Mallorca für Kinder: Tipps für den Familienurlaub

Einen Urlaub mit Kindern zu planen ist eine große Herausforderung. Denn beim Familienurlaub müssen die unterschiedlichsten Ansprüche und Interessen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden. Wer es hierbei etwas einfacher haben möchte, für den sind Ferien auf Mallorca eine gute Wahl. Weiterlesen

Deutschlands Fußball-Frauen der EM 2013 schon sehr nahe

Mannheim 5:0 lautete das Endergebnis der Deutschen Fußballerinnen aus Spanien. Und das, obwohl neun Spielerinnen der Stammformation nicht mit dabei waren, eine davon die Stammtorhüterin Nadine Angerer, für die verletzungsbedingt die komplette Saison bereits beendet ist. Weiterlesen

Celia Okoyino da Mbabi mit vier Treffern Matchwinner gegen Spanien

Mannheim 5:0 – die DFB-Frauen gewannen ihr EM-Qualifikationsspiel gegen die Spanierinnen klar. Die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid ist damit fast schon für die Europäischen Titelkämpfe 2013 qualifiziert. Weiterlesen

Amelie Kober gewinnt Parallel Riesenslalom mit Snowboard

Valmalenco Im Snowboard konnte Amelie Kober mit ihren 24 Jahren zum Saison-Ausklang noch einen Weltcup-Sieg erringen. Die Snowboarderin aus Bayern erreichte damit ihren elften Sieg in einem Weltcup-Rennen.  Im Finale besiegte sie die Schweizerin Patrizia Kummer und erreichte hinter Kummer Platz zwei des Gesamt-Weltcups. Im Achtelfinale ausgeschieden ist dagegen die zweite Deutsche Isabella Laböck, die damit Elfte des Rennens wurde. Patrick Bussler wurde in der Herren-Wertung fünfter des Rennens und fünfter im Gesamtweltcup.

Amelie Kober wird Zweite im Snowboard-Weltcup in Spanien

La Molina Im Snowboard ist sie eine Bank in Deutschland: Amelie Kober. Die junge Frau aus Bayern hatte auch bei den Olympischen Spielen eine Medaille gewonnen und danach eine kurze Mutterpause eingelegt. In dieser Saison ist Kober aber wieder vorne mit dabei im Weltcup. Konnte bereits ein Weltcup-Rennen gewinnen und lag vor dem Riesenslalom in Spanien auf dem vierten Gesamtplatz. Das Endspiel in Spanien bestritten Amelie Kober und Patrizia Kummer (Schweiz), die im Weltcup um den Gesamtsieg fightet.

Beim Snowboard duellieren sich die beiden jeweils in zwei Läufen. Im ersten Durchgang haben die beiden Athletinnen zeitgleich das Ziel erreicht. Der zweite Lauf musste die Entscheidung bringen. Und die fiel in Spanien zugunsten von Kummer aus. Am Ende liegt die Deutsche 8 Hundertstel Sekunden hinter der Schweizerin. Kober wird Zweite. Anke Karstens wird 8. Damit schiebt sich Kober im Gesamtweltcup mit 5180 Punkte auf den zweiten Rang hinter Patricia Kummer.

Erstes elektrisches Musikfestival in Extremadura Spanien _ Hintergrund

Extremadura Die Spanier genießen es, zu feiern und zu tanzen. In Extrememadura im Westen Spaniens fand heuer das erste elektrische Musikfestival statt. Extremadura ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens, der Name heißt übersetzt „Jenseits des Duero“. In Extremadura gibt es 383 Gemeinden, die größte Stadt mit mehr als 100 000 Einwohnern ist Badajoz. Die Region ist stark daran, seine Wirtschaft weiter zu entwickeln und zu fördern.

 

 

 

Auch Dirk Nowitzki kann Deutschland gg. Spanien nicht zur Sensation verhelfen

Knapp war sie, die Niederlage bei der Basketball-EM gegen die Spanier. Damit sind die Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale des Turniers deutlich geschmälert, jedoch noch nicht aussichtslos. Die Männer von der Iberischen Halbinsel gewannen am Ende mit 68:77 (33:36) im Zwischenrundenspiel. Spieler wie Chris Kaman und Dirk Nowitzki hatten schwer daran zu knabbern, dass die Spanier am Ende knapp die Nase vorne hatten. Denn die Sensation im ersten Zwischenrundenspiel gegen die favorisierten Südoropäer in Vilnius war durchaus möglich. Dirk Bauermann hatte seine Spieler gut eingestellt, allerdings hinterließ der straffe Turnierzeitplan – das sechste EM-Spiel innerhalb einer Woche – bei den Deutschen Spielern Spuren.

Die besten deutschen Werfer waren mit 19 Punkten Dirk Nowitzki und mit 15. Chris Kaman. In der Sechsergruppe ist Deutschland bislang ohne Sieg. Um die Qualifikation für das Viertelfinale sowie die Olympischen Spiele in London zu schaffen, ist Rang vier in dieser Gruppe Pflicht. „Es ist noch alles drin, jetzt geht es halt um alles oder nichts, die letzten beiden Spiele müssen wir unbedingt gewinnen“, sagt Nowitzki.

Die deutschen Basketballer abzuschreiben, wäre zu früh. Denn die Leistung stimmte. Gegen die Turkei sowie Gastgeber Litauen können die DBB-Spieler dies auch noch unter Beweis stellen und den Einzug ins Viertelfinale schaffen. Denn: zwei Siege können theoretisch dazu reichen.

 

 

Hockey-EM: Deutschland holt gegen die Niederländer 7.ten EM-Titel

Mönchengladbach Zweimal Deutschland gegen die Niederlande – bei den Frauen und bei den Männern. Die DHB-Frauen haben gegen die Oranjes bereits verloren und mussten sich mit dem Vize-Europameister zufrieden geben bei der Heim-Europameisterschaft in Mönchengladbach. Bei den DHB-Herren sieht es besser aus, die Mannschaft von Markus Weise hat sich gegen die Niederländer behauptet. Mit 4:2 sicherten sich die DHB-Herren den siebten EM-Titel im Feldhockey.

Auf dem Weg ins Finale schossen die DHB-Jungs bereits die Engländer vom Feld. Inzwischen – die Erfolge auch in den letzten Jahrzehnten bestanden bereits – wird Feldhockey immer beliebter. Die Sportart gehört bekanntlich zu den ältesten Vereinssportarten Deutschlands, fristet aber immer ein wenig das Schattendasein. Die DHB-Herren beispielsweise sind amtierender Olympiasieger und gewannen bereits einige EM- und WM-Titel. Durch den Einzug ins EM-Endspiel gelang den Herren (ebenso wie übrigens auch den Damen) die Qualifikation für die olympischen Sommerspiele 2012 in London.

Gegründet wurde der deutsche Hockeybund 1909 in Bonn, 400 Vereine und 70.000 Mitglieder gehören ihm an.

Die Bilanz ist einzigartig. Die DHB-Herren konnten an bislang allen Feld-Hockey-Turnieren (WM) teilnehmen, holten 2 x Gold, 1 x Silber und 5 x Bronze. Bei Olympia gab es 3x Gold. In Europa ist man sowohl auf dem Feld als auch in der Halle Rekord-Europameister: in der Halle gewann man 12 x bei 13 Turnieren, auf dem Feld holte man bis dato 6 Titel.

Dem deutschen EM-Team im Warsteiner Hockeypark in Münchsmünster gehörten folgende Spieler an: Maximilian Müller, Martin Häner, Oskar Deecke, Christopher Wesley, Moritz Fürste, Jan-Marco Montag, Tobias Hauke, Benjamin Wess, Pilt Arnold, Linus Butt, Oliver Korn, Max Weinhold, Matthias Witthaus, Florian Fuchs, Benedikt Fürk, Philipp Zeller, Thilo Stralkowski, Tim Jessulat.

 

 

 

 

 

Die Fahrt 2012 nach London kann gebucht werden: Hockey-Frauen für Olympia qualifiziert

Mönchengladbach Olympia kann kommen für die deutschen Hockey-Sportler. Neben den Männern haben sich heute auch die Frauen für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert. Das Frauenteam kämpft bei der Europameisterschaft darüber hinaus im Finale der Heim-Titelkämpfe in Mönchengladbach um den Pokal.

Die Spielerinnen von Bundestrainer Michael Behrmann besiegten Spanien knapp mit 2:1. Eileen Hoffmann (11. Minute) und Natascha Keller (62. Minute) erzielten dabei die deutschen Treffen. Wer als bestes Team Europas gilt, entscheidet sich am Samstag, wenn die deutschen Hockey-Damen auf Titelverteidiger Niederlande treffen. Das Spiel wird im Fernsehen (ZDFm 15.30 Uhr) übertragen.

Deutschland gg. die Niederlande ist dabei quasi ein Final-Abonement. 2007 gelang es den deutschen Damen dabei, den Titel gegen die Niederländerinnen zu holen, zweimal siegte Holland.

Im Halbfinale gg. die Spanierinnen war im Hockey-Park in Mönchengladbach vor 3500 Zuschauern ein unterhaltsames Spiel geboten. Knüpft Deutschland im Endspiel an diese Leistungen an, könnte der Heim-Triumph bei der EM möglich sein.

 

50 Millionen an Kosten für den Weltjugendtag

Madrid/Rom Die Wirtschaftspresse hat den Weltjugendtag in Madrid intensiv unter die Lupe genommen. Die kirchliche Jugendveranstaltung hat sich intensiv im Wirtschaftsumfeld bewegt. 50 Millionen an Kosten seien es etwa gewesen, die man für WJT-Accessoires, Infrastruktur und Umfeld ausgegeben hatte. Dafür, so die Verantwortlichen, seien jedoch keine staatlichen Gelder und Subventionen geflossen. Interessant ist das laut Matthias Matussek, der für das Wochenmagazin „Der Spiegel“ vom Weltjugendtag berichtete, vor allem auch vor dem Hintergrund des diesjährigen Papstbesuches in Deutschland. Der dritte seit dem Amtsantritt von Papst Benedikt XVI in seiner Heimat Deutschland:  der erste war der WJT in Köln unmittelbar nach Ratzingers Wahl zum Papst (vereinbart noch vom Vorgänger), der Zweite der in der Papstheimat Bayern, quasi als eine Art Abschiedsbesuch in seiner alten Heimat.

Was nun also den Besuch Benedikts in Berlin angeht, schreibt Matussek:

Die selbsternannten „Empörten“ in Berlin und anderswo, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche, vergessen dabei gern, dass sich Benedikt XVI. zweifellos nicht darum gerissen hat, zum dritten Mal gen Norden aufzubrechen. Er dürfte sich lange überlegt haben, ob er es tun soll oder nicht, denn: Deutschland ist nicht der Nabel der Welt, und die deutsche Kirche noch weniger. Vergessen wird auch, dass der Bundespräsident den Papst eingeladen hat, dieser als „Staatsoberhaupt“ Staatsgast ist und daher für ihn all das notwendig ist (Sicherheit, Zeremonien, Gespräche usw. usw.), was auch beim Besuch des amerikanischen oder russischen Präsidenten in Einsatz kommt. Eine Milchmädchenrechnung, was „die Kosten“ der verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen und Polizeieinsätze betrifft, mutet in diesem größeren und richtigen Zusammenhang schlichtweg lächerlich an.

Bei solchen Veranstaltungen summieren sich letztlich die Kosten: die Sicherheit an den großen Geländen und Flächen, die währen der Veranstaltungszeit gesperrt sind, Accessoires und Pilgerrucksäcke, kulturelle Veranstaltungen, Pilgerführer. Denn letztlich handelt es sich hier um einen Besuch des Staatsoberhauptes (Vatikan). Und im Falle Deutschlands kommt der auf Einladung der Bundesländer bzw. Diözesen (u.a. Berlin, Freiburg).

Nur mal als kleines Rechenbeipsiel der WJT in Madrid – auch wenn beide Veranstaltungen von Art und Umfang nicht deckungsgleich sind: Hier mal eine halbe Million, da mal einige Millionen. Die Aufstellung im Spiegel war dabei durchaus aufschlussreich für den ein oder anderen, der hier von Kosten für befüllte Pilgerrucksäcke in Höhe von 4,7 Millionen  oder Unterkunft und Ausrüstung der Volunteers von knapp 4 Millionen Euro gelesen hatte. Etwa 70 Prozent der Kosten wurden dabei durch die Pilger selbst abgedekt, die restlichen 30 Prozent konnte man durch Sponsoren und Spendengelder abdecken.

Die spanische Presse zeigte sich teils begeistert, teils kritisch, ob der Investition, da diese bzw. ob diese die Wirtschaft im Lande beleben könnte. Das WJT-Kommitee spricht davon, dass die spanische Wirtschaft allein durch den Weltjugendtag Einnahmen von zwischen 100 und 160 Millionen Euro beschert hätten.