Deutschland im Halbfinale: Franzosen wurden mit 1:0 besiegt

Deutschland hat sich mit 1:0 gegen Frankreich in 90 Minuten durchgesetzt und wartet damit im Halbfinale auf ein mögliches Duell mit WM-Gastgeber Brasilien oder Kolumbien. Bereits in der 15 Minute erzielte Mats Hummels das entscheidende Tor für die DFB-Mannschaft und wurde damit zum ‚Mann des Spiels‘ ausgezeichnet. Weiterlesen

Brasilien setzt sich in Elfmeterkrimi gegen Chile durch und steht im Achtelfinale

Spannung pur war angesagt beim Duell der beiden Südamerikaner Brasilien und Chile. Und Gastgeber Brasilien war dabei keineswegs überlegen. Vielmehr war die Partie sehr ausgeglichen.

Nach der regulären 90minütigen Spielzeit stand es 1:1 zwischen den Gastgebern und ihren Chilenischen Kontrahente. Die Treffer in Belo Horizonte erzielten David Luiz in der 18. Minute für die Brasilianer. Sanchez sorgte bereits in der 32. Minute für den 1:1 Ausgleich. Danach schenkten sich beide Teams in der Achtelfinalpartie nichts. Vor 58.000 Zuschauern war es eine temporeiche und von den Brasilianern durchaus hart geführte Begegnung.

Die erste Achtelfinalpartie ging damit bereits über 120 Minuten. Dies setzte den Trend dieser Fußball-Weltmeisterschaft fort, dass die ursprünglich favorisierten Teams sich durchaus schwer tun.

Auch nach 120 Minuten stand die Partie unentschieden. Und das obwohl Chile in der letzten Minute der Nachspielzeit einen Lattenschuss hatten. Danach ein Konter des Superstars Nemar, der jedoch im Sande verlief. Die 22 Spieler mussten die Entscheidung im Elfmeterschießen treffen. Am Ende konnte sich hier Brasilien behaupten.

Elfmeterschießen im Detail

Der erste Chilene schoß den Torwart an, damit konnte Brasilien nach der ersten Runde 1:0 in Führung gehen. Bei der zweiten Elfmeterrunde schoß Brasilien daneben, Chile traf ebenfalls nicht … damit weiterhin 1:0. Der Elfmeter war halbhoch geschossen, wodurch Brasiliens Torhüter glänzen konnte. Brasiliens dritter Schütze traf – der dritte Chilene ebenfalls. Der vierte Brasilianer verschießt, damit hatte Chile in der vierten Runde die Möglichkeit auszugleichen … 2:2 im Elfmeterschießen. Neymar als letzter Brasilianischer Schütze trifft. Damit 3:2 und der Druck auf den letzten Chilenen steigt: der Chilene trifft die Latte. Brasilien ist damit nach einem Elfmeter-Krimi knapp ins Achtelfinale eingezogen.

Eric Frenzel erneut Weltmeister in der Nordischen Kombination

Oberwiesenthal feiert mit seinem alten und neuen Weltmeister Eric Frenzel. In Italien konnte der 24 Jahre alte Skispringer erneut zum WM-Titel ausholen, gewann in der Kombinaltion aus 10 Kilometer-Langlauf und Springen von der Großschanze seinen Titel. Weiterlesen

Ski-Weltmeisterschaft in Schladming

Bei der Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen 2011 war Elisabeth Görgl der weibliche Star der WM. Bei den heimischen Bewerben in Schladming bleiben die ÖSV-Aktiven bislang farb- bzw. fast medaillenlos. Lediglich Romed Baumann in der Super-Kombination der Herren konnte bislang für die Ski-Nation Nr. 1 eine Medaille einfahren – die Bronzene.<

Druck bei Heim-Ski-WM rießig

Der Druck, der auf den österreichischen Skifahrern vor heimischem Publikum liegt ist groß – vergleichbar mit der Situation 2011 für Felix Neureuther und Maria Höfl-Riesch. Deren WM fand ausgerechnet auch noch im Heimatdorf selbst – in Garmisch-Partenkirchen – statt, wo sie aufgewachsen sind, Kindergarten und Schule besuchten, ihre Freunde haben und leben.

Ohne diesen Druck auffahrend, konnte Maria Höfl-Riesch bei den diesjährigen Ski-Bewerben in ihren Wettbewerben auch gleich wieder punkten bzw. Medaillen einsammeln. Bislang 1 x Gold und 1 x Bronze ist es geworden. Und heute steht für die DSV-Sportler der gemischte Teamwettbewerb sowie in den nächsten Tagen noch die technischen Bewerbe an. Auch die sind noch einmal Möglichkeit, sich vorne zu platzieren. Im Frauen-Riesenslalom u.a. Viktoria Rebensburg, im Slalom neben Maria Höfl-Riesch noch Christina Geiger und Lena Dürr sowie bei den Männern im Technik-Bereich allen voran Fritz Dopfer und Felix Neureuther.

DSV-Team will heute auf’s Podest

Am heutigen Faschingsdienstag jedenfalls heißt es in Schladming, dem Team die Daumen zu drücken … Chancen auf vordere Platzierungen haben die Sportler um Höfl-Riesch, Rebensburg, Dopfer und Neureuther in jedem Fall, auch gegen die Weltkonkurrenz.

Tischtennis-Männer wollen Gold im Team bei der Heim-WM

Dortmund Deutschlands Tischtennis-Herren stehen bei der Heim-Weltmeisterschaft in Dortmund kurz vor einem möglichen Titelgewinn. Die Mannschaft um Timo Boll konnte im Halbfinale die Japaner ausschalten und hat damit die Silbermedaille bereits sicher. Der Sieg gegen die Asiaten war mit 3:1 ziemlich deutlich, obwohl Japan zu den Mitfavoriten zählte. Endspielgegner sind die Chinesen, die zugleich Titelverteidiger sind. Weiterlesen

Andreas Birnbacher holt den Massenstart-Weltcup 2012

Chanty Mansisk Eingerahmt von Simon und Martin Foucade konnte Andreas Birnacher aus Schleching die Disziplinwertung im Massenstart gewinnen. Im letzten Rennen der Saison im Rahmen des Weltcupfinales der Biathleten in Sibirien konnten die deutschen Herren auch als Team überzeugen. Arnd Pfeiffer belegte in diesem Rennen den zweiten Platz. Das ideale Geschenk das sich Pfeiffer an seinem 25. Geburtstag machen konnte. Er auf Rang 2, Birnbacher als Vierter und Florian Graf als fünfter des Rennens sorgten für einen guten Gesamteindruck zum Abschluss der diesjährigen Biathlon-Saison.
Der 35 Jahre alte Allgäuer Michael Greis wird auch in der neuen Saison weiter mit dabei sein. Der dreifache Olympiasieger erklärte: „Diese Saison war sehr hart, ich habe zwischenzeitlich ans Aufhören gedacht. Aber die WM war sehr gut, mit einem Treffer mehr hätte ich auch Weltmeister werden können.“ Nach zahlreichen Verletzungen und Krankheiten im Laufe des letzten Jahres trumphte Greis in Ruhpolding überraschend auf und feierte sein Mini-Comeback.

Biathlon-Männer knapp an der Medaille vorbei

Sie haben gekämpft, die deutschen Biathlon-Männer beim 20-Kilometer-Einzelrennen. Gereicht zur Medaille hat es dennoch nicht. Lokalheld Andreas Birnbacher scheiterte am Knappsten von allen vieren an der Bronzemedaille. Ein Fehler beim letzten Stehendschießen gab den Auslösern dafür, dass Birnbacher am Ende 0,8 Sekunden hinter den Medaillen im Ziel war. Bis zuletzt Siegchancen hatte auch Arnd Pfeiffer, der jedoch beim letzten Schießen zweimal verfehlte und am Ende lediglich einen Platz unter den Top Ten zu buche stehen hatte. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch bei Michael Greis, der sich dank seiner aktuell guten Form auch für die Staffel empfehlen konnte. Vielleicht gelingt es den Deutschen ja da, ihre Medaille zu gewinnen. Simon Schempp – im Verfolger noch bester DSV-Biathleth – verfehlte im Einzel dagegen zu häufig die Scheiben und landete im Mittelfeld.

Deutschland knapp an der Medaille vorbei im Biathlon-Massenstart

Ruhpolding Der letzte Auftritt von Magdalena Neuner bei der Heim-WM in Ruhpolding. Neben Neuner werden Andrea Henkel und Tina Bachmann auf die 12,5 Kilometer-Strecke in der Chiemgau-Arena von Ruhpolding an den Start gehen. Alle drei – gemeinsam tags zuvor Staffel-Weltmeisterinnen geworden – gehören neben Tora Berger und Daria Dombracheva zu den Favoriten. Bislang hat Neuner bereits 12 WM-Titel gewinnen können, zwei davon bei der Ruhpldinger WM (Sprint und Staffel).
Die 30 besten Frauen sind im Massenstart unterwegs. Das erste Schießen steht bevor. Magdalena Neuner liegt auf der ersten Schießbahn, der erste Schuss geht daneben, Berger trifft alles, ebenso Andrea Henkel. Auch Tina Bachmann darf sofort weiter und liegt nur 6 Sekunden hinter der führenden Norwegerin Berger, Henkel liegt 3 weitere Sekunden zurück.
Beim zweiten Schießen mussten alle drei Deutschen Damen in die Strafrunde, während Tora Berger fehlerfrei blieb. Dadurch der Rückstand der Deutschen Neuner und Henkel bei 24 Sekunden. Kurz vor dem Einlauf zum zweiten Schießen gab es eine ‚Massenkarambolage‘, in die Tina Bachmann verwickelt wurde und dadurch im Vorfeld des Schießens ein wenig zurück gefallen war. Ihre Teamkolleginnen Neuner und Henkel konnten die gestrauchelten Kolleginnen aus Schweden (Ekholm), Norwegen und Frankreich ausweichen.
Beim ersten Stehendanschlag konnte aus Deutscher Sicht lediglich Tina Bachmann fehlerfrei punkten. Bachmann liegt damit auf Rand 7 und 30 Sekunden Rückstand auf die Französin Marie Lore Brunet und Kaisa Mäkkarainen. Und auch Neuner liegt nur 6 Sekunden weiter zurück auf Rang 9. Neuner musste ebenso wie Andrea Henkel einmal in die Strafrunde.
Kurz vor dem letzten Schießen konnten die beiden Deutschen Neuner und Bachmann auf Rang 3 vorrücken – Mäkkärainen und Brunet liegen etwa 25 Sekunden im Vorfeld. Nach dem letzten Schießen liegt Tina Bachmann mit einem Rückstand von 27 Sekunden auf dem vierten Rang. Es führt Tora Bergar vor Kaisa Mäkkarainen und Marie Lore Brunet, die die Medaillen unter sich ausmachten.
Bachmann und ihre Teamkolleginnen waren damit alle unter den Top-Ten. Für Tora Berger war es in Ruhpolding die WM mit den drei Titeln. Damit ist die Norwegerin die beste Biathletin dieser Weltmeisterschaft noch vor Magdalena Neuner, die ‚nur‘ zweimal Gold gewinnen konnte (Sprint und Staffel). Silber hinter Berger holte die Französin Brunet vor der Finnin Mäkkarainen und Tina Bachmann (4.). Am Ende war es für Neuner Platz 11 und für Andrea Henkel Platz 13.
Der dritte Sieg im Gesamtweltcup bei ihren Abschiedsrennen in Chanty-Mansisk sind das Ziel von Magdalena Neuner in der kommenden Woche. Neben Neuner wird auch Helena Ekholm dort ihre aktive Biathlon-Karriere beenden.

Martin Foucade wird zum König der Biathlon-WM: Franzose gewinnt abschliessendes Massenstartrennen

Ruhpolding Vier Deutsche sind beim Massenstart-Rennen der Herren aktiv: Andreas Birnbacher, Michael Greis, Arnd Pfeiffer und Simon Schempp versuchen im letzten WM-Rennen der Biathlon-Männer in Ruhpolding (Landkreis Traunstein) die guten Leistungen der WM-Staffel im Einzelrennen aufzugreifen. Birnbacher hatte in der aktuellen Saison gerade im Massenstart-Rennen mehrfach für Furore gesorgt. Und das zeigte der aus dem Landkreis Traunstein stammende Sportler auch im Liegendschießen. Zweimal „O“ und zur Hälfte des Rennens liegt der in Reit im Winkel lebende Chiemgauer mit 7 Sekunden vor dem Schweden Björn Ferry. Auch vorne mit dabei unter den besten zehn Athleten sind zu diesem Zeitpunkt Michael Greis und Arnd Pfeiffer – beide Fehlerfrei. Simon Schempp liegt auf Rang 16 im Zwischenklassement etwas zurück. Insgesamt sind die Männer im Massenstartrennen 15 Kilometer (auf einer leicht sulzig werdenden Strecke) auf den Loipen und müssen je zweimal im Liegenden und zweimal im Stehenden Anschlag schießen. Auf dem Weg zum dritten Schießen haben sich neun Athleten ein wenig absetzen können – darunter auch die drei Deutschen Birnbacher, Greis und Pfeiffer.

Andreas Birnbacher zweimal hauchdünn an Bronze vorbei geschrammt

Die Stimmung in der Chiemgau-Arena mit erneut 28.000 Zuschauern im Stadion und entlang der Strecke war auch am letzten Renntag trotz mäßigen Wetters sehr gut. 11,5 Zentimeter große Scheiben heißt es im Stehend-Anschlag zu treffen. Andreas Birnbacher trifft fünfmal, Pfeiffer muss einmal, Greis zweimal in die Runde, ebenso wie Simon Schempp, der dreimal in die Strafrunde musste. Damit hält Birnbacher als derzeit einziger Deutscher noch die deutschen Farben hoch. Drei Athleten – allen voran Birnbacher und Björn Ferry – konnten sich durch ihr fehlerfreies Schießen ein wenig von der Konkurrenz abheben. Der Viertplatzierte Ole Einer Björndalen, der das Feld anführt, liegt bereits 21 Sekunden zurück.
15 Treffer hatte Birnbacher bereits, die letzten fünf Scheiben stehen bevor. Mit einem Vorsprung von 10 Sekunden auf die Konkurrenz fährt Birnbacher an den Schießstand, legt die Waffe an und trifft das erste Mal, ehe die Konkurrenten loslegen. Birnbacher muss einmal in die Strafrunde. Martin Foucade, Jaroslav Soupkov und Björn Ferry gehen fehlerfrei auf die Schlussrunde und liegen um 5,6 Sekunden vor Birnbacher auf die Schlussrunde (auf Rang 4 liegend). Die Medaille für Birnbacher scheint möglich – insgesamt vier Sportler (darunter Birnbacher) kämpfen derzeit um Bronze.

Vielleicht gibt es als Entschädigung für die missglückten Einzelmedaillen den Disziplin-Weltcup im Massenstart

Der 23 Jahre alte Franzose setzt sich einen Kilometer vor dem Endspurt ab, scheint zu diesem Zeitpunkt Gold bereits sicher zu haben. Björn Ferry hab scheinbar Silber sicher. Lindstrom, Birnbacher, Carl Johann Bergmann und der Foucade-Bruder Simon kämpfen bis zum Schluss um Bronze. Das Duell wurde erst im Schlussspurt entschieden. Kurz vor Schluss konnten sich Birnbacher und Lindström ein wenig absetzen. Der Schlussspurt entscheidet die Bronze Medaille: Schweden mit zwei Medaillen durch Ferry und Lindström. Andi Birnbacher wird erneut knapp geschlagen Vierter. Arnd Pfeiffer kommt auf Rang 7 ins Ziel, Michael Greis wird zum WM-Abschluss 22, Simon Schempp 26.In Chanty Mansisk beim Weltcup-Finale kann Birnbacher den Massenstart-Weltcup in dieser Saison noch gewinnen.

Medaille knapp verpasst – Top-Mannschaftsergebnis der Deutschen Herren im Biathlon-Einzel

Ruhpolding Jeweils drei fehlerfreie Schießeinlagen von Michael Greis, Andreas Birnbacher und Arnd Pfeiffer weckten Hoffnungen bei den zahlreichen Fans in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding. Beim vierten Schießen dagegen patzten sie alle. Die Trainer um Fritz Fischer und Mark Kirchner realisierten, dass auch der Kampfgeist von Birnbacher auf der letzten Runde um im Zielsprint um Haaresbreiten nicht reichte. Die erste deutsche Medaille im Herrenwettkampf blieb den deutschen Biathleten verwehrt. Andreas Birnbacher landete ‚nur‘ auf dem vierten Platz – geschlagen um 0,8  Sekunden im Kampf um die Bronzemedaille. Das Rennen über die 20 Kilometer gewann der Slowene Jakov Fak vor dem Franzosen Simon Foucade und Jaroslav Soukup (Tschechien). Auch Arnd Pfeiffer und Michael Greis konnten sich in der Endwertung unter den besten zehn Läufern platzieren. Greis empfahl sich damit für das Staffelrennen Ende der Woche. Für Birnbacher war es sicherlich doppelt ärgerlich, bei seiner WM im Heimatlandkreis die Medaillenränge so hauchdünn zu verpassen.