Langenbrucker Theaterbühne bekämpft das Ende der bösen Träume mit dem „Traumfresserchen“

Langenbruck Michael Ende hat sich als Autor einen Namen gemacht. Eines seiner Werke – das Traumfresserchen – wird von der Langenbrucker Theaterbühne gespielt. Die Theaterjugend führt das Ende-Werk am 26. und 27.10. sowie am 9. und 10.11.2013 in der Pfarrer-Höfler-Halle in Langenbruck (Markt Reichertshofen). auf. Weiterlesen

Langerbrucker Chor „Taktvoll“ singt dem Herrn in Pobenhausen ein neues Lied

Pobenhausen

Der Chor Taktvoll präsentierte unter der Leitung von Nikolaus Raith neue geistliche Lieder. Foto: Ramona Schittenhelm.de
Der Chor Taktvoll präsentierte unter der Leitung von Nikolaus Raith neue geistliche Lieder. Foto: Ramona Schittenhelm.de
Die Wallfahrtskirche auf dem Kalvarienberg in Pobenhausen war brechend voll, als der Junge Chor aus den Pfarreien Langenbruck, Puch und Hög vor das Publikum trat. Rund 300 Besucher waren gekommen, um neue geistliche Lieder unter der Leitung von Nikolaus Raith zu hören. Deutsche Lieder gehören ebenso zum Repertoire des Chores, wie lateinische, spanische und sogar afrikanische Gesänge. Der Chor zeigt dem Publikum ein breites musikalisches Spektrum – auch ein Lied des Steinerskirchener Pfarrers Norbert Becker ist mit dabei.

Seinen Abschluss finden die festlichen Konzerte auf dem Kalvarienberg 2013 am Sonntag, 7. Juli 2013 um 19 Uhr mit dem „Musikalischen Sommerwind“ – einer Mischung aus Harfe, Violoncello, Querflöte und Gesang.

Adelshausener Musikanten mit feierlich-beschwingtem Auftakt der festlichen Konzerte auf dem Pobenhausener Kalvarienberg

Festliche Konzerte - Adelshausener Musikanten
Pobenhausen Wie vielseitig die Musik eines Blasorchesters letztlich doch sein kann zeigten die Adelshausener Musikanten unter Leitung von Sepp Hartl beim Open Air-Auftakt der „Festlichen Konzerte auf dem Kalvarienberg 2013“. Die rund 150 Besucher auf dem Kalvarienberg, die trotz des etwas wechselhaften Wetters mit leichtem Regen zu Beginn zur Freiluft-Veranstaltung gekommen waren, erlebten mit Zugabe knapp 60 Minuten Musikgenuss. Weiterlesen

Open Air der Adelshauser Musikanten als Auftakt der Konzertreihe auf dem Kalvarienberg

Pobenhausen Mit einem Open Air auf dem Pilgerplatz starten die diejährigen Festlichen Konzerte in der Wallfahrtskirche auf dem Kalvarienberg in Pobenhausen. Bei schönem Wetter musizieren die Adelshausener Musikanten in natürlicher Atmosphäre vor der Wallfahrtskirche am 9. Juni „Eine kleine Serenade“ ab 19 Uhr. An den folgenden vier Snntagen – vom 16. Juni bis zum 07. Juli – wird wieder die komplette Bandbreite der spirituellen Musik aufgeboten. Weiterlesen

Karlheinz Reitberger: Jesus ist viel häufiger bei uns als wir denken

Unsernherrn, Langenbruck, Obergriesbach Das Glaubensbekenntnis gibt uns eine ganz entscheidende Antwort auf die Frage zu Jesus, erklärte Pfarrer Karlheinz Reitberger aus Obergriesbach. Gemeinsam mit zwei Kollegen ist er in der Fastenzeit unterwegs in anderen Pfarreien – im Wechsel. Das Thema von Reitbergers Fastenpredigt „Was wir Christen von Jesus glauben – wohin er ging“. Weiterlesen

Passionsspiele als Abbild des Lebens von Jesus

Unsernherrn/Langenbruck/Obergriesbach Das Jahr des Glaubens ist Hauptthema des Fastenpredigt-Zyklus der drei Gemeinden Unsernherrn, Langenbruck und Untergriesbach. Die Pfarreien haben dies in der Vergangenheit bereits zur Tradition werden lassen, in der Fastenzeit die Pfarrer gegenseitig auszutauschen, damit die Gläubigen die Möglichkeit zu Beichtgelegenheiten bei anderen Geistlichen haben und zudem andere Impulse für das eigene Glaubens-Leben zu erhalten. Weiterlesen

Vertrauen und Haltung als Bestandteile der Fastendiät

Baar-Ebenhausen Unser Leben solle ein wenig wie die Wüste sein, wenn wir beten, beschreibt Pfarrer Michael Schwertfirm im Rahmen seiner Fastenpredigt „Grundhaltung im Gebet“. Wir müssten dazu in der Lage sein, um uns herum Stille und Einsamkeit zu ertragen für ein sinnvolles und ehrfürchtiges Zwiegespräch mit Gott. Neben der Stille und inneren Ruhe sollten wir darüber hinaus in der Lage sein, Vertrauen zu Gott zu haben und unser Leben nach dem Glauben auszurichten. Nur so sei es möglich, dass unsere Bitten von Gott auch erhört werden. Sei dies nicht der Fall, so Schwertfirm, wäre ein Teilbereich unseres Verhaltens zu überdenken. Als vierten Punkt führte der Geistliche an, dass auch die Haltung, die wir während des Gebetes einnehmen ein wichtiger Teil sei, denn schließlich würden wir uns auch nicht in den Sessel lümmeln, wenn ein Freund bei uns zu Gast sei.

Der Zyklus der Fastenpredigten erstreckt sich auf die vier Pfarreien Baar-Ebenhausen, Langenbruck, Obergriesbach und Unsernherrn und wird in dieser Form nun schon zum wiederholten Mal durchgeführt. Dadurch soll den Gläubigen in den Pfarreien die Möglichkeit zu einer Vorbereitung auf die Osterzeit – auch mit Beichtgelegenheit – bei unterschiedlichen Priestern gegeben werden. Zentrales Thema der Fastenpredigten ist das Gebet.

Musikalischen Inhalt im Gottesdienst leben – Taufe, Hochzeit, Trauerfeier

Hochzeiten, Tauffeierlichkeiten und Totenmessen sind Familienfeierlichkeit und christliche Feier gleichermaßen. Um dieser einen würdevollen und passenden musikalischen Rahmen zu verleihen, gibt es verschiedene Gesangstücke. Diese werden bei Kirchenmusikerin Bettina Walter-Heinz entsprechend ausgewählt und in Abstimmung mit den ‚Auftraggebern‘ – Pfarrgemeinde, Pfarrer oder Angehörige – entsprechend zusammengestellt.

Mehr zur Kirchenmusikerin finden Sie in folgendem Artikel:

Trauergottesdienste müssen musikalisch nicht trist sein: Kirchenmusikerin Bettina Walter-Heinz versucht, Musik zu interpretieren statt nur die Noten zu spielen

Kirchenmusik kann total vielfältig sein, weiß Bettina Walter-Heinz, selbst Kirchenmusikerin mit Leib und Seele. Foto: Schittenhelm
Kirchenmusik kann total vielfältig sein, weiß Bettina Walter-Heinz, selbst Kirchenmusikerin mit Leib und Seele. Foto: Schittenhelm

Baar-Ebenhausen Man hört nur, wenn die Instrumente oder ihr Gesang erklingen. Die Rede ist von den Kirchenmusikern, die man in den einzelnen Gemeinden während der Gottesdienste erlebt. Die 33 Jahre alte Bettina Walter-Heinz ist eine von ihnen. Und das schon seit ihrer Jugend. Anfänglich ein wenig ins kalte Wasser geworfen worden, da es darum ging, die Vakant gewordene Organistenstelle im Ort zu übernehmen, hat sich die junge Musikern inzwischen kontinuierlich weiter entwickelt. Musik gespielt und geliebt hat sie immer schon. Für sie gehört es aber auch dazu, hinter die Noten und Pausenzeichen zu blicken. Was genau will der Komponist und Texter mitteilen, wie interpretiert man die Musik richtig. Denn das ist es, was wirklich gute Kirchenmusik ausmache. Allerdings, so Bettina Walter-Heinz, sollte man als Musiker dabei durchaus im Hintergrund stehen und sich nicht nach vorne drängen. Auch wenn man eine große Verantwortung hat. Denn: Kirchenmusik ist ein Teil der Liturgie einer Messfeier und sollte sich dementsprechend auch einfügen ins Gesamtkonzept. Eine Abstimmung zwischen Priester und Organist ist daher wichtig. Aber auch die Kirchenbesucher müssen eingebunden werden. Auch wenn der Organist musikalisch das Heft in der Hand halten sollte.

Kirchenmusiker haben eine liturgische Verantwortung

Sprachs und musste dabei auch ein wenig lachen. Von oben herab und aufgesetzt sollte die Kirchenmusik nämlich nicht sein. Sie müsse zur Bevölkerung, zum Gottesdienst und auch zur Kirche passen, beschreibt die junge Musikerin, die aber gleich ergänzt. Es passe allerdings nicht zu jedem Organisten jede Art von Musik, auch wenn  man diese beispielsweise selbst auch hören würde. Aber nicht jeder sei vom Typ her geeignet, alles zu singen oder zu interpretieren. Ihre eigenen Grenzen kennt Bettina Walter-Heinz dabei ganz genau: Soul oder Gospel beispielsweise ist etwas, das nicht ihrem Naturell entspreche. Das könnten andere besser. Auch sei es nicht ihre Art, Musik als Show darzubieten. Ihr Anliegen sei es vielmehr eher, Musik zu interpretieren. Sie müsse von einem Lied und ihrem Inhalt überzeugt sein. Gerade im Hinblick mit Trauermessen sei dies durchaus ein wichtiger Aspekt. Bei der Auswahl der entsprechenden Lieder sei es ihr daher immer auch wichtig, die Angehörigen mit ins Boot zu holen. Denn sie sollen hier ja auch sich selbst wieder finden und durch die würdige (musikalische) Gestaltung des Gottesdienstes ein wenig Trost finden.

Die 33-Jährige hat kirchenmusikalisch schon einiges ausprobiert: klassische Lieder, Modernes, Lieder aus dem Segment des Neuen Geistlichen Liedes (NGL) und ‚Alltagsgesang‘. Die Lieder aus dem Gotteslob zu pflegen sei nach Auffassung von Bettina Walter-Heinz auch entsprechend wichtig. Die Leute wollen auch mitsingen und mitmachen. Gleichzeitig sollte durchaus immer einmal wieder auch etwas andere Musik dargebracht werden. Daher versuche sie in den Pfarreien, in denen sie aktiv ist (Langenbruck Baar-Ebenhausen, Tegenbach) hier immer auch neue und andere Akzente zu setzen. Für sich selbst auch immer wieder einmal etwas Neues auszuprobieren.

Sie selbst hätte in den vergangenen Jahren immer wieder eigene Entwicklungssprünge und Veränderungen durchlebt. Hätte sie früher einfach nur die Noten gespielt, die auf dem Papier stehen, würde sie inzwischen versuchen, diese auch zu interpretieren. Bei den ersten Malen sicherlich kein leichtes Unterfangen, da man gar nicht unbedingt wisse, wo man hier am Besten ansetzen sollte. „Ich finde aber, dass es sich gelohnt hat, zu lernen, wie man am Besten hinter das eigentliche Lied schaut. Denn das merkt man im Spielen, egal, ob nun mit Flöte, Gitarre, Orgel.“

Neue Impulse durch projektorientierte Kooperationen

Die musikalische Vielfalt, die sich allein im Bereich Kirchenmusik biete, sei ihr Interesse. Allerdings, so beschreibt Bettina Walter-Heinz, würde sie durchaus auch mal ‚Nein‘ sagen können, wenn Lieder an sie herangetragen würden, die nicht ihrem gesanglichen Naturell entsprechen: „Denn: als Kirchenmusiker muss ich hinter den jeweiligen Liedern, die ich singe oder spiele auch stehen.“ Der Kirchenbesucher merkt ziemlich genau, ob der Musiker dies tut oder eben nicht.  Da sie aber vom Grundsatz her experimentierfreudig ist, was die Musik betrifft, die sie merklich lebt, schaut sie sich die Dinge zumindest einmal an: „Wenn es so rein gar nicht zu mir passt, weiß ich in der Regel aber meist Kollegen, die in den jeweiligen Bereichen wirklich spitze sind. Für mich gibt es in der Kirchenmusik nämlich kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Projektorientiertes Arbeiten – auch Pfarreiübergreifend – ist für mich immer eine Herausforderung die allen Beteiligten in der Regel einen neuen Impuls und Vorteil verschafft.“

Egal welche Musik letztlich gesungen oder gespielt wird während eines Gottesdienstes, der Kirchenmusiker hat eine Verantwortung. „Letztlich geht es auch darum, die Botschaft Jesu zu repräsentieren und voll dahinter zu stehen“, erklärt die junge Mutter die mit Herzblut und Engagement hinter ihrer Musik steht, ohne sich selbst dabei in Zentrum zu setzen.

Gestaltet hat die 33-Jährige bereits Hochämter, Taufen und Beerdigungen. Bei Hochzeitsfeierlichkeiten ist sie ein wenig zurückhaltender- aber keineswegs abgeneigt davon, auch diese musikalisch zu gestalten. Allerdings müsse halt auch hier alles passen. Sie sei nicht der Showmensch, das könnten andere deutlich besser. Aber: wenn es jemandem wirklich darauf ankommt, mit passenden und stimmigen Liedern die kirchliche Trauungsfeier zu umrahmen, sei sie durchaus nicht abgeneigt. „Es ist wohl eben der Grund, dass ich mit den Liedern Gottes Botschaft transportiere und keine Show machen möchte. Und manche Lieder, die man sich bei einer Hochzeit vorstellt sind halt eben eher im beschwingten Stil – und da gibt es viele, die das leidenschaftlich und stimmlich zu 200 Prozent darbieten können.“, auch wenn hier bereits Anfragen vorlagen. Denn da muss alles passen – die Interessen der Brautleute müssen mit Ihren zusammenpassen.

Verkehrsunfall bei Reichertshofen

Reichertshofen / Baar-Ebenhausen Zur Unfallzeit am 8.10. gg. 4.20 Uhr im Reichertshofener Ortsteil Langenbruck (Autobahnauffahrt Richtung Nürnberg) wollte ein 47jähriger aus Högertshausen mit seiner Sattelzugmaschine nach links in die Autobahnauffahrt abbiegen. Hierbei übersah er den entgegenkommenden Pkw Mitsubishi einer 43jährigen Wolnzacherin. Beide Fahrzeuge kollidierten mit der linken Front. Der Pkw kam ca. 30 Meter nach der Unfallstelle zum Stehen. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 16000 Euro.

Trunkenheit im Verkehr

Bei einer Verkehrskontrolle am 7.10. gg. 23 Uhr in Baar-Ebenhausen (Brückenstraße) wurde bei einem 47jährigen Mofafahrer aus Baar-Ebenhausen Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Alkotest ergab 1,40 Promille. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eröffnet.