehmungen unter der Telefonnummer 0841/9343-0 entgegen.

Baustelle am neuen Bahnhof Baar-Ebenhausen wird zukünftig ‚leiser‘

Baar-Ebenhausen

Die Baustelle der Bahn war lange vorher klar. Der Streckenabschnitt zwischen Rohrbach und Ingolstadt ist nun noch der letzte, den die Bahn auf der neuen Strecke München – Nürnberg abschließen muss, damit die ICEs zügig durchfahren können. Inzwischen ist der neue Bahnhof, der ein paar hundert Meter nördlicher liegt, als der alte in den Grundzügen fertig gestellt und bereits seit 1 1/2 Wochen in Betrieb. In der kommenden Woche soll der Schienenersatzverkehr wegfallen, da das Gegengleis fertig gestellt ist. Damit hätte die Bahn zumindest eine Schwachstelle in ihrem Konzept bereinigt, da der SEV nicht direkt am Bahnhof, sondern mehrere hundert Meter entfernt im Nachbarort Reichertshofen hält.

Die zweite Schwachstelle, die die Bürger erzürnte, sind die regelmäßigen Signaltöne, die rund um die Uhr im Minutentakt ertönen und quasi durch den ganzen Ort (Baar-Ebenhausen, Oberstimm, Manching, Karlskron etc.) zu hören sind. Diese Signaltöne dienen lt. Aussagen der Bahn der Sicherheit der an den Gleisen beschäftigten Arbeiter, die vor heranfahrenden Zügen informiert würden. Die Arbeiter sind auf einer Strecke von etwa vier Kilometern aktiv.

Ab dem 8. August wird es in diesem Zusammenhang aber nun die erste Änderung geben. Die Signaltöne in rund 100 Dezibil Lautstärke ertönen nur mehr tagsüber, nachts gibt es eine andere Lösung. Ab dem 15. August fällt die Lärmbelästigung lt. Projektleiter Thomas Thürer von der Bahn komplett weg.

Baarer Jugendwehr verteidigt Landkreistitel erfolgreich

Es ist ein ungeheurer Anreiz, im Wettkampf gegen Freunde und Arbeitskollegen anderer Wehren anzutreten

Baar-Ebenhausen „Ich empfehle jedem Jugendlichen, der sich für andere einsetzen will, zur Jugendfeuerwehr zu gehen“, beschreibt Jugendsprecher Marcel Geiser von der Freiwilligen Feuerwehr Baar. Den Grund für diese Aussage liefert er gleich mit: Es sei einfach schön, anderen zu helfen, so neue Freunde kennen zu lernen un ddie Kameradschaft die gerade bei einer Feuerwehr vorherrscht, erleben zu können.

Doppelt schön sei es natürlich, wenn man, wie die Wehr aus Baar, beim Landkreis-Bewerb der Jugendfeuerwehren ganz vorne steht und sich damit beim Bezirksentscheid mit weiteren Feuerwehren messen kann. Einmal – nämlich im letzten Jahr – hat es bereits geklappt, sich für den bayernweiten Vergleich zu qualifizieren. Da werde der Druck aber ganz anders. Zum einen der der Konkurrenz, zum anderen der der Wertungsrichter. Trotzdem sei es ein super Erlebnis und Gefühl, bestätigen auch die anderen der Truppe, Daniel Stippl, Tobias Sippl, Roman Braunstein, Rudolf Schweiger, Manuel Breyer, Alexander Stippel, Michael Ebner, Thomas Kronthaler und Marco Blößl.

Gerade durch einen solchen Wettkampf, bei dem man Teilaufgaben der eigentlichen Feuerwehrarbeit unter Zeitdruck bewältigen muss, würde der Zusammenhalt in der Gruppe wie der Jugendfeuerwehr noch einmal gestärkt. Und auch im Verein und bei Übungen der aktiven Mannschaft würde man integriert. Neben dem Üben für die Leistungsspange, einen Wettkampf und der Vorbereitung auf den aktiven Dienst der Wehr seien aber auch die gemeinsamen Unternehmungen mit den anderen Jugendgruppen, die von Andreas Hackenberg geführt wird, wichtig. Zum Beispiel wolle man sich in den nächsten Wochen einmal die integrierte Leitstelle anschauen. Man unternimmt einmal jährlich ein Zeltlager sowie gemeinsame Ausflüge. Auch diese geselligen Punkte seien wichtig, damit man bei den Übungen – und ab 16 Jahren begrenzt auch im Einsatzfall – harmoniert.

„Bei uns mitzumachen ist völlig unkompliziert“, beschreibt Jugendsprecher Marcel Geiser. Interessierte könnten einfach mittwochs ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus vorbei kommen und sich einmal anschauen, was die Jugendfeuerwehr macht. Ähnlich ist dies übrigens auch bei den über 18 Jährigen einer Gemeinde. Auch die haben noch Möglichkeiten, neu bei einer Feuerwehr aktiv mitzuwirken. Wie dies geht und was zu tun ist, dazu geben die jeweiligen Kommandanten der Wehren gerne Auskunft, erklkärt Stefan Winter, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Baar. Wer es übrigens nicht weiß: die Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr sind im Bayerischen Feuerwehrgesetz geregelt und gehören zu den Pflichten einer Gemeinde. Letztlich haben alle Feuerwehrleute (ob Jugend oder Aktiv) eines gemeinsam: sie durchlaufen eine Ausbildung zum Truppmann und halten sich durch Übungen und Leistungsabzeichen fit für den Ernstfall.

Endstand Kreis-Jugend-Wettbewerb 2008

1. FF Baar (1379 Punkte), 2. FF Winden, 3. FF Niederlauterbach (1358), 4. FF Manching (1352), 5. FF Langenbruck (1348), 6. FF Pichl (1337), 7. FF Hettenshausen (1289), 8. FF Reichertshofen (1258), 9. FF Geisenhausen (1226)

Ansprechpartner der Feuerwehren im Umfeld

FF Baar: Stefan Winter

FF Ebenhausen: Martin Bergmaier

FF Freinhausen: Johann Schmidl

FF Karlskron: Herbert Krutsch

FF Adelshausen: Peter Ippi (inzwischen neu: Roland Grabmeier)

FF Pobenhausen: Michael Glöckl

FF Pörnbach: Christian Klotz

FF Puch: Matthias Fleischmann

FF Raitbach: Anton Sebald jr.

FF Reichertshofen: Tobais Niedermayr (inzwischen neu: Christian Bichler)

FF Hög: Martin Kraus

FF Langenbruck: Jürgen Wolkenstein

FF Winden am Aign: Georg Pfab

FF Zuchering: Hbuert Amenda

FF Hagau: Josef Schweiger

FF Manching: Markus Schranz

FF Niederstimm: Claus Mayr

FF Oberstimm: Christian Schauss

FF Pichl: Rudi Zeller

FF Westenhausen: Werner Braun

Gasthaus Euringer Oberstimm: gut bürgerlich, herzhaft und ein bisschen exquisit

Bayerische Küche im Gasthaus Euringer einmal anders

Oberstimm Egal ob Geburtstag, Hochzeits-, Firmen- oder Familienfeierlichkeiten. Im Landgasthof Euringer in Oberstimm genießen Sie köstliche Schmankerl in einem festlichen Rahmen.

Der Landgasthof wird bereits seit drei Generationen als Familienunternehmen geführt. Das Küchenteam zaubert von herzhaften bayerischen Schmankerln oder Buffets bis zu exquisiten Menüs alles, was ihr Herz begehrt. Als besondere Köstlichkeit für den Herbst empfiehlt der Küchenchef seine feinen Kreationen rund ums Wild. Ein Beispiel dafür ist der heimische Rehrücken im Wirsingblatt mit Maronen und Portweinblaukraut. Das sauber zugeputzte, parierte Rückenstück wird mit Wildbrät, Kräutern und Gewürzen in blanchierte Wirsingblätter eingerollt und langsam im Ofen gebraten. Zusammen mit dem fruchtigen Blaukraut und den nussigen Kastanien ein garantierter Gaumenkitzel.

Der Küchenchef legt besonderen Wert auf heimische Produkte und regionale Erzeuger. Das schmeckt man: hier isst man Heimat!

Außerdem gibt es im Gasthaus Euringer ab Ende Oktober immer donnerstags die Möglichkeit, sich bei einem geselligen Schnitzelabend für nur 7,90 Euro kulinarisch verwöhnen zu lassen. Beim „Euringer“ ist aber noch einiges mehr geboten: kegeln, tagen, übernachten. Das Hotel verfügt über sieben Doppel- und 21 Einzelzimmer in modernem drei Sterne Hotelstandard.

Die Seminarräume sind, ebenso wie der Hotelbereich, komfortabel ausgestattet. „Bei uns haben Gäste die Möglichkeit, Tagungen bis zu 60 Personen abzuhalten oder sich nach einem arbeitsreichen Tag zu entspannen“, erklärt Gastwirt Günther Reichler.