Baarer Jugendwehr verteidigt Landkreistitel erfolgreich

Es ist ein ungeheurer Anreiz, im Wettkampf gegen Freunde und Arbeitskollegen anderer Wehren anzutreten

Baar-Ebenhausen „Ich empfehle jedem Jugendlichen, der sich für andere einsetzen will, zur Jugendfeuerwehr zu gehen“, beschreibt Jugendsprecher Marcel Geiser von der Freiwilligen Feuerwehr Baar. Den Grund für diese Aussage liefert er gleich mit: Es sei einfach schön, anderen zu helfen, so neue Freunde kennen zu lernen un ddie Kameradschaft die gerade bei einer Feuerwehr vorherrscht, erleben zu können.

Doppelt schön sei es natürlich, wenn man, wie die Wehr aus Baar, beim Landkreis-Bewerb der Jugendfeuerwehren ganz vorne steht und sich damit beim Bezirksentscheid mit weiteren Feuerwehren messen kann. Einmal – nämlich im letzten Jahr – hat es bereits geklappt, sich für den bayernweiten Vergleich zu qualifizieren. Da werde der Druck aber ganz anders. Zum einen der der Konkurrenz, zum anderen der der Wertungsrichter. Trotzdem sei es ein super Erlebnis und Gefühl, bestätigen auch die anderen der Truppe, Daniel Stippl, Tobias Sippl, Roman Braunstein, Rudolf Schweiger, Manuel Breyer, Alexander Stippel, Michael Ebner, Thomas Kronthaler und Marco Blößl.

Gerade durch einen solchen Wettkampf, bei dem man Teilaufgaben der eigentlichen Feuerwehrarbeit unter Zeitdruck bewältigen muss, würde der Zusammenhalt in der Gruppe wie der Jugendfeuerwehr noch einmal gestärkt. Und auch im Verein und bei Übungen der aktiven Mannschaft würde man integriert. Neben dem Üben für die Leistungsspange, einen Wettkampf und der Vorbereitung auf den aktiven Dienst der Wehr seien aber auch die gemeinsamen Unternehmungen mit den anderen Jugendgruppen, die von Andreas Hackenberg geführt wird, wichtig. Zum Beispiel wolle man sich in den nächsten Wochen einmal die integrierte Leitstelle anschauen. Man unternimmt einmal jährlich ein Zeltlager sowie gemeinsame Ausflüge. Auch diese geselligen Punkte seien wichtig, damit man bei den Übungen – und ab 16 Jahren begrenzt auch im Einsatzfall – harmoniert.

„Bei uns mitzumachen ist völlig unkompliziert“, beschreibt Jugendsprecher Marcel Geiser. Interessierte könnten einfach mittwochs ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus vorbei kommen und sich einmal anschauen, was die Jugendfeuerwehr macht. Ähnlich ist dies übrigens auch bei den über 18 Jährigen einer Gemeinde. Auch die haben noch Möglichkeiten, neu bei einer Feuerwehr aktiv mitzuwirken. Wie dies geht und was zu tun ist, dazu geben die jeweiligen Kommandanten der Wehren gerne Auskunft, erklkärt Stefan Winter, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Baar. Wer es übrigens nicht weiß: die Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr sind im Bayerischen Feuerwehrgesetz geregelt und gehören zu den Pflichten einer Gemeinde. Letztlich haben alle Feuerwehrleute (ob Jugend oder Aktiv) eines gemeinsam: sie durchlaufen eine Ausbildung zum Truppmann und halten sich durch Übungen und Leistungsabzeichen fit für den Ernstfall.

Endstand Kreis-Jugend-Wettbewerb 2008

1. FF Baar (1379 Punkte), 2. FF Winden, 3. FF Niederlauterbach (1358), 4. FF Manching (1352), 5. FF Langenbruck (1348), 6. FF Pichl (1337), 7. FF Hettenshausen (1289), 8. FF Reichertshofen (1258), 9. FF Geisenhausen (1226)

Ansprechpartner der Feuerwehren im Umfeld

FF Baar: Stefan Winter

FF Ebenhausen: Martin Bergmaier

FF Freinhausen: Johann Schmidl

FF Karlskron: Herbert Krutsch

FF Adelshausen: Peter Ippi (inzwischen neu: Roland Grabmeier)

FF Pobenhausen: Michael Glöckl

FF Pörnbach: Christian Klotz

FF Puch: Matthias Fleischmann

FF Raitbach: Anton Sebald jr.

FF Reichertshofen: Tobais Niedermayr (inzwischen neu: Christian Bichler)

FF Hög: Martin Kraus

FF Langenbruck: Jürgen Wolkenstein

FF Winden am Aign: Georg Pfab

FF Zuchering: Hbuert Amenda

FF Hagau: Josef Schweiger

FF Manching: Markus Schranz

FF Niederstimm: Claus Mayr

FF Oberstimm: Christian Schauss

FF Pichl: Rudi Zeller

FF Westenhausen: Werner Braun

Ramona Schittenhelm

Ausbildung als Journalistin im Berchtesgadener Land. Lokal- und Online-Journalismus sind meine Leidenschaft. Meine journalistischen Wurzeln liegen im Sport- und Technik-Journalismus.

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